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February 2, 2006

„Deus caritas est“ in dritter Auflage erschienen

„Deus caritas est“ in dritter Auflage erschienen

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Artikelstatus: Fertig 18:54, 2. Feb. 2006 (CET)
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Vatikanstadt, 02.02.2006 – Bereits sechs Tage nach der Veröffentlichung von Papst Benedikts erster Enzyklika „Deus caritas est“ meldete der vatikaneigene Radiosender, Radio Vatikan, dass die Enzyklika so gut verkauft wird, dass sie bereits in dritter Auflage erschienen ist. Vor allem im italienischen Raum ist sie gefragt, dicht gefolgt vom englischen und spanischen Exemplar. In der Internetbuchhandlung amazon.de hat die deutsche Ausgabe bereits den Rankingplatz 438 inne.

Auch die Presse war nach der Veröffentlichung der ersten Enzyklika erstaunt. Galt Josef Alois Ratzinger noch vor seinem Papstamt als „Pitbull des Vatikans“, so wurde sein Werk im eher kirchenkritischen Deutschland trotzdem positiv bewertet. Selbst in Russland, wo die orthodoxe Kirche stets kritisch dem Vatikan gegenübersteht, wurde die Enzyklika positiv aufgenommen.

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May 5, 2005

Ratzingers Golf wechselt den Besitzer

Ratzingers Golf wechselt den Besitzer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ratzingers Golf wechselt den Besitzer

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Papst Golf im Juli 2005 in Berlin

Vatikan (Vatikanstaat) / Olpe (Deutschland), 05.05.2005 – Benjamin Halbe hat wohl allen Grund zur Freude: Das Auto des jetztigen Papstes wechselte für 188.938,88 Euro den Besitzer.

Ein amerikanischer Internethändler hat den Wagen heute Abend ersteigert. Den Golf hatte der Verkäufer für knapp 3.000 Euro gekauft. Ein Gewinn von fast 186.000 Euro – der Traum eines jeden Gebrauchtwagenhändlers.

Halbe, der 21-jährige Zivildienstleistende aus Olpe, wollte den Wagen ursprünglich an VW für deren Museum verkaufen. Da der Konzern allerdings nicht darauf einging, versteigerte der Olper das Gefährt bei eBay – erfolgreich.

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March 15, 2005

Online-Händler müssen klar auf Versandkosten hinweisen

Online-Händler müssen klar auf Versandkosten hinweisen

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Hamburg (Deutschland), 15.03.2005 – Onlinehändler müssen klar auf Versandkosten hinweisen, sonst besteht für Mitbewerber ein Klagerecht auf Unterlassung.

Wie ein mittlerweile veröffentlichtes und rechtskräftiges Urteil des Oberlandesgerichts Hamburg klarstellt, müssen Onlinehändler auf leicht zugängliche Art und Weise auf zusätzlich anfallende Versandkosten aufmerksam machen. Erfolgt diese Angabe nur auf einer Seite, die über weitere Links oder Navigationselemente erreicht werden kann, so liegt eine irreführende Gesamtgestaltung des Angebots vor. Bei Preiswerbung schreibt die Preisangabeverordnung vor, dass unmittelbar neben dem eigentlichen Kaufpreis klar und deutlich auf zusätzliche Versandkosten hingewiesen werden muss. Auch eine Information über die Versandkosten innerhalb des eigentlichen Bestellvorgangs reicht nach Ansicht der Richter nicht aus und verstößt gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

Aufgrund des vorliegenden Urteils, welches die Klagechancen von Mitbewerbern am Markt erhöht, ist mittelfristig mit einer verbesserten und transparenteren Gestaltung von Onlineshops zu rechnen. Auch eine leichtere Vergleichbarkeit von Preisen wird damit möglich.

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February 17, 2005

Datenschützer erklären Ticketvergabe für WM 2006 als gesetzeswidrig

Datenschützer erklären Ticketvergabe für WM 2006 als gesetzeswidrig

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Köln (Deutschland), 17.02.2005 – Die Vergabe der Eintrittskarten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland ist ins Visier deutscher Datenschützer geraten. Sie erklären das Vergabeprozedere für gesetzeswidrig und damit für unzulässig. Speziell der deutsche Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, hat sich des Themas angenommen und die Vergabe öffentlich kritisiert.

Schaar geht es dabei insbesondere um die Abfrage persönlicher Daten der Kartenbesteller. Im Internet werden bei dem Bestellvorgang Daten wie Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum, Personalausweisnummer, Zuordnung als Fan zu einer Nation sowie ihre E-Mail-Adresse als zwingend notwendig angefordert.

Auch das deutsche Innenministerium wurde von Schaar angegriffen. Ursache für die Abfrage der Daten sei eine Vorgabe des Bundesinnenministers, er habe die Sammlung bestimmter Daten angeregt. Bitten zur Korrektur dieses Verfahrens wurden bisher abgelehnt. Schaar hatte bereits Protest eingelegt und erhielt eine nicht befriedigende Antwort. Daraufhin ist Schaar an die Öffentlichkeit gegangen. Er sieht in dem momentanen Ablauf rechtlich einen Widerspruch zum Personalausweisgesetz. Ausserdem könnten die gespeicherten Daten zweckentfremdet und von Dritten, zum Beispiel der Werbeindustrie, wiederverwertet werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Fußball-Weltmeisterschaft

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January 29, 2005

RAF-Ausstellung in Berlin wird eröffnet

RAF-Ausstellung in Berlin wird eröffnet

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Berlin (Deutschland), 29.01.2005 – Am Sonntag, dem 30.01.2005, wird sieben Jahre nach der Selbstauflösung der RAF in Berlin die umstrittene RAF-Ausstellung eröffnet. Ursprünglich sollte sie unter dem Titel „Mythos RAF“ laufen. Nach heftigen Protesten wurde der Name geändert in „Zur Vorstellung des Terrors: Die RAF Ausstellung“. Auch der Termin wurde verschoben, denn sie sollte bereits 2004 eröffnet werden.

In der Ausstellung geht es nicht um die Verherrlichung des RAF-Terrorismus, sondern es werden ausschließlich Kunstwerke von etwa 50 Künstlern zu sehen sein. Es sind Fotos, Bilder, Presse- und TV-Dokumente, die die Geschehnisse der RAF-Zeiten darstellen. Die Künstler haben sich seit 1972 mit der RAF-Geschichte, den Tätern und Opfern, beschäftigt und diese in Kunstwerken festgehalten.

Auch die Finanzierung der Ausstellung war umstritten. Ursprünglich sollte die Ausstellung aus dem Berliner Hauptstadtkulturfonds finanziert werden. Nach starken Protesten verschiedener Seiten hatten die ausrichtenden „Kunst-Werke“ ihren Förderantrag jedoch zurückgezogen. Letztendlich wurde die Austellung durch eine Internetauktion finanziert. Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) ist Schirmherr dieser Auktion.

Angriffe gegen die Ausstellung hat Baum in diversen Interviews verteidigt. Er sagte im Rundfunk, die Frage, wie ein Rechtsstaat auf terroristische Herausforderungen reagiere, sei mehr als aktuell.

In Berlin ist die Ausstellung bis zum 16. Mai 2005 in den so genannten „Kunst-Werken“ zu sehen. Danach siedelt sie in die Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum in Graz um.

Quellen

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