WikiNews de

January 31, 2010

Der Staatspräsident Malawis, Mutharika, ist neuer Präsident der Afrikanischen Union

Der Staatspräsident Malawis, Mutharika, ist neuer Präsident der Afrikanischen Union

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:48, 31. Jan. 2010 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Bingu wa Mutharika

Addis Abeba (Äthiopien), 31.01.2010 – Auf ihrem Gipfeltreffen in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba wählten die Repräsentanten der Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union den Staatspräsidenten von Malawi, Bingu wa Mutharika, zu ihrem neuen Vorsitzenden. Er löst den Staatspräsidenten Libyens, Muammar al-Gaddafi, in dieser Funktion turnusgemäß ab. Auf der Tagesordnung des Treffens stand unter anderem die Lage in Somalia. Die Afrikanische Union hat seit drei Jahren ein Truppenkontingent von 5.000 Soldaten in das Land am Horn von Afrika entsandt. Somalia ist seit rund 20 Jahren faktisch ohne handlungsfähige Regierung. Seepiraten gehen vor der Küste auf Jagd nach internationalen Großtankern und anderen Frachtern.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Afrika

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 24, 2008

Guineas Präsident Conté verstorben

Guineas Präsident Conté verstorben – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Guineas Präsident Conté verstorben

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:53, 24. Dez. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Lage Guineas im Westen Afrikas

Conakry (Guinea), 24.12.2008 – Wie die britische BBC vermeldet, ist der amtierende 74-jährige Präsident Lansana Conté in Conakry nach langer, schwerer Krankheit gestorben. Der Tod des guineanischen Staatsoberhauptes sei vom Parlamentspräsidenten Aboubacar Somparé im staatlichen Fernsehen mitgeteilt worden. Zudem soll dieser das oberste Gericht angewiesen haben, Neuwahlen in den nächsten 60 Tagen zu organisieren. Experten erwarten, dass Somparé zum Interimspräsidenten ernannt wird.

Die Afrikanische Union berät heute in Addis Abeba in einer Dringlichkeitssitzung zur Situation in dem westafrikanischen Land. Gestern war von Putschisten erklärt worden, sie hätten in Guinea die Macht übernommen und eine 30-köpfige Militärjunta eingesetzt. Dem widersprach jedoch der amtierende Ministerpräsident des Landes, Ahmed Tidiane Souare.

Themenverwandte Artikel

  • Portal: Afrika

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 28, 2008

Komoren: Landung von Truppen der Afrikanischen Union auf Anjouan

Komoren: Landung von Truppen der Afrikanischen Union auf Anjouan

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:32, 28. Mär. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Die Komoren liegen in der Straße von Mosambik.

Mutsamudu (Komoren), 28.03.2008 – Soldaten der Afrikanischen Union (AU) und Angehörige der komorischen Streitkräfte haben die zu den Komoren gehörende Insel Anjouan besetzt. Der Staat der Komoren besteht aus drei Inseln; eine weitere Insel, Mayotte, ist ein Überseegebiet Frankreichs. An der Militäraktion waren Einheiten aus dem Sudan, Tansania, Libyen und dem Senegal beteiligt. Frankreich hatte logistische Unterstützung gewährt.

Auf Anjouan hatte Oberst Mohamed Bacar im Jahr 2001 die Macht ergriffen und eine Miliz aufgestellt. Er war bei Wahlen 2002 zum Regionalpräsident gewählt und 2007 wiedergewählt worden. Bacar hatte eine Unabhängigkeitserklärung der Insel angekündigt. Die Wahl im letzten Jahr wurde von der komorischen Regierung nicht anerkannt. Beobachter werten das Vorgehen der AU als ein Zeichen an andere abtrünnige Gebiete auf dem Kontinent.

Bacar ist nach Mayotte geflüchtet, wo er wegen illegaler Einreise und Waffenbesitz verhaftet wurde. Er ersuchte da um politisches Asyl. Die Nachricht hat zu Demonstrationen vor der französischen Botschaft in der Hauptstadt Moroni geführt. Die Komoren, die mit Frankreich kein Auslieferungsabkommen haben, verlangten die Herausgabe Bacars.

