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July 28, 2016

Erste Erdumrundung durch ein Solarflugzeug

Erste Erdumrundung durch ein Solarflugzeug

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Veröffentlicht: 14:22, 29. Jul. 2016 (CEST)
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Bertrand Piccard umrundete 1999 die Erde mit einer Kombination von Gas- und Heißluftballon

Lausanne (Schweiz), 28.07.2016 – Am 26. Juli 2016 landete das Solarflugzeug Solar Impulse 2 in Abu Dhabi nach seiner ersten Erdumrundung. Es war am 9. März 2015 gestartet und legte die gesamte Reise mit mehreren Unterbrechungen zurück. Die längste Flugdauer erreichte das Solarflugzeug auf dem 7.200 km langen Flug von Nagoya (Japan) nach Kapolei auf Hawaii mit fast fünf Tagen (117,9 Stunden). Dabei wurden jedoch die Akkus für den Antrieb beschädigt und mussten anschließend ausgetauscht werden.

Als Piloten wurden André Borschberg und Bertrand Piccard eingesetzt. Bertrand stammt aus einer berühmten Familie: Bereits sein Großvater Auguste Piccard flog 1932 mit einem Ballon bis auf 16.940 m Höhe in die Stratosphäre.

André Borschberg machte 2010 den ersten Nachtflug mit Solar Impulse 1

Seit einigen Jahren experimentieren weltweit verschiedene Firmen mit Solarflugzeugen. Das erste Solarflugzeug, die Sunrise-I, startete 1974 in Kalifornien. Der Start für das Schweizer Projekt Solar Impulse war im November 2003. Nach verschiedenen Rekordflügen mit Solar Impulse 1 wurde schließlich die Solar Impulse 2 gebaut. Diese hatte ihren am 2. Juni 2014 ihren Erstflug.

Insgesamt absolvierte Solar Impulse 2 558 Flugstunden und legte eine Entfernung von 42.438 Kilometern in der Luft zurück. Besondere Schwierigkeiten bereiteten die Flüge in der Nacht, weil in dieser Zeit nicht die notwendige Sonnenstrahlung für die 17.000 Hochleistungssolarzellen zur Verfügung steht. Wolken stellten dagegen ein geringes Hindernis dar, sofern der Flug in ausreichender Höhe darüber erfolgen konnte. Ein großes Problem war die Ausdauer des Piloten, der als einziges Besatzungsmitglied, ohne Autopilot, nur minutenweise schlafen durfte.

Einige Kommentatoren messen dem Flug nur geringe Bedeutung bei, da gegenwärtig wenig Aussicht für einen wirtschaftlichen Einsatz von Solarflugzeugen bestehe. Denkbar sind zur Zeit unbemannte solargetriebene Flugzeuge für den Langzeiteinsatz.

Nähe zum praktischen Gebrauch hat die Elektra One Solar des in Nesselwang ansässigen Flugzeugbauers PC-Aero. Mit diesem Ultraleichtflugzeug gelangen seit Sommer 2015 mehrere erfolgreiche Überquerungen der Alpen. Allerdings kamen hier zwei Drittel der benötigten Leistung aus den Akkumulatoren.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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July 17, 2012

Libyen: Präsident des libyschen Olympia-Komitees entführt

Libyen: Präsident des libyschen Olympia-Komitees entführt

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Veröffentlicht: 19:31, 17. Jul. 2012 (CEST)
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Tripolis (Libyen), 17.07.2012 – Nabil al-Alam, Präsident des libyschen Olympischen Komitees, wurde am Montag entführt. Sein Auto wurde in Libyens Hauptstadt Tripolis von bewaffneten Männern in Uniform gestoppt. Wie lokale Medien berichteten, gaben sich die Männer als Angehörige der Armee aus.

