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August 25, 2016

Erdbeben in Südperu zerstört tausende Häuser

Erdbeben in Südperu zerstört tausende Häuser

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Veröffentlicht: 07:57, 25. Aug. 2016 (CEST)
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Chivay im Colca-Tal

Chivay (Peru), 25.08.2016 – Am Abend des 14. Augusts 2016 wurde der Süden Perus von einem Erdbeben der Stärke 5,2 erschüttert. Das Zentrum des Bebens befand sich nahe des Dorfes Chivay in der Region Arequipa. Vier Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben, viele weitere wurden verletzt.

Chivay liegt inmitten des Colca-Tals, das als beliebte Urlaubsregion gilt und jedes Jahr tausende von Touristen anzieht. Mehr als 60 Nachbeben mit wechselnder Stärke folgten dem Erstbeben.

Das Epizentrum lag auch unweit der Siedlung Maca, die sich auf schlammigem Boden zwischen geologischen Störungslinien befindet und schon des Öfteren von Erdstößen heimgesucht wurde.

Während des Erdbebens wurde in der Provinz Caylloma gerade das wichtige Mariä-Himmelfahrt-Fest gefeiert. Die christliche Webseite Aleteia berichtet, wie erfreut viele Teilnehmer des Festes darüber waren, dass sie sich zum Zeitpunkt des Bebens nicht in ihren Häusern aufhielten.

„Die Einwohner von Chivay danken ihrer Schutzherrin, dass sie sie [während des Erdbebens] von ihren Häusern fernhielt. Stunden vor der Erdbewegung […] wurde unter freiem Himmel mit Musik und Tanz gefeiert… [Für einige] war es überraschend mit anzusehen, dass die Dorfbewohner für kurze Zeit nicht an den Zustand ihrer Häuser dachten, sondern weiterhin versuchten ihren Glauben durch Tanzen auszudrücken.“

Nach Berichten in den sozialen Medien erlitten andere Nachbarorte wie Yanque und Ichupampa ebenfalls große Schäden. So wurden in Ichupampa die Kirche und fast 160 Häuser zerstört, mehr als 600 Betroffene mussten die Nacht bei frierenden Temperaturen überstehen.

Für die Unterstützung der Opfer wurden von der Regierung mehrere humanitäre Hilfsprogramme eingerichtet.

Viele wichtige Hauptstraßen waren durch Erdrutsche, die von den Beben ausgelöst wurden, versperrt. Wasser und Nahrung wurden knapp, der Zugang zu den Ortschaften gestaltete sich schwierig. Viele Betroffene mussten bei frierenden Temperaturen draußen schlafen; Familien standen hilflos neben den Überresten ihrer Häuser und warteten ungeduldig auf Hilfe.

Der geplante Wiederaufbau der zerstörten Städte wird voraussichtlich bis Ende diesen Jahres dauern. Insgesamt kamen 693 Häuser zum Einsturz, 1.358 wurden für unbewohnbar erklärt. Unter diesen sind auch viele Kolonialzeitbauten, die unter Denkmalschutz stehen.

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June 7, 2009

Peru: Tote bei Aufstand der Indios

Peru: Tote bei Aufstand der Indios – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Peru: Tote bei Aufstand der Indios

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Veröffentlicht: 12:32, 7. Jun. 2009 (CEST)
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Lima (Peru), 07.06.2009 – Im peruanischen Amazonasgebiet werden große Erdöl- und Gasvorkommen vermutet. Die Regierung um Präsident Alan García möchte diese Rohstoffvorkommen von ausländischen Investoren erschließen lassen. Die Indios in der Amazonasregion befürchten eine Vertreibung und die Zerstörung ihrer Heimat. Daher protestieren sie schon seit Jahren gegen eine Erschließung.

Schon seit einigen Wochen protestierten tausende Indios in der Region gegen die Zerstörung ihre Lebensraumes. Einige tausend Ureinwohner haben eine Straße im Gebiet Cueva del Diablo blockiert. Am Samstag, dem 6. Juni 2009, versuchte die Polizei nun, diese Straßenblockade aufzulösen. Aus Hubschraubern soll sie Tränengas abgeworfen und in die Aufständischen geschossen haben. Diese hätten die Polizisten mit Speeren und Schusswaffen angegriffen.

