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July 1, 2006

Ingeborg-Bachmann-Preis 2006 ging an Kathrin Passig

Ingeborg-Bachmann-Preis 2006 ging an Kathrin Passig

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Artikelstatus: Fertig 10:15, 1. Jul. 2006 (CEST)
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Klagenfurt (Österreich), 01.07.2006 – Am vergangenen Samstag ging in Klagenfurt der dreitägige Lesewettbewerb für den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis zu Ende. Am Sonntag findet die Preisverleihung im Kärntner ORF-Theater statt.

Gewinnerin der 30. Preisverleihung ist die Schriftstellerin Kathrin Passig. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. Lange musste die Bachmann-Jury nicht beraten, gleich in der ersten Debatte stand der Sieger fest, sie wusste zu überzeugen.

Die 36-Jährige wurde in Deggendorf geboren, lebt jedoch seit 1991 in Berlin. Passig ist Web-Designerin und Sachbuch-Autorin. Auch als Buchhändlerin war sie bereits tätig. Das Buch, das sie in Klagenfurt vorstellte, ist ihr literarisches Erstwerk: „Sie befinden sich hier“. Das Buch ist laut einem Jury-Mitglied eine „kluge und komische Geschichte über das Nicht-Überleben im Nah-Erholungsgebiet“. Der Gewinn des Preises überraschte die Autorin. Sie sieht darin aber auch eine Verpflichtung, weiter zu schreiben. Sie sagte: „Wenn ich gewusst hätte, wie viel Arbeit es ist, so einen Text zu machen, hätte ich es vielleicht sein lassen, ich habe seither großen Respekt vor all jenen, die mit Literatur ihr Brot verdienen. Ich würde das literarische Können schon gerne vertiefen.“

Der Gewinner des Ingeborg-Bachmann-Preises im Jahr 2005 war der Münchener Schriftsteller Thomas Lang.

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June 22, 2006

Der 30. Ingeborg-Bachmann-Preis wird vergeben

Der 30. Ingeborg-Bachmann-Preis wird vergeben

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Artikelstatus: Fertig 19:23, 22. Jun. 2006 (CEST)
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Klagenfurt (Österreich), 22.06.2006 – In Klagenfurt begann das große Ringen um den 30. Ingeborg-Bachmann-Preis. Der Wettbewerb läuft vom Donnerstag bis Samstag. Der Preis ist nach der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann benannt. Die Österreicherin lebte von 1926 bis 1973.

Das dreitägige Wettlesen soll talentierte Autoren im deutschsprachigen Kulturraum hervorbringen. Junge wie ältere Schriftsteller sind eingeladen. Spektakuläre Auftritte, wie sie bei früheren Wettlesungen stattfanden, sind heute kaum noch vorzufinden. Kritiker des Ingeborg-Bachmann-Preises bemängeln die aus ihrer Sicht fehlende Kreativität der heutigen Autoren. Dennoch hat manch ein Gewinner des Ingeborg-Bachmann-Preises später noch anerkannte Literaturpreise erhalten.

Der gesamte Wettbewerb wie auch die Diskussionen der Juryteilnehmer werden von 3sat live im Fersehen übertragen. Für die Teilnahme am Wettbewerb gibt es festliegende Kriterien. Die Autoren können sich nicht selbst anmelden, sondern müssen vorgeschlagen werden. Die Berechtigung, Vorschläge einzureichen, haben nur Literaturzeitschriften und Verlage. Die Texte, die vorgelesen werden, müssen neu sein. Sie dürfen vorher nicht an die Öffentlichkeit gelangt sein. So dürfen zum Beispiel Textauszüge aus Romanen verwandt werden, die im Entstehen sind.

Finanziert wird die Preisvergabe durch den Hauptsponsor Telekom. Die Firma hat sich für die nächsten zehn Jahre an den Wettbewerb vertraglich gebunden. Das Ende der Veranstaltung ist am Sonntag um 11 Uhr mit der Preisverleihung.