Laut einem Sprecher des libyschen Olympischen Komitees soll al-Alam der uniformierten Gruppe freiwillig gefolgt sein. Er ist seitdem spurlos verschwunden. Der libysche Sportminister Fathi Terbil sagte aus: „Wir verurteilen diese Handlung. Wer immer das getan hat, ist kriminell.“

Arafat Dschuwan, Chef von al-Alams Büro, erklärte: „Neun Bewaffnete, die sich als Armee-Angehörige ausgaben, haben Herrn Alam im Stadtzentrum um etwa 15 Uhr aus seinem Auto gezerrt und an einen unbekannten Ort verschleppt.“ Die Armee und das Innenministerium sollen angeblich nichts von der Entführung wissen.

Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees, brachte auf einer Telefonkonferenz in Lausanne seine tiefe Besorgnis über den Fall zum Ausdruck. Das libysche Team, welches aus fünf Athleten besteht, soll bereits in wenigen Tagen zu den Olympischen Sommerspielen 2012 nach London reisen. Bei den Spielen, die am 27. Juli beginnen, werden sie ihr Land in den Disziplinen Judo, Marathon, Gewichtheben und beim Einhundert-Meter-Lauf der Frauen vertreten.

Das libysche Olympische Komitee wurde bis zum Sturz von Muammar al-Gaddafi vor einem Jahr von seinem ältesten Sohn Mohammed geführt. Er soll zusammen mit anderen Familienmitgliedern nach Algerien geflohen sein.

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  • Portal:Libyen

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May 3, 2008

Schweiz: Krawalle in Zürich und Lausanne

Schweiz: Krawalle in Zürich und Lausanne

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Veröffentlicht: 11:11, 3. Mai 2008 (CEST)
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Zürich / Lausanne (Schweiz), 03.05.2008 – Bei Ausschreitungen am 1. Mai in Zürich in der Schweiz hat die Polizei 301 Personen festgenommen, davon waren 275 Männer und 26 Frauen. Unter ihnen waren 79 Minderjährige. Bis auf sechs Personen sind alle Festgenommenen wieder auf freiem Fuß. Die Mehrheit muss jedoch mit einem Strafverfahren wegen verschiedener Delikte rechnen. In der Stadt wurden am Abend fünf Autos und ein Motorrad angezündet. Jugendliche sprühten ein Gebäude an. Dabei wurden vier Personen festgenommen. Der Schaden beläuft sich auf 10.000 Franken.

Auch die Stadt Lausanne blieb von Krawallen nicht verschont. Die Fast-Food-Kette McDonald’s hatte einen Schaden von 65.000 Franken zu beklagen. Am Nachmittag wüteten Demonstranten in der Filiale St. Laurent in Lausanne.

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February 1, 2008

FIFA empört über neues Transferurteil

FIFA empört über neues Transferurteil – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

FIFA empört über neues Transferurteil

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Veröffentlicht: 18:15, 1. Feb. 2008 (CET)
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Lausanne (Schweiz), 01.02.2008 – Ein Urteil des Court of Arbitration for Sport, des Internationalen Sportgerichtshofes in Lausanne, zum Transfer von Fußballspielern erschüttert die FIFA.

Der CAS hatte im Transferfall des schottischen Fußballspielers Andy Webster zu entscheiden, der im Jahre 2006 trotz eines bestehenden Vertrages vom schottischen Fußballverein Heart of Midlothian zum englischen Premier League Team Wigan Athletic gewechselt war. Das schottische Team Heart of Midlothian hatte einen Schadenersatz von 5,4 Millionen Euro, dem Transferwert von Andy Webster verlangt. Die FIFA-Schlichtungskommission hatte im April 2007 eine Strafe von 843.000 Euro für Andy Webster und Wigan Athletics festgesetzt.

Der CAS-Sportgerichtshof erklärte den Transfer von Andy Webster unter Bezug auf Artikel 17 Abs. 1 der FIFA Transferordnung für rechtmäßig. Danach können Fußballprofis nach zwei maximal drei Jahren ihren Verein ins Ausland verlassen. Webster wurde lediglich zur Zahlung der noch ausstehenden Gehaltszahlungen von 150.000 Pfund Sterling (zirka 200.000 Euro) an die Hearts of Midlothian verpflichtet.

