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July 29, 2006

Wien: Friedensdemonstrationen gegen den Krieg im Libanon

Wien: Friedensdemonstrationen gegen den Krieg im Libanon

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Artikelstatus: Fertig 22:08, 29. Jul. 2006 (CEST)
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Wien (Österreich), 29.07.2006 – Am Freitag fanden in der österreichischen Hauptstadt zwei Demonstrationen gegen die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten statt. Eine der beiden Kundgebungen stand unter dem Motto „Stoppt den Krieg im Libanon, stoppt den Krieg im Heiligen Land“ und wurde von der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGiÖ) veranstaltet. An dieser Demonstration, die von der Wiener Staatsoper zum Ballhausplatz führte, beteiligten sich nach Polizeiangaben zirka 900 Menschen.

Die zweite Demonstration, zu der linke Gruppen, Organisationen der Friedensbewegung, Globalisierungsgegner sowie Angehörige irakischer, palästinensischer und syrischer Gemeinden Österreichs aufgerufen hatten, führte in die Nähe der US-Botschaft und stand unter dem Motto „Stoppt den israelischen Terrorkrieg!“ Ein Sprecher der Antiimperialistischen Koordination (AIK) erläuterte gegenüber der österreichischen Zeitung „Der Standard“ die Forderung der Demonstrationsorganisatoren, die auf dem Ballhausplatz vorgebracht werden sollte. Danach sollte die Regierung Österreichs aufgefordert werden, die diplomatischen Beziehungen zu Israel abzubrechen. Österreich könne sich als neutrales Land nicht auf die Seite Israels und der USA stellen.

Die Demonstration verlief laut Polizeiangaben ohne Zwischenfälle.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „den Israel-Libanon-Konflikt“.

Themenverwandte Artikel

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  • Österreichischer UN-Mitarbeiter gilt offiziell noch als vermisst (27.07.2006)

Quellen

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August 15, 2005

Indonesische Regierung und Rebellen unterzeichnen Friedensabkommen für Aceh

Indonesische Regierung und Rebellen unterzeichnen Friedensabkommen für Aceh

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Helsinki (Finnland), 15.08.2005 – Delegationen der indonesischen Regierung und der Achinesischen Befreiungsbewegung (GAM) haben in der finnischen Hauptstadt ein Friedensabkommen für die Provinz Aceh unterzeichnet.

Der ehemalige finnische Präsident Marti Ahtisari, der neben dem indonesischen Justizminister Hamid Awaluddin und Führungsfiguren der GAM bei der Vertragsunterzeichnung anwesend war, bezeichnete den Vertrag als „Beginn einer neuen Ära für Aceh“. Mit dem Friedensvertrag soll ein seit 1976 andauernder Konflikt zwischen der indonesischen Regierung und den Rebellen, die die Unabhängigkeit der Provinz fordern, beendet werden. Bei dem Konflikt kamen mehr als 12.000 Menschen ums Leben.

Die westlichste Provinz Indonesiens ist reich an Öl- und Gasvorkommen. Vorherige Friedensverträge waren gescheitert. Nach dem verheerenden Tsunami im Indischen Ozean im Dezember 2004, von dem die Provinz betroffen war, einigten sich die Vertreter der Regierung und der Rebellen auf die Aufnahme neuer Friedensgespräche.

Das Abkommen sieht vor, dass die GAM entwaffnet wird und eine politische Partei gründet. Die indonesische Armee soll sich schrittweise aus der Provinz zurückziehen. Bei den siebenmonatigen Verhandlungen, die von Martti Athisaari geleitet wurden, einigten sich die Konfliktparteien außerdem auf eine Teilautonomie der Konfliktprovinz sowie auf eine Amnestie für verurteilte Mitglieder der GAM. Die Einhaltung des Abkommens soll von der Europäischen Union und der Gemeinschaft Südostasiatischer Staaten (ASEAN) überwacht werden.

In der größten Moschee in Aceh hatten sich tausende Menschen versammelt, um sich eine Fernsehübertragung der Unterzeichnung des Abkommens anzusehen.

Quellen

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May 9, 2005

Der Mitbegründer von Greenpeace ist tot

Der Mitbegründer von Greenpeace ist tot

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Toronto (Kanada), 09.05.2005 – Robert Hunter, weltweit bekannt unter dem Namen Bob Hunter, ist im Alter von 64 Jahren gestorben. Hunter war einer der Mitbegründer der Umweltschutzorganisation Greenpeace.

Geboren wurde er in St. Boniface, er ist aufgewachsen in Winnipeg. Nach seiner Ausbildung arbeitete er als Journalist, privat beteiligte er sich damals an zahlreichen Friedensaktionen. Er war am 15. September 1971 maßgeblich beteiligt, als in Vancouver / Kanada Greenpeace als Nachfolgeorganisation des „Don’t Make A Wave Committee“ gegründet wurde. Es war eine Protestaktion anlässlich einiger Atomtests der USA in Alaska. Der Kanadier war damals engagierter Kolumnist der Zeitung „Vancouver Sun“ und hatte sich einer kleinen Gruppe von Naturschützern angeschlossen. Bereits zwei Jahre später wurde Hunter zum ersten Vorsitzenden der jungen Organisation gewählt. Er beteiligte sich auch danach an aufsehenerregenden Aktionen gegen den Wal- und Robbenfang, ebenso kämpfte er gegen die Verschmutzung der Weltmeere durch Giftmüll.

