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January 17, 2016

Fotostrecke: Feiern zum 15. Wikipedia-Geburtstag

Fotostrecke: Feiern zum 15. Wikipedia-Geburtstag

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Veröffentlicht: 15:55, 17. Jan. 2016 (CET)
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San Francisco (Vereinigte Staaten), 17.01.2016 – Am 15. Januar 2001 ging die Wikipedia erstmals online. Zum 15. Geburtstag der freien Online-Enzyklopädie fanden sich die „Wikipedianer“ weltweit zu Feiern ein.

WikiMedia Proejkts1.jpg

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October 24, 2013

Verschärftes Vorgehen gegen Auftragsautoren bei Wikipedia

Verschärftes Vorgehen gegen Auftragsautoren bei Wikipedia

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Veröffentlicht: 15:58, 24. Oktober 2013, (CEST)
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Wikimedia logo text RGB.svg

San Francisco (USA), 24.10.2013 – Die nichtstaatliche Non-Profit-Organisation Wikimedia Foundation geht zurzeit einmal wieder verschärft gegen Autoren vor, die im Auftrag und für Geld Artikel in der von ihr betriebenen Online-Enzyklopädie Wikipedia schreiben. Die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation Sue Gardner teilte dazu mit, es seien gegenwärtig vor allem im Bereich der englischsprachigen Wikipedia deswegen rund 250 Benutzerkonten gesperrt worden. Wie der Internetmediendienst The Daily Dot berichtet, sei dies nach Ansicht von Beobachtern nur die Spitze eines Eisbergs. Gleichzeitig müsse man aber auch wissen, dass möglicherweise nur eine kleine Anzahl von Menschen hinter allen diesen Konten stehe, die bei Wikipedia als Sockenpuppen bezeichnet werden.

Sockenpuppen werden bei Wikipedia von Menschen aber nicht nur aus kommerziellen Gründen betrieben. Die Suche und Sperrung derartiger Konten, von denen aus auch anderer Missbrauch des für jedermann freien Zugangs zu den Inhalten von Wikimediaprojekten betrieben wird, ist die fortlaufende Aufgabe einer von der Gemeinschaft der Wikiautoren mit besonderen Vollmachten ausgestatten Gruppe von Freiwilligen.

Der aktuelle Anstoß zur Untersuchung von Sockenpuppen war durch Zufall entstanden. Ein Ornithologe hatte bei dem Artikel „Cybersafe“ den Verdacht, dass diese Seite nicht nur zu Werbezwecken, sondern auch von Benutzern erstellt wurde, die sich in ihrem Schreibstil und ihrer Argumentation hinsichtlich der Relevanz der Seite stark ähnelten. Daraufhin meldete er fünf verdächtige Benutzerkonten. Bei den darauf folgenden Analysen wurden mehr als 400 Benutzerkonten entdeckt, die aufgrund der Spuren im Internet als Sockenpuppen identifiziert werden konnten.

Im September dieses Jahres wurde das wahrscheinlich größte Sockenpuppennetz entdeckt: Ein seit September 2006 aktiver Nutzer hatte im Laufe der Zeit schätzungsweise bis zu 500 Profile mit unterschiedlichen „Identitäten“ angelegt, mit denen er Menschen unterschiedlichen Alters und beiderlei Geschlechts simulierte. Ein solches Verhalten verstößt gegen die Regeln von WIkipedia. Eines dieser als Sockenpuppen identifizierten Benutzerkonten wird in der englischen Wikpedia unter dem Namen „Bambifan101“ geführt.

Wie The Daily Dot berichtet, habe man festgestellt, dass hinter den bezahlten Artikeln eine Firma mit Namen „Wiki-PR“ stehe, an die man sich wenden könne, um Artikel entweder ausdrücklich als Werbung erstellen zu lassen oder aber die Darstellung in Artikeln positiver für einen selbst ändern zu können. In Einzelfällen seien bis zu 1000 US-Dollar für das Erstellen einer Seite gezahlt worden. Wiki-PR soll dabei laut The Daily Dot behaupten, dass man auch Administratoren der Wikipedia, die sich mit eben diesen Problemen des Missbrauchs von Benutzerkonten befassen sollten, bezahle und so eine Umgehung des Verbots von Werbung bei Wikipedia möglich werde. Die deutschsprachige Wikipedia ist von der aktuellen Untersuchung über bezahlte Autoren noch nicht betroffen, obwohl man dem Problem auch hier Aufmerksamkeit schenkt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Wikimedia

