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March 6, 2011

US-Luftwaffe schießt unbemanntes Raumschiff ins All

US-Luftwaffe schießt unbemanntes Raumschiff ins All

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Veröffentlicht: 21:16, 6. Mär. 2011 (CET)
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Boeing X-37B

Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 06.03.2011 – An Bord einer Atlas-V-Rakete hob der X-37B-Orbiter am Samstag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral (US-Staat Florida) ab. Es handelt sich um ein geheimes Miniraumschiff, das damit seinen zweiten Testflug absolviert. Der erste Flug fand im Dezember 2010 statt. Seitdem wurde das Landesystem verbessert, um auch bei stärkerem Wind landen zu können.

Der Orbiter ist 8,90 Meter lang, hat eine Spannweite von 4,5 Metern und wiegt unter fünf Tonnen. Er kann die Erde in einer niedrigen Umlaufbahn umkreisen und wie die Space Shuttles mit dem eigenen Fahrwerk landen. Geheim ist, welche Aufgaben das Schiff für das Militär übernehmen wird. Russland warf deshalb der USA vor, den Weltraum militarisieren zu wollen.

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February 12, 2010

Cape Canaveral: NASA schickt Sonnensonde ins All

Cape Canaveral: NASA schickt Sonnensonde ins All

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Veröffentlicht: 22:59, 12. Feb. 2010 (CET)
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Start der Atlas V mit dem SDO

Magnetfeld der Sonne

Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 12.02.2010 – An der Spitze einer Atlas-V-Rakete der US-Raumfahrtbehörde NASA wurde am Donnerstag um 10:23 Uhr (Ortszeit) erfolgreich eine Sonnenbeobachtungssonde auf die Reise in eine geostationäre Umlaufbahn geschickt. Die Sonde trägt den Namen Solar Dynamics Observatory (SDO) und ist nach NASA-Aussagen in ihrer Art einzigartig. Sie überträgt täglich 1,5 Terabyte Daten zu einer Bodenstation in New Mexico, mit der sie durch ihre geostationäre Umlaufbahn ständig in Kontakt steht. Die übertragene Datenmenge ermöglicht unter anderem die Darstellung von fotografischen Daten in bisher unerreichter Detailtreue.

Das Spektrum der Fragen, die die Forscher interessiert, ist dabei weit gesteckt. Sie reicht von der Frage, wie die Sonne das Wetter auf der Erde beeinflusst bis hin zur Klärung der Phänomene, die im Innern des glutheißen Muttergestirns unserer Galaxis ablaufen. Dazu gehört auch das Studium der gewaltigen Magnetosphäre der Sonne. Durch die von der Sonne ausgehende Strahlung werden unter anderem die Übertragung von Satelliten- und Kommunikationssignalen auf der Erde beeinflusst. Die genauere Kenntnis der in der Sonnenatmosphäre ablaufenden Prozesse soll genauere Vorhersagen über Veränderungen der Strahlungsphänomene im Weltraum ermöglichen, von denen zum Beispiel die im All arbeitenden Astronauten der Internationalen Raumstation profitieren könnten.

Die NASA bezeichnet die SDO-Sonde als das „Kronjuwel“ des NASA-Programms zur Erforschung der Sonne, das unter der Bezeichnung „Living With a Star“ läuft. Das SDO-Projekt läuft unter der Regie des Goddard Space Flight Centers der NASA in Greenbelt, im US-Bundesstaat Maryland. Die SDO-Mission soll 848 Millionen Dollar kosten. Die Lebensdauer des SDO ist auf mindestens fünf Jahre ausgelegt.

Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Solar Dynamics Observatory gibt es auf Wikimedia Commons.


Hinweis: Korrektur: Nachträglich wurde die Datentransferrate von 1,5 Terabyte „pro Sekunde“ auf „täglich“ geändert.