Dabei sollen die aufständischen Indios 38 Polizisten in ihre Gewalt gebracht haben und mit ihrer Ermordung gedroht haben. Die Polizisten sollen bei der Befreiung mindestens 22 bis 36 Indios getötet und über 110 Indios verletzt haben. Es sollen auch elf Polizisten getötet worden sein. Die Regierung verhängte eine Ausgangssperre für Bagua und Umgebung.

Während Präsident Garcia das harte Vorgehen der Polizei damit rechtfertigte, die Regierung müsse die öffentliche Ordnung in den Provinzen wieder herstellen, sprachen Vertreter der Indios von einem systematischen Völkermord gegen die Indios.

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August 20, 2008

Peru: Ausnahmezustand in der Amazonasregion ausgerufen

Peru: Ausnahmezustand in der Amazonasregion ausgerufen

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Veröffentlicht: 20:37, 20. Aug. 2008 (CEST)
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Lima (Peru), 20.08.2008 – Seit mehr als einer Woche gibt es im peruanischen Teil des Amazonasbeckens Proteste gegen ein umstrittenes Gesetz. Die Regierung von Präsident Alan García hat nun am Montag den Ausnahmezustand über die betroffenen Regionen Cusco, Loreto und Amazonas verhängt.

Die Lage von Peru

Die Proteste an Wasserkraftwerken und Öl- beziehungsweise Gasförderanalgen werden von der indigenen Bevölkerung organisiert. Etwa 65 Stämme wollen ein Gesetz verhindern, das zusammen mit weiteren Gesetzen Teil eines Freihandelsabkommens zwischen Peru und den USA ist. Kritisiert wird es, weil aus Sicht der Protestierenden vor allem die großen Energiekonzernene und Investoren vom Gesetz profitieren.

Das Gesetz soll den Kauf von Land in der Region, in der große Öl- und Gasvorkommen vermutet werden, erleichtern. In Zukunft wird der Verkauf von Land in der Region an Investoren mit einer einfachen Mehrheit in einer Gemeindeversammlung möglich sein. Bisher war eine Zweidrittelmehrheit notwendig. Das Dekret stellt einen Verfassungsartikel aus dem Jahr 1979 wieder her, der 1993 abgeändert worden war. Nach der Änderung im Jahr 1993 durfte Land in den indigenen Territorien nicht verkauft oder beschlagnahmt werden.

Alberto Pizango, Vorsitzender der AIDESEP, einer Organisation, die für die Rechte der indigenen Amazonasvölker eintritt, kommentierte die Motive der Protestierenden „BBC News“ zufolge mit folgenden Worten: „Sie setzen sich für ihr Lebensrecht ein, für das Recht ihr Land zu behalten und ihre Umwelt zu verteidigen – den Amazonasregenwald, der die Lunge der Welt ist.“ Die indigenen Gemeinschaften befürchten, dass die Artenvielfalt und durch die Umweltverschmutzung ihr Leben in Gefahr geraten wird. Nach Angaben der indigenen Gemeinschaften sind inzwischen rund 70 Prozent des Amazonasgebiets auf peruanischem Territorium zur Untersuchung auf Erdgas und Ölvorkommen freigegeben.

In ihrer Argumentation berufen sich die Stämme auf die von Peru ratifizierte Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) wonach die indigenen Gemeinschaften vor jeglicher Art von Arbeiten oder Projekten auf ihrem Gebiet konsultiert werden müssen.

Die Regierung begründet die Ausrufung des Notstandes damit, dass die Sicherheit wiederhergestellt werden müsse. Jorge del Castillo, der Ministerpräsident des Landes sagte, durch den Ausnahmezustand würden die Rechte der „überwiegenden Mehrheit der Peruaner“ gesichert. Weiter sagte er, es gehe nicht darum, die indigene Bevölkerung zu provozieren, sondern darum, ein für Peru strategisch wichtiges Gebiet zu schützen.

Durch die Maßnahme der Regierung können Soldaten in die Region geschickt werden und öffentliche Versammlungen für einen Zeitraum von 30 Tagen untersagt werden. Auch die Freizügigkeit wird durch das Notstandsdekret eingeschränkt. Bereits vor einer Woche hatte die Regierung Soldaten in die Region entsandt, die die Förderanlagen des staatlichen Petroperu-Konzerns schützen sollen.

