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March 8, 2006

Wildwest in Göteborg: Flugzeug nach Landung überfallen

Wildwest in Göteborg: Flugzeug nach Landung überfallen

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Artikelstatus: Fertig 22:14, 8. Mrz. 2006 (CET)
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Göteborg (Schweden), 08.03.2006 – Unmittelbar nach der Landung eines Passagierflugzeuges auf dem Flughafen Göteborg-Landvetter am gestrigen Dienstag um 11:30 Uhr GMT wurde die Maschine überfallen. Mindestens fünf maskierte Männer durchbrachen mit einem Jeep Cherokee die Absperrung des Flughafens und raubten mit vorgehaltenen Maschinenpistolen das Gepäck des Flugzeuges, welches gerade ausgeladen wurde. Die Maschine der „Scandinavian Airlines“ war auf dem Weg vom Flughafen London Heathrow nach Göteburg. Die 91 Passagiere, darunter zwei Kinder und fünf Besatzungsmitglieder, die sich nach einem rund zweistündigem Flug noch in der Maschine des Typs McDonnell Douglas MD-81 mit der Flugnummer SK524 befanden, sahen dem Überfall zu.

Die Nachrichtenagentur dpa berichtete, es hätte sich um einen Geldtransport auf dem Flughafen gehandelt, der überfallen worden wäre. Neben den Koffern hatten sich auch Kisten mit ausländischem Geld im Transportraum der Maschine befunden.

Nach dem Überfall ließen sie eine Tasche zurück, aus der eine Antenne rausragte. Die Polizei ließ daraufhin Teile des Flughafens evakuieren, da sie eine Bombe vermuteten. Bei der Flucht verstreuten sie Nägel, um eine Verfolgung durch andere Fahrzeuge zu verhindern. Schließlich zündeten sie das Fluchtfahrzeug an. Verletzt wurde niemand.

Unmittelbar nach dem Überfall räumte die Polizei das Flugterminal für Auslandsflüge. Für die nächsten Stunden wurden alle Starts abgesagt.

Am Dienstagnachmittag fand eine Pressekonferenz der schwedischen Polizei statt. Über die Höhe des Schadens oder der entwendeten Geldsumme wurden keine Angaben gemacht. Über den Tathergang sagte die Polizei, das Personal des Geldtransportunternehmens Securitas, welches gerade mit dem Ausladen der Geldkisten beschätigt war, wurde mit den Waffen bedroht, es wurde aber nicht geschossen. Der Flughafendirektor geht davon aus, dass die Täter Kenntnisse über die Abläufe am Flughafen besaßen.

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December 28, 2005

Gepäckwagen streift Flugzeug – Notlandung in Seattle

Gepäckwagen streift Flugzeug – Notlandung in Seattle

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Seattle (USA), 28.12.2005 – Nachdem ein Gepäckwagen ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Alaska Airlines streifte, musste die Maschine kurz nach dem Start vom Flughafen Seattle-Tacoma zurückkehren. Durch die Berührung des Fahrzeugs am Flugzeug entstand eine Rille, die sich in 7.800 Metern Höhe zu einem 30 mal 15 Zentimeter großen Loch auswuchs. Dadurch bedingt gab es einen Druckabfall und das Flugzeug, das auf dem Weg nach Burbank war, musste in Seattle notlanden. Durch den Druckabfall entstand ein Sauerstoffmangel an Bord, sodass die Passagiere mit automatisch herabfallenden Sauerstoffmasken versorgt wurden.

Bei der Unglücksmaschine handelt es sich um eine MD-80 mit 140 Passagieren und fünf Besatzungsmitgliedern an Bord. Ein Mitarbeiter des Bodenpersonals hat nach Angaben der Verkehrssicherheitsbehörde (NTSB) in der Zwischenzeit zugegeben, mit seinem Fahrzeug an den Rumpf des Flugzeugs gekommen zu sein.

Einsparungsmaßnahmen der Alaska Airlines in Höhe von jährlich rund elf Millionen Euro führten im Mai 2005 zur Entlassung von rund 500 Mitarbeitern für die Boden- und Gepäckabfertigung. Seitdem werden diese Tätigkeiten durch eine britische Firma ausgeführt.

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September 16, 2005

Onur Air-Maschine rutscht von der Landepiste

Onur Air-Maschine rutscht von der Landepiste

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Eine MD-88. Quelle: Adrian Pingstone

Istanbul / Kayseri (Türkei), 16.09.2005 – Eine Maschine der türkischen Fluggesellschaft Onur Air ist am Freitagmorgen bei regennasser Rollbahn von der Piste auf dem Flughafen Istanbul abgekommen. Dabei handelte es sich um eine Passagiermaschine des Typs McDonnell Douglas MD-88“, die sich auf einem Inlandsflug auf dem Weg von Kayseri in die türkische Metropole befand. Verletzt wurde niemand.

