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May 3, 2013

Spaceship Two fliegt erstmals mit Raketenantrieb

Spaceship Two fliegt erstmals mit Raketenantrieb

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Veröffentlicht: 17:01, 3. Mai 2013 (CEST)
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Das Spaceship Two unter dem Trägerflugzeug White Knight bei einem Testflug

Mojave (USA), 03.05.2013 – Das für touristische Kurztrips in den Weltraum konzipierte Raumflugzeug SpaceShipTwo absolvierte am Dienstag erfolgreich seinen ersten Testflug mit Raketenantrieb. Nach zuvor absolvierten, einfachen Gleitflügen wurde nun zum ersten Mal die Schallmauer durchbrochen. Das Raumschiff stieg dabei allerdings noch nicht wie sein Vorgängermodell SpaceShipOne bis an die Grenze des Weltraumes in 100 km Höhe auf.

Mit dem SpaceShipTwo will Richard Branson mit seinem Raumfahrtunternehmen Virgin Galactic kommerzielle Raumflüge anbieten. Weltraumtouristen können bereits seit dem Gewinn des wissenschaftlich-technischen „X-Prize“ durch SpaceShipOne Flugtickets für 200.000 Dollar buchen, um fünf Minuten Schwerelosigkeit zu erleben.

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July 28, 2007

Schwere Explosion am Weltraumbahnhof Mojave

Schwere Explosion am Weltraumbahnhof Mojave

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Veröffentlicht: 20:23, 28. Jul. 2007 (CEST)
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Mojave (Vereinigte Staaten), 28.07.2007 – Der Flughafen Mojave ist der Sitz mehrerer privater Raumfahrtgesellschaften in den Vereinigten Staaten. Vorgestern Nachmittag um 14.30 Uhr Ortszeit (21.30 Uhr GMT) ist es dort zu einer schweren Explosion gekommen, die drei Menschen das Leben gekostet hat. Zwei Personen starben direkt bei der Explosion, eine weitere erlag gestern im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen.

Während eines Tests von Bauteilen für einen neuen Raketenmotor, der in dem privaten Weltraumschiff „SpaceShipTwo“ eingesetzt werden soll, war Stickoxid durch eine Düse gespritzt worden. Die Chemikalie hatte Raumtemperatur und stand unter Druck, wie Burt Rutan, Chef der Firma Scaled Composites, mitteilte. Die genaue Ursache der Explosion sei aber nicht klar. Stickoxid, auch als Lachgas bekannt, wird normalerweise nicht als gefährlich angesehen. Rutans Unternehmen entwickelt in Zusammenarbeit mit der Firma Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson das „Spaceship Two“, das es Privatleuten ab dem Jahr 2010 ermöglichen soll, kurze Ausflüge ins Weltall zu unternehmen. Das Modell wurde abgeschieden von der Öffentlichkeit in einer Flugzeughalle entwickelt. Auch hatte Burt Rutan den Zeitplan streng geheimgehalten, bis wann das Design stehen soll und wann das Raumschiff getestet werden und seinen Jungfernflug durchführen sollte. Daran werde sich auch in Zukunft nichts ändern, sagte Rutan.

Burt Rutan war bereits an der Entwicklung des Spaceship One beteiligt. Dieses war 2004 das erste private Raumschiff im Weltall. Außerdem hat er an der Entwicklung des GlobalFlyer, eines Flugzeugs, das mit nur einer Tankfüllung die gesamte Erde umkreisen kann, mitgewirkt.

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October 16, 2006

Der Griff nach den Sternen: XPrize Cup 2006 beginnt in New Mexico

Der Griff nach den Sternen: XPrize Cup 2006 beginnt in New Mexico

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Artikelstatus: Fertig 22:22, 16. Okt. 2006 (CEST)
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Datei:Spaceship One engine test fire.jpg
Ein Raketenmotor von SpaceShipOne im Test – ein solcher Test soll auch beim XPrize Cup 2006 stattfinden

Las Cruces (Vereinigte Staaten), 16.10.2006 – Der Countdown auf der offiziellen Homepage läuft: Am 20. und 21. Oktober 2006 findet der so genannte XPrize Cup 2006 statt. Ort ist der Las Cruces International Airport in New Mexico. Zweifelsohne erwarten die Organisatoren einen großen Andrang. Die Besucher werden auf der Website gebeten, rechtzeitig zu den ersten Starts zu kommen. Eine Stunde vorher öffnen sich die Tore des Flughafengeländes. Alleine der Bedarf an Volunteers ist groß, so müssen neben den Besuchern rund 5.000 Studenten aus der Region betreut werden, die an dem Event teilnehmen werden.