Verhandlungen zwischen Vertretern der Stämme und der Regierung waren ergebnislos abgebrochen worden. Die Stammensvertreter hatten eine Rücknahme des umstrittenen Gesetzes gefordert. Der Umweltminister will die Gespräche erst wieder aufnehmen, wenn es eine „Waffenruhe“ gibt und die besetzten Straßen und Ölförderanlagen geräumt sind. Nach Angaben des Umweltministers Antonio Brack drohen die Protestierenden damit, eine Pipeline zu beschädigen. Antonio Brack warf den Stammensvertretern vor, von Rechtsanwälten falsch informiert worden zu sein.

Die Nachrichtenagentur AFP berichtet, dass 3.000 Demonstranten mit Kriegsbemalung eine Autobahnbrücke besetzt hätten. 4.000 hätten in der nordöstlichen Stadt Imaza 20 Polizeibeamte als Geiseln genommen. Am Wochenende war es in der Provinz Bagua zu Zusammenstößen zwischen 800 Demonstranten und der Polizei gekommen, bei denen sich mehrere Menschen verletzt haben.

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September 19, 2007

Peru: 200 Menschen nach Meteoriteneinschlag erkrankt

Peru: 200 Menschen nach Meteoriteneinschlag erkrankt

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Veröffentlicht: 15:53, 19. Sep. 2007 (CEST)
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Puno (Peru), 19.09.2007 – In der Nähe des peruanischen Dorfes Carancas in der Region Puno in Südperu schlug am vergangenen Samstag, dem 15. September, ein Meteorit ein. An der Einschlagsstelle entstand ein acht Meter tiefer und 20 Meter breiter Krater, aus dem ein stechender dicker Rauch aufsteigt. Seit dem Aufprall des Himmelskörpers klagen 200 Einwohner des Bauerndorfes über Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen und haben Angst, dass die Dämpfe aus dem Krater möglicherweise bleibende Gesundheitsschäden verursacht haben könnten. Nestor Quispe, Bürgermeister des Nachbarorts Desaguadero, berichtete, dass auch beim Vieh Verhaltensauffälligkeiten bis hin zur Nahrungsverweigerung zu beobachten seien. Gegenüber der BBC soll ein Einheimischer davon berichtet haben, dass ein Stier bereits gestorben sei.

Am Dienstag untersuchte eine Wissenschaftlergruppe den rätselhaften Rauch. Nach Ansicht von Jorge Lopez, Leiter des Gesundheitsamtes in der Region Puno, wurde die Übelkeit möglicherweise durch giftige Dämpfe von Schwefel, Arsen oder anderen Substanzen ausgelöst, die durch die hohen Temperaturen beim Meteoritenaufschlag aus dem Erdboden freigesetzt wurden. Radioaktive Strahlung wurde nach Angaben von Ingenieur Renan Ramirez vom peruanischen Institut für Atomenergie am Krater nicht gemessen, so dass ausgeschlossen werden könne, dass der Krater durch einen abgestürzten Satelliten entstanden sei. Es habe sich um einen ganz normalen Meteoriten gehandelt, meint Ramirez.

Der peruanische Geologe Honorio Campoblanco forderte die Behörden auf, den Krater abzusperren, um Neugierige fernzuhalten.

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September 17, 2007

Yale University gibt Objekte aus Machu Picchu an Peru zurück

Yale University gibt Objekte aus Machu Picchu an Peru zurück

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Veröffentlicht: 18:39, 17. Sep. 2007 (CEST)
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Machu Picchu

New Haven (Vereinigte Staaten) / Lima (Peru), 17.09.2007 – Die Yale University gab am 14. September in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie sich mit der peruanischen Regierung auf ein Abkommen zu Objekten aus Machu Picchu, einer bekannten Ruinenstadt der Inka, geeinigt hat. Dabei geht es um Objekte, die der Archäologe Hiram Bingham von dort wegschaffen ließ, nachdem er die Stadt 1911 als Leiter einer Expedition der Yale University entdeckt hatte. Heute ist die Ruinenstadt Machu Picchu, die manche Forscher für die Geburtsstätte des Inkareiches halten, die bedeutendste touristische Attraktion des Landes. Nun erkennt die Hochschule an, dass Peru der Besitzer der Objekte, darunter Keramikscherben, Knochen und Proben aus Machu Picchu, ist. Laut BBC News handelt es sich um insgesamt rund 4.000 Objekte. Einige Gegenstände werden bis zum Abschluss von Forschungsprojekten in New Haven verbleiben.

