WikiNews de

February 5, 2014

Neuer Staatssekretär des niederländischen Finanzministeriums ernannt

Neuer Staatssekretär des niederländischen Finanzministeriums ernannt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:01, 5. Feb. 2014 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Porträt von Wiebes als Beigeordneter der Stadt Amsterdam

Den Haag (Niederlande), 05.02.2014 – Der niederländische König Willem-Alexander ernannte gestern Eric Wiebes, Politiker der rechtsliberalen VVD und vorheriger Beigeordneter für Verkehr und Transport der Stadt Amsterdam, zum Staatssekretär des Finanzministeriums. Am 30. Januar hatte der König Wiebes’ Vorgänger im Amt, den VVD-Politiker Frans Weekers, entlassen, nachdem jener am Abend zuvor seinen Rücktritt angekündigt hatte.

Wiebes hat an der TU Delft Maschinenbau studiert und einen Master of Business Administration der privaten Hochschule Insead im französischen Fontainebleau erreicht. Er war für die Unternehmensberatungen McKinsey und OC&C und danach als Beamter des Finanzministeriums tätig. Dort war er zuletzt stellvertretender Generalsekretär, zweithöchster Beamter. Danach wurde er in Amsterdam Beigeordneter für Verkehr, wo er nach eigenen Angaben ein „Zehntel seines vorherigen Gehalts” erhielt. Er bezeichnete diese Stelle als schönsten Beruf seines Lebens.

Als Beigeordneter in Amsterdam war er unter anderem für den Bau der Noord-Zuidlijn, einer U-Bahn-Verbindung, die von Amsterdam-Nord aus unter dem IJ (ein Gewässer) und der Innenstadt nach Amsterdam-Süd verlaufen soll, zuständig. Nach Angaben des NRC Handelsblad soll es ihm gelungen sein, die Anzahl der großen Park-and-Ride-Parkplätze zu vervierfachen und deren Budget auf ein Fünftel zu reduzieren. Wiebes war auch an der Abfassung des Amsterdamer VVD-Wahlprogramms beteiligt und richtete seine Aufmerksamkeit dabei besonders auf die Themen Bildung, Sicherheit und Reduzierung der Anzahl der Beamten der Stadt.

Wiebes’ Vorgänger, Frans Weekers (VVD), war nach einer Debatte im Unterhaus über Miet- und Pflegezuschüsse, die das Finanzamt noch nicht ausgezahlt hatte, zurückgetreten. Nach Angaben der NOS habe es den Anschein gegeben, dass die Oppositionsparteien D66, ChristenUnie und SGP ein Misstrauensvotum gegen ihn unterstützt hätten. Die Regierungskoalition aus Sozialdemokraten und VVD hat im Oberhaus keine Mehrheit, kann sie aber zusammen mit den Stimmen dieser Parteien erreichen.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 15, 2012

UEFA Euro 2012: Deutschland nach 2:1 gegen die Niederlande mit einem Bein im Viertelfinale

UEFA Euro 2012: Deutschland nach 2:1 gegen die Niederlande mit einem Bein im Viertelfinale

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 13:21, 15. Jun. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Charkow (Ukraine), 15.06.2012 – Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat nach dem 2:1-Sieg gegen die Niederlande ein Bein im Viertelfinale. Deutschland trifft nun im letzten Gruppenspiel auf Dänemark, das gegen Portugal 2:3 unterlag. Die beiden Tore für Deutschland schoss Mario Gomez, der alle bisherigen deutschen Tore im Turnier erzielte.

Niederlande – Deutschland
1:2 (0:2)

Beide Mannschaften liefen zunächst in derselben Formation auf wie bei ihren jeweiligen Eröffnungsspielen gegen Portugal bzw. Dänemark und starteten die Partie mit einer offensiven Spielweise. Robin van Persie konnte zwei Chancen in der ersten Viertelstunde nicht verwerten, während Mesut Özil auf der Gegenseite nur den Pfosten traf. In der 24. Minute schoss dann Gomez zum Führungstreffer ein. Knapp eine Viertelstunde später, in der 38. Minute, gelang Gomez, wieder nach einer Vorlage von Bastian Schweinsteiger, der Treffer zum 2:0.