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  • Portal:NASA

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March 22, 2007

Start der Marssonde wieder verschoben

Start der Marssonde wieder verschoben – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Start der Marssonde wieder verschoben

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Artikelstatus: Fertig 17:23, 22. Mär. 2007 (CET)
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MRO in der Montagehalle kurz vor dem Start

Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 22.03.2007 – Am 11. August 2005 bestätigte die US-Weltraumbehörde NASA, dass der Start der Marssonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ erneut um 24 Stunden verschoben wird. Wegen Tankproblemen in dem unteren Teil der Trägerrakete vom Typ Atlas konnte die Mission nicht starten. Der Wasserstoffstand im Tank erreichte nur fünf Prozent, da er aufgrund eines Softwareproblems abgebrochen werden musste. Der ganze Tankvorgang hatte schon später begonnen, da ein Unwetter über das Startgelände in Florida hinweg zog.

Ein weiterer Startversuch war für den nächsten Tag vorgesehen. Die NASA hätte noch Zeit bis Ende August gehabt, sonst hätte zwei Jahre gewartet werden müssen, bis die Erde und der Mars wieder in einer optimalen Konstellation sind.

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  • Portal:Unbemannte Raumfahrt
  • Portal:Marsmissionen

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March 9, 2006

NASA-Sonde soll morgen am Mars ankommen

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NASA-Sonde soll morgen am Mars ankommen

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Artikelstatus: Fertig 18:40, 9. Mrz. 2006 (CET)
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Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 09.03.2006 – Am 12. August 2005 ist der „Mars Reconnaissance Orbiter (MRO)“ mit einer „Atlas V(401)“-Rakete in den Weltraum gestartet. Morgen, am 10. März, soll diese NASA-Sonde nun am Mars ankommen. Sie ist mit einer Fluggeschwindigkeit von rund 10.000 Stundenkilometern (relativ zur Erde) unterwegs.

Der Flug hat sieben Monate gedauert. Das Kontrollzentrum ist bisher mit dem Flugverlauf zufrieden. Allerdings wird es morgen etwa 30 Minuten lang keinen Kontakt zur Sonde geben, wenn „MRO“ hinter dem Mars fliegt und daher von der Erde nicht sichtbar ist. Während dessen schwenkt „MRO“ in eine starke elliptische Bahn ein, wobei der Mars-nächste Abstand 400 Kilometer und Mars-entfernteste 44.000 Kilometer beträgt. Danach wird mit hunderten von Manövern in der Marsatmosphäre (Aerobreaking) die Sonde auf eine fast kreisrunde Umlaufbahn gebracht.

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January 19, 2006

Raumsonde zum Planeten Pluto gestartet

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Raumsonde zum Planeten Pluto gestartet

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Artikelstatus: Fertig 23:06, 19. Jan. 2006 (CET)
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Start von „New Horizons“

Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 19.01.2006 – Zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt ist eine Raumsonde zum Planeten Pluto gestartet. Die Sonde mit dem Namen „New Horizons“ hob an Bord einer Rakete vom Typ „Atlas V 551“ um 20.00 Uhr MEZ vom US-amerikanischen Raumfahrtzentrum in Cape Canaveral ab. Sie soll im Juli 2015 den Planeten am Rande unseres Sonnensystems erreichen.

Der heutige Start war bereits der dritte Versuch. Vorgestern machte das Wetter der NASA einen Strich durch die Rechnung, gestern gab es technische Probleme. 44 Minuten und 55 Sekunden nach dem Start trennte sich die Plutosonde von der obersten Stufe der Rakete. Vertreter der NASA bezeichneten den Missionsverlauf bis dahin als Erfolg.