Unter seiner Leitung wurde Greenpeace schnell zu einer Bewegung, die international großes Ansehen genoß. Im Jahr 1981 zog sich Hunter aus der aktiven Beteiligung zurück und schrieb Bücher über Greenpeace und sein Wirken. 2000 wurde der kanadische Umweltaktivist vom „Time Magazine“ zu einem der zehn größten Umweltschützer des 20. Jahrhunderts gekürt. Mittlerweile war Hunter in die Politik eingetreten und ließ sich 2001 für die „Ontario Liberal Party“ als Kandidat aufstellen. Nebenbei arbeitete Hunter in Toronto als Journalist. Er litt in den letzten Jahren an Krebs und starb am 2. Mai an seinem Wohnort. Der Kanadier wurde nach seinem Tod von Greenpeace als „Erfinder“ der Hilfsorganisation gewürdigt.

Themenverwandte Artikel

  • 25 Jahre Greenpeace (18.10.2005)
  • Themenportal Verstorbene Persönlichkeiten

Hintergründe

Quellen

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March 25, 2005

Ostermärsche beginnen

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Ostermärsche beginnen

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Berlin (Deutschland), 25.03.2005 – Am heutigen Karfreitag beginnen die ersten der insgesamt 60 in Deutschland geplanten Ostermärsche bis Ostermontag.

Dieses Jahr stehen insbesondere der Sozialabbau und die von der Friedensbewegung abgelehnte EU-Verfassung im Vordergrund. Aber auch der vor zwei Jahren begonnene Irak-Krieg wird Thema sein. Diesbezüglich gab es bereits gestern Mahnwachen.

Themenverwandte Artikel

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December 16, 2004

Friedenslicht aus Bethlehem erreicht Nürnberg

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Nürnberg

Nürnberg (Deutschland), 16.12.2004 – Alljährlich kurz vor Weihnachten holen Kinder aus Pfadfindergruppen ein in Bethlehem entzündetes Licht, das so genannte Friedenslicht, in Wien ab und geben es an andere Pfadfindergruppen aus ganz Europa weiter. Jeweils am dritten Adventswochenende geht das Licht dann auf Reisen und wird per Zug in circa 30 Städte in Deutschland gebracht.

Am Sonntag, 12.12.2004, hat das diesjährige Friedenslicht, welches als Symbol des Friedens gilt, Nürnberg erreicht. In der gut gefüllten Frauenkirche hat die Übergabe des Lichts im Rahmen eines festlichen Aussendungsgottesdienstes stattgefunden. Nürnberger Bürger konnten das Friedenslicht mit Kerzen in der Kirche abholen und mit nach Hause nehmen. Anschließend wurde das Licht von den Kindern an Politiker und Kirchenvertreter übergeben. Nach Nürnberg wurde das Licht nach Höchstadt, Schlüsselfeld, Aschbach und Rehau gebracht.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Religion

Quellen

Originäre Berichterstattung
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December 13, 2004

Friedensnobelpreisträgerin besucht Nürnberg

Friedensnobelpreisträgerin besucht Nürnberg

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Nürnberg

Nürnberg (Deutschland), 13.12.2004 – Die Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi hat am 9. Dezember anlässlich der vierten „Europäischen Konferenz Städte für die Menschenrechte“ erstmals die Stadt Nürnberg besucht. Ebadi ist seit dem Sommer 2004 Jurymitglied des Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreises. Sie trug sich im Rathaus ins Goldene Buch der Stadt ein.

In ihrer Rede warnte Ebadi die USA vor dem Einmarsch in den Iran. Sie begründete die Warnung mit dem Hinweis, die Bevölkerung des Irans werde das „Eindringen einer fremden Macht nicht erlauben“.

Die „Europäische Konferenz der Städte für die Menschenrechte“ ging am 10.12.2004 zu Ende. Vertreter von 96 Städten haben in dieser Konferenz über eine kommunale Menschenrechtspolitik beraten. Bisher gibt es erst zwei deutsche Städte, die eine entsprechende Charta unterzeichnet haben. Außer Nürnberg ist das noch Berlin. Hervorgehoben hat Ebadi in ihrer Rede auch das starke kommunale Menschenrechts-Netzwerk in Frankreich.

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December 8, 2004

Erster deutsch-islamischer Kalender erschienen

Erster deutsch-islamischer Kalender erschienen

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Augsburg

Augsburg (Deutschland), 08.12.2004 – Anlässlich des Augsburger Friedensjahres 2005 erscheint ein deutsch-islamische Kalender.

Er ist in deutscher Sprache verfasst und listet auch die islamischen Feiertage auf. Es werden religiöse Texte zitiert, die eine Friedensbotschaft beinhalten, ebenso wie Friedenssprüche aus dem Koran. Die Texte wurden mit Hilfe moslemischer Mitglieder des Augsburger Ausländerbeirats ausgewählt.

Speziell für den Augsburger Raum berichtet der Kalender über die Moscheen in der Region. Die Intention der Stadt Augsburg sei es, den Dialog zwischen den Kulturen zu fördern.

Vor ein paar Tagen forderten Vertreter von Bündnis 90/Die Grünen die Einführung eines islamischen Feiertages. Dies führte zu innenpolitischen Kontroversen.

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  • Muslime feiern Opferfest nach Ende der Pilgerfahrt (22.01.2006)

Quellen

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