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November 24, 2015

Russland greift ISIS-Stellungen an

Russland greift ISIS-Stellungen an – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Russland greift ISIS-Stellungen an

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Syrien mit seinen Provinzen

Moskau (Russland), 24.11.2015 – Russische Kriegsschiffe haben am 20 November Cruise Missiles auf Ziele in Syrien abgefeuert und dabei sieben islamistische Stellungen in den nördlich Provincen Raqqa, Idlib and Aleppo getroffen. Col Patrick Ryder kritisierte, bei den russischen Angriffen würden auch gemäßigte syrische Oppositionsgruppe in Mitleidenschaft gezogen. Die Nachrichtensender BBC und Channel 4 veröffentlichten Videos von den Angriffen. Angeblich sollen 600 islamistische Terroristen getötet worden sein.

Bisher richteten sich die meisten Angriffe gegen die Islamisten nicht darauf, diese gezielt zu schlagen. Vielmehr ging es darum, ihr Vordringen zu stoppen. Diese Strategie hat sich seit der Anschläge in Paris am 13. November geändert.

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March 18, 2015

Kampf gegen die Terror-Organisation IS weitet sich aus

Kampf gegen die Terror-Organisation IS weitet sich aus

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Veröffentlicht: 00:09, 19. März 2015 (CET)
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Ankara (Türkei), 18.03.2015 – Am 11. März wurden erstmals Kämpfe der islamistischen Terror-Organisation IS nahe der türkischen Grenze gemeldet. Schwer bewaffnete IS-Kämpfer griffen kurdische Dörfer im Nordosten Syriens an. Es handelt sich um zwei Orte südlich von Ras al-Ain, einer Stadt mit 50.000 Einwohnern. Die Zahl der bewaffneten Extremisten wird auf rund tausend geschätzt. Die Türkei hat daraufhin die Grenzkontrollen verschärft.

Nach Ansicht von James R. Clapper, dem Direktor der US-Nachrichtendienste, hat die Türkei trotz der Bedrohung andere außenpolitische Prioritäten und würde sich nicht stärker an einer Anti-Terror-Koalition beteiligen, als es für die Sicherheit des eigenen Landes erforderlich wäre. Ende Januar hatte der türkische Premierminister Ahmet Davutoglu erklärt, es gäbe keinen „islamischen Terror“. Allerdings wird der Vorwurf der Untätigkeit hinsichtlich des Terrorismus seitens der türkischen Regierung zurückgewiesen. Es gibt inzwischen nach Auskunft des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu eine Liste mit fast 20.000 Terrorverdächtigen. Bisher wurden 1.154 Einreisende in der Türkei gefasst, die meisten von ihnen wollten nach Syrien.

Gegenwärtig spitzen sich die Kämpfe vor allem um die irakische Stadt Tikrit, den Geburtsort von Saddam Hussein, zu. Die Zerstörung seines Mausoleums durch die Terror-Organisation IS hat symbolische Bedeutung. Die Stadt, die im Jahre 2003 rund 250.000 Einwohner hatte, wurde im Juni vergangenen Jahres von der IS erobert. Regierungstruppen versuchen seit zwei Wochen, das Gebiet zurückzugewinnen – es ist nunmehr der vierte Versuch seit Sommer 2014. Am Nachmittag des 17. März ist bekannt geworden, dass die geplante Offensive seitens der irakischen Regierung abgebrochen wurde.

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October 14, 2012

Pakistan: Viele Tote durch Selbstmordanschlag

Pakistan: Viele Tote durch Selbstmordanschlag

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Veröffentlicht: 01:53, 14. Okt. 2012 (CEST)
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Pakistans Präsident Asif Ali Zardari (2009)

Islamabad (Pakistan), 14.10.2012 – Bei einem Selbstmordanschlag auf einem Markt im Nordwesten Pakistans, welcher sich am gestrigen Samstag ereignete, starben mindestens 16 Menschen. Wie Behörden mitteilten, waren wahrscheinlich Mitglieder der Pro-Regierungsmiliz, welche sich in dem Ort Darra Adam Khel befanden, das Ziel des Attentats. Die Pro-Regierungsmiliz kämpft seit langem gegen die radikal-islamischen Taliban in Pakistan.