Nach der Pause wechselte der niederländische Trainer Bert van Marwijk mit Klaas-Jan Huntelaar und Rafael van der Vaart für Mark van Bommel und Ibrahim Afellay offensive Spieler ins Team, Deutschland wurde in der Folge defensiver. Die Bemühungen der Niederländer führten in der 74. Minute durch Robin van Persie zum Anschlusstreffer, doch gelang dank der Leistungen der deutschen Abwehr und des Torwarts Manuel Neuer der Ausgleich nicht.

Das Spiel in Charkow sahen 37.750 Zuschauer. In der vom schwedischen Schiedsrichter Jonas Eriksson geleiteten Partei gab es drei Gelbe Karten, auf deutscher Seite für Boateng und in der niederländischen Mannschaft für de Jong und Willems.

Dänemark – Portugal
2:3 (1:2)

Im Spiel der Portugiesen gegen die Dänen hatte es noch bis kurz vor der Halbzeitpause nach einer klaren Sache für Portugal ausgesehen. Die erste Chance in Lemberg hatten allerdings in der vierten Minute die Dänen durch Christian Eriksen, doch danach wurde es ruhig im Spiel der Dänen, die auf ihre Abwehrkette setzten. Zunächst kam Portugal kaum durch die dänische Abwehr, ein Distanzschuss von Miguel Velosos in der 13. Minute war die erste gefährliche Situation vor dem dänischen Tor. Ein theatralisch inszenierter Freistoß von Cristiano Ronaldo ging weit über das Tor. Eine Standardsituation sorgte in Minute 25 schließlich für den portugiesischen Führungstreffer. Der bei Real Madrid unter Vertrag stehende Abwehrspieler Pepe war nach einem Eckball per Kopfball erfolgreich.

Das 1:0 änderte an der dänischen Spieltaktik nichts, und so kam es in der 36. Minute zum zweiten Tor der Portugiesen. Hélder Postiga verwandelte eine Flanke von Nani mit einem Treffer unter der Querlatte. Die Dänen wurden nun offensiver. Nicklas Bendtner gelang nach einer Flanke von Michael Krohn-Dehli schließlich vier Minuten vor der Halbzeitpause der Anschlusstreffer.

Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel hatte Ronaldo schließlich die Möglichkeit, zum 3:1 zu erhöhen, doch schloss er seine Großchance mit einem schwachen Schuss ab, den Dänemarks Torhüter Stephan Andersen abwehren konnte. In der 62. Minute hatte William Kvist die Möglichkeit zum Ausgleichstreffer, doch sein Volleyschuss ging knapp neben dem Pfosten ins Aus. In der 72. Minute verfehlte Bendtner ebenfalls das Tor. Auf der anderen Seite war es wieder Ronaldo, der eine Chance vergab. Den Paß von Nani konnte er, frei vor Torhüter Andersen stehend, nicht verwandeln. „Er ist einer der besten Spieler der Welt, ein sehr guter Kapitän. Irgendwann wird er treffen“, sagte Mitspieler Pepe nach dem Spiel.

Den Ausgleichstreffer für Dänemark besorgte schließlich in der 80. Minute Bendtner mit seinem zweiten Tor. Die Skandinavier jubelten, doch zu früh, denn kurz vor Schluss gelang in der 87. Minute dem kurz zuvor für Merales eingewechselte Varela. „Es ist ein schreckliches Gefühl, so kurz vor Schluss zu verlieren“, kommentierte der dänische Trainer Morten Olsen später die Niederlage. In dem von dem schottischen Schiedsrichter Thomson geleiteten Spiel vor 30.000 Zuschauern in Lemberg sahen mit Jacobsen und J. Poulsen sowie Meireles und Cristiano Ronaldo jeweils zwei Spieler beider Mannschaften Gelbe Karten.