Die Invasionstruppen waren am 25. März auf der Insel gelandet und auf wenig Widerstand gestoßen. Nach Angaben des Krankenhauses sind in der Inselhauptstadt Mutsamudu mindestens elf Zivilpersonen bei Zusammenstößen verletzt worden. Zu den Angaben des komorischen Verteidigungsministers Mohammed Desara, es seien Kämpfer Bacars getötet worden, gibt es bislang keine unabhängigen Berichte.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 19, 2007

Russland erlässt afrikanischen Staaten 11,3 Milliarden Dollar Schulden

Russland erlässt afrikanischen Staaten 11,3 Milliarden Dollar Schulden

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:05, 19. Jun. 2007 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Moskau (Russland), 19.06.2007 – Die Tageszeitung Junge Welt berichtete am 9. Juni 2007, dass Russland einen Schuldenerlass von 11,3 Milliarden Dollar für afrikanische Staaten plane. Die Schulden stammen zum Teil noch aus der Zeit, als es die Sowjetunion noch gab.

„Wir haben insgesamt 11,3 Milliarden US-Dollar der afrikanischen Schulden abgeschrieben. Davon fallen 2,2 Milliarden Dollar unter die Initiative zur Entschuldung der ärmsten Länder der Welt.“ Mit diesen Worten zitiert die Junge Welt den russischen Außenminister Sergej Lawrow.

Themenverwandte Artikel

Quelle

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 5, 2007

Mali: „G8-Gegengipfel“ eröffnet

Mali: „G8-Gegengipfel“ eröffnet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Mali: „G8-Gegengipfel“ eröffnet

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 21:27, 5. Jun. 2007 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Sikasso (Mali), 05.06.2007 – Parallel zum G8-Gipfel in Heiligendamm findet in dieser Woche in Sikasso im Süden Malis eine Gegenveranstaltung statt, die in Medienberichten als „Gipfel der Armen“ bezeichnet wird – das sechste „Forum des Peuples“. Menschen aus Benin, Guinea, der Elfenbeinküste, Mali, Niger, dem Senegal und europäischen Staaten werden sich mit Themen wie Entschuldung, Ernährungssicherheit, Wasserversorgung, Privatisierungen und Migration befassen. Auch über den Aufbau einer Alternative zur Weltbank soll diskutiert werden. Veranstalter der Konferenz ist ein Zusammenschluss von rund 60 Nichtregierungsorganisationen.

Lage von Sikasso in Mali

Laut Nachrichtenagentur AFP kamen zum Auftakt der Veranstaltung etwa tausend Globalisierungskritiker und Menschen, die sich gegen Armut engagieren, zusammen. Malis Minister für soziale Entwicklung, Djibril Tangara, sagte, dass seine Regierung die Bedenken der Delegierten teile, insbesondere beim Thema Arbeitslosigkeit. Amadou Toumani Touré, der Präsident des nordafrikanischen Landes, kritisierte am Sonntag, dass die G8-Staaten ihre auf dem G8-Gipfel in Gleneagles 2005 gemachten Versprechen nicht einhielten. Diese Auffassung hatte zuvor auch die Weltbank vertreten. Der Organisation zufolge haben die reichen Länder weder ihre Entwicklungshilfe im versprochenen Umfang aufgestockt noch ihre Märkte für Waren aus Afrika geöffnet.