Zur Zeit befinden sich noch einige der 25 Verletzten in einem lebensbedrohlichem Zustand, weshalb die Anzahl der Toten noch weiter steigen kann. Augenzeugen zufolge soll sich der Selbstmordattentäter in einem Auto auf dem Marktplatz in die Luft gesprengt haben. Es wurden auch fünfzehn Geschäfte und acht Autos durch die Explosion zerstört. Der Anschlag wurde von Asif Ali Zardari, Pakistans Präsident, und Raja Pervez Ashraf, Pakistans Ministerpräsident, scharf verurteilt.

Vor fünf Tagen hatten Angehörige der Taliban die 14-jährige Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai im Swat-Tal überfallen, als sie auf dem Weg von der Schule nach Hause war, und ihr schwere Schussverletzungen an Kopf und Hals zugefügt. Das junge Mädchen befindet sich derzeit immer noch auf der Intensivstation. Für die Taliban waren Yousafzais Bemühungen für die Einführung des Bildungsrechts für Mädchen der Grund für diese Tat. Die pakistanische Armee startete in Waziristan, dem Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan, mehrere Offensiven gegen die Taliban und andere terroristische Gruppierungen. Doch bislang schlugen alle Offensiven fehl.

Aufgrund der wenigen Erfolge begrüßt die pakistanische Regierung die Aufstellung traditioneller Milizen, um die pakistanische Armee im Kampf gegen die Taliban zu unterstützen. Jedoch konnten auch die Miliz-Gruppen bis jetzt kaum Siege erringen.

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August 28, 2012

Afghanistan: 17 Besucher einer Feier hingerichtet

Afghanistan: 17 Besucher einer Feier hingerichtet

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Veröffentlicht: 19:17, 28. Aug. 2012 (CEST)
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Kabul (Afghanistan), 28.08.2012 – Afghanischen Behörden zufolge wurden am vergangenen Sonntag 17 Teilnehmer einer Feier, die in der südlichen Provinz Helmand im Bezirk Kajaki stattfand, von den Taliban enthauptet. Der Distrikt-Gouverneur teilte mit, dass während der Feier Musik spielte und Männer und Frauen gemischt tanzten. Es ist wahrscheinlich, dass die Taliban-Kämpfer die Menschen angriffen, als die Feier noch im vollem Gange war. Während des Überfalls sollen auch Schüsse gefallen sein. Wie die Provinzregierung in Helmand mitteilte, wurden alle 17 Opfer enthauptet. Zwei der Getöteten waren Frauen. Es ist jedoch unklar, ob man sie davor noch erschossen hat.

In Afghanistan werden Feiern normalerweise von Männern und Frauen getrennt abgehalten. Es kommt sehr selten vor, dass Männer und Frauen zusammen feiern, und das findet meistens auch nur innerhalb der Familie statt. Gemischte Feiern werden aus Angst vor den Taliban und anderen radikalen Islamisten geheim gehalten.

Dieser Angriff weckt die Erinnerung an die fünfjährige Herrschaft der Taliban von 1996 bis 2001. Während dieser Zeit wurden von den radikalislamischen Taliban das Hören und Spielen von Musik und das Tanzen verboten. Frauen durften nur in Begleitung ihres Ehemannes oder eines anderen männlichen Verwandten das Haus verlassen und das auch nur, wenn sie völlig verschleiert waren. Feiern und andere Veranstaltungen, an denen Männer und Frauen gleichzeitig teilnahmen, waren außerhalb der Familie strengstens untersagt.

In der Provinz Helmand sind die Taliban noch sehr aktiv, denn immer wieder hört man von Hinrichtungen, die an Dorfbewohnern ausgeführt werden. In den meisten Fällen warfen die Taliban den Menschen vor, für die afghanischen und US-geführten NATO-Truppen spioniert zu haben.

Nach offiziellen Angaben wurden bei einem Angriff auf einen afghanischen Militärstützpunkt, welcher sich ebenfalls in der Provinz Helmand zugetragen hat, zehn afghanische Soldaten getötet. Nach dem Angriff sollen fünf afghanische Soldaten mit den Taliban mitgegangen sein. Sie sollen einen inneren Angriff gestartet haben und unterstützten damit die Taliban-Kämpfer. Im Osten Afghanistans wurden zwei US-Soldaten von einem afghanischen Soldaten erschossen. Somit wurden in diesem Jahr schon 42 NATO-Soldaten bei 33 Angriffen durch ihre afghanischen Verbündeten getötet. Das ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2011, denn im gesamten letzten Jahr starben 35 NATO-Soldaten bei Übergriffen durch ihre afghanischen Mitstreiter.

