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July 28, 2006

Riccardo Muti feiert 65. Geburtstag

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Riccardo Muti feiert 65. Geburtstag

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Artikelstatus: Fertig 22:02, 28. Jul. 2006 (CEST)
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Salzburg (Österreich), 28.07.2006 – Der italienische Dirigent Riccardo Muti feiert heute seinen 65. Geburtstag. Die Feierlichkeiten finden in Österreich statt. Unter anderem wird er am Samstag in Salzburg eine Premierenveranstaltung dirigieren, „Die Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Zusammen mit den Wiener Philharmonikern hat Muti die Neuinszenierung eingeübt.

Muti wurde am 28. Juli 1941 in Neapel geboren. Heute gehört er zu den wichtigsten Dirigenten der Neuzeit. 20 Jahre lang arbeitete er an der Mailänder Scala, darunter auch lange Zeit als deren Chefdirigent. Im Frühjahr 2005 trat er nach Unstimmigkeiten mit der personellen Besetzung zurück.

In Österreich arbeitete Muti seit 1971, mit Werken von Mozart ist er nach eigenen Angaben eng verbunden. Ab 2007 wird er die Zusammenarbeit mit den Österreichern noch vertiefen. Dann wird er tatkräftig am Programm der Salzburger Pfingstfestspiele mitwirken.

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May 16, 2006

Daniel Barenboim wird ständiger Dirigent an der Mailänder Scala

Daniel Barenboim wird ständiger Dirigent an der Mailänder Scala

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Artikelstatus: Fertig 22:28, 16. Mai 2006 (CEST)
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Mailand (Italien), 16.05.2006 – Bei der Verleihung des Ernst-von-Siemens-Preises in Wien an Daniel Barenboim dementierte der Künstler am Freitag, dem 12. Mai, einen bevorstehenden Wechsel an die Mailänder Scala zum Musikdirektor des Hauses. Gestern gab Barenboim, der Generalmusikdirektor der Berliner Oper Unter den Linden ist, bekannt, dass er ständiger Dirigent an der Scala sein wird. Er dirigiert ab 2007 jährlich an der Scala zwei Opernaufführungen und wird darüber hinaus mehrere klassische Konzerte dirigieren. Seit dem Rücktritt des ehemaligen Scala-Musikdirektors Riccardo Muti im April 2005 ist die Stelle des Musikdirektors verwaist.

In der weiteren Planung ist eine Neuproduktion des Opernzyklus „Der Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner vorgesehen, der an beiden Häusern aufgeführt werden soll. Spätestens 2011 soll er erscheinen. Beginnen soll die Zusammenarbeit am 9. November 2007. Es ist geplant, dann das „Requiem“ von Giuseppe Verdi aufzuführen. Die erste Opernproduktion in Mailand soll Wagners „Tristan und Isolde“ werden.

Sein Engagement als Generalmusikdirektor in Berlin behält Barenboim unverändert bei. Beide Häuser wollen eng zusammenarbeiten und einige Produktionen gemeinsam herstellen.

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May 15, 2006

Ernst-von-Siemens-Preis für Daniel Barenboim

Ernst-von-Siemens-Preis für Daniel Barenboim

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Artikelstatus: Fertig 02:03, 15. Mai 2006 (CEST)
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Wien (Österreich), 15.05.2006 – Der 1942 in Buenos Aires geborene Dirigent Daniel Barenboim wurde mit dem internationalen Ernst-von-Siemens-Preis ausgezeichnet. Barenboim, der in Israel aufwuchs, wurde als „kosmopolitischer Künstler mit großer Zivilcourage“ bezeichnet. Der Dirigent arbeitet seit 1992 unter anderem an der Berliner Staatsoper, deren Generalmusikdirektor er im Laufe der Zeit wurde. Der Ernst-von-Siemens-Musikpreis existiert seit 1972. In Fachkreisen zählt der Preis für musikalisches Wirken als eine sehr begehrte Auszeichnung. Gestiftet wird der Preis alljährlich von der Ernst-von-Siemens-Musikstiftung mit Sitz in Zug in der Schweiz.

