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August 17, 2014

Bahnlinie Lhasa–Xigazê eröffnet

Bahnlinie Lhasa–Xigazê eröffnet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Bahnlinie Lhasa–Xigazê eröffnet

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Veröffentlicht: 18.08.2014, 08:20 (CEST)
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HX-N3-Lokomotive bei Huairou

Lhasa (China), 17.08.2014 – Am 16. August wurde mit der Verbindung Lhasa–Xigazê die zweite Bahnlinie in Tibet eröffnet. Xigazê ist die zweitgrößte Stadt in Tibet. Die Eröffnung der Bahnstrecke gilt als wichtiger Schritt zur wirtschaftlichen Entwicklung und wird auch Auswirkungen auf die soziale Entwicklung der Region haben. Der Tourismus wird durch die neue Strecke neuen Auftrieb erhalten, was eine Stärkung der lokalen Wirtschaft erwarten lässt, gleichzeitig wird aber auch der Zufluss von Han-Chinesen wachsen. Es ist anzunehmen, dass die Spannungen zwischen Tibetern und Han-Chinesen damit zunehmen werden.

Bahnhofshalle in Lhasa (Archivbild 2006)

Die Bahnstrecke ist 251 Kilometer lang, sie halbiert die Fahrtzeit zwischen den beiden Städten von vier Stunden auf der Straße auf zwei Stunden. Auf der Bahnstrecke gibt es insgesamt 14 Bahnhöfe. Die neue Strecke bringt die Gesamtlänge der Eisenbahn in Tibet nun auf 802 Kilometer.

Mit dem Bau der neuen Bahnlinie wurde 2010 begonnen. Der Streckenverlauf stellte die Konstrukteure vor große Herausforderungen. Die Linie verläuft auf einer Höhe von mehr als 4.000 Metern, was zu klimatisch sehr schwierigen Bedingungen führt; dann führt die Strecke unter anderem durch den 60 Kilometer langen Yarlung-Zangbo-Canyon, wo es verschiedene heiße Quellen gibt, die auch das umgebende Gestein erwärmen und die Bauarbeiten durch einen besonderen Mangel an Sauerstoff erschwerten. Um den Wildtieren nicht ihre angestammten Wege zu verstellen, wurden weite Streckenabschnitte aufgeständert. Die Bau-Umstände sowie die insgesamt 116 Brücken und 29 Tunnel haben die Eisenbahnstrecke mit Kosten von 50.000 RMB – das entspricht derzeit etwa 6.000 Euro – pro Meter zur teuersten Eisenbahnstrecke Chinas gemacht.

Auf der Strecke wird eine überabeitete Version der HX-N3-Diesellokomotiven zum Einsatz kommen. Die Zugmaschinen werden sowohl im Personen- als auch im Gütertransport eingesetzt und sind die ersten Loks, die allein aus chinesischer Produktion stammen und unter diesen Bedingungen zum Einsatz kommen werden. Auf dem Abschnitt der Qinghai-Tibet-Bahn, der von Golmud nach Lhasa durch ein ähnlich anspruchvolles Gebiet führt, werden bisher Lokomotiven des Typs 78NJ2 genutzt, die in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Firma GE Transportations Systems gebaut werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Neue Eisenbahnstrecke verbindet Tibet erstmals mit den Nachbarländern (15.04.2006)
  • Längster Eisenbahntunnel Indiens eröffnet (27.06.2013)

Quellen[Bearbeiten]

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October 30, 2013

Erster Eisenbahntunnel zwischen Asien und Europa eröffnet

Erster Eisenbahntunnel zwischen Asien und Europa eröffnet

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Veröffentlicht: 30.10.2013, 04:34 (MEZ)
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Der Bosporus, Satellitenbild

Istanbul (Türkei), 30.10.2013 – Am Dienstag (29.Oktober) eröffnete der türkische Premierminister Erdogan den Marmaray Tunnel, den ersten Eisenbahntunnel, der in Istanbul Asien und Europa miteinander verbindet. Auf einer Teilstrecke von 1,4 Kilometern liegt der insgesamt 13,6 Kilometer lange Tunnel 60 Meter tief auf dem Meeresboden des Bosporus und ist damit nach Angaben der türkischen Regierung der tiefste seiner Art. Japan hat ein Viertel des drei Milliarden Euro teuren Tunnelprojekts finanziert, und der japanische Premierminister Abe nahm an der feierlichen Eröffnung, die mit dem 90. Jahrestag der türkischen Republik zusammenfiel, teil.