Diese Ablöseregelung wird gravierende Auswirkungen auf das internationale Transfersystem im Fußball haben, weil sich der Transferpreis nicht mehr am Marktwert eines Profifußballers orientiert, sondern nur noch am ausstehenden Gehalt. Die FIFA bewertete das Urteil als verheerend. „Die Hände reiben können sich wohl einzig die Spielervermittler, die ihre Klienten, wie im Fall von Webster, gewinnbringend neuen Clubs anbieten können!“

Die Webster-Entscheidung werde die Transfersummen drücken und die Spielergehälter noch schneller steigen lassen. Langfristige Verträge werden zum einseitigen Risiko für die Fußballvereine, weil sie potentielle Käufer nicht mehr abschrecken würden. Die Deutsche Fußball Liga beruft sich auf deutsches Arbeitsrecht und droht Artikel-17-Spielern mit der Verweigerung der internationalen Freigabe. Nach dem CAS-Urteil aber wird die DFL damit wohl nicht mehr durchkommen.

Nach Ansicht von Tony Higgins, Vertreter der internationalen Spielergewerkschaft Fifpro, haben Fußballer jetzt die gleichen Rechte wie normale Arbeitnehmer. Sie könnten Verträge jetzt auch einseitig kündigen. Das sei die bedeutendste Veränderung seit der Bosman-Entscheidung im Jahre 1995.

Die Webster-Entscheidung wird schon mit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) vom 15. Dezember 1995, der sogenannten Bosman-Entscheidung (EuGH RS C-415/93, Slg 1995, I-4921), verglichen. Seinerzeit war es um den ablösefreien Wechsel des belgischen Profifußballers Jean-Marc Bosman vom RFC Lüttich zum französischen Zweitligisten USL Dünkirchen gegangen.

Die beiden Fußballvereine Heart of Midlothian und Wigan Athletic haben bereits Einspruch gegen die CAS-Entscheidung eingelegt.

Quellen

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June 2, 2007

Schweizer Bundesgericht erklärt degressive Steuern für verfassungswidrig

Schweizer Bundesgericht erklärt degressive Steuern für verfassungswidrig

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Artikelstatus: Fertig 13:45, 2. Jun. 2007 (CEST)
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Lausanne (Schweiz), 02.06.2007 – Das Schweizer Bundesgericht hat mit sechs zu einer Stimme die im Kanton Obwalden eingeführte, umstrittene degressive Besteuerung für verfassungswidrig erklärt. Damit gibt es der staatsrechtlichen Beschwerde mehrerer Obwaldner recht, die einen Verstoß gegen die in der Verfassung vorgeschriebene Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit geltend gemacht hatten.

Das Obwaldner Steuergesetz, dem zufolge die Steuersätze ab einem Einkommen von 300.000 Franken und einem Vermögen von 5 Millionen Franken wieder sinken, war 2005 von 86 % der Abstimmenden im Kanton angenommen worden, um die wirtschaftliche Attraktivität der Randregion zu fördern und ergiebige Steuerzahler anzuziehen. Es hatte seither in der gesamten Schweiz für heftige Diskussionen um Steuerwettbewerb und Steuergerechtigkeit gesorgt. Die Obwaldner Regierung hat das Bundesgerichtsurteil akzeptiert und wird das Steuergesetz anpassen.

Der Kanton Schaffhausen, der ebenfalls degressive Steuertarife kennt, wird seine Praxis ebenfalls zu ändern haben.