Die Verleihung des Musik-Preises fand am Freitagabend in Wien statt. Die Feier wurde in Form eines Festaktes im „Wiener Musikverein“ zelebriert. Barenboim war sichtlich bewegt von der Ehrung, die ihm zuteil wurde. Der Dirigent bedankte sich mit den Worten: „Dass ich den Preis hier bekomme, ist besonders schön und besonders rührend für mich.“ Der Preis ist mit 150.000 Euro dotiert. Von dieser Summe wird Barenboim zwei Drittel, das sind 100.000 Euro, spenden. Das Geld soll zweckgebunden der Sanierung der Berliner Staatsoper „Unter den Linden“ zugute kommen. Die übrige Summe von 50.000 Euro lässt Barenboim der von ihm gegründeten Barenboim-Said-Stiftung zukommen.

Ebenfalls am Freitag dementierte Barenboim Pressemeldungen, wo nach er an einen Wechsel an die Mailänder Scala denke. Seit dem Rücktritt des ehemaligen Scala-Musikdirektor Riccardo Muti im April 2005 ist die Stelle verwaist. Barenboim bestätigte zwar, er sei in Verhandlungen mit der Scala, jedoch gehe es dabei um die Vorstellung gemeinsamer musikalischer Projekte, nicht um den Posten des Musikdirektors.

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April 4, 2005

Rücktritt an der Mailänder Scala

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Rücktritt an der Mailänder Scala

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Teatro alla Scala

Mailand (Italien), 04.04.2005 – Der Chefdirigent der Mailänder Scala, Riccardo Muti, ist am Samstag nach wochenlangem Streit mit den Mitarbeitern des Opernhauses zurückgetreten. Muti war seit 1987 musikalischer Direktor. Erst im Dezember 2004 dirigierte er anläßlich der Wiedereröffnung der Mailänder Scala das Stück L’Europa riconosciuta von Antonio Salieri.

Zum Rücktritt Mutis hat ein Streit um die Nominierung Mauro Melis zum neuen Intendanten geführt. Meli gilt als Schützling Mutis, dieser ist aber bei den Beschäftigten der Scala äußerst unbeliebt. Im Februar 2005 musste der bisherige Intendant der Scala, Carlo Fontana, seinen Posten nach Unstimmigkeiten mit Muti räumen. Diese Stelle sollte nun von Meli eingenommen werden.

Nach Bekanntgabe dieser Entscheidung waren die Musiker der Scala in den Streik getreten. Sie forderten den Rücktritt Mutis und erzwangen die Absage mehrerer Opernaufführungen. Zahlreiche Vermittlungsversuche zwischen Muti und der Belegschaft scheiterten.

Muti hatte daraufhin mehrmals seinen endgültigen Rücktritt als Dirigent angekündigt. Derzeit ist nach Aussagen seiner Ehefrau, Cristina Mazzavillani, offen, ob er jemals wieder eine Opernaufführung leiten wird.

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December 7, 2004

Mailänder Scala nach zweijähriger Renovierung wieder eröffnet

Mailänder Scala nach zweijähriger Renovierung wieder eröffnet

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Teatro alla Scala

Mailand (Italien), 07.12.2004 – Nach mehr als zweijähriger Renovierung unter der Leitung des Architekten Architekten Mario Botta wurde heute die Mailänder Scala wieder eröffnet. Die Mailänder Scala wurde am 3. August 1778 erbaut und bei den Renovierungsarbeiten weitgehend im alten Stil erhalten. Die Akustik wurde auf den neuesten Stand gebracht und eine hochmoderne Bühnentechnik eingebaut. Dadurch kann künftig auf drei Bühnen gleichzeitig geprobt werden. Der neue Bühnenturm erreicht eine Höhe von 38 Meter.

Eröffnet wurde das Opernhaus mit dem Stück L’Europa riconosciuta von Antonio Salieri unter der Regie von Luca Ronconi. Der Dirigent war der Italiener Riccardo Muti. Die Hauptrolle sang die deutsche Sopranistin Diana Damrau.

Unter den 2.000 geladenen Gästen waren unter anderem Sophia Loren, Giorgio Armani sowie Angehörige mehrerer europäischer Königshäuser. Eine Eintrittskarte zur Eröffnungsveranstaltung kostete bis zu 2.000 Euro.

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