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April 16, 2008

Das Verfahren wegen Dopingbetruges gegen Jan Ullrich wurde eingestellt

Das Verfahren wegen Dopingbetruges gegen Jan Ullrich wurde eingestellt

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Veröffentlicht: 22:21, 16. Apr. 2008 (CEST)
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Jan Ullrich

Bonn (Deutschland), 16.04.2008 – Die Bonner Staatsanwaltschaft hat das Verfahren gegen den deutschen ehemaligen Profi-Radrennfahrer Jan Ullrich wegen Betrugs eingestellt. Als Gegenleistung zahlt Ullrich einen „sechsstelligen Euro-Betrag“ an gemeinnützige Institutionen beziehungsweise in die Staatskasse ein; außerdem wurde die Herausgabe wertvoller Beweismittel vereinbart. Angeklagt war der einstige Werbeträger des Teams Telekom wegen „Täuschung und Betruges zum Nachteil seines Arbeitgebers“, der Telekom/T-Mobile AG, weil er unerlaubte Mittel zur Leistungssteigerung benutzt haben sollte. Ullrich war immer bei seiner Darstellung geblieben, niemanden betrogen zu haben und „immer ein fairer Sportler“ gewesen zu sein.

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July 22, 2006

T-Mobile kündigte Fahrervertrag mit Jan Ullrich

T-Mobile kündigte Fahrervertrag mit Jan Ullrich

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Artikelstatus: Fertig 12:19, 22. Jul. 2006 (CEST)
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Bonn (Deutschland), 22.07.2006 – Gestern hat das Radteam von T-Mobile seinem bisherigen Kapitän Jan Ullrich eine außerordentliche Kündigung seines Fahrervertrags zugeschickt. Die Kündigung durch T-Mobile erfolgte auf Anraten von deren Anwälten.

Ullrich wurde einen Tag vor Beginn der diesjährigen Tour de France wegen Dopingverdachts von ihr ausgeschlossen. Die Ermittlungen gegen ihn laufen.

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June 30, 2006

Jan Ullrich wegen Dopingvorwürfen vom „Team T-Mobile“ suspendiert

Jan Ullrich wegen Dopingvorwürfen vom „Team T-Mobile“ suspendiert

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Artikelstatus: Fertig 18:51, 30. Jun. 2006 (CEST)
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Jan Ullrich

Plobsheim (Frankreich), 30.06.2006 – Der Radrennstall „Team T-Mobile“ teilte heute um 09:34 Uhr mit, den Radprofi Jan Ullrich mit sofortiger Wirkung suspendiert zu haben. Dies gaben Teamsprecher Christian Frommert und Luuc Eisenga auf einer heute Morgen einberufenen Pressekonferenz in Plobsheim bei Straßburg bekannt.

Auch Ullrichs Betreuer Rudy Pevenage sowie sein Teamkollege Oscar Sevilla wurden aus dem Team ausgeschlossen. Damit wird Ullrich auch nicht an der Tour de France teilnehmen.

Die Entscheidung ist offensichtlich eine Konsequenz aus der Entwicklung des spanischen Dopingskandals. Bei einem spanischen Mediziner waren im Rahmen einer Razzia Blutkonserven gefunden worden, die mit „Jan“ und „Hijo Rudicio“ („Rudis Sohn“) beschriftet waren. Es besteht der Verdacht systematischen Blutdopings. Die Teamsprecher erklärten: „Auf Grund von Unterlagen, die wir von der Tour-Direktion erhalten haben, halten wir es für unmöglich, vorläufig mit diesen Dreien weiterzuarbeiten.“

Die spanische Guardia Civil, eine paramilitärische Polizeieinheit, soll insgesamt 58 Rennfahrer identifiziert haben. Sie sollen in ein Dopingnetzwerk um den ehemaligen Teamarzt Fuentes verstrickt sein.

Die Teammanager der anderen Teams haben sich ebenfalls heute darauf geeinigt, auch die übrigen des Dopings verdächtigten Fahrer bei der diesjährigen Tour de France nicht starten zu lassen. DW-World nennt in diesem Zusammenhang die Namen der folgenden Radprofis, die ebenfalls zum engen Favoritenkreis der diesjährigen Tour zählen: der Italiener Ivan Basso (CSC), die Spanier Francisco Manchebo (AG2R) und Joseba Beloki (Würth Team). Es gab ebenfalls Einverständnis über das weitere Verfahren, wonach keine neuen Fahrer für die wegen Dopingverdachts ausgefallenen nachnominiert werden sollen. Für das T-Mobile-Team bedeutet das, dass sich die Mannschaft auf sieben Fahrer reduziert.