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October 23, 2013

Das Unternehmen Twitter geht an die Börse

Das Unternehmen Twitter geht an die Börse

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Veröffentlicht: 15:24, 23. Oktober 2013 (CEST)
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Softwareentwickler und Twitter-Erfinder Jack Dorsey

Twitter logo.svg

San Francisco (Vereinigte Staaten), 23.10.2013 – Gegenwärtig wird noch spekuliert, wann das Unternehmen Twitter an die Börse geht. Es ist der prominenteste Börsengang eines Internetunternehmens seit Facebook im Mai 2012 – doch der genaue Termin ist bisher nicht bekannt. Von der Börse in New York wurde ein Testlauf angekündigt, um Probleme wie beim Börsengang von Facebook zu vermeiden. Nach Auskunft von Insidern sollte die Zeichnungsfrist in diesem Monat beginnen, wobei nur Anleger berechtigt seien, die ein Aktien-Depot in den USA besitzen. Gegenwärtig laufen Verhandlungen, um einen Börsengang auch zu ermöglichen, wenn der Erlös die Grenze von einer Milliarde US-Dollar nicht erreicht. An der Emission der Aktien will sich auch das internationale Wertpapierhandelsunternehmen Goldman Sachs beteiligen.

Twitter ist ein Kurznachrichtendienst, der von schätzungsweise zwei Milliarden Menschen weltweit privat und beruflich genutzt werden kann. Diese große Zahl beruht teilweise auf der Vorinstallation des Kommunikationsprogramm in Smartphones und anderen mobilen Endgeräten. Die Zahl der tatsächlich aktiven Nutzer ist jedoch geringer: Im Dezember 2012 nutzten 200 Millionen Menschen den Dienst aktiv, in Deutschland gibt es rund 800.000 Konten. Weltweit wurden jedoch erst 50.000 Konten (etwa 0,01% der gesamten Nutzerschaft) verifiziert, also offiziell von Twitter als „echter“ Account einer Berühmtheit oder eines Unternehmens bestätigt.

Um weltweit mehr Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, bietet der Kurznachrichtendienst neue Funktionen an: Der Benutzer soll für ihn wichtige Meldungen nach bestimmten Kriterien auswählen können, die dann gezielt im persönlichen Postfach landen und nicht in der Masse der Informationen verloren gehen. In den USA wird die Zusammenarbeit mit Warndiensten aufgebaut, die ihre Nachrichten bisher nur über Rundfunk, Fernsehen und SMS verschicken. Zukünftig soll eine Benachrichtigung auch über Twitter möglich sein.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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October 20, 2013

Asiana Flug 214: Strafverfolgung gegen Feuerwehrmann eingestellt

Asiana Flug 214: Strafverfolgung gegen Feuerwehrmann eingestellt

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Veröffentlicht: 02:39, 20. Oktober 2013 (CEST)
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San Francisco (USA), 20.10.2013 – Wie die BBC berichtet, wird gegen den Feuerwehrmann, der eines der drei Opfer der Bruchlandung des Asiana-Fluges 214 am 6. Juli auf dem Flughafen von San Francisco überfuhr und dadurch tötete, die Strafverfolgung eingestellt. Das Mädchen war noch lebend aus dem Flugzeug geschleudert worden, als dieses bei der Landung zerbrach, und lag von Feuerlöschschaum bedeckt auf der Landebahn, als ein Feuerwehrfahrzeug es überfuhr. Als Todesursache wurde nun offiziell ein Unfall und keine Straftat festgestellt und die Strafverfolgung dementsprechend eingestellt. Die Familie des Kindes behält sich nun eine zivilrechtliche Klage vor. Die offizielle Untersuchung zu den Ursachen der Bruchlandung geht unterdessen weiter.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Bruchlandung eines südkoreanischen Verkehrsflugzeuges in San Francisco (07.07.2013)
  • Suche nach den Ursachen des Flugzeugunglücks in San Francisco (09.07.2013)

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October 6, 2013

Sicherheitslücke bei Wikimedia entdeckt

Sicherheitslücke bei Wikimedia entdeckt

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Veröffentlicht: 16:29, 6. Oktober 2013
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Logo der Wikimedia Foundation

San Francisco (Vereinigte Staaten), 06.10.2013 – Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter entdeckte eine Sicherheitslücke in der Software von Wikimedia-Projekten am 1. Oktober 2013, und innerhalb von 15 Minuten wurden entsprechende Maßnahmen zum Schutz ergriffen. Betroffen waren rund 40.000 Benutzer der Projekte, die umgehend per E-Mail in englischer Sprache benachrichtigt wurden. Wikimedia betreibt verschiedene Projekte, das größte ist Wikipedia – die freie Enzyklopädie mit mehr als 20 Millionen Artikel in über 280 Sprachen und 450 Millionen Nutzern im Monat.

