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November 18, 2010

Zwölfter Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Saison 2010/11

Zwölfter Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Saison 2010/11

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Veröffentlicht: 14:28, 18. Nov. 2010 (CET)
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Tabelle der 1. Fußball-Bundesliga
Platz Team Punkte
1. Borussia Dortmund 31
2. Bayer Leverkusen 24
3. 1. FSV Mainz 05 24
4. SC Freiburg 21
5. Eintracht Frankfurt 20
6. FC Bayern 19
7. Hannover 96 1
8. 1899 Hoffenheim 18
9. Hamburger Sport-Verein 18
10. 1. FC Nürnberg 18
11. SV Werder Bremen 15
12. VfL Wolfsburg 14
13. FC St. Pauli 13
14. VfB Stuttgart 11
15. 1. FC Kaiserslautern 11
16. FC Schalke 04 10
17. Borussia Mönchengladbach 10
18. 1. FC Köln 8
Stand: 14.11.2010

Deutschland, 18.11.2010 – Zum Auftakt des zwölften Spieltages empfing Borussia Dortmund am Freitag den Hamburger Sport-Verein. Das Spiel endete mit einem 2:0. Beide Mannschaften fanden erst spät ins Spiel und so mussten die 80.720 Zuschauer bis zur 40. Spielminute warten, in der die erste große Torchance für Dortmund von Mario Götze nicht verwandelt werden konnte. Daher ging das Spiel mit einem 0:0 in die Pause. Das 1:0 fiel dann kurz nach der Pause in der 49. Minute. Lukasz Pisczek spielte auf Shinji Kagawa, der den Ball im Kasten von Jaroslav Drobny versenkte. Durch diesen Treffer wurde die Partie wieder lebendiger und beide Seiten versuchten, den Ball ins gegnerische Tor zu bringen, scheiterten aber dabei bis zur 70. Minute, in der Lucas Barrios – wenige Meter vor dem Tor stehend – den 2:0-Endstand erzielte. Damit schaffte es Borussia Dortmund das elftes Spiel in Folge nicht zu verlieren und steht auf Tabellenplatz eins. Der Hamburger SV sank vom sechsten auf den neunten Platz.

Am Samstag spielten die beiden Tabellenletzten, der 1. FC Köln und die Borussia Mönchengladbach, gegeneinander. Die Kölner verloren das Spiel gegen ihren Rivalen mit einem 0:4 und sanken dadurch auf den alten Platz ihres Gegners, den 18. und letzten. Die Gladbacher, die nach zwölf Spielen nun ihren zweiten Sieg einstecken konnten, stiegen in der Tabelle um einen Platz nach oben und stehen nun auf Platz 17. Beide Mannschaften konnten wegen der schlechten Wetterverhältnisse nicht richtig ins Spiel finden, das vier Minuten zu spät angepfiffen wurde, da zwei Kölner Fans die Absperrung überwanden und auf den Rasen rannten, während die Gladbacher in ihren Blöcken bengalische Feuer verbrannten. Mato Jajalo hatte in der 18. Spielminute eine große Chance für den 1. FC Köln, die er aber nicht verwandeln konnte. Das Spiel ging mit einem wilden Hin und Her in die Pause, nach der die Borussia etwas stärker wurde. Die erste Chance gab es direkt nach dem Anstoß: Michael Bradley schoss auf den Kasten von Miro Varvodic, verfehlte ihn aber. In der 51. Spielminute fiel dann das 1:0 für Mönchengladbach durch Raul Bobadilla. Zwei Minuten später sah der Gladbacher Marco Reus Gelb und in der 62. Minute gab es auch für seinen Kollegen Raul Bobadilla vom Schiedsrichter Peter Gagelmann eine gelbe Karte. Nun folgten noch die drei anderen Tore: In der 70. Minute schoss Michael Bradley das 0:2; zwölf Minuten später lochte Igor de Camargo den Ball zum 0:3 ein. In der Nachspielzeit legte der 0:1 Torschütze Raul Bobadilla noch einen drauf und schoss das Tor zum 0:4 Endstand.

