Claudia Nolte geht nach Serbien

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Ilmenau (Deutschland), 05.01.2006 – Die ehemalige deutsche Familienministerin Claudia Nolte wird zukünftig als Repräsentantin der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung in Serbien tätig sein.

Claudia Nolte ist 1966 in Rostock geboren und studierte später an der Technischen Hochschule in Ilmenau. Hier war sie auch in der Katholischen Studentengemeinde Ilmenau engagiert und wurde in Ilmenau, ihrem bisherigen Wahlkreis sesshaft. Nach der Wende schloss sie sich der CDU an und wurde erst in die erste frei gewählte Volkskammer und danach in den Bundestag gewählt. In den Bundestagswahlen 1994 und 1998 kam sie über das Direktmandat des Wahlkreises Suhl in den Bundestag und 2002 über die CDU-Landesliste. 1994 benannte Bundeskanzler Helmut Kohl die damals 28-Jährige zur Bundesministerin für Familie und Soziales. Damit war sie die jüngste Ministerin der Bundesrepublik. In der vorgezogenen Bundestagswahl 2005 schaffte es die CDU-Politikerin nicht mehr in den Bundestag, weshalb sie sich neu orientieren musste. Sie bewarb sich auf die Stelle der Konrad-Adenauer Stiftung in Belgrad und wurde ausgewählt. Nun wird die geschiedene Mutter eines 14-jährigen Sohnes im März 2006 diese Stelle antreten.

Quellen