Hintergrund ist die Entwicklung zusätzlicher Tools und Auswertungen, die es ermöglichen in Echtzeit auf die Datenbanken von Wikimedia zuzugreifen. Dies ist von Wikimedia so unterstützt worden, doch dadurch wäre es seit Mai 2013 auch möglich gewesen, beispielsweise die E-Mail-Adressen von Benutzern auszuspionieren.

Die Passwörter selbst waren nicht sichtbar, jedoch deren Hashes. Mit einem Hash lässt sich ein Passwort prüfen, man kann sich mit dem Hash selbst jedoch nicht einloggen. Es wurde eine Änderung des Passworts empfohlen, da das Knacken eines Passworts zwar immer noch sehr schwer, aber doch leicht vereinfacht wurde.

Eine konkretere Gefahr ging von dem Umstand aus, dass auch die E-Mail-Adressen offen sichtbar waren. Abgesehen davon, dass sie an Spam-Datenbanken verkauft worden sein könnten, lassen sich mit Hilfe der E-Mail-Adresse Benutzernamen in manchen Fällen einer Person zuordnen. Es gab zwar keine Anhaltspunkte dafür, dass unberechtigte Zugriffe auf vertrauliche Benutzerdaten erfolgten, doch mussten unverzüglich Maßnahmen zum Schutz der Anonymität getroffen werden, denn die Anonymität ist eines der Grundrechte aller, die an Projekten der Wikimedia mitarbeiten.

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Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Wikimedia
  • Portal:Datenschutz

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July 9, 2013

Suche nach den Ursachen des Flugzeugunglücks in San Francisco

Suche nach den Ursachen des Flugzeugunglücks in San Francisco

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Veröffentlicht: 10:28, 09. Jul. 2013 (CEST)
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Wrack der verunglückten Maschine

Ein Wrackteil vom Heck

Innenraum der verunglückten Maschine

Flugschreiber der Maschine

San Francisco (Vereinigte Staaten), 09.07.2013 – In den USA hat einen Tag nach dem Unglück einer koreanischen Verkehrsmaschine auf dem internationalen Flughafen von San Francisco, bei dem zwei Personen getötet und zehn schwer verletzt wurden, die Suche nach den Ursachen begonnen.

Schon kurz nach dem Unglück waren mechanisches Versagen und das Wetter als Ursache ausgeschlossen worden. Die Leiterin des National Transportation Safety Board (NTSB), Deborah Hersman, gab inzwischen erste Ergebnisse der Auswertung der technischen Daten des Flugdatenschreibers und der Aufzeichnungen der Gespräche aus dem Cockpit bekannt. So verlangte eines der Besatzungsmitglieder sieben Sekunden vor dem Unglück, die Geschwindigkeit zu erhöhen, und 1,5 Sekunden vor dem Unglück wurde versucht durchzustarten. Erste Auswertungen der Flugdaten haben ergeben, dass das Flugzeug deutlich langsamer war als die zu diesem Zeitpunkt zu erwartenden 245 km/h (137 Knoten).

Als Ablauf des Unfalls geht man bisher davon aus, dass das Flugzeug die Uferbefestigung am Anfang der Landebahn berührt hat; dabei brach das Heck des Flugzeugs mit dem Seitenruder ab und das Flugzeug rutschte, bis es neben der Landebahn zum Stillstand kam und wahrscheinlich durch ein abgerissenes Triebwerk Feuer fing. Der genaue Ablauf der Ereignisse wird aber weiter untersucht.

Auch wurde inzwischen bekannt, dass der verantwortliche Pilot erst 43 Stunden Flugerfahrung auf einem Flugzeug des verunglückten Typs Boeing 777-200ER hatte, er aber eigentlich ein erfahrener Pilot mit über 10.000 Flugstunden vor allem auf Maschinen des Typs Boeing 747 ist und auch den Flughafen San Francisco schon öfter angeflogen hat. An Bord waren zwei Pilotenteams, die sich während des Fluges abwechselten, und ein auf der Boeing 777-200ER erfahrener Pilot war während der Landung als Co-Pilot zur Unterstützung ebenfalls im Cockpit.