Alleine 2,5 Millionen US-Dollar sind an Preisgeldern für die Sieger der einzelnen Wettbewerbe ausgelobt. Der Schwerpunkt des Cups 2006 liegt auf dem nächsten großen Schritt, den die USA mit Hilfe der NASA gehen will: der Rückkehr zum Mond. Die NASA setzt ein Preisgeld (XPrize Cup Moon 2.0) aus, für den Sieger der Space Elevator Games winken nochmals eine halbe Millionen US-Dollar.

Wie schwierig es ist, einen der begehrten Preise zu ergattern, zeigt der „Lunar Lander Challenge“ und der „Vertical Lander Challenge“. So muss ein raketenbetriebenes Fluggerät mit einer Nutzlast an Bord vertikal aufsteigen, 50 Meter in die Höhe steigen und ein Zielgebiet in 100 Meter Entfernung erreichen. Das Gerät muss dann dort wieder aufsteigen und auf dem selben Weg wieder auf der Startplattform landen.

Der „Space Elelvator Challenge“ soll der NASA helfen, Technologien für einen so genannten Weltraumlift zu entwickeln. Die Teams starten dabei in zwei Klassen. Die Power Beam Challenge hat zum Ziel, einen Lift zu entwickeln, der an einem Seil hochsteigt. Jede „Klettermaschine“ muss eine Last mitnehmen können, eine Höhe von 50 Metern erreichen und mindestens in einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde nach oben steigen.

Eine weitere Attraktion ist die Zündung von Raketenmotoren am Boden. So testen die Ingenieure die Funktionstüchtigkeit ihrer Entwicklungen. Teilnehmen werden dieses Jahr über 20 Teams. Sie werden während des XPrize Cups Raketen starten, falls es das Wetter zulässt. Weiterhin wird es am Boden große Ausstellungsbereiche geben, so dass nach Angaben der Organisatoren das größte Weltraumausstellungsevent der Welt entsteht.

Quellen

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July 30, 2005

SpaceShipOne-Entwickler Burt Rutan gründet private Raumfahrtgesellschaft

SpaceShipOne-Entwickler Burt Rutan gründet private Raumfahrtgesellschaft

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Artikelstatus: Fertig 30. Jul. 2005 (CEST)
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Chicago (Vereinigte Staaten), 30.07.2005 – Der Entwickler des ersten privaten Raumfahrzeuges SpaceShipOne, Burt Rutan, und der britische Milliardär Richard Branson gründen eine private Raumfahrtgesellschaft. Sie wird den Namen „Virgin Galactic“ tragen, dessen Flotte mit insgesamt fünf Raumflugzeugen des sich gerade in der Entwicklung befindlichen Typs SpaceShipTwo bestückt sein wird.

Burt Rutan war der Gewinner des so genannten Ansari-X-Prize, der demjenigen zehn Millionen US-Dolar auszahlte, der innerhalb einer Woche zweimal eine Flughöhe von mindestens 100 Kilometern erreicht.

SpaceShipTwo wird für einen Suborbitalflug gebaut, der es insgesamt sieben Menschen für wenige Minuten ermöglicht, Schwerelosigkeit zu erleben. Das Raumflugzeug wird dabei mit einem Trägerflugzeug des Typs „WhiteKnightTwo“ auf eine Höhe von über zehn Kilometern transportiert.

Im Jahr 2008 sollen die Fluggeräte einsatzbereit sein, ein Flug wird pro Person zirka 200.000 Euro kosten.

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