DC-9 kehrte mit Höhenruderschaden nach Minneapolis zurück

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Rapid City (South Dakota) (USA), 28.09.200l – Am letzten Sonntag musste in der Nacht eine DC-9 nach Minneapolis zurückkehren. Der Flug m20l hatte 100 Passagiere an Bord und sollte in Rapid City um 17:43 Uhr Ortszeit ankommen.

Die Ursache für ein mechanisches Problem an einem Flugzeug der in Rapid City beheimateten Fluggesellschaft wird nun untersucht, berichtete Jennifer Bagdade von der Northwest Airlines. Offizielle Vertreter von Northwest glauben nicht, dass ein gebrochenes Kipphöhenruder das Problem gewesen sei, berichteten Passagiere am Sonntag am Ticketschalter in Minneapolis. Der Passagier Ralph Walters berichtete der Zeitung Rapid City Journal am Dienstag, er hätte beobachtet, wie das Flugzeug von einer Seite zur anderen schwankte, als es zur Landung ansetzte. „Die Maschine wich nach vorne und nach hinten vom Kurs ab. Wir glauben nicht, das der Wind die Ursache war, ich weiß aber, das Verhalten der Maschine war nicht normal.“

Ungefähr 15 Minuten nach dem Start teilte der Kapitän den Passagieren mit, das Flugzeug würde nach Minneapolis zurückkehren. Als das Flugzeug landete, standen eine Anzahl von Feuerwehrfahrzeugen, Polizeiautos und andere Rettungsfahrzeuge in Bereitschaft. „Wir wussten nicht genau, was schief gelaufen war, als wir all diese Rettungsfahrzeuge sahen“, sagte Walters. In Minneapolis, dauerte es einige Stunden, um ein Flugzeug zu finden, welches Crew und Passagiere nach Rapid City bringt, sagte Walters weiter.

Seit dem 20. August ist die Northwest Airlines von einem Streik der Gewerkschaft „Aircraft Mechanics Fraternal Association“ betroffen. Die Manager der Fluggesellschaft heuerten Techniker und Ticketverkäufer einer anderen Fluggesellschaft an, um das Flugzeug während des Streiks zu betreuen.

Die Gewerkschaft veröffentlichte auf ihrer Webseite, dass die angeworbenen Mechaniker „extrem lange Arbeitstage hätten und übermüdet seien”. Aber die Fluggesellschaft teilte mit, alle Flüge würden trotz des Streiks sicher durchgeführt werden. Die Statistik zeige in einigen Teilen sogar, dass Dank des besseren Wetters und der Pünktlichkeit die Gesellschaft aktuell besser dastehen würde, als vor dem Streik.

Am 2. September schrieb der Senator Mark Dayton aus Minnesota an die Federal Aviation Administration (FAA), man möge eine Untersuchung über die Sicherheit der Flugzeuge der Northwest durchführen. Fünf Tage später antwortete Marion Blakey von der FAA, dass sie keine Hinweise gefunden hätten, die zu Bedenken Anlass gegeben hätten.

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