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January 9, 2006

World Press Photos in Jena erfolgreich angekommen

World Press Photos in Jena erfolgreich angekommen

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Jena (Deutschland), 09.01.2006 – Zum siebten Mal wird in der Goethe Gallerie, einer Einkaufspassage im Herzen Jenas, die World Press Photo gezeigt. World Press Photo ist eine niederländische Stiftung.

Die 200 besten Pressefotos der Welt aus dem Jahre 2004 werden auf Stellwänden im Passagenbereich kostenlos gezeigt und zogen schon gestern, am ersten Tag der Ausstellung, enorm viele Interessierte an, so Center-Manager Michael Holz. Eröffnet wurde die Veranstaltung am Sonntag von Oberbürgermeister Peter Röhlinger (FDP).

Zu den Gewinnern der Fotos aus der World Press Photo Schau 2005 gehören auch Bilder von der Tsunamikatastrophe vor einem Jahr. Die Preisträger wurden aus 69.190 Fotos von 4.266 Fotografen aus 123 Ländern ausgewählt. Es wurden Preise in zehn Kategorien an insgesamt 59 Fotografen ausgegeben.

Die Ausstellung wurde, wie schon vor sechs Jahren, durch die Zeitungsgruppe Thüringen und die Leipziger Werbeagentur „edition-k“ organisiert. Die 50. World Press Photo wird dieses Jahr noch bis zum 21. Januar in der Goethe Gallerie zu sehen sein. Diese Jubliäumsshow ist insgesamt in über 70 großen Städten zu sehen, Jena ist davon die kleinste Stadt.

Quellen

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April 14, 2005

Zweistellige Millionensumme für Namensrechte

Zweistellige Millionensumme für Namensrechte

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Arena AufSchalke

Gelsenkirchen / Meschede (Deutschland), 14.04.2005 –Nun ist es offiziell: Der siebenmalige deutsche Fußballmeister FC Schalke 04 hat die Namensrechte an seinem neuen Stadion, der Arena auf Schalke an seinen Sponsor, die Brauerei C.&.A. Veltins in Meschede-Grevenstein, verkauft. Diese Information gab Schalkes Vorstandschaft am Dienstag auf einer Pressekonferenz bekannt.

Der Vertrag mit Veltins läuft zehn Jahre und beinhaltet eine Option für weitere fünf Jahre. Es wurden öffentlich keine Zahlen genannt, Kenner der Branche schätzen die Höhe des gesamten Sponsoringvertrages auf rund 50 Millionen Euro. Dem gegenüber stehen Schulden des Vereins in Höhe von etwa 110 Millionen Euro. Die Arena wurde am 13. August 2001 eröffnet.

Schalke-Manager Rudi Assauer zu dem Vertrag: „Veltins ist für uns ein idealer Partner, mit dem uns eine gelernte, gute Partnerschaft verbindet. Wir hatten seit der Eröffnung diverse Anfragen, die Namensrechte der Arena zu vergeben. Für Veltins sprach unter anderem, dass die Brauerei ohne Wenn und Aber einer langen Bindung zugestimmt hat, die für die Vergabe der Namensrechte von entscheidender Bedeutung ist“. Assauer hat mit seiner Lebensfährtin Simone Thomalla zusammen mehrere Werbefilme für Veltins gedreht.

Peter Peters aus der Geschäftsführung Schalkes kommentierte den Vertrag mit den Worten: „Wir haben unser Tafelsilber nicht verkauft, sondern jährlich stabile Einnahmen erzielt.“

Die Brauerei gab auf der Pressekonferenz ebenfalls eine Stellungnahme ab: „Die Arena ist die schönste und größte Kneipe der Welt“. Seit dem 1. Juli 2001 war die VICTORIA Versicherung Hauptsponsor Schalkes. Nun hat Veltins aufgeholt.

Ein weiterer Interessent an den Arena-Namensrechte hatte neben weiteren Mitbewerbern der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung. Samsung hat jedoch den nötigen Kampfgeist nicht gezeigt, um sich die Rechte sichern zu können.

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Quellen

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February 17, 2005

Datenschützer erklären Ticketvergabe für WM 2006 als gesetzeswidrig

Datenschützer erklären Ticketvergabe für WM 2006 als gesetzeswidrig

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Köln (Deutschland), 17.02.2005 – Die Vergabe der Eintrittskarten für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland ist ins Visier deutscher Datenschützer geraten. Sie erklären das Vergabeprozedere für gesetzeswidrig und damit für unzulässig. Speziell der deutsche Bundesbeauftragte für den Datenschutz, Peter Schaar, hat sich des Themas angenommen und die Vergabe öffentlich kritisiert.

Schaar geht es dabei insbesondere um die Abfrage persönlicher Daten der Kartenbesteller. Im Internet werden bei dem Bestellvorgang Daten wie Staatsangehörigkeit, Geburtsdatum, Personalausweisnummer, Zuordnung als Fan zu einer Nation sowie ihre E-Mail-Adresse als zwingend notwendig angefordert.

Auch das deutsche Innenministerium wurde von Schaar angegriffen. Ursache für die Abfrage der Daten sei eine Vorgabe des Bundesinnenministers, er habe die Sammlung bestimmter Daten angeregt. Bitten zur Korrektur dieses Verfahrens wurden bisher abgelehnt. Schaar hatte bereits Protest eingelegt und erhielt eine nicht befriedigende Antwort. Daraufhin ist Schaar an die Öffentlichkeit gegangen. Er sieht in dem momentanen Ablauf rechtlich einen Widerspruch zum Personalausweisgesetz. Ausserdem könnten die gespeicherten Daten zweckentfremdet und von Dritten, zum Beispiel der Werbeindustrie, wiederverwertet werden.

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Quellen

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