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  • Portal:Unbemannte Raumfahrt

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December 22, 2005

NASA verschiebt den Start der ersten Raumsonde zum Pluto

NASA verschiebt den Start der ersten Raumsonde zum Pluto

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Artikelstatus: Fertig 15:47, 22. Dez. 2005 (CET)
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Startvorbereitungen der Trägerrakete für die „New Horizons“ Raumsonde

Washington D.C. / Cape Canaveral (USA), 22.12.2005 – Die NASA gab heute einen neuen Termin für den Start der ersten Raumsonde zum Pluto bekannt. Ursprünglich sollte die Sonde mit dem Namen „New Horizons“ am 11. Januar 2006 an der Spitze der Trägerrakete „Atlas V“ starten. Der neue Termin wird voraussichtlich der 17. Januar 2006 werden.

Begründet wurde die Verschiebung mit technischen Problemen. Der Start soll vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida erfolgen. Bis die Sonde die rund sechs Milliarden Kilometer zurückgelegt haben wird, vergehen voraussichtlich rund zehn Jahre.

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  • Themenportal Unbemannte Raumfahrt

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August 12, 2005

Der Mars Reconnaissance Orbiter ist auf dem Weg zum roten Planeten

Der Mars Reconnaissance Orbiter ist auf dem Weg zum roten Planeten

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Mars Reconnaissance Orbiter in einem Mars-Orbit

Start des Mars Reconnaissance Orbiters

Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 12.08.2005 – Heute ist der Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) mit einer Atlas-V(401)-Rakete um 13:43 Uhr MESZ von Cape Canaveral aus in den Weltraum gestartet. Dabei handelt es sich um eine Raumsonde, die nach sieben Monaten Flugzeit im März 2006 in den Orbit des Mars einschwenken soll.

Bereits am Mittwoch und Donnerstag sollte die Mission schon starten, jedoch gab es technische Probleme sowie ungünstige Wetterbedingungen, so dass die NASA den Start verschieben musste.

Wichtigstes Instrument an Bord ist die hochauflösende Kamera HiRISE. Sie hat eine Länge von 1,40 Metern und einen Durchmesser von 50 Zentimetern. Das Gerät wiegt etwa 65 Kilogramm und vermag aus 300 Kilometern Höhe Aufnahmen mit einer maximalen Auflösung von 20 bis 30 Zentimetern pro Pixel zu liefern. Die Kamera verfügt über einen internen 28-GBit-Speicher, um die Aufnahmen zwischenzuspeichern, bevor sie an den Bordcomputer weitergegeben werden.

Seine wissenschaftliche Arbeit soll MRO im November 2006 beginnen. Der Einsatz ist vorläufig bis 2010 geplant. Vorher wird die Sonde etwa sechs Monate lang Aerobraking-Manöver in der Marsatmosphäre durchführen, um ihre Flughöhe zu senken. Nach der Beendigung der Manöver soll eine etwa 255 × 320 Kilometer hohe nahezu polare sonnensynchrone Bahn erreicht sein.

Neben den wissenschaftlichen Untersuchungen wie der Untersuchung des Wetters und der Suche nach Wasser- und Eisvorkommen unter dem Marsboden soll außerdem nach geeigneten Landeplätzen für die im Jahr 2007 startende Phoenix-Sonde sowie für ein Marslaboratorium 2009 gesucht werden. Zudem soll MRO als Datenrelais für diese Landemissionen dienen.

Der Orbiter soll ebenfalls nach Überresten der verunglückten Mars Polar Lander und Beagle 2 Ausschau halten. 1999 bzw. 2003 wurde der Kontakt zur Erde beim Landemanöver jeweils abgebrochen. Es wird angenommen, dass beide Sonden auf dem Marsboden zerschellt sind.

Der Marsorbiter wird wohl der letzte Marssatellit dieses Jahrzehnts sein, da die 400 Millionen Euro teure Mars-Telecommunications-Orbiter-Mission im Jahr 2009 wegen Budgetkürzungen gestrichen wurde.

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  • Start der Marssonde wieder verschoben (22.03.2007)
  • Portal:Unbemannte Raumfahrt
  • Portal:Marsmissionen

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