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April 2, 2007

Paul Watzlawick im Alter von 85 Jahren gestorben

Paul Watzlawick im Alter von 85 Jahren gestorben

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Artikelstatus: Fertig 23:13, 2. Apr. 2007 (CEST)
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Palo Alto (Vereinigte Staaten), 02.04.2007 – Am Samstag starb der in Kärnten (Österreich) geborene international bekannt gewordene Kommunikationswissenschaftler und Psychotherapeut Paul Watzlawick nach langer schwerer Krankheit im Alter von 85 Jahren in Palo Alto, Kalifornien.

Neben seinem Bestseller „Anleitung zum Unglücklichsein“ (1983) war Watzlawick durch zahlreiche wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Werke bekannt geworden. Als sein Hauptwerk kann die 1969 vorgelegte wissenschaftliche Studie „Menschliche Kommunikation“ gelten. Darin begründete er eine kommunikationstheoretische Annahme, die grundlegend für seine weitere wissenschaftliche Arbeit wurde: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ Dieser Satz wird auch als Axiom der Metakommunikation bezeichnet.

Watzlawick wurde am 25. Juli 1921 in Villach geboren. Nach dem Abschluss seines Studiums der Sprachen und Philosophie folgte das Studium der Psychotherapie am C.G.-Jung-Institut in Zürich. Nach einer Lehrtätigkeit als Professor für Psychotherapie in El Salvador von 1957 bis 1960 wurde er Forschungsbeauftragter am Mental Research Institute in Palo Alto und später an der Stanford University. Seine bekanntesten Werke schrieb er in den 1970-er Jahren, unter anderem: „Lösungen“, „Wie wirklich ist die Wirklichkeit“, „Die Möglichkeit des Andersseins“ und „Vom Schlechten des Guten oder Hekates Lösungen“.

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Quellen

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October 14, 2006

Europäische Trägerrakete Ariane 5 erneut erfolgreich gestartet

Europäische Trägerrakete Ariane 5 erneut erfolgreich gestartet

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Artikelstatus: Fertig 14. Okt. 2006 (CEST)
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Kourou (Frankreich), 14.10.2006 – Die europäische Trägerrakete Ariane 5 in der Version ECA hat drei Satelliten in den Weltraum transportiert. Der Start, der vierte im Jahr 2006, erfolgte am 13. Oktober um 05:56 Uhr Ortszeit vom europäischen Raumfahrtzentrum in Kourou, Französisch-Guayana. Bei der Nutzlast handelt es sich um den US-Fernsehsatelliten DirecTV-9S, den australischen Fernmeldesatelliten Optus D1 und eine Satelliten-Faltantenne LDREX-2 der japanischen Weltraumagentur JAXA.

„DirecTV-9S“ ist der sechste Satellit, der für die Firma „DirectTV Inc.“ gestartet wurde, und hat eine Masse von 5.535 Kilogramm. Die Größe des von der Firma Space Systems/Loral in Palo Alto gebauten Satelliten beim Start betrug 7,50 Meter mal 2,90 Meter mal 3,3 Meter. Sind die Solarzellen im Weltraum ausgeklappt, beträgt die Spannbreite 31,30 Meter. Er ist für eine Lebensdauer von 15 Jahren ausgelegt und wurde im Orbit auf der Position 101 Grad West stationiert. Er strahlt über 52 Ku-Band und zwei Ka-Band-Transponder Fersehprogramme in den USA, Alaska und Hawai aus.

„OPTUS D1“, der australische Fermeldesatellit, wurde von „Orbital Sciences Corporation“ gebaut und wiegt genau 2.299 Kilogramm. Positioniert wurde er bei 160 Grad Ost. Seine Aufgabe besteht darin, Fernsehübertragungen, Internetdaten sowie Telefon- und Datenströme in Australien und Neuseeland zu übertragen. Der Satellit soll 15 Jahre im Weltraum operieren.