Laut Pressemitteilung der Universität werden die Gegenstände zusammen mit Dioramas und in Yale entwickeltem Multimediamaterial zunächst in einer gemeinsam mit Peru finanzierten Wanderausstellung zu sehen sein, bevor sie in einem neuen Museum in Cusco dauerhaft ausgestellt werden. Yale wird Peru beim Bau des Museums mit angegliedertem Forschungszentrum beraten. Die Eröffnung des Museums ist zum 100. Jahrestag der Bingham-Expedition geplant.

Im letzten Jahr hatte Peru die Rückgabe der Objekte gefordert. Die Regierung hatte behauptet, Peru habe damals zugestimmt, die Gegenstände in die USA zu bringen, jedoch unter der Bedingung, dass sie wieder nach Peru zurückgebracht werden. Dies war der Beginn monatelanger Verhandlungen zwischen Yale und der peruanischen Regierung unter deren Verhandlungsleiter, dem Bauminister Hernan Garrido, die mit dem jüngsten Abkommen abgeschlossen wurden. Als Yale vorgeschlagen hatte die Sammlung zwischen Yale und Peru aufzuteilen, antwortete Peru mit der Drohung eines Gerichtsprozesses; die Verhandlungen drohten zu scheitern. Das Abkommen beinhaltet auch Vereinbarungen über akademische Austauschprogramme. Hernan Garrido zeigte sich laut AP vor allem darüber erfreut, dass die Besitzverhältnisse aller Gegenstände eindeutig geklärt wurden.

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September 14, 2007

Peru: Infektionen durch HIV-verseuchte Blutkonserven

Peru: Infektionen durch HIV-verseuchte Blutkonserven

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Veröffentlicht: 19:39, 14. Sep. 2007 (CEST)
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Lima (Peru), 14.09.2007 – In der peruanischen Hafenstadt Callao haben sich mindestens vier Personen durch eine Bluttransfusion mit dem HI-Virus infiziert. Unter den Betroffenen befindet sich auch ein elf Monate altes Baby. Eine 44-jährige Frau, die ebenfalls eine Transfusion mit verseuchtem Blut erhielt und sich infizierte, ging an die Öffentlichkeit und leitete rechtliche Schritte ein.

Nachdem die Regierung in Lima gründliche Kontrollen eingeleitet hatte, wurden bereits mehrere der 240 peruanischen Blutbanken geschlossen.

Die Panamerikanische Gesundheitsorganisation, die ihren Sitz in Washington hat, kritisierte, dass ein großer Teil der Blutkonserven in Peru nicht gründlich genug untersucht würde. Gesundheitsminister Carlos Vallejos weist diese Kritik zurück. Perus Blutbanken entsprächen internationalen Standards, sagte er.

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August 17, 2007

Erdbeben in Peru fordert viele Opfer

Erdbeben in Peru fordert viele Opfer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Erdbeben in Peru fordert viele Opfer

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Veröffentlicht: 04:47, 17. Aug. 2007 (CEST)
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Lima / Pisco (Peru), 17.08.2007 – In Peru hat ein Erdbeben viele Opfer gefordert. Das geologische Institut der Vereinigten Staaten (USGS) registrierte auf seinen Seismographen eine Stärke von 7,9. Das Epizentrum lag in 41 Kilometern Tiefe unter dem Meer vor der peruanischen Küste, die Entfernung zur Hauptstadt Lima betrug etwa 150 Kilometer.

Die Zahl der Toten lag am Donnerstag nach Angaben der Behörden bei 337, mehr als 1.000 Menschen wurden verletzt. Nach einer dpa-Meldung vom gestrigen Abend ist die Zahl der Opfer auf mehr als 350 gestiegen.

Am härtesten betroffen war die Stadt Pisco, die zu zwei Dritteln zerstört wurde. Dort wurden bereits 200 Leichen gezählt. Betroffen ist ebenfalls die Provinz Ica. Dort sind nach einer Schätzung des Bürgermeisters 70 Menschen gestorben, 800 Menschen seien verletzt worden. Hilfsorganisationen aus Deutschland, Spanien, Bolivien und anderen Ländern sagten sofortige Einsätze zu.