Pläne für einen derartigen Tunnel wurden bereits 1860 im osmanischen Reich gemacht, aber die unzureichende Technik der damaligen Zeit erlaubten es nicht, sie in die Realität umzusetzen. Seit den 1980er Jahren gab es erneut Überlegungen zum Bau dieses Tunnels, die von Premierminister Erdogan, der einmal Bürgermeister von Istanbul war, 2004 wiederaufgegriffen wurden. Archäologische Untersuchungen verzögerten zunächst den Bau – sehr zum Missfallen von Erdogan. Aber es wurden zahlreiche Gegenstände, darunter ein Friedhof und die mit 30 byzantinischen Schiffen größte mittelalterliche Flotte, bei den Untersuchungen entdeckt. Auch die Bauarbeiten selbst waren nicht einfach, denn der Bosporus hat eine starke Strömung, und es mussten mitten im starken Schiffsverkehr der Meerenge die Tunnelteilstücke abgesenkt und einpasst werden. Wichtig bei der Konstruktion war ebenfalls, dass der Tunnel erdbebensicher ist, was als gewährleistet gilt, da japanische Experten und Technik bei der Konstruktion hinzugezogen wurden.

Der Tunnel ist Teil eines Großprojekts zur Umgestaltung Istanbuls. Die Umgestaltung des Gezi-Parks, die im Frühjahr 2013 für Unruhen in Istanbul gesorgt hatte, ist ebenfalls Bestandteil dieses Plans. Andere Bestandteile des Plans sind der Bau eines dritten Flughafens sowie einer dritten Bosporusbrücke und eines Schiffkanals zur Entlastung der Wasserstraße. Die beiden bisher existierenden Brücken waren bislang die einzigen festen Verbindungen zwischen den beiden Teilen der Stadt, und sie sind regelmäßig ein Verkehrshindernis. Die neue Tunnelstrecke verbindet nun die südlichen Teile der Stadt unter dem Bosporus hindurch und soll mit einer Kapazität von 1,5 Millionen Fahrgästen pro Tag im Verbund bestehender Bahnlinien, die so erweitert werden, die Verkehrsprobleme mit lösen helfen. Kritiker des Tunnels weisen darauf hin, dass er nach der Eröffnung zunächst nur sehr begrenzt einsatzfähig sein wird, und wundern sich über die Eile, mit der dies nun geschieht. Der Tunnel gilt jedoch als ein Prestigeprojekt für die Regierung, die sich so als Modernisierer zeigen kann.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal: Eisenbahn

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June 27, 2013

Längster Eisenbahntunnel Indiens eröffnet

Längster Eisenbahntunnel Indiens eröffnet

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Veröffentlicht: 13:41, 27. Jun. 2013 (CEST)
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Das Kashmir Railway Projekt

Banihal (Indien), 27.06.2013 – Indiens Ministerpräsident Manmohan Singh und Sonia Gandhi, die Präsidentin der indischen Kongresspartei, haben am 26. Juni den Pir-Panjal Tunnel im indischen Bundesstaat Jammu und Kashmir offiziell eröffnet. Der 11,215 km lange Tunnel ist Teil eines 17,7 km langen Teilstücks der Kashmir Railway, das Banihal in der Region Jammu mit Qazigund in der Region Kashmir verbindet. Der Tunnel unter dem Pir-Panjal Gebirgszug ist der längste Eisenbahntunnel Indiens und der drittlängste Asiens. Durch den Tunnel wird erstmals eine wetterunabhängige Verbindung Kashmirs mit dem Rest Indiens gewährleistet. Der Tunnel wurde mit australischer Tunneltechnik seit 2009 durch den Berg getrieben und verfügt über ein dem neusten Stand der Technik entsprechendes Luftüberwachungssystem und moderne Rettungssysteme.
Die Kashmir Railway verfügt damit jetzt über ein Strecke von 118 km, die von Banihal über Srinagar bis nach Barammulla im Norden des indisch verwalteten Kashmirs reicht. Für den Anschluss an das restliche indische Eisenbahnnetz durch die noch im Bau befindliche Verbindung von Banihal mit Udhampur in der Region Jammu ist trotz einer Bauzeit von inzwischen elf Jahren nicht vor dem Jahr 2017 zu rechnen, was Kritik an der großen Eröffnung des Tunnels hervorgebracht hat, da er verkehrstechnisch noch von sehr geringer Bedeutung ist.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal: Eisenbahn

Quellen[Bearbeiten]

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December 17, 2005

Richard Branson baut ersten privaten Bahnhof für Weltraum-Touristen

Richard Branson baut ersten privaten Bahnhof für Weltraum-Touristen

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Artikelstatus: Fertig 09:49, 17. Dez. 2005 (CET)
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London (Großbritannien) / Santa Fe (New Mexico) (Vereinigte Staaten), 17.12.2005 – Der britische Milliardär, Unternehmer und Gründer des Plattenlabels Virgin, Richard Branson, möchte im US-Bundesstaat New Mexico den ersten privaten Bahnhof für Weltraumtouristen errichten.