Auf dem internationalen Flughafen von San Francisco stehen zurzeit verschiedene Unterstützungssysteme nicht zur Verfügung. So gibt es keine Gleitweganzeige, und die Anflugbefeuerung war ausgeschaltet, der Precision Approach Path Indicator und der Localizer waren verfügbar, betonte das NTSB und widersprach damit anderslautenden Meldungen. Diese Systeme helfen dem Piloten, den richtigen Winkel und die richtige Geschwindigkeit für die Landung zu finden. Eine visuelle Eigenkontrolle der Höhe durch den Piloten wird in San Francisco durch den Anflug über das Wasser extrem erschwert. Deutsche Piloten klagten zudem über die amerikanischen Fluglotsen, die extreme Sinkgeschwindigkeiten anordneten, und wiesen auf die dichte Reihenfolge der Landungen hin, die die Landung in San Francisco sehr stressig für Piloten machte. Für ein sehr schweres Flugzeug, wie es die verunglückte Maschine war, können schon kleine Abweichungen von den Idealwerten schwerwiegende Folgen haben. Die Leiterin des NTSB kündigte an, dass die Rolle, die die nicht vorhandenen Unterstützungsysteme bei dem Unfallhergang möglicherweise spielten, genau untersucht würde.

Zu den Opfern wurde inzwischen bekannt, dass am Sonntag (Ortszeit) noch sechs Personen in kritischem und 13 in ernstem Zustand im San Francisco General Hospital behandelt würden. Mindestens fünf weitere Personen wurden noch in anderen Krankenhäusern behandelt. Bei den beiden getöteten Passagieren handelt es sich um zwei 16 Jahre alte Mädchen aus Jiangshan in der chinesischen Provinz Zhejiang, die mit einer Gruppe von 30 Schülern und mehreren Lehrern zu einem Sommercamp in die USA reisen wollten. Bisher unbestätigten Meldungen zufolge wurde eines der Mädchen von einem zur Unglücksstelle eilenden Rettungsfahrzeug überfahren. Mitglieder einer zweiten chinesischen Schülergruppe aus Taiyuan in der chinesischen Provinz Shanxi blieben unverletzt.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Asiana-Airlines-Flug 214“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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July 8, 2013

Bruchlandung eines südkoreanischen Verkehrsflugzeuges in San Francisco

Bruchlandung eines südkoreanischen Verkehrsflugzeuges in San Francisco

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Veröffentlicht: 01:18, 08. Jul. 2013 (CEST)
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Eine Boeing 777-200 der Asiana Airlines (Bild von 2006 im alten Farbschema)

Die Unglücksstelle am Flughafen

San Francisco International Airport

San Francisco (Vereinigte Staaten), 08.07.2013 – Eine aus Seoul in Südkorea kommende Boeing 777-200ER der Asiana Airlines ist bei der Landung auf dem internationalen Flughafen von San Francisco verunglückt. Die Maschine war offenbar bei der Landung mit dem Heck aufgeschlagen und ist dann teilweise in Flammen aufgegangen. Erste Informationen, nach denen keine Menschen ums Leben gekommen seien, mussten inzwischen berichtigt werden, denn es sind mindestens zwei Menschen gestorben. Nach dem Unglück waren neben dem Flugzeug zwei chinesische Teenager tot auf der Landebahn gefunden worden. Acht Erwachsene und zwei Kinder wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, eine Reihe weiterer Passagiere erlitt leichte Verletzungen, insgesamt 181 Menschen wurden verletzt. An Bord des Flugzeuges befanden sich 291 Passagiere (141 Chinesen, 77 Südkoreaner und 61 US-Amerikaner) und 16 Besatzungsmitglieder.

Das Flugzeug war am Sonnabend den 06. Juli um kurz nach 17:00 Uhr (Ortszeit) in Seoul gestartet und erreichte nach etwas mehr als 10 Stunden Flugzeit kurz vor 11:30 Uhr (Ortszeit) den Flughafen von San Francisco. Die Ursache des Unglücks ist unklar. Das Wetter in San Francisco war zum Unglückszeitpunkt gut, es wehte nur ein ganz leichter Wind. Ein Sprecher des FBI sagte, es gebe keine Hinweise auf einen Terroranschlag. Erste Vermutungen deuten darauf hin, dass das Flugzeug die Landebahn verfehlte und den Befestigungswall der in das Wasser ragenden Landebahn berührte. Aber eine Sprecherin der amerikanischen Bundesluftfahrtbehörde sagte, auch wenn der Ablauf noch unklar sei, sehe es aus, als wenn das Flugzeug gelandet und dann außer Kontrolle geraten sei. Ein Sprecher der Fluglinie schloss Triebwerksversagen oder ein anderes mechanisches Versagen als Ursache aus. Der Flugzeughersteller Boeing sicherte seine Unterstüzung bei der Suche nach der Ursache zu.