Linksstehende Kreise in der Schweiz begrüßten das Urteil, während die rechtsstehenden Bundesräte Hans-Rudolf Merz und Christoph Blocher, die das „Obwaldner Modell“ unterstützt hatten, sich zunächst nicht dazu äußern wollten. Die Parteien FDP und SVP sprachen von einer Torpedierung des Steuerwettbewerbs sowie des Obwaldner Volkswillens; die SVP plant eine Änderung der Verfassung, die degressive Besteuerung ermöglichen soll.

Quellen

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June 23, 2006

Danilo Hondos Sperre erneut ausgesetzt

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Danilo Hondos Sperre erneut ausgesetzt

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Artikelstatus: Fertig 17:32, 23. Jun. 2006 (CEST)
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Ascona / Lausanne (Schweiz), 23.06.2006 – Die zuletzt ausgesprochene Sperre gegen den Radprofi Danilo Hondo wurde erneut ausgesetzt. Daraufhin gewann Hondo am 11. Juni 2006 das 85 Kilometer lange Stuttgarter „Hohenheimer Schlossrennen“. Stefan Schumacher aus dem deutschen Nürtingen wurde Dritter.

Hondo, der im Schweizer Ort Ascona wohnt, war seit dem 16. Mai 2006 durch einen Entscheid des Obersten Schiedsgerichtshof des Kantons Waadt zum wiederholten Male gesperrt worden. Diese Sperre wurde am 6. Juni durch das Schweizer Bundesgericht in Lausanne vorläufig aufgehoben. Eine endgültige Entscheidung wird erst gefällt, nachdem die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA und der internationale Radsport-Verband UCI eine erneute Stellungnahme abgegeben haben. Der späteste Termin für die Abgabe dieser Stellungnahme ist der 23. Juni 2006.

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Entscheidung über Olympische Winterspiele 2014 am 7. Juli 2007

Entscheidung über Olympische Winterspiele 2014 am 7. Juli 2007

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Artikelstatus: Fertig 17:37, 23. Jun. 2006 (CEST)
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Lausanne (Schweiz), 23.06.2006 – 15 Exekutiv-Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) haben gestern in Lausanne drei Kandidaten für die die Austragung der Olympischen Winterspiele 2014 gekürt. Im Einzelnen sind dies: Salzburg/Berchtesgaden (Österreich/Deutschland), Sotschi (Russland) oder Pyeongchang (Südkorea).

Die endgültige Entscheidung über den Austragungsort fällt am 7. Juli 2007 während der nächsten Sitzung des IOC in Guatemala-Stadt. Dort findet die 119. IOC-Vollversammlung statt.

Berchtesgaden geht als „Junior-Partner“ von Salzburg ins Rennen. Der SPÖ-Politiker und Bürgermeister von Salzburg, Heinz Schaden, freute sich über die Kandidatur: „Das ist ein großer Tag für die Stadt und das Land Salzburg und für ganz Österreich. Salzburg ist bereit, Salzburg hat den kompaktesten Plan für die Winterspiele der letzten drei Jahrzehnte geschnürt, und Salzburg lebt seit Jahrzehnten – Winter für Winter – für die Magie des Wintersports.“ IOC-Präsident Jacques Rogge begründete die Entscheidung mit den Worten: „Das war keine Frage der Quantität, sondern eine Frage der Qualität. Am Ende haben wir uns für die drei entschieden. Sie sind in jeder Hinsicht vollkommen geeignet. Damit sind wir auf der sicheren Seite: Alle drei werden sehr gute Organisatoren sein.“

Die drei ausgewählten Städte müssen jetzt ihre Bewerbungsunterlagen vorbereiten und bis zum 10. Januar 2007 beim IOC einreichen. Danach statten Mitglieder des IOC den drei Kandidaten einen Besuch ab, um anschließend einen Prüfbericht zu erstellen. Dieser wird Grundlage für die endgültige Entscheidung am 7. Juli 2007 sein.