Verschiedene Hilfsorganisationen haben zu Spenden für die Bevölkerung im Erdbebengebiet aufgerufen. Eine Übersicht ist auf der Website der Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick–Cajamarca zu finden.

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  • Portal:Peru

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June 16, 2007

Brasilianische Forscher: Amazonas längster Fluss der Erde

Brasilianische Forscher: Amazonas längster Fluss der Erde

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Veröffentlicht: 18:26, 16. Jun. 2007 (CEST)
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Der Lauf des Amazonas

Lima (Peru), 16.06.2007 – Der Amazonas ist der längste Fluss der Erde. Zu diesem Schluss kommt eine vom brasilianischen Bundesamt für Statistik und Geographie (IBGE) und dem nationalen Institut für Geographie Perus beauftragte internationale Forschergruppe nach einer Expedition. Bisher galt der Amazonas zwar als der wasserreichste Fluss, aber als zweitlängster Fluss hinter dem Nil.

Die Forscher wollten herausfinden, wo genau sich die Quelle des Flusses befindet. Zu diesem Zweck hielten sie sich im Mai 14 Tage in den Anden auf, wo sie geodäsische Messstationen installierten. Die Messungen sollen laut einer Pressemitteilung des IBGE nicht nur Aufschlüsse über den genauen Ort der Quelle des Amazonas liefern, sondern auch Datenmaterial für zukünftige Studien über die Region bereitstellen. Unter anderem geht es um die Erstellung neuer Landkarten. Der Expedition wird eine große Bedeutung beigemessen, weil es über die untersuchte Region aufgrund ihrer Höhenlage und des sehr trockenen Klimas noch nicht viele Daten gibt. Auf einer internationalen Konferenz in Lima stellten am Projekt beteiligte Wissenschaftler erste Ergebnisse vor.

Der mögliche Ursprung des Amazonas im Nevado Mismi

In der IGBE-Pressemitteilung heißt es, dass der Ursprung des Flusses im Nevado Mismi, einem Bergmassiv im Süden Perus, liege und nicht, wie bis in die 1960er Jahre angenommen wurde, im Huagra, der weiter nördlich in Peru liegt. Dies sei bereits durch internationale Studien belegt. Die Quelle liege etwa 5.000 Meter über dem Meeresspiegel. Um Aufschlüsse über den genauen Ort der Quelle zu gewinnen, installierten die Forscher Messstationen an zwei möglichen Quellen. Im Oktober dieses Jahres soll es eine zweite Expedition zu diesen Orten geben.

Laut BBC News schätzen die Wissenschaftler die Länge des Amazonas nun auf 6.800 Kilometer. Der Nil ist 6.695 Kilometer lang. Die Forscher behaupten, dass der Amazonas der längste Fluss der Erde sei, unabhängig davon, welche der beiden möglichen Quellen die tatsächliche sei. Dies gab Guido Gelli, Leiter des IGBE, heute im brasilianischen Fernsehsender TV Globo bekannt. In den letzten Jahren war die Frage, welches der längste Fluss der Erde ist, unter Wissenschaftlern umstritten. Der Autor des auf BBC News veröffentlichten Artikels geht davon aus, dass die Behauptung der brasilianischen Forscher nicht unwiderspochen bleiben wird.

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May 12, 2007

Magellan-Pinguin als Langstreckenläufer

Magellan-Pinguin als Langstreckenläufer

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Artikelstatus: Fertig 09:01, 12. Mai 2007 (CEST)
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Naturreservat von Paracas (Peru), 12.05.2007 – Kurioses aus dem Tierreich: 5.000 Kilometer hat ein kleiner Magellan-Pinguin offenbar in der falschen Richtung zu Fuß zurückgelegt, als er sich von seinem eigentlichen Lebensraum in der Südspitze Südamerikas, eigentlich südlich Richtung Feuerland geplant, nun in nördlicher Richtung bis nach Peru verirrte. Der flugunfähige und zudem am Flügel verletzte Vogel wurde von Naturschützern der peruanischen Hauptstadt Lima in Empfang genommen. Da er sich aber nun in der falschen Klimazone befindet, wird über eine Rückführung in sein Heimatgebiet nachgedacht. Es wurde die Vermutung laut, dass der Vogel desorientiert war. Eine andere These sieht in dem Verhalten des Tieres schon eine Folge der Klimaerwärmung.