Der 1. FC Kaiserslautern empfing den VfB Stuttgart. Obwohl es zwischenzeitlich 0:3 für die Gäste stand, konnte Kaiserslautern noch auf den 3:3-Endstand aufholen. Vor 46.904 Zuschauern erhielt Kaiserslautern in der zehnten Minute die erste richtige Chance, doch Srdjan Lakic schoss am Tor von Sven Ulreich vorbei. Es folgten noch ein paar Chancen der Gastgeber, bis Stuttgart in der 19. Spielminute den ersten Treffer durch Arthur Boka zum 0:1 errang. Von da an spielte Kaiserslautern eher defensiv und wartete auf Konterchancen. In der 32. Minute fiel der zweite Treffer für die Gäste. Cacau holte sich im Mittelfeld den Ball und lief bis kurz vor den Strafraum, wo er das Leder mit einem Schuss im Kasten von Tobias Sippel platzierte, der in der gleichen Minute eine gelbe Karte einstecken musste. Auch in der 40. Minute kochte das angespannte Spiel über und Bastian Schulz (1. FCK) und Cacau (VfB S.) bekamen vom Unparteiischen, Babak Rafati, Gelb zu sehen. Fünf Minuten nach der Pause (50.) gab es für den 1. FCK einen Foul-Elfmeter. Christian Gentner traf das Tor und erzielte das 0:3. In der 58. Spielminute folgte dann der 1:3-Anschlusstreffer für den VfB Stuttgart durch Ilijan Micanski. Das 2:3 fiel in der 76. Minute: Christian Tiffert spielte den Ball auf Ivo Ilicevic, der vor dem Strafraum den Ball abschoss und im Tor platzierte. Nur zwei Minuten später traf Mathias Abel zum 3:3-Endstand. Kaiserslautern steht nun nach wie vor auf Platz 15 der Bundesligatabelle, Stuttgart auf Platz 14.

Der SV Werder Bremen trennte sich in seinem Spiel gegen Eintracht Frankfurt mit einem Unentschieden. Beide Teams konnten ihr Spiel gut aufbauen und brachten den Ball auch nach vorne, scheiterten dort aber wiederholt an der Abwehr und den Torhütern. In der 35. Spielminute gab es eine gelbe Karte für den Bremer Spieler Petri Pasanen und in der Nachspielzeit der zweiten Halbzeit bekam auch Martin Fenin von Frankfurt Gelb zu sehen. Da Frankfurt die letzten sieben Spiele in Serie gewann, war Trainer Thomas Schaaf zufrieden: „Ein guter Start“, sagte er zur Sportschau. Aber auch die Eintracht Frankfurt war froh, dass für sie keine Niederlage dabei war: „Wir wussten, dass Werder sehr viel in dieses Spiel investieren würde. Ich bin sehr zufrieden mit dem Punkt, den wir hier erkämpft haben“, meinte der Trainer der Frankfurter, Michael Skibbe, in einem Interview. Werder Bremen steht nach diesem Unentschieden unverändert auf Platz elf, die Eintracht Frankfurt rutschte aber um einen Platz nach unten und steht nun in Zeile fünf der Tabelle.

Bayer 04 Leverkusen war Gast beim FC St. Pauli und gewann dort mit 0:1. Am Anfang des Spiels ereignete sich nicht viel Erwähnenswertes. Beide Mannschaften zeigten ein gutes Spiel. In der 33. Minute erhielt Renato Augusto von Bayer 04 die erste von insgesamt sieben gelben Karten. Die zweite folgte fünf Minuten später für Carsten Rothenbach vom FC St. Pauli. In der 39. Minute sah dann der Leverkusener Stefan Reinartz Gelb. Das Spiel ging 0:0 in die Pause. Schon in der 50. Spielminute gab es die nächste gelbe Karte für Tranquillo Barnetta und sieben Minuten später bekam Paulis Spieler Matthias Lehmann auch noch eine. In der 70. Minute bekam Michal Kadlec von Bayer 04 auch nochmal Gelb zu sehen. Das Siegestor für Bayer Leverkusen fiel in der 81. Spielminute: Simon Rolfes spielte im Strafraum auf Renato Augusto, der den Ball in den Kasten von Thomas Kessler beförderte. Kurz darauf gab es dann die letzte gelbe Karte für den St.-Pauli-Spieler Carlos Zambrano. „Wir hätten auch verlieren können, aber wir haben letztlich verdient gewonnen“, sagte der Sportchef von Bayer 04 Leverkusen nach dem Spiel zur Sportschau. Durch diesen Sieg steigt sein Team auf Platz 2 auf, der FC St. Pauli bleibt unverändert auf Platz 13.

