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October 29, 2005

Ab 2006 nonstop von Köln/Bonn nach New York

Ab 2006 nonstop von Köln/Bonn nach New York

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Artikelstatus: Fertig 13:29, 29. Okt. 2005 (CEST)
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Terminal des „Köln Bonn Airport“

Köln (Deutschland), 29.10.2005 – Ab 11. Mai 2006 wird es nach 15 Jahren erstmals wieder einen täglichen Flug vom Flughafen Köln/Bonn nach New York City geben. Die US-Gesellschaft „Continental Airlines“ steuert dort den „Newark Liberty International Airport“ an. Die Strecke soll von einer Boeing 757-200 bedient werden, in der 172 Passagiere Platz haben.

Michael Garvens, Chef der Betreibergesellschaft des Flughafens, und Jim Summerford, Vizepräsident von Continental, sind zuversichtlich. Die Gesellschaft rechnet mit 75.000 Fluggästen pro Jahr. Das freut auch Joachim Klein von Germanwings. Köln/Bonn ist eines der Drehkreuze der „Billigfluglinie“, von dem aus sie die neuen Fluggäste in ganz Europa verteilen könnte.

Der Preis für die Flüge soll zwischen 550 Euro im Sommer und 350 Euro im Winter liegen. Flug „CO 111“ startet um 10:35 Uhr in Köln/Bonn, Ankunft ist 13:20 Uhr, jeweils Ortszeit. Von Newark startet Flug „CO 110“ um 18:45 Uhr, der am nächsten Morgen um 08:10 Uhr ankommt.

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December 15, 2004

Concorde-Absturz abschließend geklärt

Concorde-Absturz abschließend geklärt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Concorde-Absturz abschließend geklärt

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Paris (Frankreich), 15.12.2004 – Die Staatsanwaltschaft von Cergy-Pontoise bei Paris hat eine Erklärung über die Absturzursache des französischen Überschall-Verkehrsflugzeugs Concorde der Fluggesellschaft Air France veröffentlicht. Die Concorde war am 25. Juli 2000 bei Gonesse in der Nähe des Pariser Großflughafens Charles-de-Gaulle-Roissy zerschellt. Bei dem Unglück kamen damals 113 Menschen ums Leben, darunter waren 97 deutsche Passagiere.

Nach dem Bericht des Untersuchungsrichters Christoph Régnard wurden die bisher angenommen Ursachen endgültig als ausschlaggebend für den Absturz ermittelt. Demnach hat unmittelbar vor dem Start der Concorde eine gestartete DC-10 der Continental Airlines Lamellen eines Triebwerks verloren. Das Flugzeug rollte beim Start über das aus Titan hergestellte Turbinenteil, die Reifen des Hauptfahrwerks der Concorde platzten und durch aufwirbelnde Reifenteile wurde der darüber befestigte Treibstofftank leck geschlagen. Dadurch fing die Maschine sofort Feuer und stürzte ab. Eine Schwachstelle an der Verkleidung des Treibstofftanks hielt den Reifenteilen nicht stand.

Bereits 1979 hatten Flugzeugtechniker auf dieses Problem an den Tragflächen-Unterseiten hingewiesen. Das Gericht schließt jedoch „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ eine Verantwortung der Air France aus, ein Konstruktionsfehler an der Concorde läge nicht vor.

Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft eine mögliche straf- und zivilrechtliche Verantwortung der US-Fluggesellschaft Continental Airlines. Eventuelle Fehler bei der Wartung der DC-10 kommen in Betracht, ebenso wie ein Herstellungsfehler der Triebwerkslamelle, die entgegen den Anforderungen nicht aus Stahl, sondern aus dem wesentlich härteren Titan gefertigt war. Continental Airlines weist hingegen jede Verantwortung für den Concorde-Absturz zurück.

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