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April 3, 2007

Perus Präsident will Drogenlabors aus der Luft angreifen lassen

Perus Präsident will Drogenlabors aus der Luft angreifen lassen

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Artikelstatus: Fertig 22:00, 3. Apr. 2007 (CEST)
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Perus Präsident Alan García

Lima (Peru), 03.04.2007 – In seiner Eröffnungsrede des zweiten interamerikanischen Forums für Sicherheit und menschliches Zusammenleben sagte der peruanische Präsident Alan García am Montag, dass es künftig Luftangriffe gegen Drogenlabors geben soll. Kritiker warfen dem Präsidenten daraufhin vor, sich in seiner Rede lediglich hart zu zeigen, um die US-Regierung zu beeindrucken. Im nächsten Monat will Alan García nach Washington reisen, um dort ein Freihandelsabkommen mit den USA zu unterzeichnen.

„Wir müssen alle Kokainfabriken und jeden Flughafen erledigen“, sagte Alan García laut der Nachrichtenagentur „Reuters“. Er wandte sich an den Innenminister des Landes, dem die Polizei unterstellt ist, die für die Drogenbekämpfung zuständig ist: „Benutze die A37-Flugzeuge, um diese Flughäfen zu bombardieren und die Kokainfabriken mit Maschinengewehren anzugreifen“. Mit „Flughäfen“ sind von Drogenschmugglern verwendete Start- und Landebahnen im Amazonasregenwald gemeint. Weiter sagte der seit Juli letzten Jahres amtierende peruanische Präsident, er werde sich nicht erpressen lassen und keine Marionette politischer Ängste sein. Auf „journalperu.com“ wurden weitere Ausschnitte aus der Rede veröffentlicht. So befürchtet Alan García, wie im Nachbarland Kolumbien, eine Zunahme von Aufständen, wenn die Gefahr des Drogenschmuggels nicht eliminiert werde. In Kolumbien finanzieren sich bewaffnete Gruppen zum Teil durch den Drogenhandel. Perus Präsident betonte, dass es aber auch darum gehe, die Dorgenbarone zu identifizieren und ihre Konten einzufrieren. Die Drogenbarone in Peru seinen nicht so mächtig, wie es Pablo Escobar einst gewesen ist, sagte der Präsident, jedoch gäbe es viele kleine Pablos. Die Justizbehörden sollten aus der Sicht des Präsidenten auch stärker gegen Geldwäsche vorgehen, ein Delikt, das eng im Zusammenhang mit dem Drogenhandel steht. Gleichzeitig sei es möglich, so der Präsident, zwischen legalem und illegalem Cocaanbau zu unterscheiden. In Peru ist der Cocaanbau zu traditionellen und medizinischen Zwecken erlaubt. Jedoch beträgt die Fläche des legal angebauten Cocas nur zehn Prozent der 100.000 insgesamt produzierten Tonnen.

Peru ist nach Kolumbien der zweitgrößte Kokainproduzent der Welt. Nach offiziellen Angaben dursuchte die Polizei dort im vorigen Jahr 718 Kokainlabors und beschlagnahmte dabei 14,7 Tonnen teilweise verarbeitetes Kokain. Zudem wurden illegal angepflanzte Cocasträucher auf einer Fläche von mehr als 25.000 Morgen zerstört. Gemäß einer Vereinbarung, die die Regierung einen Tag vor Garcías Rede mit Kokabauern getroffen hat, werden die Cocapflanzen weiter ausgerissen. Zuvor waren diese Aktionen zwei Wochen ausgesetzt worden. In dieser Zeit hatte Innenminister Juan Jose Salazar mit streikenden Cocabauern verhandelt. Im Anschluss an die Verhandlungen vertrat der Innenminister die Auffassung, dass die Drogenpolitik der letzten zehn Jahre gescheitert sei und es eine Zunahme der Gewalt und der Cocaproduktion gegeben habe. Nach Angaben der kubanischen Nachrichtenagentur „Prensa Latina“, kündigte Nelson Palomino, Führer der peruanischen Cocabauern, Widerstand gegen eine mögliche Zwangsvernichtung der Cocaproduktion an.

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