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March 12, 2008

Ammoniakunfall bei Bayer in Wuppertal

Ammoniakunfall bei Bayer in Wuppertal – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ammoniakunfall bei Bayer in Wuppertal

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Veröffentlicht: 21:45, 12. Mär. 2008 (CET)
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Wuppertal (Deutschland), 12.03.2008 – 23 Beschäftigte des Chemieunternehmens Bayer wurden am Morgen auf dem Werksgelände durch austretendes Ammoniak verletzt. Die Mitarbeiter mussten sich zum Teil mit Atemwegsverätzungen in ärztliche Behandlung begeben. Das giftige Gas, das bei Berührung oder Einatmung zu Verätzungen führen kann, war bei Reparaturarbeiten aus einer undichten Leitung ausgetreten. Die ausgetretene Ammoniakwolke wurde von der Feuerwehr, die mit 80 Feuerwehrleuten im Einsatz war, mit Wassernebel bekämpft. Das Wetter in Gestalt des Sturmtiefs „Kirsten“ erleichterte offenbar die Arbeit der Feuerwehr, weil sich die Ammoniakwolke durch den Wind relativ schnell verteilte. Kurzfristig war die Wuppertaler Schwebebahn außer Betrieb gestellt worden. Die Bevölkerung war vor dem Aufenthalt im Freien gewarnt worden.

Erst am 27. Februar waren im niedersächsischen Lohne in einer Geflügelschlachterei 37 Arbeiter durch den Austritt von Ammoniak zum Teil schwer verletzt worden. Das ätzende Gas war hier bei Wartungsarbeiten an einer Kühlanlage ausgetreten.

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February 18, 2007

Bayer soll Stellenabbau bei Tochterunternehmen Schering planen

Artikelstatus: Fertig 21:27, 18. Feb 2007 (CET)
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Berlin (Deutschland), 18.02.2007 – Nach Angaben der Zeitung „Tagesspiegel“ sollen beim ehemaligen Pharmaunternehmen Schering rund 1.000 Arbeitsplätze in Berlin wegfallen. Dabei beruft sich der Tagesspiegel auf „unternehmensnahe Kreise“.

Obwohl diese Meldung seitens der „Bayer AG“, die inzwischen die Muttergesellschaft von Schering ist, noch nicht kommentiert wurde, gilt es als sicher, dass Stellen bei Schering wegfallen, wobei aber noch keine Einigung über Anzahl und Verteilung zwischen Arbeitnehmervertretern und dem Konzern besteht. Insgesamt werden dabei von Bayer 6.000 Streichungen angepeilt. Die Streichung der eintausend Stellen in Berlin lehnt der entsprechende Betriebsrat, der höchstens auf 500 dieser Stellen verzichten will, ab.

Klarheit verschaffen will Bayer nach eigenen Angaben, sobald Gespräche bezogen auf dieses Thema mit den Arbeitnehmern abgeschlossen sind, was noch in diesem Quartal möglich sei.

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November 29, 2006

EU-Kommission: 519 Millionen Euro Strafe für Kautschukkartell

EU-Kommission: 519 Millionen Euro Strafe für Kautschukkartell

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Artikelstatus: Fertig 19:57, 29. Nov. 2006 (CET)
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Brüssel (Belgien), 29.11.2006 – Gegen sechs international tätige Kautschukhersteller verhängte die EU-Kommission heute eine Kartellstrafe in Höhe von 519 Millionen Euro wegen illegaler Preisabsprachen und der Aufteilung von Kunden. Zu dem Kartell, das zwischen 1996 und 2002 existiert haben soll, gehörten der deutsche Chemiekonzern Bayer, der Minerölkonzern Shell mit Sitz in den Niederlanden, der US-Chemiekonzern Dow Chemical, der italienische petrochemische Konzern Eni sowie die Firmen Unipetrol (Tschechien) und Trade-Stomil (Polen).

Der deutsche Chemie- und Pharmakonzern Bayer profitiert von der so genannten Kronzeugenregelung. Mit der ersten Information an die EU-Kommission über das Kartell hatte Bayer den Stein ins Rollen gebracht. Daher geht Bayer straffrei aus. Die höchste Strafe muss der italienische Konzern Eni zahlen: 272,3 Millionen Euro. Der Konzern hat bereits angekündigt, gegen die verhängte Strafe zu klagen. Mit 160,9 Millionen Euro ist Shell dabei.

Die synthetischen Kautschuksorten, deren Markt die genannten Konzerne unter sich aufgeteilt hatten, werden zur Reifenherstellung, für Schuhsohlen, Bodenbeläge und Golfbälle benötigt.

Das verhängte Bußgeld ist die zweithöchste Kartellstrafe, die von der EU-Kommission jemals verhängt wurde. Die zweithöchste Strafe war bisher mit 478,3 Millionen Euro gegen ein Gipsplattenkartell verhängt worden. Die höchste Strafe ereilte ein Vitaminkartell 2001 mit 790,5 Millionen Euro. Damals war ebenfalls der Chemiekonzern Bayer involviert.

Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gab zugleich mit der Bekanngabe der verhängten Strafen eine Warnung aus: „Die Kommission hat in dieser Sache empfindliche Geldbußen verhängt. Sollten Unternehmen sich jedoch weiterhin an Kartellen beteiligen, so müssen sie in Zukunft mit noch höheren Strafen rechnen.“

Zuletzt hatte ein Bußgeld gegen den US-Softwarehersteller Microsoft für Schlagzeilen gesorgt. Gegen Microsoft war im Juli 2006 ein Bußgeld von 280,5 Millionen Euro verhängt worden.

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