Branson (52) rechnet mit mehreren hundert Millionen Euro Kosten für den Bau des Bahnhofes. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2008 geplant.

Bisher stehen bereits 38.000 Kunden aus 126 Ländern auf einer Warteliste. Sie möchten mit Raumshuttles für suborbitale Flüge von Bransons Bahnhof aus ins Weltall starten. Für diesen Zweck hat seine Firma Virgin Galactic (VG) bereits fünf Raumschiffe vom Typ „SpaceShipTwo“ in Auftrag gegeben, die von der Firma Scaled Composites hergestellt werden. Diese Firma hatte bereits auch das Vorgängermodell „SpaceShipOne“ hergestellt, das einen hochdotierten Wettbewerb gewann.

Quellen

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October 30, 2005

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. fordert 50.000 neue Arbeitsplätze

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. fordert 50.000 neue Arbeitsplätze

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Artikelstatus: Fertig 23:16, 30. Okt. 2005 (CET)
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Bremen / Münster (Deutschland), 30.10.2005 – Der Vorstand des Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) e.V. mit Sitz in Bremen bereitet derzeit seine Bundeshauptversammlung für das Jahr 2005 vor. Im Vorfeld dazu sind die Verantwortlichen des ADFC an die Vertreter der deutschen Bundesregierung herangetreten. Nach Meinung des ADFC könnte es in Deutschland etwa 50.000 neue Arbeitsplätze geben.

Voraussetzung dafür wäre eine stärkere Förderung der Fahrradindustrie. Ferner sollte der Fahrradtourismus in Deutschland angekurbelt werden. Gerade in innerdeutschen Regionen sieht der Bundesvorsitzende des ADFC, Karsten Hübener, großes Wachstumspotential. Seine Meinung dazu gab er bereits bekannt: „Soll die Zahl der Radreisenden weiterhin jedes Jahr um neun Prozent steigen, müssen sich Politik und Touristiker um diese Kundengruppe intensiver kümmern.“

Hübener bot der Politik an, eine Koordinierungsstelle zu schaffen, durch die das gesamtdeutsche Radfernwegenetz sinnvoll ausgebaut werden könnte. Er schlägt zwölf Hauptrouten quer durch Deutschland vor. Auf denen könnten sich die Radfahrer überwiegend auf Wegen abseits des Autoverkehrs durch die verschiedenen Regionen bewegen. Dafür seien jedoch finanzielle Zuschüsse zum Straßenbau durch Bund und Länder erforderlich.

Hübener forderte auch die Deutsche Bundesbahn dazu auf, mehr für den Radtourismus in Deutschland zu tun. Er sagte: „Außerdem muss die DB endlich Ihre Blockade der Fahrradmitnahme im ICE beenden – sonst sind ganze Regionen für Fahrradreisende bald nur noch per Auto erreichbar.“

Anfang November werden bei der ADFC-Bundeshauptversammlung etwa 150 Abgeordnete aus den regionalen ADFC-Stationen zusammenkommen, um dort die politische Ausrichtung des Radwesens in Deutschland festzulegen. Neben so wichtigen Themen wie dem Ausbau des Radfernwegenetzes soll auch die Gesundheitsvorsorge durch sportliche Betätigung auf dem Fahrrad besprochen werden.

Vertreter des ADFC-Bundesvorstandes, des Bundesverkehrsministeriums Berlin, des Landesvorstandes Nordrhein-Westfalens sowie Politiker der Stadt Münster stehen der Presse vor der Bundeshauptversammlung Anfang November in Münster zur Verfügung.

Quellen

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October 27, 2005

Westbahnhofsanierung in Jena schreitet voran – Kritik am neuen ICE-Halt und an der Bahn

Westbahnhofsanierung in Jena schreitet voran – Kritik am neuen ICE-Halt und an der Bahn

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Jena (Deutschland), 27.10.2005 – Die Sanierung des Westbahnhofs in Jena schreitet voran. Nachdem die Lagerhalle am Bahnhof abgerissen wurde, möchte nun Gerd Tucholka, Leiter des Bahnhofsmanagements der Deutschen Bahn AG für Ostthüringen, dort einen Parkplatz für Fahrgäste und einen asphaltierten Weg von der Otto-Schott-Straße zum Bahnsteig zwei anlegen. Später sollen die Bahnsteigüberdachungen über den Treppen und im nächsten Jahr auch vollständig erneuert werden. Für das nächste Jahr steht auch noch die Innensanierung der Bahnhofshalle an.