Rang Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
1 Flag of Germany.svg Deutschland 2 2 0 0 3:1 +2 6
2 Flag of Portugal.svg Portugal 2 1 0 1 3:3 ±0 3
3 Flag of Denmark.svg Dänemark 2 1 0 1 3:3 ±0 3
4 Flag of the Netherlands.svg Niederlande 2 0 0 2 1:3 −2 0
Tabellensituation

In der Tabelle führt die Bundeself mit sechs Punkten, jeweils drei Punkte haben Portugal und Dänemark, die Niederlande sind mit noch keinem Punkt vor dem letzten Gruppenspieltag in der Gruppe B Tabellenletzter. Deutschland reicht ein Unentschieden im letzten Spiel gegen Dänemark, um das Viertelfinale zu erreichen.

Rein rechnerisch ist ein Ausscheiden des deutschen Teams zwar noch möglich, doch dazu müssten die Niederländer in ihrem letzten Spiel gegen Portugal verlieren und gleichzeitig Dänemark das Team von Bundestrainer Joachim Low schlagen. Dass die Niederländer sich jedoch kampflos geschlagen geben, ist unwahrscheinlich, zumal sie bei einem Sieg gegen die Portugiesen noch die Chance auf ein Weiterkommen haben, falls Deutschland gegen Dänemark gewinnt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Fußball-Europameisterschaft 2012“.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 2, 2012

Landkreis Oberallgäu: Niederländischer Snowboardfahrer verunglückt tödlich

Landkreis Oberallgäu: Niederländischer Snowboardfahrer verunglückt tödlich

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 12:41, 2. Mär. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Snowboardfahrer (Symbolbild)

Oberjoch (Deutschland), 02.03.2012 – Am Donnerstagvormittag verunglückte ein 17-jähriger niederländischer Snowboardfahrer tödlich im Skigebiet Oberjoch im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu.

Der Niederländer kam mit seinem Snowboard trotz bester Pisten- und Sichtverhältnisse von der Piste ab und prallte gegen einen 15 Meter entfernt stehenden Baum. Die Skiwacht, die alpine Einsatzgruppe der Polizei und der Rettungshubschrauber wurden alarmiert. Der junge Snowboarder aus der niederländischen Region Zuid-Kennemerland verstarb noch an der Unfallstelle; Reanimationsversuche verliefen erfolglos.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Unfälle

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 25, 2011

Weihnachts-Komet war Raketenstufe von ISS-Mission

Weihnachts-Komet war Raketenstufe von ISS-Mission

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 10:51, 25. Dez. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Deutschland, 25.12.2011 – Am gestrigen Heiligabend wurde um etwa 17:30 Uhr aus verschiedenen Regionen in Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden die Beobachtung eines hell leuchtenden Himmelskörpers gemeldet. Radio- und Pressemeldungen gingen dahin, dass es sich um irgendein Stück Weltraumschrott handeln könnte – oder auch um einen Meteoriten. Passend zur Heiligen Nacht war auch von einem „Weihnachtsstern“ oder Sternschnuppe die Rede. Verschiedene Videos von Privatpersonen, die das Ereignis festhielten kursierten im Internet.

Tatsächlich handelte es sich wohl um eine Raketenstufe einer Sojus-Rakete, die beim Wiedereintritt verglüht ist. Sie stammt von der am Mittwoch gestarteten Sojus-Mission zur ISS. Mit dieser Mission ist auch André Kuipers als zweiter niederländischer Astronaut gestartet.

Entzückt die Süd-Hemisphäre: „Lovejoy“

Einen beeindruckenden echten Kometen können dagegen zur Zeit die Bewohner der Südhalbkugel beobachten: Der Komet „Lovejoy“ beeindruckt nicht nur mit seinem Schweif, er ist auch so hell, dass er sogar am Tag sichtbar ist.