Angesichts des neuerlichen Dopingskandals zeigte sich der deutsche Radprofi Erik Zabel deprimiert: „Für den Radsport könnte das wirklich zu einem Flächenbrand werden, der wahrscheinlich nicht mehr zu löschen ist. Das ist natürlich für den Sport, den du eigentlich aus Leidenschaft betreibst, schlimm. Aber in diesen Tagen schämt man sich manchmal richtig, dass man selbst den Sport betreibt.“

Der Präsident des neuen Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, forderte Jan Ullrich, der sich heute noch nicht zu seinem Ausschluss von der Tour geäußert hat, zu einem DNA-Test auf. Nur so könne letzte Klarheit gewonnen werden.

Tour-Direktor Jean-Marie Leblanc lobte das konsequente Vorgehen des T-Mobile-Teams als „couragierte Geste“.

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May 27, 2006

Radsport-Stars des Dopings beschuldigt

Radsport-Stars des Dopings beschuldigt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Radsport-Stars des Dopings beschuldigt

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Artikelstatus: Fertig 21:31, 27. Mai 2006 (CEST)
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Madrid (Spanien), 27.05.2006 – Nach der größten Doping-Razzia der spanischen Sportgeschichte am 23. Mai wurde unter anderem der sportliche Leiter des spanischen Radsportteams, Liberty-Seguros-Würth, verhaftet. Der Zugriff erfolgte in der Madrider Straße Calle Pio XII., als der Sportdirektor des Profiradteams mit einer Kühltasche in der Hand und Geldscheinen im Wert von rund 60.000 Euro im Gepäck in sein Auto steigen wollte.

Außerdem wurden mehr als 200 Blutkonserven bei der Razzia in der Wohnung des Mediziners Eufemiano Fuentes beschlagnahmt. Zu den über 200 verwickelten Radprofis sollen auch Jan Ullrich und der Gesamtführende des Giro d’Italia, Ivan Basso, gehören. Beide Teams haben dies mittlerweile dementiert.

Bereits im Herbst 2005 gab es in Spanien einen großen Dopingskandal, als Roberto Heras nachträglich der Sieg bei der Spanien-Rundfahrt „Vuelta a Espana“ aberkannt wurde. Auf Grund der Vorkommnisse hat das Versicherungsunternehmen Liberty Seguros sein Engagement im Radsport mit sofortiger Wirkung beendet.

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August 27, 2005

Jan Ullrich gewinnt und verliert

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Jan Ullrich gewinnt und verliert

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Weinheim / Ludwigshafen am Rhein (Deutschland), 27.08.2005 – Am Montag gewann der Radprofi Jan Ullrich das Einzelzeitfahren der Deutschland-Tour 2005 und schob sich auf den zweiten Platz vor. Er verlor jedoch gleichzeitig auch die Aussichten auf den Gesamtsieg.

Da Leipheimer nur 55 Sekunden nach Ullrich ins Ziel kam, sind die Chancen für Ullrich, die Deutschland-Tour noch zu gewinnen, sehr klein. Ullrich müsste jetzt auf der letzten Etappe nach Bonn 31 Sekunden aufholen.

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July 3, 2005

Jan Ullrich zur „Niete des Tages“ gekürt

Jan Ullrich zur „Niete des Tages“ gekürt

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Artikelstatus: Fertig 3. Jul. 2005 (CEST)
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Archivfoto von Jan Ullrich in Erfurt

Les Essarts (Frankreich), 03.07.2005 – Jan Ullrich wurde für seine enttäuschende Leistung vom Vortag von den französischen Medien regelrecht verspottet.

Nach dem schlechtesten Tour-Start Ullrichs wurde er der große Verlierer des Zeitfahrens, bei dem er von dem eine Minute hinter ihm gestarteten Lance Armstrong überholt wurde. Dafür wurde er von „Aujord’Hui“ zur „Niete des Tages“ gekürt. In der französischen Sportzeitung L’Equipe wurde er in einer Karikatur verunglimpft.

Doch eine Erklärung für sein Abschneiden hatte der Tour-Sieger von 1997 auch nicht parat: „Ich weiß nicht, was los war“, sagte der Vorjahresvierte.

Team-Manager Walter Godefroot sagte zu der Leistung seines Schützlings: „Theoretisch sind Ullrich und Armstrong gleich stark. Wir haben geglaubt, dass Jan hier gewinnen kann und im schlechtesten Fall 30 Sekunden verliert. Dieses Szenario war nicht vorgesehen.“

Armstrong kommentierte seinen zweiten Platz mit einem lapidaren: „Ich hatte großen Appetit.“

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