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July 5, 2006

Georg Winckler erhielt das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich

Artikelstatus: Fertig 19:42, 5. Jul. 2006 (CEST)
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Wien (Österreich), 05.07.2006 – Dem Universitätsprofessor Dr. Georg Winckler wurde am gestrigen Montag in Wien das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Der Österreicher Winckler, geboren am 27. September 1943 in dem tschechischen Ort Ostrava/Ostrau, ist seit dem Jahr 2000 Rektor der Universität Wien. Sie ist mit mehr als 60.000 Studenten die größte Hochschule Österreichs.

Studiert hat Winckler von 1962 bis 1968 auf der Princeton University in den USA. Seit 1978 ist Winckler ordentlicher Universitätsprofessor der Volkswirtschaftstheorie und der Volkswirtschaftspolitik. Er ist derzeit Präsident des europäischen Universitätsdachverbands. Unter seiner Herrschaft wurde die österreichische Universitätsreform entscheidend vorangetrieben. Durch seinen Einsatz sind die Hochschulen seit dem 1. Jänner 2004 eigenständige Einrichtungen, sie sind voll rechtsfähig und in sich autonom.

Bei der Überreichung des Ehrenzeichens am Montag wurde eine Botschaft der Bildungsministerin Elisabeth Gehrer verlesen. Sie bezeichnete Winckler als „Österreichs Brückenbauer in einem vereinten Europa“. Ihm sei die hervorragende Position der Universität Wien „im internationalen Wissenschaftswettbewerb als angesehene Forschungs- und Lehreinrichtung“ zu verdanken.

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November 19, 2005

Demonstration gegen Misere in der Bildungspolitik

Demonstration gegen Misere in der Bildungspolitik

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Artikelstatus: Fertig 23:23, 19. Nov. 2005 (CET)
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Wien (Österreich), 19.11.2005 – Am gestrigen Freitag demonstrierten Schüler, Studenten und Lehrlinge unter dem Motto „Schule, Uni, Lehre, stoppt die Misere“ gegen die Bildungspolitik unter Bundesministerin Elisabeth Gehrer.

Organisiert wurde die Demonstration von der Landesschulvertretung Wien, der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH), der österreichischen Gewerkschaftsjugend, sowie von der Schülerpartei „Aktion Kritischer SchülerInnen“ (AKS), die der SPÖ nahe steht.

Mit Parolen wie „Sie sagen kürzen, wir sagen stürzen“, „Bildung für alle, sonst gibt’s Krawalle“ marschierten rund 800 Schüler und Lehrlinge zum Hauptgebäude der Universität um dort rund 200 Studenten abzuholen. Vor dem Ministerium für Wirtschaft und Arbeit wurde dann der Protestzug der Lehrlinge abgeholt, und zusammen mit einer Demonstrationsgruppe der Technischen Universität Wien marschierten Polizeibeamte, 2.000 Mitglieder der ÖH und 3.500 Teilnehmer der „SJ – Sozialistische Jugend“, der Jugendorganisation der SPÖ, durch die Innere Stadt, vorbei am Bildungsministerium zum Ballhausplatz um dort eine kurze Schlusskundgebung abzuhalten. Unter das Publikum mischten sich auch Abgeordnete der Grünen wie Kurt Grünewald oder Karl Öllinger. Allerdings gaben die verschiedenen Quellen sehr unterschiedliche Teilnehmerzahlen an. Die Zahl reichte von 1.000 Teilnehmern bis zu 3.500 Teilnehmern.

Bei der Kundgebung am Ballhausplatz sprachen sich die ÖH-Vorsitzende Barbara Blaha, die AHS-Landesschulsprecherin Jasmin Unfried und GPA-Sprecher Karl Dürtscher gegen Bildungsabbau und Einsparungen im Bildungs- und Jugendarbeitsbereich aus.

Die Reaktionen aus der Politiklandschaft blieben eher verdeckt, die Grünen solidarisierten sich mit den Demonstranten, der Wiener SPÖ-Bildungssprecher Heinz Vettermann sah in der Demonstration „ein wichtiges Alarmsignal“. ÖVP-Wissenschaftssprecherin Gertrude Brinek meinte dagegen, dass die „bescheidene“ Anzahl der Teilnehmer zeige, dass sich Schüler, Studenten und Lehrlinge „nicht parteipolitisch vereinnahmen lassen wollten“.

Quellen

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March 16, 2005

AEIOU-Projekt steht vor Schließung

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AEIOU-Projekt steht vor Schließung

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Graz / Wien (Österreich), 16.03.2005 – Das österreichische „Annotierbare Elektronische Interaktive Österreichische Universallexikon“-Projekt (AEIOU) steht vor der Schließung.

Der Dekan der Fakultät für Informatik der Technischen Universität Graz, Hermann Maurer, berichtet, dass die österreichische Bundesregierung die Mittel für das Projekt gestrichen habe. Die Server sollen bereits im März offline genommen werden.

Das AEIOU-Projekt ist eine Enzyklopädie im World Wide Web über Österreich und bekannte Österreicher. Sie enthält über 13.000 Artikel und über 2.000 Bilder. Im Jahr 2004 wurden für die Website zirka sieben Millionen Besucher gemessen.

AEIOU wurde im Jahr 1996 vom österreichischen Wissenschaftsministerium im Rahmen seiner Millenniumsprojekte als Kulturinformationssystem gegründet. Bildungsministerin Elisabeth Gehrer gab bekannt, der Vertrag zwischen Ministerium und Verlagsgemeinschaft sei einvernehmlich gelöst worden. Es hätte unterschiedliche Vorstellungen zwischen den beiden Vertragspartnern gegeben. Nun wäre es an der Zeit zu entscheiden, was mit den angesammelten Daten passieren solle.

In der darauffolgenden Zeit wurde der Server, der von der Fakultät für Informatik der TU Graz betrieben wird, reaktiviert. Derzeit wird überlegt, wie der Server vernünftig betrieben werden kann, also finanziell unterstützt, so dass die Daten aktuell bleiben.

Quellen

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