Dabei geht es um zugesagte Entwicklungshilfegelder. Die Präsidentin des Veranstaltungsbündnisses „Alternative Afrikanische Koalition Schulden und Entwicklung“ (Coalitions des Alternatives Africaines Dette et Développement, CAD-Mali), Barry Aminata Touré, sagte zum Auftakt des Treffens: „Man muss nein sagen zu neoliberaler Politik, muss den G8 sagen, dass die Vorteile der Globalisierung allen Ländern der Welt dienen müssen.“

Themenverwandte Artikel

  • Nichtregierungsorganisationen kritisieren Afrikapolitik der G8 (29.05.2007)
  • Portal:G8
  • Portal:Armut

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 12, 2006

EU-Regierungschefs wollen der illegalen Einwanderung in die EU einen Riegel vorschieben

EU-Regierungschefs wollen der illegalen Einwanderung in die EU einen Riegel vorschieben

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 22:56, 12. Jul. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Die EU-Kommission unter Benita Ferrero-Waldner verfolgt das Ziel, durch straffere Einwanderungsregeln den Flüchtlingsstrom nach Europa einzudämmen

Rabat (Marokko), 12.06.2006 – In der marokkanischen Hauptstadt Rabat haben sich die europäischen Regierungschefs und fünf weitere europäische Länder sowie Vertreter von 27 afrikanischen Staaten getroffen, um über gemeinsame und aufeinander abgestimmte Einwanderungsbestimmungen zu verhandeln und die illegalen Einwanderung nach Europa zu stoppen. Algerien blieb der Konferenz fern. Herausgekommen sind ein gemeinsames Vorgehen zur Lösung der Nord-Süd-Migration und ein Abkommen, das „repressive“ und „präventive“ Maßnahmen miteinander vereint, um dem „Phänomen der Migrationsrouten“ unter Achtung der Menschenwürde und Grundrechte zu begegnen. Die Europäische Union versprach auf dem Gipfel, die Entwicklungshilfe zu intensivieren und die legale Einwanderung zu erleichtern. Spanien kündigte an, 30 Millionen Euro für ein Hilfsprogramm zur Verfügung zu stellen. Die afrikanischen Vertreter sagten zu, dass Polizei und Justiz in Zukunft enger kooperieren sollen, der Kampf gegen Schleuserbanden verstärkt wird und die Grenzen intensiver überwacht werden sollen. Rücknahmeabkommen sollen zudem verhindern, dass Migranten aus schwarzafrikanischen Ländern wie im Oktober 2005 versuchen, in die spanischen Enklaven Melilla und Ceuta zu gelangen, um nach Spanien oder in andere Länder der EU einzureisen. Damals hatte die spanische Regierung keine Handhabe gegen den Flüchtlingsstrom und war dazu verpflichtet, diesen Asyl zu gewähren, da zu diesem Zeitpunkt keine dementsprechenden Regelungen zwischen dem spanischen Staat und den Herkunftsländern der Flüchtlinge bestanden.

Migrationsbewegungen auf der Welt

Jedoch hieß es in einer gemeinsamen Erklärung gegen Ende der Konferenz, dass die Antwort auf Flüchtlingsströme nicht Abschottung und eine Verstärkung polizeilicher Kontrollmaßnahmen sein könne. Vielmehr müssten die Wurzeln der Armut und die daraus resultierende Unterentwicklung bekämpft werden.

Eine vollkommene Eindämmung von Wanderungsbewegungen zwischen Staaten lehnt die EU ebenfalls ab. Sie benötigt jährlich bis zu 20 Millionen Arbeitskräfte, die die europäische Wirtschaft ankurbeln.

Das spanische Außenministerium spricht von einem „europäischen Kompromiss mit Afrika“. Der hohe Beteilungsgrad zeige die Nötigkeit und die Dringlichkeit der Konferenz und bezeuge, dass es einen breiten europäischen und afrikanischen Konsens über die gemeinsamen Ziele gebe. Die TAZ hingegen titelte in einem Beitrag über die Konferenz: „Wenig Zuckerbrot und sehr viel Peitsche“. Nach ihrem Urteil überwog die Diskussion über Sicherheitspolitik und eine möglichst hermetische Abriegelung der Grenzen die Frage der Ausweitung der Entwicklungshilfe für die afrikanischen Länder. Auch sei keine Rede mehr von der teilweisen illegalen Praxis Marokkos, Migranten ohne Verpflegung mit Lebensmitteln in der Wüste auszusetzen. Im Gegenteil kooperiere der marokkanische Außenminister Mohammed Benaissa eng mit dem spanischen Außenministerium unter Miguel Ángel Moratinos.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 10, 2006