Der VfL Wolfsburg und der FC Schalke erspielten in ihrer Partie ein 2:2, das viel Aufsehen erregte. In der ersten Halbzeit konnten die Wolfsburger zwischenzeitlich mit 2:0 in Führung gehen. Das erste Tor erzielte Grafite nach einem Eckstoß in der elften Spielminute. Das zweite Tor folgte in der 33. Minute: Edin Dzeko bekam einen Ball von außen in den Strafraum gepasst und schoss ihn in das Tor von Manuel Neuer. Zwei Minuten später gab es die erste gelbe Karte gegen Schalkes Spieler Lukas Schmitz. Und in der 39. Minute schoss Edu dann den 2:1-Anschlusstreffer für die Gelsenkirchener. Damit ging das Spiel in die Pause, nach der sich bis zur 75. Minute nicht viel ereignete. Dann geschah es: Klaas-Jan Huntelaar stand vor dem Tor der Wolfsburger und bekam den Ball zugespielt, den er jedoch mit der Hand berührte, bevor er das 2:2-Tor schoss. Der Schiedsrichter Wolfgang Stark erklärte das Tor dennoch für gültig. „Unglaublich. Das war Handball von Huntelaar. Alle Spieler und 30.000 Zuschauer im Stadion haben es gesehen, nur der Schiedsrichter und seine Assistenten nicht“, erklärte McClaren in einem Interview. „Die Regel ist doch eindeutig. Elfmeter gibt es bei einem absichtlichen Handspiel. Das lag hier nicht vor“, sagte Schalkes Trainer Felix Magath zur Sportschau. Ab der 76. Minute gab es die Karten im Zwei-Minuten-Takt. Die ersten drei für den VfL: Diego Benaglio bekam einmal Gelb. Darauf folgte eine rote Karte für Ashkan Dejagah und Marcel Schäfer sah Gelb. Und wieder zwei Minuten später (82.) bekam der Schalkespieler Raúl nochmal Gelb. In der 90. Minute gab es dann die letzte Karte für Atsuto Uchida. Der VfL Wolfsburg steht nun unverändert auf Tabellenplatz Zwölf, der FC Schalke steht weiterhin auf dem Relegationsplatz.

Der 1. FSV Mainz 05 spielte daheim vor 20.000 Zuschauern gegen Hannover 96 und verlor mit einem 0:1. Das Tor zum Sieg fiel kurz vor der Pause in der 44. Spielminute: Der Hannoveraner Spieler Sergio Pinto kam im Mittelfeld an den Ball und platzierte ihn mit einem weiten Schuss perfekt im Tor des Mainzer Torhüters Christian Wetklo. In der zweiten Hälfte gab es in der 57. Minute eine gelbe Karte gegen Hannovers Spieler Steven Cherundolo, der elf Minuten später auch noch Gelb-Rot sah. Die letzte gelbe Karte ging wieder nach Hannover und gegen Sofian Chahed. „Das war kein gutes Spiel von uns, viel zu verkopft, zu verkrampft. Da werden wir in dieser Serie mit Niederlagen bestraft“, sagte Thomas Tuchel in einem Interview mit der Sportschau. Der 1. FSV Mainz 05 sinkt nach dieser Niederlage auf Tabellenplatz drei ab, Hannover 96 konnte auf den siebten Platz steigen.