Asiana Airlines ist die zweitgrößte koreanische Fluglinie und betreibt zwölf Maschinen des Typs Boeing 777-200ER. Dieser Flugzeugtyp hat eine gute Sicherheitsbilanz und ist regelmäßig auf Langstreckenflügen mit zwölf Stunden und mehr Flugzeit im Einsatz. Der Flughafen von San Francisco wurde nach dem Unglück zunächst bis auf Weiteres für den Flugverkehr gesperrt, er ist inzwischen aber wieder geöffnet worden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Folgeartikel: Suche nach den Ursachen des Flugzeugunglücks in San Francisco
  • Portal:Luftfahrt

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July 14, 2012

Englischsprachige Wikipedia hat jetzt mehr als 4 Millionen Artikel

Englischsprachige Wikipedia hat jetzt mehr als 4 Millionen Artikel

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Veröffentlicht: 16:57, 14. Jul. 2012 (CEST)
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Statistische Anzeige auf der Titelseite der englischsprachigen Wikipedia

San Francisco (Vereinigte Staaten), 14.07.2012 – Am späten Nachmittag des 13. Juli 2012 erreichte die Zahl der Artikel in der englischsprachigen Online-Enzyklopädie Wikipedia die magische Marke von 4 Millionen. Dies spornte viele Mitwirkende an, weil sie hofften, dass der von ihnen neu verfasste Artikel die Nummer 4.000.000 werden könnte. Im Laufe des Tages konnte jedoch ein Schwanken der Zahl beobachtet werden, weil es immer wieder Themen gibt, an denen über längere Zeit nicht weiter gearbeitet wird oder um deren enzyklopädische Relevanz sich streiten lässt, so dass einzelne Artikel wieder gelöscht werden. Daher lässt sich nicht feststellen, welches tatsächlich der viermillionste Artikel war. Im Gegensatz zur deutschen Sprachversion, bei der Kriterien festgelegt wurden, wann etwa eine Persönlichkeit oder Firma durch einen Artikel gewürdigt wird, sind die englischen Regeln nicht so streng. Ein dem englischen Kurzartikel (stub) entsprechendes Format gibt es in der deutschen Version nicht, für eine sogenannte Schnelllöschung (speedy deletion) besteht eine Frist bis zu sieben Tagen.

Doch auch in der englischsprachigen Wikipedia ist nicht gewiss, ob ein Artikel Bestand hat, wenn der Verfasser sich nicht um eine ausführliche Darstellung bemüht. So wurden gerade heute Artikel über mehrere hundert türkischer Dörfer erstellt, bei denen noch nicht klar ist, ob es im Einzelfall Ortschaften mit historischer, archäologischer oder sonstiger Bedeutung sind. Auch für den Leser, der selbst nicht mitwirkt, ist die Enzyklopädie spannend, weil es immer etwas neues zu entdecken gibt. Um eine Vorstellung davon zu geben, wie Wikipedia wächst, soll folgendes Beispiel dienen: Wenn ein Leser schätzungsweise 600 Wörter in der Minute erfassen kann und jeden Tag 16 Stunden ununterbrochen lesen würde, käme er auf rund 17 Millionen Wörter im Monat. Im Juli 2006 wuchs die englische Wikipedia um 30 Millionen Wörter.

In den über zehn Jahren ihres Bestehens ist die Gesamtzahl der Artikel bei Wikipedia auf über 22 Millionen gestiegen und es gibt 285 verschiedene Sprachversionen, zu denen neben den amtlichen Nationalsprachen auch zahlreiche Dialekte und Mundarten gehören. Nach dem Englischen sind als häufigste Sprachen Deutsch, Französisch und Holländisch mit jeweils mehr als einer Million Artikeln vertreten. Die rund 1,3 Milliarden Chinesen lieferten bisher weniger als eine halbe Million Artikel. Einer aktuellen Statistik von Wikipedia zufolge sind nach den englischsprachigen Nutzern die Japaner die häufigsten Leser der Enzyklopädie.