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August 17, 2012

Afghanistan: Mehrere Tote bei Absturz eines ISAF-Helikopters

Afghanistan: Mehrere Tote bei Absturz eines ISAF-Helikopters

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Veröffentlicht: 18:43, 17. Aug. 2012 (CEST)
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Ein UH-60L „Black Hawk“ der US Army im Irak

Kabul (Afghanistan), 17.08.2012 – Wie die internationale Schutztruppe ISAF mitteilte, starben am gestrigen Donnerstag bei dem Absturz eines ISAF-Helikopters elf Menschen, unter denen sich sieben US-Soldaten, drei afghanische Sicherheitskräfte und ein afghanischer Übersetzer befinden sollen.

Die Ursache des Absturzes ist noch unklar und wird weiterhin untersucht. Hingegen wurde von Seiten der Taliban von einem gezielten Abschuss gesprochen. Nach Angaben des Taliban-Sprechers Kari Jussif Ahmadi soll der Hubschrauber bereits in der Luft in Flammen aufgegangen sein, nachdem er von einer Panzerfaust getroffen wurde, wobei niemand überlebt haben soll. Der Angriff soll sich in der Provinz Kandahar im Bezirk Shah Wali Kot zugetragen haben.

Dschawid Faisal, Sprecher der Provinz Kandahar, bestätigte den Absturz des Helikopters im Bezirk Shah Wali Kot. Er konnte jedoch keinerlei Angaben zur Absturzursache machen. Laut einem ISAF-Sprecher liegen noch keine genaueren Informationen vor. Die einzig genaue Information ist, dass es sich bei dem Helikopter um einen UH-60 Black Hawk handelt. Es wurden schon des öfteren ISAF-Helikopter von den Taliban abgeschossen.

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July 12, 2012

Russische Kriegsflotte nimmt Kurs auf Syrien

Russische Kriegsflotte nimmt Kurs auf Syrien

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Veröffentlicht: 14:37, 12. Jul. 2012 (CEST)
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Russisches Kriegsschiff Neustraschimij

Tartus (Syrien), 12.07.2012 – Russland schickt mehrere Kriegsschiffe in den Hafen der syrischen Stadt Tartus. Bei dieser Marinemission soll es angeblich nur um den Schutz von russischen Staatsbürgern auf dem einzigen Stützpunkt Russlands im gesamten Mittelmeerraum gehen.

Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtete, legte am Dienstag der U-Boot-Zerstörer „Admiral Tschabanenko“ vom Stützpunkt Seweromorsk, welcher sich in der Nähe der Stadt Murmansk befindet, aus ab. Der Stützpunkt Seweromorsk und die Stadt Murmansk befinden sich im Nordwesten Russlands. Der Zerstörer wird von drei Landungsschiffen begleitet, welche genügend Platz für eine große Anzahl an Soldaten bieten. Es sollen sich noch zwei weitere Schiffe, eines davon ist das Patrouillenschiff „Jaroslow Mudri“, der Flotte auf dem Weg ins Mittelmeer anschließen.

Interfax zitierte „militärisch-diplomatische“ Kreise, wonach die Marinemission „nicht mit der Verschlechterung der Lage in Syrien zusammenhängt“. Bei der Mission soll es lediglich um den Schutz von russischen Staatsangehörigen, welche sich auf dem einzigen russischen Stützpunkt im Mittelmeer befinden, gehen. Seit der Zeit der Sowjetunion ist Tartus ein Stützpunkt der russischen Marine und ist für Moskau von sehr großer strategischer Bedeutung. Russland gilt als enger Verbündeter des syrischen Machthabers Baschar al-Assad, welcher seit März 2011 Massenproteste in ganz Syrien blutig bekämpfen lässt. Laut der Opposition sollen seit Beginn der Kämpfe in Syrien mehr als 17.000 Menschen getötet worden sein.

Syrien geriet nach dem Abschuss eines türkischen Kampfjets in schwierige Auseinandersetzungen mit der türkischen Regierung. Am Montag wurde die russische Regierung von der syrischen Opposition dazu aufgefordert, alle Waffenlieferungen an Damaskus und damit an Assad einzustellen. Daraufhin wurde von russischen Beamten erklärt, dass Russland keine neuen Waffenverträge mit Syriens Regime abschließen werde, bis sich die Lage im Land stabilisiert hat.