1899 Hoffenheim empfing den SC Freiburg und musste nach einer schon unentschieden geglaubten Partie vor 30.150 Zuschauern alle drei Punkte an seinen Gegner abtreten. Nach einem ausgeglichenen Start vergaben die Gastgeber ihre wohl größte Torchance des Spiels: Gylfi Sigurdsson schoss den Ball in Richtung Tor – traf allerdings nur die Latte. Auch die Gäste kamen zu Torschüssen, die allerdings immer am Tor vorbeigingen. Nach der Pause erhielt der Freiburger Cedric Makiadi eine gelbe Karte. Dann geschah lange Zeit nichts Ernsthaftes. Das entscheidende Tor zum 0:1-Endstand fiel erst in der Nachspielzeit, während der niemand mehr an etwas anderes als ein Unentschieden dachte: Stefan Reisinger passte zu Papiss Demba Cissé, der in den Strafraum lief und in einem Fünf-gegen-Zwei-Überzahlspiel den Siegestreffer erzielte. Dieses Tor kurz vor Spielende war für Hoffenheim sehr enttäuschend: „So zu verlieren in letzter Sekunde ist richtig ärgerlich, das ist scheiße“, sagte Andreas Beck, Spieler von Hoffenheim, gegenüber einem ARD-Reporter. 1899 Hoffenheim rutscht auf Tabellenplatz acht ab und der SC Freiburg steigt auf den vierten Tabellenplatz auf.

Der FC Bayern München empfing im Südderby den 1. FC Nürnberg und besiegte ihn mit 3:0. Das erste Tor fiel in der zehnten Spielminute: Mario Gómez bekam den Ball von Danijel Pranjic direkt vor das Tor gespielt und konnte vor 69.000 Zuschauern zum 1:0 verwandeln. Auch die Nürnberger hatten – vor allem kurz vor der Pause – noch einige Torchancen, konnten aber nicht ausgleichen. In der 57. Spielminute verhängte der Schiedsrichter gegen den Nürnberger Torhüter Raphael Schäfer eine gelbe Karte, der in der gleichen Minute einen Foulelfmeter von Philipp Lahm nicht halten konnte. Somit stand es 2:0 für den Rekordmeister, dessen Spieler Danijel Pranjic in der 73. Minute eine gelbe Karte erhielt. Zwei Minuten später schoss Mario Gómez das Tor zum 3:0 Endstand. Für Aufregung sorgte auch eine vermutliche Spuckattacke des Nürnberger Spielers Javier Pinola gegen Bastian Schweinsteiger. „So was habe ich noch nie erlebt. Das gehört nicht auf den Platz“, sagte Schweinsteiger nach dem Spiel zur ARD Sportschau. In der 87. Spielminute gab es noch einen Foulelfmeter, den Mario Gómez allerdings nicht mehr verwandeln konnte. Der FC Bayern schafft es nun auf Tabellenplatz sechs, die Nürnberger sinken auf Platz zehn ab.


Fehlerhinweis nach Veröffentlichung: Die ursprünglich veröffentlichte Version dieses Artikels enthielt einen Feher: Borussia Dortmund hat nicht elf Spiele hintereinander gewonnen, sondern elf Spiele hintereinander nicht verloren. Der Fehler wurde am 26.11.2010 korrigiert.


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November 2, 2010

Zehnter Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Saison 2010/11

Zehnter Spieltag der Fußball-Bundesliga in der Saison 2010/11

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Veröffentlicht: 16:15, 2. Nov. 2010 (CET)
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Tabelle der 1. Fußball-Bundesliga
Platz Team Punkte
1. Borussia Dortmund 25
2. 1. FSV Mainz 05 24
3. 1899 Hoffenheim 18
4. Bayer Leverkusen 18
5. Eintracht Frankfurt 16
6. Hannover 96 16
7. FC Bayern 15
8. Hamburger Sportverein 15
9. 1. FC Nürnberg 15
10. SC Freiburg 15
11. SV Werder Bremen 14
12. VfL Wolfsburg 13
13. FC St. Pauli 13
14. 1. FC Kaiserslautern 10
15. 1. FC Köln 8
16. VfB Stuttgart 7
17. FC Schalke 04 6
18. Borussia Mönchengladbach 6
Stand: 31.10.2010