Gerd Tucholka ärgert sich aber auch über Jenaer Vandalen. So wurde der Tunnel zwischen den Bahngleisen vollständig gesäubert, jedoch war er schon kurze Zeit später wieder vollgeschmiert. „Die 8.000 Euro hätte ich sparen können.“

Geldprobleme kommen auch, da es kein Geld vom Bund gibt. Nachdem der ICE-Halt, der Paradiesbahnhof, für viel Geld saniert worden ist, ist kein Geld mehr für den Regionalbahnhof da. Ein Paradoxon, da der Paradiesbahnhof gerademal 1.500 Fahrgäste am Tag hat, der Westbahnhof dagegen 5.000. Zum Vergleich: Der Hauptbahnhof der Landeshauptstadt hat 35.000 Passagiere am Tag.

Probleme ergeben sich auch noch bei den fehlenden Durchsagen am Westbahnhof. Gerd Tucholka hat die Idee, die Sprechanlage an den Saalfelder Bahnhof anzuschließen und von dort aus die Ansagen machen zu lassen. Das zweite Problem sind die Toiletten. Es wird wohl kein Betreiber für das Toilettenhäuschen auf dem Bahnsteig eins gefunden werden.

Ein ähnliches Problem ergab sich schon am neuen ICE-Halt, dem Paradiesbahnhof. Auch die hiesige Toilette fand keinen Betreiber. Noch mehr Unmut bereitet dort den Fahrgästen, dass die Bahnhofshalle zwischen 20:00 und 6:00 Uhr geschlossen ist. Jedoch befinden sich die Bahnsteiginformationen, wie auch die Anfahrts- und Abfahrtspläne der Züge nur in der Bahnhofshalle oder auf den Bahnsteigen. Das Bahnhofsreisebüro und der Bäcker bitten um Verständnis für die Schließung und verweisen auf die Sanierung des Westbahnhofs. Als die Westbahnhofhalle das letzte mal gemalert wurde, war sie schon wieder vollgeschmiert, bevor die Malerrechnung bezahlt wurde. Dennoch will Gerd Tucholka teilweise Abhilfe schaffen, indem er außerhalb der Bahnhofshalle nocheinmal Vitrinen mit den Aushängen aufstellt.

Themenverwandte Artikel

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September 10, 2005

Feuer im New Yorker Bahnhof Pennsylvania Station

Feuer im New Yorker Bahnhof Pennsylvania Station

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Artikelstatus: Fertig 14:40, 10. Sep. 2005 (CEST)
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„Penn Station“ um 1911

New York (Vereinigte Staaten), 10.09.2005 – In New York wurde am Donnerstagabend der Bahnhof Pennsylvania Station wegen eines Brandes evakuiert. In einem Lagerraum des Bahnhofs, auch „Penn Station“ genannt, war ein Feuer ausgebrochen, das nach Angaben der Feuerwehr teilweise bis in das eigentliche Bahnhofsgebäude vordrang.

Während der Löscharbeiten wurden zeitweise fünf Gleise gesperrt. Viele Berufspendler mussten in Sicherheit gebracht werden, trotzdem erlitten zwei Menschen leichte Verletzungen. Im Einsatz waren mehrere Dutzend Löschfahrzeuge und ein Polizeihubschrauber. Der Bahnhof „Penn Station“ gehört zu den meistfrequentierten Bahnhöfen New Yorks. Täglich gehen hier rund 550.000 Bahnfahrende ein und aus.

Warum die Lagerhalle in Brand geriet, ist bisher ist noch nicht bekannt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Brände

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September 5, 2005

Kostenlos Bahnfahren in Thüringen

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Kostenlos Bahnfahren in Thüringen

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Artikelstatus: Fertig 17:46, 5. Sep. 2005 (CEST)
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Erfurt (Deutschland), 05.09.2005 – Ab heute können alle Bahnfahrer eine Woche lang kostenlos die Strecke Erfurt–Suhl–Meiningen nutzen. Das Angebot gilt für die Regionalexpresse der Deutschen Bahn und die Regionalshuttles der Süd-Thüringen-Bahn. Es soll als Entschuldigung für die Strapazen, die die Pendler während der Bauzeit des Brandleittunnels auf sich nehmen mussten, gelten.

