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June 24, 2005

Gewissheit: Solarsegler Cosmos 1 an Rakete ins Meer gestürzt

Gewissheit: Solarsegler Cosmos 1 an Rakete ins Meer gestürzt

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Moskau (Russland), 24.06.2005 – Das Schicksal des Solarseglers „Cosmos 1“ ist geklärt. Wie eine Sprecherin der russischen Konstrukteursfirma Lawotschkin am Freitag in Moskau mitteilte, hat sich der Satellit nicht von der Rakete gelöst und ist ins Meer gestürzt.

Als Träger diente die „Volna“-Trägerrakete. Dabei handelte es sich um eine umgebaute Kontinentalrakete, die von einem russischen Atom-U-Boot in der Barentssee abgeschossen wurde.

Bislang konnten die Trümmer nicht gefunden werden. Wissenschaftler der Planetary Society hegten über Tage die schwache Hoffnung, dass „Cosmos 1“ auf einer nicht vorgesehenen Umlaufbahn um die Erde kreist, da man zuvor schwache Signale an drei Bodenstationen aufgefangen hatte.

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Hobby-Astronomen können mitsuchen – Cosmos 1 weiter vermisst

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Pasadena (Vereinigte Staaten), 24.06.2005 – Die Projekt-Mitarbeiterin der Planetary Society Emily Lakdawalla hat alle Hobby-Astronomen auf der Welt zur Mitsuche nach dem verschollenen Sonnensegler Cosmos 1 aufgerufen. Die Raumsonde funke zwar auf der Frequenz 401.5275 MHz, aber sie könne keinen Hinweis geben, in welche Richtung die Antennen ausgerichtet werden müssten, sagte Lakdawalla. Auch mehrere Observatorien wollen sich daran beteiligen.

Allerdings: Mit jeder weiteren Stunde schwindet die Hoffnung aller Beteiligten. Spätestens, wenn die programmierte automatische Aktivierung des Satelliten nicht festgestellt werden kann, dürfte die Sonde endgültig verloren sein.

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June 22, 2005

Weltraumsegler sendet nun doch Signale

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Weltraumsegler sendet nun doch Signale

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Pasadena (Vereinigte Staaten), 22.06.2005 – Der 100 Kilogramm schwere Satellit Cosmos 1 sendet nun doch Signale.

Stunden nach dem Start vom russischen U-Boot „Borisoglebsk“ aus, der nach ersten Meldungen nicht geglückt war, gingen in drei Stationen im Pazifischen Ozean, in Russland und Tschechien erste telemetrische Daten ein. Nach Aussagen von Mitarbeitern der privaten Weltraumorganisation Planetary Society in Pasadena deutet dies darauf hin, dass der Sonnensegler den Orbit erreicht hat.

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Cosmos 1: Planetary Society klammert sich an Strohhalm

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Pasadena (Vereinigte Staaten), 22.06.2005 – Die Planetary Society, der Planer und Großfinanzier des Weltraumseglers Cosmos 1 klammert sich an einen Strohhalm. Während die russische Raumfahrtbehörde (RKA) das Raumfahrzeug als verloren betrachtet, hofft die private Weltraumbehörde auf die aufgezeichneten sehr schwachen Signale dreier Bodenstationen. In einer Presseerklärung, die um 19:30 Uhr MESZ auf ihrer Homepage veröffentlicht wurde, gibt sie der Mission noch eine wenn auch kleine Überlebenschanche. Die Möglichkeit, dass der Satellit sich in einer niedrigen Umlaufbahn befindet, sei zwar nicht hoch, aber auch nicht ausgeschlossen. Man hofft weiter auf einen Automatismus, der sich nach vier Tagen in Gang setzt. Dann sollte der Satellit selbstständig seine Arbeit aufnehmen.

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Kein Kontakt zum Weltraumsegler

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Moskau (Russland), 22.06.2005 – Zu dem am 21. Juni um 21:46 Uhr MESZ gestarteten Weltraumsegler, dem Satelliten Cosmos 1, konnte von der Bodenkontrolle in Moskau bisher kein Kontakt hergestellt werden. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Sonnensegler entweder auf eine falsche Umlaufbahn im Weltall eingeschwenkt ist oder es überhaupt nicht bis ins All geschafft hat.

Die Mission wurde in der Barentssee von dem russischen Atom-U-Boot „Borisoglebsk“ mit einer Rakete des Typs Volna, einer umgebauten SS18-Interkontinentalrakete, gestartet. Sie sollte den 100 Kilogramm schweren Satelliten in eine Höhe von 825 Kilometern transportieren. Die Sonnensegel hätten entfaltet eine Größe von 600 Quadratmetern ausgemacht, die aus acht jeweils 15 Meter langen radial angeordneten Dreiecken bestanden hätten.

Das Raumfahrzeug sollte allein vom Licht der Sonne angetrieben werden. Dabei werden die Lichtpartikel von der Oberfläche der Segel zurückgeworfen. Durch diese winzigen Stöße sollte die Sonde beschleunigt werden.

Bei der Mission handelt es sich bereits um den zweiten Fehlschlag. Bereits im Juli 2001 scheiterte ein Test des Satelliten wegen eines Raketenfehlers: Die dritte Stufe der Trägerrakete trennte sich nicht ordnungsgemäß. Das jetzt gescheiterte Experiment könnte aber wiederholt werden. Insgesamt stünden fünf solcher Satelliten aus dem Lawotschkin-Konzern, dem Erbauer des Satelliten, bereit, sagte ein Sprecher des Moskauer Instituts für Kosmosforschung (IKI).

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June 19, 2005

Sonnensegeltest im Weltraum

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Pasadena (Vereinigte Staaten), 19.06.2005 – Am 20. Juni 2005 soll der Satellit Cosmos 1 ins All starten. Dieser stellt in mehrerer Hinsicht eine Besonderheit dar. Er wurde von der Plantetary Society, einem Verein von Raumfahrtenthusiasten geplant und gebaut. Der Satellit soll die neue – aber theoretisch schon lange bekannte – Technologie der Weltraumsegel testen.

Im Jahr 1921 stellte der russische Raumpionier Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski das theoretische Konzept vor. In den 1970er Jahren wurden Pläne von Louis Friedman für eine Mission zum Kometen Halley bei der Nasa nach einer Risikoanalyse nicht realisiert.

Die Mission kostet vier Millionen US-Dollar und startet in der Barentssee von dem russischen Atom-U-Boot “Borisoglebsk” mit einer Rakete des Typs Volna einer umgebauten SS18-Interkontinentalrakete. Sie soll den 100 Kilogramm schweren Satelliten in eine Höhe von 825 Kilometern transportieren. Das Sonnensegel hat entfaltet eine Größe von 600 Quadratmetern und besteht aus acht jeweils 15 Meter langen radial angeordneten Dreiecken. Die Flügel selber bestehen aus einer fünf Tausendstel Millimeter dicken, mit Aluminium beschichteten Polyesterfolie.

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