Deutschland, 02.11.2010 – Am Freitag, den 29.10.2010, spielte der FC Bayern in der Allianz Arena gegen den SC Freiburg und konnte mit einem 4:2 seinen vierten Sieg einfahren. In der 39. Spielminute schoss Martin Demichelis das 1:0 für die Bayern. Nach der Pause baute Mario Gomez in der 61. Spielminute die Führung auf 2:0 aus. Drei Minuten später erzielte Stefan Reisinger nach einem Stellungsfehler von Demichelis den Anschlusstreffer zum 2:1. Anatoliy Tymoshchuk traf schließlich zum 3:1 (72. Spielminute) und Toni Kroos machte in der 80. Minute das 4:1. Ein Geschenk gab es noch für den SC Freiburg: In der 87. Spielminute versenkte Edson Braafheid den Ball im eigenen Kasten. Der FC Bayern kletterte vom elften auf den siebten Tabellenplatz, der SC Freiburg sank vom siebten auf den zehnten Platz.

Am Samstag war der 1. FC Nürnberg beim SV Werder Bremen zu Gast und stoppte deren beginnende Siegesserie mit einem 2:3 vor 35.500 Zuschauern. Schon in der fünften Spielminute konnte Werder Bremen das erste Tor durch Hugo Almeida erzielen. Der Ausgleich durch Ilkay Gündogan kam in der 45. Minute kurz vor der Pause. Direkt nach der Pause in der 47. Minute folgte gleich der 1:2 Führungstreffer für Köln, der von Mehmet Ekici im Kasten von Sebastian Mielitz platziert wurde. Dort schlug es in der 73. Minute gleich noch mal ein. Torschütze war wiederholt Ilkay Gündogan. In der Nachspielzeit konnte Werder Bremen noch einen Anschlusstreffer durch Claudio Pizarro erzielen, für einen Ausgleich oder Sieg hat es dann aber nicht mehr gereicht. Kapitän Torsten Frings zeigte sich mit der Leistung der Mannschaft nicht sehr zufrieden: „[…]Jeder muss sich fragen, ob er Woche für Woche für Werder alles gibt.“, sagte er in einem Interview mit der ARD Sportschau. Seine Mannschaft sank vom achten auf den elften Platz, während Nürnberg vom zwölften auf den neunten Platz stieg.

Der VfL Wolfsburg empfing den VfB Stuttgart, welcher mit einer 2:0 Niederlage wieder nach Hause fahren musste. Das erste Tor für Wolfsburg machte Simon Kjaer schon nach sechs Minuten mit dem Kopf. Auch das zweite Tor von Edin Dzeko wurde in der 76. Spielminute mit dem Kopf erzielt. Der VfL Wolfsburg stieg in der Tabelle um einen Platz nach oben und steht nun auf Platz zwölf. „Die Mannschaft hat die richtige Reaktion auf die letzten Wochen gezeigt, gut gearbeitet und ein gutes Resultat geholt. Wichtig ist, dass wir zu Null gespielt haben.“, sagte Trainer Steve McClaren in einem Interview. Der VfB Stuttgart rutschte um zwei Plätze ab und steht somit im Tabellenkeller auf Platz 16.

Der Hamburger Sportverein fuhr zum 1. FC Köln und steckte dort vor 50.000 Zuschauern eine 3:2 Niederlage ein. In der elften Spielminute brachte Milivoje Novakovic, welcher alle drei Heimtore schoss, die Kölner durch einen Abwehrfehler von Heiko Westermann in Führung. Mladen Petric schoss vier Minuten später den Ausgleich für den HSV. In der 24. Spielminute ging der HSV in Führung, durch den 1:2 Treffer von Heung-Min Son, welcher sein erstes Spiel in dieser Saison bestritt. Doch der Ausgleich von Kölner Seite lies nicht lange auf sich warten: Milivoje Novakovic schoss in der 29. Minute sein zweites Tor an diesem Abend. Dann passierte bis zur Pause nicht mehr viel. Nach der Pause hätte Hamburg noch die Chance auf den 2:3 Führungstreffer gehabt, aber Paolo Guerrero traf nur die Latte. Und so traf schließlich wieder einmal Milivoje Novakovic den Ball zum 3:2 Endstand. Der HSV verlor in der Tabelle zwei Plätze und steht somit in der achten Zeile. Die Kölner, welche nach dem neunten Spieltag noch Tabellenletzter waren, konnten aus dem Tabellenkeller heraus auf den 15. Platz klettern.