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May 25, 2006

Danilo Hondo erneut gesperrt

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Artikelstatus: Fertig 08:21, 25. Mai 2006 (CEST)
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Ascona / Lausanne (Schweiz), 25.05.2006 – Der Cottbuser Radprofi Danilo Hondo wurde erneut wegen Dopings gesperrt. Hondo fährt mit Lizenz für die Schweiz. Im März 2006 hatte erstmals in der Geschichte des Sports ein Zivilgericht ein Urteil eines Sportgerichts aufgehoben und die Sperre gegen den 32-jährigen Hondo mit Wohnsitz in Ascona wegen Dopings außer Kraft gesetzt.

Wie am 24. Mai bekannt wurde, hat der Oberste Schiedsgerichtshof des Kantons Waadt am 16. Mai 2006 die Doping-Sperre erneut in Kraft gesetzt. Die Sperrfrist beträgt zwei Jahre und läuft noch bis zum 31. März 2007.

Die erneute Sperre wurde inzwischen von verschiedenen Seiten bestätigt. Zum einen vom Anwalt Hondos, Michael Lehner, und zum anderen von der World Anti-Doping Agency (WADA) mit Sitz in Lausanne. Lehner hat heute angekündigt, zusammen mit Hondo die Aufhebung der erneuten Sperre vor dem Schweizer Bundesgericht beantragen zu wollen.

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March 18, 2006

Radprofi Danilo Hondo darf ab sofort wieder Rennen fahren

Radprofi Danilo Hondo darf ab sofort wieder Rennen fahren

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Artikelstatus: Fertig 13:42, 18. Mrz. 2006 (CET)
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Lausanne / Ascona (Schweiz), 18.03.2006 – Im Januar 2006 wurde der Radprofi Danilo Hondo wegen Dopings vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne für zwei Jahre gesperrt. Hondo hatte daraufhin angekündigt, vor das Oberste Schweizer Kantonsgericht, einen Zivilgerichtshof, zu ziehen.

Heute kam nun eine für alle Beteiligten überraschende Entscheidung: Erstmals Mal in der Geschichte des Sports hat ein Zivilgericht ein Urteil eines Sportgerichts aufgehoben. Die Sperre durch den Internationalen Sportgerichtshof ist ungültig. Der der 32-Jährige Hondo mit Wohnsitz in Ascona darf absofort wieder Rennen fahren.

Hondos Anwalt Michael Lehner gab bekannt, dass die Entscheidung noch nicht rechtsgültig ist. Bisher wurde die Sperre durch das Gericht nur aufgehoben. Ein abschließendes Urteil wird in etwa sechs Monaten erwartet. Die Entscheidung des Gerichts kommentierte Lehner mit den Worten: „Das Gericht hat unsere Argumente ernst genommen. Darüber bin ich sehr glücklich. Die Urteile sind vorerst nur aufgehoben. Eine definitive Entscheidung des Obersten Kantonsgerichts erwarten wir in etwa sechs Monaten. Es wurde belohnt, dass wir den Kampf nie aufgegeben haben.“

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January 14, 2006

Der Internationale Sportgerichtshof sperrt Danilo Hondo

Der Internationale Sportgerichtshof sperrt Danilo Hondo

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Lausanne / Ascona (Schweiz), 14.01.2006 – Der in Lausanne ansässige Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat am Dienstag den Rad-Profi Danilo Hondo wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt. Die Welt-Antidoping-Agentur (WADA) hatte einen diesbezüglichen Antrag gestellt.

Dem 32-Jährigen in Ascona wohnenden Radprofi war im März 2005 bei der Murcia-Rundfahrt in Spanien Doping nachgewiesen worden. Am 31. März 2005 hatte ihn sein Rennstall Gerolsteiner aufgrund des Verdachtes fristlos entlassen.

Hondo hatte nachweislich das Aufputschmittel Carphedon eingenommen. Er hat daraufhin angekündigt, die Sperre nicht hinzunehmen. Er geht gerichtlich dagegen vor und wird vor das Oberste Schweizer Kantonsgericht, einen Zivilgerichtshof, ziehen.

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