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December 28, 2011

Virginia: Erste Republikaner scheitern

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Virginia: Erste Republikaner scheitern

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Veröffentlicht: 11:33, 28. Dez. 2011 (CET)
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Richmond (Vereinigte Staaten), 28.12.2011 – Fünf Kandidaten der Republikanischen Partei für die US-Präsidentschaftswahl konnten bis zum vergangenen Donnerstag 17:00 Uhr Ortszeit nicht genügend Unterschriften einreichen, um sich für die Vorwahl zu qualifizieren. Die Kandidaten Michelle Bachmann, Newt Gingrich, Jon Huntsman, Rick Perry und Rick Santorum dürfen in Virginia nicht antreten.

In dem Bundesstaat gilt bei den Vorwahlen nicht das „Winner takes it all Prinzip“, daher werden sich die Wahlmännerstimmen nun auf die verbliebenen Kandidaten Ron Paul, Buddy Roemer und Mitt Romney verteilen.

Die Demokraten in Virginia versicherten, Barack Obama habe genügend Unterstützerunterschriften gesammelt.

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February 13, 2008

Vorwahlen in weiteren US-Bundesstaaten standen an

Vorwahlen in weiteren US-Bundesstaaten standen an

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Veröffentlicht: 12:53, 13. Feb. 2008 (CET)
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Richmond / Annapolis / Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 13.02.2008 – Am gestrigen Dienstag sollten in den Vereinigten Staaten von Amerika drei weitere Vorwahlen bezüglich der Präsidentenwahl 2008 stattfinden. Dabei sollte in den Staaten Virginia, Maryland und in der Hauptstadt Washington gewählt werden.

Diese drei Wahlen werden in den USA oft zusammenfassend als „Potomac primaries“ bezeichnet, in Anspielung an den Potomac-Fluss, der alle drei Gebiete durchfließt.

In Virginia sah es dabei aus demokratischer Sicht so aus, als hätte Barack Obama die besseren Chancen auf einen Triumph. So lag er in den Umfragen der letzten Tage stets cirka 15 Prozent vor seiner innerparteilichen Konkurrentin Hillary Clinton. Deren Wahlkampfteam bemühte sich bereits im Vorfeld, diese Situation zu relativieren. So wird Howard Wolfson, Kommunikations-Chef von Clintons Wahlkampfteam, in der Los Angeles Times zitiert, Virginia sei „ein Staat […] unter anderen, wo Senator Obama Vorteile“ habe. Dies habe man schon lange einkalkuliert. Auffallend ist jedoch insbesondere in Virginia, welch große Gewinne Obama in den letzten Monaten in einigen Teilen des Landes erzielen konnte – letztes Jahr war es noch Clinton, die zweistellig führte.

Obama, der bereits am Wochenende vier Vorwahlen in Maine, Lousiana, Nebraska und Washington (hier ist der Bundesstaat Washington im Westen des Landes gemeint, heute wird in der gleichnamigen Hauptstadt im Osten gewählt) gewann, wurde auch in den anderen Wahlen heute favorisiert.

So auch in Maryland, wo es um 99 demokratische Parteidelegierte geht (im Gegensatz zu 101 in Virginia). Dort wird eine äußerst hohe Wahlbeteiligung erwartet, diese könnte sogar 40 Prozent übersteigen. Bei den Präsidentenwahlen 2000 lag sie noch bei 35 Prozent, 2004 gar nur bei 27 Prozent. Gründe dafür werden in dem erhöhten Medieninteresse gesehen, das wiederum durch das enge Rennen von Clinton und Obama gestützt wird. Aber auch gute Wetterbedingungen dürften eine Rolle spielen.

Aufgrund der eher schlechten Aussichten Clintons bei diesen Wahlen sehen Beobachter ihr Interesse schon bei den Wahlen in Texas, Ohio und Pennsylvania. So sagte Clinton laut bbc.co.uk, sie sei bezüglich Ohio und Texas sehr zuversichtlich, da sie wisse, dass diese Staaten einen breiten Wählerkreis repräsentierten.

Dagegen betonte zum Beispiel Jonathan Chait von der Polit-Zeitschrift „The New Republic“, die als Organ der linksgerichteten Intellektuellen gilt, selbst wenn Clinton in all diesen drei Staaten die Wahlen gewinne, werde es ihr trotzdem nicht gelingen, die Gewinne, die Obama bis dahin gemacht haben werde, aufzuholen.

Auf Seiten der Republikaner, die morgen wählen werden, wurde erwartet, dass John McCain alle drei Wahlen gewinnen kann. Als ein ernstzunehmender anderer Kandidat gilt in dieser Hinsicht noch der sehr konservative Mike Huckabee, der zuletzt Vorwahlen in Kansas und Louisiana gewinnen konnte, was seiner Kampagne nach Niederlagen gegen McCain in anderen Staaten wieder einen Schub geben konnte.

Themenverwandte Artikel

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Obama konnte alle drei gestrigen Vorwahlen gewinnen

Obama konnte alle drei gestrigen Vorwahlen gewinnen

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Veröffentlicht: 22:20, 13. Feb. 2008 (CET)
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Richmond / Annapolis / Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 13.02.2008 – Der US-amerikanische Senator und Bewerber um das Präsidentenamt Barack Obama konnte die drei Vorwahlen der Demokratischen Partei in Virginia, Maryland und Washington D.C. gewinnen.

Sieger Obama

Damit übernahm er im parteiinternen Rennen gegen die lange klar favorisierte Hillary Clinton nun die Führung: Obama kann seit den letzten Wahlen 1.210 Parteitagsdelegierte auf sich vereinen, bei Clinton sind es „nur“ 1.188. Obamas Sieg fiel dabei recht deutlich aus: In den Bundesstaaten Maryland und Virginia konnte er etwa zwei Drittel der Stimmen erringen, in der Hauptstadt Washington sogar drei Viertel.