Europäische Union und Afrikanische Union im Dialog

Europäische Union und Afrikanische Union im Dialog

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 09:09, 10. Mai 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Wien (Österreich), 10.05.2006 – Auf einem Treffen von EU-Außenministern und Vertretern der Afrikanischen Union kam es am Montag den 8. Mai in der österreichischen Hauptstadt Wien zu Absprachen über eine gemeinsame Strategie der Europäischen Union (EU) und der Afrikanischen Union (AU) bezüglich einer gemeinsamen Afrikapolitik. Die österreichische Außenministerin und amtierende EU-Ratsvorsitzende Ursula Plassnik (ÖVP) führte die Gespräche auf europäischer Seite.

Der EU-Kommissar für Entwicklungszusammenarbeit, Louis Michel, erläuterte auf einer Pressekonferenz einen Tag später, welche Ergebnisse in den Gesprächen erzielt wurden. Es solle eine Liste mit Maßnahmen erstellt werden, die zur Verbesserung der Situation in Afrika führen könne. Dabei bleibe die afrikanische Seite bei ihrem Vorgehen selbstständig, die EU wolle lediglich dazu eine „Konfliktlösungskapazität zur Verfügung“ stellen. Die Afrikanische Union orientiert sich strukturell am Aufbau der europäischen Institutionen im Rahmen der EU. Die EU erhöhte ihre Zusagen für die finanzielle Unterstützung der afrikanischen Länder.

Weitere Gesprächsthemen war die geplante „EU-Afrika Migrationskonferenz“ sowie schwerpunktmäßig die Behandlung der krisenhaften Entwicklung in den afrikanischen Staaten Sudan, der Demokratischen Republik Kongo sowie den Tschad und Uganda gehen.

Ein Schwerpunktthema war dabei das am Freitag vergangener Woche geschlossene Friedensabkommen für Darfur, bei dem die sudanesische Regierung mit der größten Rebellenorganisation des Landes, „Sudanesische Befreiungsbewegegung“ (SLM), einig geworden war. In die Region soll eine UN-Friedenstruppe entsandt werden.

UNO-Generalsekretär Annan forderte in einem Statement die Weltgemeinschaft auf, die Menschen in der Krisenregion durch Spenden zu unterstützen. Die Friedensbemühungen der Afrikanischen Union müssten unterstützt werden.

Hilfe für den Sudan wurde nach dem Zustandekommen des Friedensabkommens auch von den Vereinigten Staaten zugesagt. Präsident George Walker Bush stellte am Montag die Zahlung von 225 Millionen US-Dollar für eine zusätzliche Lebensmittelhilfe in Aussicht. Innerhalb der UNO will Bush auf eine rasche Entscheidung bezüglich der Entsendung von Blauhelmen in die Region Darfur drängen.

Jan Egeland, UN-Vizegeneralsekretär für Humanitäre Angelegenheiten und UN-Nothilfekoordinator, der sich zurzeit in der Region aufhält, forderte die Afrikanische Union auf, ihre Friedenstruppen in der Region zu verstärken, bevor die UN-Truppen in der Region eintreffen.

Die Lage im Kongo war ebenfalls Gegenstand der Beratungen. Die EU wird zur Sicherung der Parlaments- und Präsidentenwahlen am 30. Juli im Auftrag der Vereinten Nationen eine Friedenstruppe in das zentralafrikanische Land entsenden.

Kritisch stellt sich die Lage im Tschad dar, wo ein Übergreifen des Darfur-Konflikts von seiten des amtierenden Präsidenten Déby behauptet worden war. Zurzeit befinden sich etwa 200.000 Flüchtlinge aus dem sudanesischen Kriegsgebiet im Darfur im Tschad.