Borussia Mönchengladbach verlor auswärts beim 1. FC Kaiserslautern mit 3:0 und sank dadurch auf den letzten Tabellenplatz ab. Vor 49.167 Zuschauern gelang es beiden Teams in der ersten Halbzeit nicht, einen Treffer zu erzielen. Nach der Pause gab es eine große Chance für Mönchengladbach: Mohamadou Idrissou stand ca. fünf Meter vor dem Kaiserslautener Kasten, schoss aber den Ball vorbei. „Ich erwarte von einem Profi, dass er so ein Ding reinmacht. Mit Pech sollte das eigentlich nichts zu tun haben – das ist mir zu einfach. Fünf Meter vor dem Tor sollte die Konzentration doch am höchsten sein“, sagte Sportdirektor Max Eberl zur Sportschau. Nach dieser Chance hatten die Fans keine Lust mehr auf die nur sechs Punkte starke Mannschaft und pfiffen die eigene Mannschaft aus. In der 71. Spielminute traf Christian Tiffert zum 1:0. Adam Nemec erzielte das 2:0 für die Kaiserslauterner in der 83. Minute und fünf Minuten später (88.) traf Srdjan Lakic schließlich zum 3:0 Endstand. Auf das nächste Spiel gegen den FC Bayern blickt Max Eberl optimistisch: “Die Bayern kommen zu einem angeschlagenen Tabellenletzten. Aber angeschlagene Boxer sind bekanntlich am gefährlichsten”, sagte er im Interview. Borussia Mönchengladbach ist nun das Tabellenschlusslicht und der 1. FC Kaiserslautern stieg auf Platz vierzehn.

Der FC St. Pauli empfing Eintracht Frankfurt und verlor vor 24.330 Zuschauern mit 1:3. Dabei starteten die Hausherren mit einem sehr offensiven Spiel und ließen die Gäste kaum einen Angriff starten. Das wurde schon nach fünf Minuten mit einem 1:0 von Carlos Zambrano belohnt. Dies sollte auch das einzige Tor für Pauli bleiben. Der Ausgleich wurde mit Hilfe eines Foul-Elfmeters von Theofanis Gekas in der 42. Minute erzielt. Drei Minuten nach der Pause musste Gerald Asamoah eine gelb-rote Karte einstecken und St. Pauli durfte von diesem Moment an nur noch mit zehn Spielern spielen. „(…)Natürlich haben wir auch vom Platzverweis profitiert.“, sagte der Frankfurter Trainer nach dem Sieg zur Sportschau. Dieser wurde in der 71. Minute mit dem 1:2 Führungstreffer – wiederum durch Gekas erzielt – eingeleitet. Das Tor zum 1:3 Endstand schoss kurz vor dem Schlusspfiff in der 90. Spielminute der Brasilianer Caio. Der FC St. Pauli sank nun auf Platz dreizehn, während Eintracht Frankfurt auf den fünften Platz stieg.

Bayer Leverkusen war beim FC Schalke 04 zu Gast und gewann dort das Spiel gegen den Vizemeister mit 0:1. Vor 61.673 Zuschauern fanden die beiden Mannschaften erst spät ins Spiel und so dauerte es bis zur ersten, großen Torchance 22 Minuten. Aber Jefferson Farfan konnte den Gelsenkirchnern nicht zur Führung verhelfen und traf nur die Latte. Fünf Minuten später kommt die zweite Chance für Schalke in Form von Atsuto Uchida, dessen Schuss zwar den Innenpfosten traf aber von Rene Adler noch abgeblockt wurde. Auch Leverkusen konnte mit Tranquillo Barnetta fast einen Treffer erzielen, aber Manuel Neuer kam dazwischen. Auch nach der Pause gab es noch viele große Chancen für Bayer Leverkusen, der 0:1 Siegestreffer fiel aber erst in der 65. Spielminute durch Sidney Sam, welcher nach der Pause eingewechselt wurde. Nach diesem dritten Auswärtssieg in Folge schafft es Bayer Leverkusen auf den dritten Tabellenplatz, Schalke dagegen sank auf den 17. Platz ab.