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October 14, 2010

US-Gericht verbietet Strafen für offen homosexuelle Soldaten

US-Gericht verbietet Strafen für offen homosexuelle Soldaten

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Veröffentlicht: 23:01, 14. Okt. 2010 (CEST)
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San Francisco (Vereinigte Staaten), 14.10.2010 – Das US-Distriktgericht für Zentralkalifornien[1] hat den Bundesstreitkräften per einstweiliger Verfügung untersagt, gegen bekennend homosexuelle Soldaten vorzugehen. Richterin Virginia Phillips begründete die Entscheidung damit, dass diese Praxis nicht mit dem ersten Verfassungszusatz vereinbar sei. Dieses 1st amendmend ist, obwohl es der Wortlaut vermuten ließe, nicht mit dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung im deutschen Verfassungsrecht (Art. 5 I GG) identisch, sondern erstreckt sich auch auf viele andere Aspekte der freien Persönlichkeitsentfaltung (Art. 2 I GG).[2]

Bisher galt in der US-Armee die sogenannte „Don’t-ask, Don’t-tell-Regelung“, die es Soldaten verbietet, offen in einer homosexuellen Beziehung zu leben, während ihrer Dienstzeit ihre sexuelle Orientierung preiszugeben oder auch nur über „homosexuelle Themen“ zu sprechen. Im Gegenzug ist es Vorgesetzten untersagt, Untersuchungen über die sexuelle Orientierung ihrer Untergebenen anzustellen. Don’t ask, don’t tell war 1993 als Kompromisslösung unter Bill Clinton eingeführt worden. Homosexuelle sind in den US-Streitkräften nämlich eigentlich nicht zugelassen.[3] Dennoch gab es seit der Neuregelung ca. 14.000 Entlassungen.

Barack Obama hatte bereits im Wahlkampf versprochen, die Regelung abzuschaffen, scheiterte aber bisher am Widerstand im Senat, der nicht nur von den oppositionellen Republikanern, sondern auch von einigen Senatoren der Präsidentenpartei, der Demokraten, getragen wird. Auch in der US-amerikanischen Gesellschaft ist die Abschaffung der bisherigen Regelung umstritten. Umfragen zufolge sprechen sich aber etwa drei Viertel der US-Bürger für die Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Militär aus.

Gegen den Gerichtsbeschluss ist Berufung möglich.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Geschichte der Homosexualität in den Vereinigten Staaten“.

Anmerkungen

  1. Vgl. RTT News: Pentagon Warns Against Court-Ruling On Openly Gay Military Personnel
  2. Congress shall make no law respecting an establishment of religion, or prohibiting the free exercise thereof; or abridging the freedom of speech, or of the press; or the right of the people peaceably to assemble, and to petition the Government for a redress of grievances. Vgl. Wikipedia: First Amendment to the United States Constitution
  3. “The presence in the Armed Forces of persons who demonstrate a propensity or intent to engage in homosexual acts would create an unacceptable risk to the high standards of morale, good order and discipline, and unit cohesion that are the essence of military capability.“: U. S. Army Homosexual Conduct Policy

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Diskriminierung
  • Portal:Streitkräfte der Vereinigten Staaten

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January 27, 2010

Apple präsentiert das iPad

Apple präsentiert das iPad – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Apple präsentiert das iPad

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Veröffentlicht: 23:07, 27. Jan. 2010 (CET)
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Apple store Michigan Ave.jpg

San Francisco (Vereinigte Staaten), 27.01.2010 – Die Computerfirma mit dem angebissenen Apfel im Logo präsentierte heute in San Francisco ihr neuestes Zugpferd, das die Geldmaschine Apple zu neuen Rekordgewinnen ziehen soll. Wie von Marktbeobachtern erwartet, ist das neue Produkt ein Tablet-PC. In der Produktpalette des Elektronikkonzerns ist es irgendwo zwischen Laptop und iPhone angesiedelt und hört auf den Namen iPad.

Das neue Gerät ist etwa einen Zentimeter dick und wird durch einen Touchscreen bedient. Eine Tastatur ist nicht vorhanden. Die Bedienung erfolgt ausschließlich durch virtuelle Tasten auf dem berührungsempfindlichen 9,7 Zoll großen Display (zirka 19 mal 13 Zentimeter).

Das Gerät soll vor allem zur Präsentation von Fotos, Videos und Musik dienen. Außerdem laufen natürlich Spiele darauf und E-Books können damit betrachtet werden. Für die Speicherung der multimedialen Datenflut stehen zwischen 16 und 64 GByte als Flash-Memory zur Verfügung.

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