Eine gewisse Relevanz gewinnt dieser Vorgang, da die Fluggesellschaft in mehreren europäischen Staaten kurzzeitig mit einem Flugverbot belegt wurde.

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June 19, 2005

US-Flugzeug in Teheran notgelandet

US-Flugzeug in Teheran notgelandet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

US-Flugzeug in Teheran notgelandet

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Archivbild einer DC-10 der Northwest Airlines

Teheran (Iran) / Amsterdam (Niederlande) / Minneapolis (USA), 19.06.2005 – Ein US-amerikanisches Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Northwest Airlines aus Minneapolis ist am Sonntag um 01:30 Uhr MESZ in Teheran notgelandet.

Die Maschine vom Typ DC-10 mit 255 Passagieren und Crewmitgliedern an Bord befand sich auf dem Weg von Mumbai (Bombay) nach Amsterdam. Der Pilot hatte die Flugsicherung von Teheran wegen technischer Probleme an der Ladeklappe im Frachtraum um Landeerlaubnis auf dem Teheraner Flughafen MehrAbad International Airport gebeten

Die Notlandung ist nach Angaben der iranischen Behörde für Zivilluftfahrt ohne Probleme verlaufen, es gab keinen Personenschaden. Alle Passagiere mussten das Flugzeug verlassen und wurden in die Transit-Lounge gebracht. Iranische Techniker reparierten umgehend die Maschine. Das Flugzeug musste für die Reparaturarbeiten komplett entladen werden.

Eine Verzögerung gab es nach Angaben der Fluggesellschaft beim Auftanken des Flugzeuges. Es hatte eine Weile gedauert, bis ein US-amerikanisches Unternehmen Kerosin in der iranischen Hauptstadt kaufen durfte. Die Beziehungen der beiden Länder sind seit der Besetzung der US-Botschaft 1979 angespannt. Seitens der USA gibt es seit damals Wirtschaftssanktionen gegen Teheran. Zwischen den beiden Ländern bestehen keine Flugverbindungen, es landen keine US-Passagierflugzeuge mehr im Iran. Eine Ausnahme gab es im Dezember 2003 nach einem schweren Erdbeben, als US-Militärmaschinen Hilfsgüter in die Katastrophenregion fliegen durften.

Die Maschine ist nach knapp sieben Stunden Wartezeit in Teheran mittlerweile nach Amsterdam geflogen und dort sicher gelandet.

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December 15, 2004

Concorde-Absturz abschließend geklärt

Concorde-Absturz abschließend geklärt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Concorde-Absturz abschließend geklärt

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Paris (Frankreich), 15.12.2004 – Die Staatsanwaltschaft von Cergy-Pontoise bei Paris hat eine Erklärung über die Absturzursache des französischen Überschall-Verkehrsflugzeugs Concorde der Fluggesellschaft Air France veröffentlicht. Die Concorde war am 25. Juli 2000 bei Gonesse in der Nähe des Pariser Großflughafens Charles-de-Gaulle-Roissy zerschellt. Bei dem Unglück kamen damals 113 Menschen ums Leben, darunter waren 97 deutsche Passagiere.

Nach dem Bericht des Untersuchungsrichters Christoph Régnard wurden die bisher angenommen Ursachen endgültig als ausschlaggebend für den Absturz ermittelt. Demnach hat unmittelbar vor dem Start der Concorde eine gestartete DC-10 der Continental Airlines Lamellen eines Triebwerks verloren. Das Flugzeug rollte beim Start über das aus Titan hergestellte Turbinenteil, die Reifen des Hauptfahrwerks der Concorde platzten und durch aufwirbelnde Reifenteile wurde der darüber befestigte Treibstofftank leck geschlagen. Dadurch fing die Maschine sofort Feuer und stürzte ab. Eine Schwachstelle an der Verkleidung des Treibstofftanks hielt den Reifenteilen nicht stand.

Bereits 1979 hatten Flugzeugtechniker auf dieses Problem an den Tragflächen-Unterseiten hingewiesen. Das Gericht schließt jedoch „zum gegenwärtigen Zeitpunkt“ eine Verantwortung der Air France aus, ein Konstruktionsfehler an der Concorde läge nicht vor.

Derzeit prüft die Staatsanwaltschaft eine mögliche straf- und zivilrechtliche Verantwortung der US-Fluggesellschaft Continental Airlines. Eventuelle Fehler bei der Wartung der DC-10 kommen in Betracht, ebenso wie ein Herstellungsfehler der Triebwerkslamelle, die entgegen den Anforderungen nicht aus Stahl, sondern aus dem wesentlich härteren Titan gefertigt war. Continental Airlines weist hingegen jede Verantwortung für den Concorde-Absturz zurück.

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