Am Sonntag spielte der 1. FSV Mainz 05 daheim gegen Borussia Dortmund. Die Teams trennten sich mit einem 0:2 vor 20.300 Zuschauern. Das erste Tor wurde schon in der 26. Spielminute vom 18 jährigen Mario Götze geschossen, welcher damit sein zweites Tor in dieser Saison erzielte. In der 48. Minute dann die große Chance für Mainz: ein Foul-Elfmeter. Doch Eugen Polanski schoss den Ball in die Hände von Roman Weidenfeller, dem Torhüter der Dortmunder. „(…)Der gehaltene Elfmeter war ein Schlüsselmoment in diesem Spiel. Da hatten wir das Glück auf unserer Seite und sind in Führung geblieben.(…)“, sagte Borussia-Trainer Jürgen Klopp zur ARD Sportschau. In der 67. Spielminute fiel schließlich der Treffer zum 0:2 Endstand. Nach einem Pass vom 0:1-Torschützen Mario Götze erzielte Laucas Barrios seinen fünften Treffer in dieser Saison. Somit gab der 1. FSV Mainz 05 seinen ersten Tabellenplatz an seinen Gegner Borussia Dortmund ab und steht nun auf Platz zwei.

Das letzte Spiel des elften Spieltages bestritten 1899 Hoffenheim und Hannover 96. Das Spiel vor den 28.450 Zuschauern kam schon früh in Fahrt. In der 18. Spielminute erhielt Manuel Schmiedebach eine gelb-rote Karte und seine Hannoveraner mussten mit zehn Mann weiterspielen. Der erste Treffer fiel dann erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Gylfi Sigurdsson verwandelte seinen Torschuss kurz vor der Pause in das 1:0 für die Hoffenheimer. Gleich drei Minuten nach der Pause legte er nochmal einen drauf und erzielte den 2:0 Treffer. Und wieder drei Minuten später – 51. Spielminute – machte Demba Ba mit Vorlage vom doppelten Torschützen Gylfi Sigurdsson das 3:0. In der 71. Minute feuerte Peniel Mlapa noch einen Schuss auf das Tor von Florian Fromlowitz ab und traf zum 4:0 Endstand. Hoffenheim steht nach diesem Erfolg auf dem dritten Tabellenplatz, während Hannover auf den sechsten Platz abfiel.

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June 24, 2006

Nur noch 1.000 Dauerkarten beim FC St. Pauli

Nur noch 1.000 Dauerkarten beim FC St. Pauli

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Hamburg (Deutschland), 24.06.2006 – Für die Saison 2006/2007 stehen nur noch 1.000 Dauerkarten für die Heimspiele des FC St. Pauli zur Verfügung. Die Tickets für die Gegengerade sind bereits ausverkauft. Für alle anderen Bereiche sind noch Dauerkarten, auch ermäßigte, zu bekommen. Wenn die letzten 1.000 Dauerkarten von 12.000 verkauft sind, werden keine weiteren mehr angeboten. „Wir wollen auch den Fans, die sich aus verschiedensten Gründen keine Dauerkarte holen können oder möchten, die Möglichkeit bieten, sich die Spiele des FC St. Pauli anzuschauen“, so Vereinschef Corny Littmann zu den Beweggründen des Vereins.

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May 12, 2006

Jena ist dem Aufstieg ein Stück näher

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Jena ist dem Aufstieg ein Stück näher

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Jena (Deutschland), 12.05.2006 – Der FC Carl Zeiss Jena, welcher erst letztes Jahr aus der Oberliga aufgestiegen ist, spielte am Samstag den 8. April vor heimischen Publikum gegen den FC St. Pauli. Durch einen 1:0-Sieg konnte der Thüringer Verein seinen zweiten Platz in der Liga verteidigen. Die ersten beiden Vereine haben die Möglichkeit, in diesem Jahr in die zweite Liga aufzusteigen. Den ersten Platz hält nach wie vor Rot-Weiss Essen.