Derweil sorgte in Russland ein weiteres Stück Weltraumschrott für Aufsehen: Ein etwa 50 cm großes Teil des Kommunikationssatelliten „Meridian“ stürzte nach missglücktem Start auf ein Haus in einem russischen Dorf. Obwohl es bewohnt war, wurde niemand verletzt. Die Straße, in der es steht, ist den Kosmonauten gewidmet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Internationale Raumstation

Links[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 27, 2011

Timbuktu: Deutscher Tourist von Entführern erschossen

Timbuktu: Deutscher Tourist von Entführern erschossen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:41, 27. Nov. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Straßenszene in Timbuktu (Archivbild)

Timbuktu (Mali), 27.11.2011 – Am Freitag wurde bei einer Entführung von vier Touristen aus einem Café in Timbuktu ein Mann erschossen, der sich gegen die Angreifer gewehrt hatte. Bei den drei Entführungsopfern handelt es sich um Touristen aus Schweden, den Niederlanden und einen Touristen mit britisch-südafrikanischer Staatsbürgerschaft. Nach Auskunft des Auswärtigen Amtes dürfte der getötete Mann ein Deutscher sein.

Ein Mitarbeiter des Cafés: „Ich war am Empfang, als die Entführer hereinkamen. Einer von ihnen hat seine Waffe auf mich gerichtet. Er sagte mir, ich solle mich still verhalten. Dann haben sie die drei mitgenommen – einen vierten haben sie noch vor Ort getötet. Ich glaube, weil er nicht in ihr Fahrzeug steigen wollte.“ Die Täter sollen bewaffnet gewesen sein. Die Deutsche Botschaft in Bamako hat die konsularische Betreuung des Falls übernommen.

Bereits am Donnerstag waren zwei Franzosen aus der Stadt Hombori entführt worden. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) rät von Reisen nach Mali ab. Das Auswärtige Amt (AA) hält eine Teilreisewarnung für angebracht, das Risiko von Entführungen und Anschlägen ist maßgeblich dafür.

In Mali und in den Nachbarländern ist die al-Qaida im Maghreb (GSPC), eine radikale islamistische Gruppierung aus Algerien, operativ tätig. Sie gilt als eine der bestorganisierten und -bewaffneten Terrororganisationen der Welt. Auch sie finanziert sich zum Teil durch das Erpressen von Lösegeld.

Seit dem Mord an dem Deutschen, werden Touristen aus Timbuktu ausgeflogen. Die malische Regierung hat dazu ein Flugzeug gechartert. Die ersten zwölf Touristen wurden in die Stadt Mopti geflogen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Afrika

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 26, 2011

Deutscher Bundespräsident wird die 5. Mai-Lesung zur Feier des niederländischen Befreiungstages halten

Deutscher Bundespräsident wird die 5. Mai-Lesung zur Feier des niederländischen Befreiungstages halten

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 12:30, 26. Nov. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Amsterdam (Niederlande), 26.11.2011 – Die 5. Mai-Lesung (5 mei-lezing) anlässlich der Feierlichkeiten zum niederländischen Befreiungstag (Bevrijdingsdag) wird im folgenden Jahr vom deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff gehalten. Dies teilte das ausrichtende Nationale Komitee 4. und 5. Mai, am Donnerstag mit.

In den Niederlanden wird am 4. Mai, dem Totengedenktag, der Toten des Zweiten Weltkriegs gedacht. Auf dem Dam-Platz in Amsterdam findet eine Gedenkfeier in Anwesenheit der Königin statt und um 20.00 Uhr werden im ganzen Land zwei Schweigeminuten eingehalten. Der 5. Mai (Bevrijdingsdag) ist der Jahrestag der Befreiung von der deutschen Besatzung. Die Feierlichkeiten werden mit einem klassischen Konzert in Amsterdam abgeschlossen. Die Provinzhauptstädte veranstalten an diesem Tag die Befreiungsfestivals mit hunderttausenden Besuchern.