Sieger McCain

Für Clinton ist dies ein großer Rückschlag: Sie, die zuletzt ihre Wahlkampfleiterin entlassen hatte, hatte bereits am Wochenende die Bundesstaaten Maine, Louisiana, Nebraska und Washington (das Bundesland, nicht die gleichnamige Hauptstadt, in der erst gestern gewählt wurde) an Obama verloren.

Clinton macht sich jedoch noch ernsthafte Hoffnungen auf die Bundesstaaten Texas und Ohio, in denen sie ihre Chancen als gut einschätzt, und in denen es viele Delegierte zu gewinnen gibt. Zudem will sie sich laut einem Bericht des Boston Globe um die sogenannten “Superdelegierten” bemühen, also jene Delegierte, die in ihrer Entscheidung auf dem Parteitag frei und nicht an Vorwahlergebnisse gebunden sind.

Auch auf Seiten der Republikanischen Partei standen Vorwahlen an, und auch hier gab es wiederum einen eindeutigen Sieger: John McCain, Senator für den Bundesstaat Arizona, gewann hier alle drei Vorwahlen. Er konnte damit seinen sehr konservativen Rivalen Mike Huckabee, der von vielen als der letzte andere im Rennen verbliebene Anwärter auf die republikanische Kandidatur gesehen wurde, hinter sich lassen. Es war jedoch kein so triumphaler Sieg, wie es ihn bei Obama gab, denn zum Beispiel in Virginia konnte Huckabee viele konservativ eingestellte Wähler für sich gewinnen. So will Huckabee seine Kandidatur auch noch nicht aufgeben, so sagte er, er sehe in seiner Partei immer noch den Wunsch nach einem soliden Konservativen. Beobachter sehe McCain inzwischen trotzdem in der klaren Favoritenrolle.

Die nächsten Vorwahlen sollen nächste Woche in Hawaii stattfinden, wo Obama Teile seines Lebens verbrachte.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten

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January 14, 2006

Roger Coleman durch DNA-Test nicht entlastet

Roger Coleman durch DNA-Test nicht entlastet

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Artikelstatus: Fertig 23:00, 14. Jan. 2006 (CET)
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DNA

Richmond (Virginia) (USA), 14.01.2006 – Der im Jahr 1992 hingerichtete Roger Coleman konnte durch einen DNA-Test nicht nachträglich entlastet werden; die damals nicht zur Verfügung stehende Technik hat nun die Indizien gegen Coleman erhärtet.

Der Gouverneur von Virginia, Mark Warner, hatte am vorletzten Donnerstag einen DNA-Test angeordnet. Dabei sollte endgültig geklärt werden, ob Coleman 1981 seine Schwägerin Wanda McCoy vergewaltigt und getötet hat.

Roger Coleman hatte bis zu seiner Hinrichtung auf dem elektrischen Stuhl seine Unschuld beteuert.

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January 8, 2006

DNA-Test könnte Roger Colemans Unschuld beweisen

DNA-Test könnte Roger Colemans Unschuld beweisen

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Artikelstatus: Fertig 13:07, 8. Jan. 2006 (CET)
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DNA

Richmond (Virginia) (USA), 08.01.2006 – Vor 23 Jahren hat ein US-Gericht über Roger Coleman das Urteil gesprochen. Er wurde wegen Mordes und Vergewaltigung zum Tod verurteilt. Das Urteil wurde am 20. Mai 1992 auf dem elektrischen Stuhl vollstreckt.

Der Fall hat jetzt eine entscheidende Wendung genommen. In dieser Woche berichteten US-Medien, der Gouverneur von Virginia, Mark Warner, habe am Donnerstag einen DNA-Test angeordnet. Dabei soll endgültig geklärt werden, ob Coleman 1981 seine Schwägerin Wanda McCoy vergewaltigt und getötet hat.

Zum Zeitpunkt des Prozesses gegen Coleman standen die technischen Möglichkeiten für einen DNA-Test noch nicht zur Verfügung. Erstmals in der Geschichte der USA könnte in diesem Fall nachgewiesen werden, ob ein Urteil zu Recht vollstreckt wurde. Vor Warner hatte noch kein Gouverneur solch einen Test angeordnet.

Sollte sich herausstellen, dass Coleman zu Unrecht getötet wurde, hoffen die Gegner der Todesstrafe auf ein Umdenken der Befürworter dieser Art der Urteilsvollstreckung. Menschen, die im Hinblick auf diese Strafart unentschlossen sind, könnten dadurch zum Gegner dieser Strafe werden.

Ebenfalls am Freitag hat sich der Rechtsprofessor der American University in Washington, Ira Robbins, an die Öffentlichkeit gewandt. Er geht davon aus, dass unabhängig vom Ergebnis des DNA-Tests rückwirkend viele alte Todesurteile neu aufgerollt werden. Unabhängig vom Ausgang werde Warners Schritt auf jeden Fall dazu führen, dass US-weit rückwirkend in zahlreichen alten Fällen getestet werde, zitierte die „Washington Post“ am Freitag den Rechtsprofessor Ira Robbins von der American University in Washington. Seine Meinung dazu lautete: „Es könnte der größte Wendepunkt in der Frage einer Abschaffung der Todesstrafe werden.”

Roger Coleman hat bis zu seiner Hinrichtung seine Unschuld beteuert.

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  • Roger Coleman durch DNA-Test nicht entlastet (13.01.2006)

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