Überschattet wurde die Begegnung durch die Aufforderung des St.-Pauli-Präsidenten an seine heimatliche Fangemeinde, nicht in den bösen Osten zu fahren, denn er meinte: „Da seid ihr nicht sicher!“ Er war am Samstag nicht in Jena, wo er gesehen hätte, wie sich die Jenaer Fans verhalten. Die 800 angereisten St.-Pauli-Fans zogen gemeinsam mit den Jenaern vom Stadtzentrum zum Stadion. Hier öffnete die Polizei den Gastspielerfanblock, um Jenaer Fans, die keine Karten erhalten konnten, noch einen Platz bieten zu können. Das Stadion war am Ende mit 11.000 Zuschauern ausverkauft. Das Spiel selbst war friedlich und wurde von allen Seiten gelobt. Nur am Abend kam es zu kleineren Sachbeschädigungen in der Stadt.

Nun steht der FC Carl Zeiss Jena noch vor acht Punktspielen. Davon sind fünf Spiele Spiele in der Regionalliga und eines das Thüringenderby gegen Erfurt. Es wird nun mit Spannung erwartet, ob es am 27. Mai in Jena eine große Aufstiegsparty geben wird. Dass Jena als Aufsteiger aber jetzt schon den zweiten Platz inne hat, nennt Präsident Rainer Zipfel „eine kleine Sensation“.

Quellen

  • Michael Ulbrich: Elfmeter.Friedlich In: Thüringische Landeszeitung 85/62. Jahrgang/2006.
  • Michael Ulbrich: „Wir bleiben ganz ruhig“. FC Carl Zeiss Jena: „Noch fünf Siege bis zum Aufstieg“, meint Holger Hasse. In: Thüringische Landeszeitung 85/62. Jahrgang/2006.
  • Thomas Czekalla: Das blau-gelb-weiße Märchen geht weiter im „Paradies“. FC Carl Zeiss: Nach dem 1:0 gegen St. Pauli haben die Jenaer den Aufstieg selbst in der Hand. In: Thüringische Landeszeitung 85/62. Jahrgang/2006.
  • tlz/tb: St.-Pauli-Fans trauern auch um die Fahne. Fanblock-Außenstelle bei der JG-Stadtmitte. In: Thüringische Landeszeitung 85/62. Jahrgang/2006.

—- Hinweis: Obige Quellen wurden von Andreas Neumann verwendet.


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February 12, 2006

DFB-Pokal: Werder Bremen unterliegt dem FC St. Pauli

DFB-Pokal: Werder Bremen unterliegt dem FC St. Pauli

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Artikelstatus: Fertig 14:26, 12. Feb. 2006 (CET)
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Hamburg (Deutschland), 12.02.2006 – Im Viertelfinale des DFB-Pokals unterlag Werder Bremen am Mittwochabend, dem 26. Januar 2006, auf schwer bespielbarem Platz vor 19.800 Zuschauern im Stadion „Millerntor“ dem FC St. Pauli mit 3:1.

Bremer Verantwortliche beklagten den schlechten Zustand des vereisten Platzes, der nur wenig Kombinationsspiel zuließ. Dabei war es eine schöne Ballstafette, die Johan Micoud nach elf Minuten zum 1:1 Ausgleich abschloss, nachdem St. Pauli in der zehnten Minute durch Mazingu-Dinzey durch eine Standardsituation in Führung gegangen war. Kurz vor der Halbzeitpause erlitt der Bremer Miroslav Klose eine Schulterblessur. Er wird wahrscheinlich für einige Wochen pausieren müssen. Dazu kamen dann die beiden entscheidenen Tore in der 59. und 65. Minute von Boll und Schulz sowie ein verschossener Elfmeter von Tim Borowski in der 80. Minute, die die Niederlage für Werder Bremen besiegelten.

Die weiteren Ergebnisse im DFB-Pokal-Viertelfinale: Bayern München – Mainz 05 3:2 n.V., TSV 1860 München – Eintracht Frankfurt 1:3 und Arminia Bielefeld – Kickers Offenbach 4:2 i.E.

Quellen

  • Kicker.de: „Grenzenloser Jubel am Millerntor“ (25.01.2006, 22:26 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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