Der Brandleittunnel sollte in einer kurzen Zeit saniert werden. Jedoch wurden Wassereinbrüche, die durch den sieben Meter darüber laufenden Rennsteigtunnel entstanden sein könnten, und andere schwerwiegende Mängel entdeckt, so dass sich die Sanierung bis in den Sommer dieses Jahres gezogen hat und damit elf Monate dauerte. Während dieser Zeit mussten die Bahnfahrer mit Bussen einen Großteil der Strecke zwischen Plaue und Suhl zurücklegen. Dies brachte auch eine Verlängerung der Reisezeit mit sich.

Quellen

Originäre Berichterstattung
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Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Siehe auch die Diskussionsseite für Details.
  • ausliegende Fahrgastzeitung der Erfurter Industriebahn mit Stand 23. August 2005.

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August 18, 2005

Die Bahn und der Weltjugendtag

Die Bahn und der Weltjugendtag – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Die Bahn und der Weltjugendtag

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Logo der Deutschen Bahn AG

Logo des Weltjugendtags 2005

Köln / Berlin (Deutschland), 18.08.2005 – Die Bahn wird diese Woche vor eines der größten logistischen Probleme gestellt: die Anfahrt zum Weltjugendtag. Zu den Anreisetagen am Montag und Dienstag meinte der Bahnsprecher, es sei in Deutschland alles unterwegs, was Räder hat. Für die Woche des Weltjugendtages wurde eine Urlaubssperre ausgesprochen. Nur die Bauarbeiten ruhen, damit jeder Gleiskilometer zur Verfügung steht. In Köln wurde sogar eine zusätzliche Leitstelle der Bahn eingerichtet, die im permanenten Kontakt zur Polizei und dem Weltjugendtagsbüro steht.

Dass das Verkehrsnetz nicht für so ein Mega-Event ausgelegt ist, zeigt sich in den vielen überfüllten Zügen in und um Köln. Oftmals müssen Pilger mehrere Züge abwarten, bis sie auch Platz darin finden. Dennoch nehmen es die Pilger gelassen hin. Am Kölner Hauptbahnhof gab es dennoch am gestrigen Abend Probleme. Da zu viele Pilger gleichzeitig in ihre Nachtquartiere fahren wollten, war der Bahnhof hoffnungslos überfüllt. Die Polizei musste mehrfach den Bahnhof schließen. Zahlreiche Pilger mussten wegen Kreislaufproblemen behandelt werden, einige wurden in Krankenhäuser gebracht.

Der schwierigste Zeitpunkt für die Bahn wird aber am Sonntag kommen. Wenn geschätzte 900.000 Pilger vom Marienfeld nach Hause fahren wollen, müssen sie über den Haltepunkt Horrem abgefahren werden. Die Bahn schätzt, dass sie 12.000 Pilger pro Stunde abfertigen kann. Dem Bahnhof wurde vom Land Nordrhein-Westfalen ein 400 Meter langer, mobiler Bahnsteig spendiert. Es wurden zusätzliche Warteflächen aufgebaut. Der Bahnhof Neuss wurde als „Parkplatz“ für die Züge leergeräumt, jedoch reicht der Platz nicht, so dass die Züge teilweise noch in Dortmund und Aachen parken müssen.

Für Sonntag ist jeglicher Güterverkehr im Kölner Großraum eingestellt oder weiträumig umgeleitet.

Quellen

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March 16, 2005

Die CeBIT in Hannover öffnete ihre Pforten

Die CeBIT in Hannover öffnete ihre Pforten

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Cebit 2005

Hannover (Deutschland), 16.03.2005 – Die größte Computermesse der Welt, die CeBIT, öffnete vom 10. März 2005 bis 16. März 2005 ihre Pforten. Das Sicherheitsaufgebot und die Erreichbarkeit für die Besucher wurden im Gegensatz zum Vorjahr nochmals durch Polizei und Bahn verstärkt.

Die Bahn setzte bundesweit 81 zusätzliche Sonderzüge ein. Die Ausstellungsbesucher konnten dabei direkt zum EXPO- und Messebahnhof Hannover Messe/Laatzen fahren. Ernst Raue, Vorstand der CeBIT Hannover, zog heute eine positive CeBIT-Bilanz. Aus Sicht der Aussteller und Veranstalter war die Messe 2005 ein voller Erfolg. „Durch die Neuerungen in der Computerbranche wurden positive Signale für die Wirtschaft gesetzt und für Aufbruchstimmung gesorgt“, so Raue in Hannover.

Mit etwas über 480.000 Besuchern lag die Zahl der Gäste um knapp 9.000 niedriger als im Vorjahr. Der Anteil von Fachbesuchern erhöhte sich jedoch auf ein neues Rekordniveau, ebenso die Zahl der ausländischen Gäste.

Quellen

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