Eine weitere Krisenregion, die in den Gesprächen eine Rolle spielte, ist Uganda, dessen Norden seit zwanzig Jahren durch einen Bürgerkrieg erschüttert wird. Die dortigen Rebellengruppen betreiben den Sturz des seit 1986 herrschenden Präsidenten Yoweri Museveni. Bei den Rebellen der Lord’s Resistance Army (LRA) handelt es sich um christliche Fundamentalisten. Seit Beginn der Kampfhandlungen sollen ungefähr 100.000 Menschen gewaltsam ums Leben gekommen sein.

Der aktuelle Stand der Entwicklung bezüglich des gemeinsam vereinbarten strategischen Vorgehens zur Verbesserung der Situation in Afrika soll dabei in jeweils halbjährlich stattfindenden Folgetreffen bewertet werden.

Themenverwandte Artikel

  • Weltsicherheitsrat beschließt Friedenstruppe für Sudan (25.03.2005)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 28, 2006

Commonwealth Games: Untergetauchte Sportler erhalten befristete Aufenthaltsgenehmigungen

Commonwealth Games: Untergetauchte Sportler erhalten befristete Aufenthaltsgenehmigungen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 19:37, 28. Mär. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Mitgliedsstaaten des Commonwealth

Sydney (Australien), 28.03.2006 – Einige Sportler aus verschiedenen afrikanischen Ländern, die am Wochenende während der Commonwealth Games in Australien untergetaucht waren, sind von der Polizei entdeckt worden, andere haben sich bei den Einwanderungsbehörden gemeldet. Einige Sportler erhielten nun befristete Aufenthaltsgenehmigungen.

Dreizehn Sportler, die an den bis Sonntag andauernden Commonwealth Games in Melbourne teilgenommen haben, werden noch vermisst. Die Nachrichtenagentur Reuters spricht von insgesamt 19 vermissten Athleten. Unter den 13 Sportlern befinden sich neun Menschen aus Kamerun, ein Läufer aus Bangladesch und der Boxer Iddi Kimweri aus Tansania, dessen Mannschaft am Dienstag ohne ihn nach Tansania zurückreiste. Ein BBC Korrespondent in Daressalam sprach mit der Frau des untergetauchten Boxers, die sich von der Nachricht schockiert und überrascht zeigte. Auch zwei Sportler aus Sierra Leone werden noch vermisst. Insgesamt waren 14 der insgesamt 21 Sportler der Mannschaft aus Sierra Leone während der Commonwealth Games untergetaucht. Sechs Sportler meldeten sich am Montag bei einer Einwanderungsbehörde in Sydney. Nach Angaben der Flüchtlingsorganisation „Northern Beaches Refugee Sanctuary“ sind die Sportler aus Sierra Leone der Meinung, dass das Leben bei einer Rückkehr in ihre Heimat sehr schwer für sie werde. Der 19-jährige Sportler Hassan Fullah sagte im australischen Fernsehen, er fürchte sich davor, bei einer Rückkehr nach Sierra Leone getötet zu werden. Sein Bruder sei in Sierra Leone umgebracht worden. Laut Medienberichten wurde Hassan Fullah vor seiner Abreise zu den Commonwealth Games schwer misshandelt. Der 100-Meter-Sprinter Lamin Tucker ist in seiner Heimat als Studentenaktivist bekannt, der zweimal wegen Kritik an der Regierung inhaftiert wurde. Nach Aussagen von Lamin Tucker, dessen Vater im zehnjährigen Bürgerkrieg ums Leben kam, musste dieser vor der Abreise nach Australien dem sierra-leonischen Minister für Jugend und Sport, Dennis Bright, versichern, in Australien keine Kritik an der Regierung von Sierra Leone zu üben. Die Weitspringerin Marion Banguru sagte dem Fernsehsender ABC, Frauen müssten sich in Sierra Leona verstecken, um der Verstümmelung weiblicher Genitalien zu entgehen. Diese Begründung wird von insgesamt drei Sportlerinnen aus Sierra Leone geteilt. Sechs Athleten aus Sierra Leone erhielten vorläufige Aufenthaltsgenehmigungen, bei sechs anderen Sportlern, die von der Polizei in einem wohlhabenden, am Meer gelegenen Stadteil von Sydney festgenommen wurden, werden die Anträge auf Anerkennung als Flüchling noch geprüft. Vorerst dürfen sich die Athleten aber weiter in Australien aufhalten. Die bis zum 13. April befristeten Aufenhaltsgenehmigungen erlauben es den Sportlern, einen Antrag auf Anerkennung als Flüchtling zu stellen und bis zur abschließenden Prüfung des Antrages in Australien zu bleiben.