„LDREX-2“, der Experimentalsatellit der japanischen Weltraumbehörde JAXA, ist mit 211 Kilogramm die leichteste Nutzlast. Die Dimensionen betragen gerade einmal 70 mal 90 mal 190 Zentimeter. Sind die Solarzellen im Weltraum ausgeklappt, beträgt die Spannweite immerhin 6,50 Meter. LDREX ist eine Abkürzung und steht für das englische Wort „Large-scale Deployable Reflector Experiment“. Es ist ein Modell im Maßstab eins zu zwei einer großen entfaltbaren Antenne, die bei dem geplanten Satelliten „ETS-8“ eingesetzt werden soll.

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Quellen

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October 20, 2005

Das Softwareunternehmen VMware veröffentlicht kostenlosen Player

Das Softwareunternehmen VMware veröffentlicht kostenlosen Player

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Palo Alto (USA), 20.10.2005 – Die Firma VMware hat überraschend eine neue Software für ihr Sortiment angekündigt. Der so genannte VMware Player spielt kostenlos vorhandene Images ab.

Ein Image beinhaltet die Daten einer virtuellen Festplatte inklusive Betriebssystem, Anwendungen und Daten. Dem Image wird ein kompletter, mit dem eigentlichen Computer nicht identischer PC vom VMware Player vorgegaukelt. Dadurch entsteht ein Computer in einem Computer, der es erlaubt, zwei und mehr völlig unterschiedliche Betriebssysteme zur gleichen Zeit zu betreiben. Dabei bezeichnet man den echten Computer als Host und den virtuellen Computer als Gast. Dies wird vor allem zum Test von Anwendungen, Betriebssystemen aber auch zur Steigerung der Sicherheit genutzt, da ein Gastsystem das Hostsystem nicht gefährden kann und von diesem durch den VMware Player völlig abgetrennt ist.

Die neue Software erlaubt das Nutzen vorhandener oder von VMware erstellter Images mit einem Großteil der bereits bekannten Funktionen. Images können dabei mit einer der vorhandenen größeren Versionen erstellt werden oder von VMwares Homepage heruntergeladen werden.

So ist es möglich, auch mit der kostenlosen Version die virtuellen Umgebungen herunterzufahren, einzufrieren, Copy&Paste und Drag&Drop zwischen Host und Gast zu nutzen. Daneben bietet der Player ebenfalls 64bit-Support für Gastsystem und Host. Außerdem können Snapshots von Microsoft Virtual Machines und Symantec LiveState Recovery Disks genutzt werden.

Nicht möglich ist neben dem Erstellen von neuen Images ebensowenig das Erstellen verschiedener Snapshots oder das Hinzufügen neuer virtueller Hardware.

Die Software liegt für Windows und Linux vor und kann direkt bei VMware heruntergeladen werden. Im Virtual Maschine Center können dazu passend fertige Images für SuSE, Red Hat und Ubuntu.

Der VMware Player liegt aktuell ausschließlich in Englisch vor.

Quellen

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October 15, 2005

Hewlett-Packard investiert in die Erforschung von Quantencomputern

Hewlett-Packard investiert in die Erforschung von Quantencomputern

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München (Deutschland) / Palo Alto (Vereinigte Staaten), 15.10.2005 – Nach einer Meldung der Münchener Fachzeitschrift Computerwoche investiert das Unternehmen Hewlett-Packard mit Sitz in Palo Alto (Kalifornien) 7,5 Millionen Dollar in die Erforschung und Entwicklung eines Quantencomputers, der nach einem neuen Verfahren arbeitet.

Bisher entwickelten die Hardwarehersteller Computer, die mit Ionen arbeiteten, deren elektromagnetisches Feld die Grundlage der Qubits sind. Nun wollen Wissenschaftler Laserimpulse einsetzen, um eine Interaktion von Photonen hervorzurufen, die Quanteninformationen tragen. Mit dem neuen Verfahren können mehr Qubits als Rechengrundlage benutzt werden.

Auch das Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) des US-Verteidigungsministeriums fördert das Projekt mit bis zu zehn Millionen Dollar.

Quellen

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