Russland fordert eine Fortsetzung der Syrien-Konferenz, bei welcher sich die fünf UN-Vetomächte und Vertreter arabischer Länder im Juni auf Grundzüge eines politischen Übergangs in Syrien einigten. Wie Interfax berichtete, schlug Vize-Außenminister Michail Bogdanow vor, dass ein weiteres Treffen in Moskau organisiert werden könnte. Der syrische Nationalrat lehnt eine Übergangslösung ab, solange Assad nicht abdankt.

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  • Portal:Russland
  • Portal:Syrien
  • Portal:Türkei
  • Portal:Russisches Militärwesen

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July 5, 2012

Türkei: Bürgermeister von der PKK entführt

Türkei: Bürgermeister von der PKK entführt

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Veröffentlicht: 00:33, 5. Jul. 2012 (CEST)
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Gürpınar (Van) (Türkei), 05.07.2012 – Laut den Deutsch-Türkischen Nachrichten berichtete der private Nachrichtensender NTV, dass am Montagabend der 46-jährige Hayrullah Tanış, Bürgermeister des Landkreises Gürpınar in der osttürkischen Provinz Van, von drei bewaffneten Mitgliedern der PKK dazu gezwungen wurde, aus seinem Auto auszusteigen. Die Terroristen sollen den Mann anschließend an einen unbekannten Ort gebracht haben.

Nachdem die Familie des Bürgermeisters die Polizei verständigt hatte, sollen die Beamten sofort reagiert haben. Die Suche nach Hayrullah Tanış ist zurzeit im vollen Gange.

Die PKK sorgt durch Entführungen immer wieder für Aufsehen. Erst Mitte Mai trug sich ein ähnlicher Fall zu. Der kurdischstämmige AKP-Bürgermeister Veysel Çelik wurde am 14. Mai im Landkreis Kulp in der Provinz Diyarbakır aus seinem Auto gezerrt. Der Vorfall ereignete sich am frühen Nachmittag auf einer Haupstraße in Richtung Muş. Seine Limousine wurde von den PKK-Anhängern gestoppt. Der Chauffeur und der Beifahrer wurden laufen gelassen, doch Çelik wurde unter Waffengewalt verschleppt. Der AKP-Abgeordnete ist in der Region sehr beliebt und vertrat seine Gemeinde seit Mai 2006.

Drei Tage später wurde der 48-jährige, ebenfalls kurdischstämmige AKP-Bürgermeistergehilfe Ali Kılınç in der Provinzhauptstadt Şırnak vor seinem eigenen Haus im Stadtteil İsmetpaşa erschossen. Kılınç erlitt Schusswunden an Bauch und Kopf. Er verstarb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Die AKP gilt vor allem in den Provinzen Batman, Diyarbakır, Hakkâri und Van als starker Konkurrent der nationalistischen kurdischen BDP, welche sich bis heute noch nicht von den Terrorakten der PKK distanziert hat.

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  • Portal:Türkei

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July 3, 2012

Afghanistan: Drei britische Soldaten von uniformiertem Mann erschossen

Afghanistan: Drei britische Soldaten von uniformiertem Mann erschossen

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Veröffentlicht: 01:26, 3. Jul. 2012 (CEST)
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Afghanische Polizisten

Kabul (Afghanistan), 03.07.2012 – Drei Angehörige der britischen Armee sind im Süden Afghanistans von einem Mann in afghanischer Polizeiuniform getötet worden. Wie das Verteidigungsministerium in London am Montag mitteilte wurden die drei Soldaten am Sonntag in der Provinz Helmand erschossen. Die drei Briten sollen Teil eines Polizeiberatungsteams gewesen sein. Angaben zufolge eröffnete der uniformierte Mann das Feuer, als die Soldaten den Kontrollpunkt Kamparack Pul im Bezirk Nahr e Saradsch verließen.

Laut einem afghanischen Behördensprecher kamen zur selben Zeit drei Zivilisten durch einen Nato-Luftangriff im Osten des Landes ums Leben. Am Montagmorgen sollen Nato-Truppen, die im Bezirk Charch patrouillierten, von Aufständischen beschossen worden sein. Als Reaktion soll von den Soldaten ein Luftangriff angefordert worden sein, bei dem drei Ladenbesitzer getötet wurden. Nach ersten Berichten sei nicht von zivilen Opfern auszugehen, erklärte ein Sprecher des Militärbündnisses.