Die 5 mei-lezing fungiert nach Angaben des Komitees als „Inspirationsquelle und Vertiefung der Auseinandersetzung mit dem Thema Freiheit“. Sie sei „ein Moment der Besinnung auf die Verwundbarkeit der Freiheit, nicht nur in den Niederlanden, sondern auch im Ausland“. In den folgenden Jahren wird die Lesung unter dem Motto „Freiheit weltweit“ von internationalen Sprechern gehalten. Die Lesung 2012 soll das Unterthema „Freiheit gibt man weiter“ haben.

Nach Aussage von Joan Leemhuis-Stout, der Vorsitzenden des Komitees, habe es sich für Wulff nach inhaltlichen Gesichtspunkten entschieden. Auf die Frage, ob die Einladung eines Deutschen zu vielen Diskussionen im Komitee geführt hätte, antwortete sie, dass man sich recht schnell entschieden hätte. Vor der Einladung habe sich das Komitee jedoch mit Vertretern des ehemaligen Widerstandes und der Kriegsopfer abgesprochen und Zustimmung erhalten. Das Thema enthalte viele Elemente, die Wulff auch persönlich beträfen. Deutschland leiste seit vielen Jahren, teils in Zusammenarbeit mit den Niederlanden, Beiträge im Zusammenhang mit dem Thema „Freiheit weltweit“ und habe durch den Mauerfall und die Wiedervereinigung Erfahrungen aus der eigenen Geschichte.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Niederlande

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 30, 2011

Niederlande: KLM führt ersten kommerziellen Flug mit Bio-Kerosin durch

Niederlande: KLM führt ersten kommerziellen Flug mit Bio-Kerosin durch

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 16:50, 30. Jun. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Haarlemmermeer (Niederlande), 30.06.2011 – Am Mittwochmittag startete vom Amsterdamer Flughafen Schiphol der erste kommerzielle Flug mit Bio-Kerosin. Es handelte sich um einen Flug der KLM nach Paris, der von einem Gemisch aus 50 Prozent Bio-Kerosin und 50 Prozent fossilem Kerosin angetrieben wurde.

Das Bio-Kerosin wurde aus gebrauchtem Frittierfett gewonnen.

KLM plant, noch in diesem Herbst 200 Flüge zwischen Paris und Amsterdam mit diesem Treibstoffgemisch durchzuführen.

Laut KLM-Direktor und Ex-Verkehrsminister Camiel Eurlings, entfielen bei der Verwendung von gebrauchtem Frittierfett wichtige Nachteile von „Standard-Biotreibstoffen”, wie Entwaldung, Wassermangel in Entwicklungsländern, die die Energiepflanzen anbauten, und Nahrungsmittelknappheit.

Nach Schätzungen des Financieel Dagblad könne der gesamte niederländische Vorrat an gebrauchtem Frittierfett allerdings nur 35 Millionen Liter Bio-Kerosin im Jahr liefern, während der jährliche Kerosinverbrauch der KLM bei 2,5 Milliarden Litern liege.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Energiepolitik
  • Portal:Luftfahrt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 10, 2011

Volksentscheid in Island: Entschädigungszahlung für Pleitebank abgelehnt

Volksentscheid in Island: Entschädigungszahlung für Pleitebank abgelehnt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 15:40, 10. Apr. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
800px-Icesave logo.svg.png
Coat of arms of Iceland.svg

Reykjavík (Island), 10.04.2011 – Auch in der zweiten Abstimmung lehnte das isländische Volk Entschädigungszahlungen an London und Den Haag ab. Laut TV-Sender Ríkisútvarpið (RUV) haben sich 58 Prozent gegen die von der Regierung ausgehandelte Schuldenrückzahlung ausgesprochen. Obwohl zu diesem Zeitpunkt erst zwei Drittel der Stimmen ausgezählt waren, ist nicht mehr mit einer Zustimmung zu rechnen – ein Schock für das Parlament, dass dem Entschädigungsgesetz mit 70 Prozent zugestimmt hatte.