Für die Teilnehmer der Commonwealth Games wurden spezielle Visa ausgestellt, die noch einen Monat nach Ende der Spiele gültig bleiben. Die australischen Behörden haben aber die Visa der noch vermissten Sporler widerrufen und sie zu illegalen Einwanderern erklärt. Die Sportler aus Sierra Leone leben nun vorübergehend bei Australiern, die ebenfalls aus Sierra Leone stammen.

Bei den letzten Commonwealth Games, die vor vier Jahren in Manchester stattfanden, wurden nach dem Ende der Spiele 21 Athleten vermisst. Die ersten Commonwealth Games fanden 1930 in Hamilton, Ontario, Kanada, statt. Zwischen 1930 und 1950 hießen die Spiele „British Empire Games“. Seit 1930 finden die Spiele mit Teilnehmern aus den Ländern des Commonwealth, einem Statenbund bestehend aus dem Vereinigten Königreich und dessen ehemaligen Kolonien, alle vier Jahre statt.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 30, 2005

Deutsche sollen Togo verlassen

Deutsche sollen Togo verlassen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Deutsche sollen Togo verlassen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 30. Apr. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Togo

Lomé (Togo) / Berlin (Deutschland), 30.04.2005 – Die deutsche Bundesregierung hat ihre Bürger in Togo zum Verlassen des afrikanischen Landes aufgerufen.

Grund sind die schweren Unruhen seit der Parlamentswahl am Sonntag, bei denen auch Deutschland Ziel eines Angriff wurde in dem das Goethe-Institut in Togo in Brand gesteckt wurde. Bei den Unruhen gab es bereits rund 100 Tote. In Togo leben ständig etwa 300 Bundesbürger.

Heute trifft in der Hauptstadt Lomé eine afrikanische Delegation ein, die im Machtkampf zwischen Regierung und Opposition einen Vermittlungsversuch unternehmen möchte.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Togo

Quellen

  • sfdrs.ch: „Togo: Vermittlergruppe erwartet – Deutsche sollen ausreisen“ (unbekannt) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 25, 2005

Weltsicherheitsrat beschließt Friedenstruppe für Sudan

Weltsicherheitsrat beschließt Friedenstruppe für Sudan

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 25. Mär. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.
Flagge der Vereinten Nationen

New York City (Vereinigte Staaten), 25.03.2005 – Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen hat eine Friedensmission für den Sudan beschlossen. Alle 15 Mitglieder des Gremiums stimmten einer entsprechenden Resolution zu.

Zur Überwachung des Friedensabkommens zwischen der Regierung in Khartum und den Rebellen im Süden des Landes sollen 10.000 Soldaten und 715 Zivilpolizisten in den Sudan entsandt werden. Mit dem Friedensabkommen soll ein bereits 21 Jahre andauernder Bürgerkrieg beendet werden. Sowohl das Friedensabkommen, als auch das Mandat der UN-Mission erstrecken sich nicht auf die Provinz Darfur im Westsudan, in der arabische Milizen gegen Rebellen afrikanischer Stämme kämpfen. Der Konflikt zwischen der Sudanese People’s Liberation Movement/Army und den Dschandschawid-Reitermilizen eskalierte im Februar 2004.

Die Truppen der UN-Mission sollen eng mit denen der Afrikanischen Union kooperieren.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.