Als am Sonntag im Osten des Landes in der Provinz Ghazni eine am Straßenrand versteckte Bombe explodierte wurden ebenfalls fünf Zivilisten getötet und elf weitere Menschen wurden verletzt. Unter den Toten befanden sich auch Frauen und Kinder. Der Aussage des stellvertretenden Polizeichefs der Provinz nach, sei der voll besetzte Bus, in dem sich die Opfer befanden, auf den Sprengkörper aufgefahren.

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June 24, 2012

Kenia: USA warnen von drohendem Anschlag

Kenia: USA warnen von drohendem Anschlag

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Veröffentlicht: 14:51, 24. Jun. 2012 (CEST)
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Mombasas Altstadt

Nairobi (Kenia), 24.06.2012 – Alle US-Beamten wurden am Samstag in einer Anweisung der US-Botschaft in Nairobi aufgefordert, die Küstenstadt Mombasa zu verlassen. Grund dafür sei, dass die USA einen Anschlag in Mombasa befürchtet. Alle in Mombasa liegenden Regierungseinrichtungen der USA bleiben bis zum 1. Juli geschlossen.

Zuvor schon nahmen kenianische Polizeikräfte zwei Iraner fest, die unter Verdacht stehen, Mitglieder einer Terrorzelle zu sein und Anschläge in Nairobi und Mombasa geplant zu haben. Der Erste wurde schon am Mittwoch in Nairobi festgenommen und der Zweite am Donnerstag in Mombasa. Den Polizeibehörden in Mombasa zufolge, wurden nach der Vernehmung der Verdächtigen Chemikalien gefunden, die sich zur Herstellung von Sprengsätzen eignen sollen.

Seit dem die Armee Kenias den Kampf gegen die Milizen der islamistischen al-Shabaab in Somalia aufnahm, warnte die US-Botschaft bereits vor Anschlägen in Kenia. In Nairobi und Mombasa gab es bereits vor einigen Monaten Anschläge. Die al-Shabaab wurde von Kenias Regierung beschuldigt, die Anschläge verübt zu haben; diese bekannte sich jedoch nie zu den Anschlägen. Bei einem Anschlag in Nairobi Ende Mai wurde ein Mensch getötet und mehr als 30 wurden verletzt. Nun befürchtet die USA, dass Kenia ein großangelegter Anschlag droht.

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June 4, 2011

NATO-Kampfhubschrauber greifen militärische Ziele in Libyen an

NATO-Kampfhubschrauber greifen militärische Ziele in Libyen an

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Veröffentlicht: 18:38, 4. Jun. 2011 (CEST)
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Hubschrauber vom Typ Apache (Archivbild)

Hellfire-Raketen (Archivbild)

Brega (Libyen), 04.06.2011 – NATO-Kampfhubschrauber flogen am Samstag erstmals seit Beginn des NATO-Einsatzes in Libyen Einsätze gegen Ziele in Libyen. Laut Angaben der NATO-Militärführung waren an dem Einsatz in der Nähe der libyschen Hafenstadt Brega Hubschrauber des britischen und französischen Militärs beteiligt.

Zwei der britischen Kampfhubschrauber vom Typ Apache wurden dabei vom Boden aus beschossen. Beide Hubschrauber konnten nach Angaben des britischen Generalmajors Nick Pope vom britischen Verteidigungsministerium zu dem Kriegsschiff der Royal Navy, „HMS Ocean“, zurückkehren, auf dem insgesamt vier Hubschrauber dieses Typs stationiert sind.

Nach NATO-Angaben wurden bei den Angriffen Militärfahrzeuge und militärisches Gerät angegriffen. In der Nähe von Brega wurde demnach eine Radaranlage zerstört. Außerdem wurde ein militärischer Kontrollpunkt in der Nähe der Stadt ins Visier genommen. Bei dem Einsatz kamen Hellfire-Raketen und 30-Millimeter-Kanonen zum Einsatz.

Die Hubschrauber kamen auf Beschluss der britischen Regierung von der vergangenen Woche zum Einsatz. Beobachter sehen darin eine weitere Eskalationsstufe des bewaffneten Konflikts. Durch den Einsatz von Kampfhubschraubern steigt das Risiko für die NATO-Soldaten, da die Hubschrauber sehr tief fliegen und dadurch potentielle Ziele für Luftabwehrstellungen werden.

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  • Portal:NATO

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