Am 7. Oktober 2008 musste die isländische Onlinebank Icesave Insolvenz anmelden. Kunden hatte die Bank in England, den Niederlanden und in Island. Nach dem Zusammenbruch der Bank entschädigte Island nur die Kunden aus dem eigenen Land. Für die rund 340.000 Kunden aus England und den Niederlanden sprangen die eigenen Regierungen ein.

Bereits im März 2010 hatten die Isländer über die Entschädigung der Icesave-Kunden abgestimmt und diese mit 93 Prozent der abgegebenen Stimmen abgelehnt. Hauptargument waren damals die hohen Zinsen, die für die Rückzahlung vereinbart worden waren. Es folgten neue Verhandlungen mit England und den Niederlanden. Man einigte sich auf eine Rückzahlung bis zum Jahr 2046. Für die 1,3 Milliarden Euro für die Niederlande sollten ein Zinssatz von drei Prozent gelten, für die 2,6 Milliarden Euro für England ein Zinssatz von 3,3 Prozent. Dies stellte eine Verbesserung der Rückzahlungsbedingungen dar. Im zweiten Volksentscheid lehnten die Bürger auch diese Vereinbarung ab, wenn auch nicht mehr mit so deutlicher Mehrheit. Hauptargument war jetzt, dass das Land nicht für die Verbindlichkeiten einer Privatbank einstehen müsse.

Die zweite Volksabstimmung war notwendig geworden, nachdem der Staatspräsident Ólafur Ragnar Grímsson im Februar 2011 eine Ratifizierung des Entschädigungsgesetzes abgelehnt hatte. Ministerpräsidentin Johanna Sigurdardottir zeigte sich enttäuscht vom voraussichtlichen Ergebnis der Volksabstimmung. Man hatte gehofft, so einen Weg aus dem Konflikt zu finden. Jetzt wird sich die EU-Gerichtsbarkeit mit den Standpunkten der Länder beschäftigen und klären müssen, ob eine Verpflichtung von Island gegenüber England und den Niederlanden besteht, die Zahlungen zu leisten. Wirtschaftsminister Arni Pall Arnason sagte in der Nacht auf Sonntag, er werde diesbezüglich am Montag Kontakt mit dem EFTA-Gerichtshof in Luxemburg aufnehmen. Die im Raum stehende hohe Schuldenlast für die 318.236 Bürger von Island ist somit durch die Abstimmung nicht vom Tisch.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wirtschaft

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 9, 2011

Amoklauf in niederländischem Einkaufszentrum

Amoklauf in niederländischem Einkaufszentrum

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:29, 9. Apr. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Alphen aan den Rijn (Niederlande), 09.04.2011 – Am Samstag meldete die Polizei einen Amoklauf in einem Einkaufszentrum in der Gemeinde Alphen aan den Rijn, südwestlich von Amsterdam. Der mutmaßliche Täter hatte mit einer Maschinenpistole in dem Einkaufszentrum um sich geschossen. Es wurden sieben Tote und elf Verletzte gezählt. Vier der Verletzten befinden sich in Lebensgefahr. Der Täter erschoss sich nach der Tat mit einer anderen mitgebrachten Pistole selbst.

Augenzeugen zufolge stürmte der Mann das Einkaufszentrum und schoss mit einer Maschinenpistole um sich. Danach schoss er sich mit einer Pistole in den Kopf. Eine Augenzeugin: „Er schoss wild um sich, wir rannten um unser Leben; es brach eine Riesenpanik aus, die Leute stürzten übereinander.“ Anwohner gaben an: „Überall lag Glas. Er hat 20 Minuten um sich geschossen, als wäre das der Wilde Westen“.