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June 26, 2005

Thomas Lang gewinnt Ingeborg-Bachmann-Preis 2005

Thomas Lang gewinnt Ingeborg-Bachmann-Preis 2005

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München (Deutschland) / Klagenfurt (Österreich), 26.06.2005 – Die Erzählung „Am Seil“ des Münchner Autors Thomas Lang hat den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Iris Radisch, die Vorsitzende der Jury, hat dies bekannt gegeben.

Im Text geht es um eine Beziehung zwischen Vater und Sohn, deren Ende offen bleibt. Die Sprache ist nüchtern und sachlich.

Der Preis ist mit 22.500 Euro dotiert. Die Entscheidung fiel in einer Stichwahl zwischen Thomas Lang und Julia Schoch.

Weiters waren Natalie Balkow, Martina Hefter, Susanne Heinrich, Kristof Magnusson, Sasa Stanisic, Nikolai Vogel und Anne Weber vorab von der Jury ausgewählt worden.

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February 21, 2005

Prominente starten Unterschriftenaktion gegen die Kriminalisierung der Privatkopie

Prominente starten Unterschriftenaktion gegen die Kriminalisierung der Privatkopie

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Artikelstatus: Fertig 21. Feb. 2005 (CET)
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Berlin (Deutschland), 21.02.2005 – Mindestens acht Millionen Franzosen haben irgendwann einmal rechtlich geschützte Musik über das Internet heruntergeladen und sich damit strafbar gemacht. Über 20.000 davon sind in die Offensive gegangen und fordern eine öffentliche Debatte über die aktuelle Rechtslage.

Seit heute 10:30 MEZ gibt es nun auch in Deutschland eine Unterschriftenaktion gegen die Kriminalisierung der Privatkopie. Die Nutzer von Tauschbörsen sollen weder verunsichert noch eingesperrt werden. Auch die Perspektive, dass der Staatsanwalt im Morgengrauen klingelt und den Rechner der Familie beschlagtnahmt, weil geschützte Medien getauscht wurden, soll der Vergangenheit angehören. Stattdessen soll eine Kulturflatrate von fünf Euro pro Nutzer und Monat die Künstler entschädigen.

Zu den prominenten Erstunterzeichnern zählen Frank Fenstermacher von den Fehlfarben, der Ingeborg-Bachmann-Preisträger Peter Glaser, der Bremer Jura-Professor Wolfgang Däubler, der Wuppertaler Umweltwissenschaftler Wolfgang Sachs, Katja Husen, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen, Frank Rosengart vom Chaos Computer Club, Rena Tangens vom FoeBuD, Professor Elmar Altvater und Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation (FSF) Europe.

Die Erklärung kann im Internet unter fairsharing.odem.org eingesehen werden und dort auch unterschrieben werden. Es steht eine Druckversion zur Verfügung und an einer anonymisierten Möglichkeit zur Unterzeichnung wird derzeit noch gearbeitet. Das bekannte Verfahren, eine Unterzeichnung erst dann aufzunehmen, wenn sie per E-Mail bestätigt wurde, sichert die Unterschriftenliste gegen Mißbrauch. Der Hautpsitz des deutschen Fairsharing Netzwerk ist in Berlin angesiedelt.

Natürlich ist auch eine Kulturflatrate nicht ohne Probleme, erinnert sie doch viele an die ungeliebte GEZ Gebühr für den Fernseher. Trotzdem, so argumentiert die Initiative, ist eine Flatrate das geringere Übel, da sie die Kontrolle der Musikindustrie über die Verteilmechanismen vermindern würde. Deren Lobby versucht daher, den alternativen Ansatz der Flatrate einstweilen zu blockieren.

Eine andere, bereits seit längerer Zeit laufende Initiative hat zur Petition Rettet die Privatkopie bereits mehr als 48.000 Unterschriften gesammelt. Aber auch die Parteien selber werden bereits aktiv, so etwa eine Initiative der Jungen Union in Hessen.

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