Bas Eenhoorn, der Bürgermeister der Stadt, gab auf einer Pressekonferenz bekannt, dass weder der 20 bis 25-jährige Täter noch die Opfer bislang identifiziert seien. Staatsanwältin Kitty Nooy gab später an, die Identität des Täters sei schnell ermittelt. Aus ermittlungstaktischen Gründen wurden jedoch nur wenige Einzelheiten über den Täter mitgeteilt. Der Mann sei in den Niederlanden geboren und wird als „groß, blond und blauäugig“ beschrieben. Die Wohnung des Täters sei von Einsatzkräften durchsucht worden. Ob dabei bedeutsame Erkenntnisse gewonnen wurden, wurde nicht mitgeteilt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Niederlande

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 30, 2011

Iran: Todesurteil für 46-jährige Niederländerin vollstreckt

Iran: Todesurteil für 46-jährige Niederländerin vollstreckt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 23:28, 30. Jan. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Teheran (Iran), 30.01.2011 – Bereits am 2. Januar 2011 wurde die Niederländerin Sahra Bahrami, die auch die iranische Staatsangehörigkeit besitzt, im Iran wegen mehrfachen Schmuggels von Kokain zum Tode verurteilt. Am 29. Januar 2011 wurde das Urteil vollstreckt, sie wurde gehängt. Der niederländische Außeminister Uri Rosenthal bezeichnete die Vollstreckung des Todesurteils als „Schandtat durch ein barbarisches Regime“. Das Ministerium erklärte, die „offiziellen Kontakte zwischen Diplomaten und Amtsträgern“ beider Länder seien auf Eis gelegt worden.

Bahrami war 2009 eingereist und hatte sich an den Protestaktionen gegen die umstrittene Wahl des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad beteiligt. Die Teheraner Staatsanwaltschaft beschuldigte sie „Verbrechen im Zusammenhang mit der Sicherheit“, doch später wurde ihr vorgeworfen, sie sei „Mitglied eines internationalen Drogenrings“ und habe den Schmuggel von Drogen aus den Niederlanden in den Iran betrieben. Im staatlichen Fernsehen hieß es, dass Ermittlungsbeamte bei einer Wohnungsdurchsuchung 450 Gramm Kokain und 420 Gramm Opium gefunden hätten. Die Ermittlungen hätten weiterhin ergeben, dass sie weitere 150 Gramm Kokain weiterverkauft habe.

Bahrami soll der Mitgliedschaft in der Royalistischen Vereinigung Irans (KAI)[1] bezichtigt worden sein. Es wird ein politischer Prozess gegen Wahlkritiker vermutet. Nach Aussagen der in den Niederlanden lebenden Tochter Bahramis wurden die Geständnisse unter Druck und falschen Versprechungen erlangt und von Bahrami zurückgezogen[2].

Im Verfahren wurde sie von zwei Anwälten vertreten, die von den Niederlanden beauftragt worden waren. Die Regierung in Den Haag bestellte nach dem Bekanntwerden der Tötung der Verurteilten zunächst den iranischen Botschafter ein und verlangte Aufklärung. Der iranische Botschafter habe die Hinrichtung bestätigt. Daraufhin haben die Niederlande alle diplomatischen Kontakte mit dem Iran eingefroren. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International erklärte, man sei „zutiefst geschockt“ über die Vollstreckung des Todesurteils.

Die niederländische Staatsangehörigkeit der Angeklagten wurde von der iranischen Justiz offenbar ignoriert, konsularischer Beistand verweigert. Das iranische Außenministerium bezeichnete die Aktivitäten der Niederlande als „Einmischung in innere Angelegenheiten“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Rahana.org: Iranian-Dutch Citizen Zahra Bahrami Executed, (deutsche Übersetzung auf Julias Blog)
  2. International Campaign for Human Rights in Iran, 26.01.2011: Daughter of Iranian-Dutch Prisoner on Death Row Pleads For Help

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »