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November 21, 2007

Penis geschrumpft – Zauberer verhaftet

Penis geschrumpft – Zauberer verhaftet

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Veröffentlicht: 22:21, 21. Nov. 2007 (CET)
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Ziguinchor (Senegal), 21.11.2007 – Unter dem Verdacht, die Penisse von elf Männern mit Hilfe von schwarzer Magie zum schrumpfen gebracht zu haben, wurden zwei „Zauberer“ festgenommen, wie die Polizei gestern mitteilte. Nach Angaben der Opfer näherten sich der Senegalese und der Guineer und schüttelten ihre Hände. Ein Komplize habe die Opfer später auf den Schwund ihres „besten Stückes“ hingewiesen und gegen Bezahlung Hilfe angeboten, diese Veränderung rückgängig zu machen.

Damit die Täter gerichtlich angeklagt werden können, müssen die elf Männer nun beweisen, dass ihre Penisse tatsächlich kleiner geworden sind. Penisschwund ist im dortigen Strafgesetzbuch nicht vorgesehen.

Dies ist nicht der erste bekannt gewordene Vorfall in dem westafrikanischem Land. Schon vor zehn Jahren machten Gerüchte über derartige Methoden die Runde. Unter normalen Umständen ließe sich ein solcher Fall mit Humor betrachten, wären nicht mehrere Verdächtige damals in Ziguinchor und Dakar zu Tode geprügelt worden. Es wird angenommen, dass dieser Aberglaube aus Nachbarländern wie Kamerun, der Elfenbeinküste und Ghana stammt, wo ähnliche Vorfälle, auch „Koro“ genannt, bekannt geworden sind.

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January 28, 2007

Senegal: Drei Präsidentschaftskandidaten vorübergehend festgenommen

Senegal: Drei Präsidentschaftskandidaten vorübergehend festgenommen

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Artikelstatus: Fertig 21:49, 28. Jan. 2007 (CET)
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Abdoulaye Wade mit US-Präsident Bush (2001)

Dakar (Senegal), 28.01.2007 – Am Samstag nahm die Polizei rund ein Dutzend Oppositionsanhänger, unter ihnen drei Präsidentschaftskandidaten, vorübergehend fest. Mehrere hundert Menschen waren einem Aufruf von rund 20 Oppositionsparteien und Nichtregierungsorganisationen zu einer Demonstration gegen den senegalesischen Präsidenten Abdoulaye Wade in Dakar gefolgt, obwohl die Behörden den Protestmarsch einen Tag zuvor verboten hatten.

Bei den drei vorübergehend festgenommenen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl am 25. Februar handelt es sich um Ousmane Tanor Dieng von der Sozialistischen Partei, Moustapha Niasse von der „Allianz der Fortschrittskräfte“ (AFP), der 1993 und von 2000 bis 2001 Premierminister des Senegal sowie UN-Sondergesandter war, und um Abdoulaye Bathily vom Bündnis LD/MPT. Insgesamt befanden sich mindestens sechs führende Oppositionspolitiker zeitweise in Polizeigewahrsam. Nach Angaben von Augenzeugen wurde Moustapha Niasse vor seiner Festnahme am Nacken durch eine Straße geschleift. Mata Sy Diallo, Leiterin der Frauenabteilung der AFP, soll nach dem Tränengaseinsatz ohnmächtig geworden und von einem Krankenwagen weggebracht worden sein.

Laut Reuters setzte die Polizei Tränengas und Schlagstöcke gegen die Oppositionsanhänger ein. Anschließend wurden vereinzelte Protestierende von Polizisten in den Straßen des Armenviertels Medina verfolgt. Die festgenommenen Oppositionsführer wurden nach fünf Stunden Aufenthalt in der Polizeizentrale von Dakar freigelassen. Nach seiner Freilassung sagte Moustapha Niasse einem Bericht von Reuters zufolge, dass Präsident Abdoulaye Wade die Polizei mit elektrischen Schlagstöcken ausgerüstet habe, die auf der Demonstration zum Einsatz gegekommen sein sollen. „Wir werden an der Wahl teilnehmen und das Volk wird entscheiden“, sagte der Oppositionspolitiker weiter. Leopold Diouf, der die Sicherheitskräfte des Landes überwacht, sagte laut „Associated Press“, dass die Polizei mit der Auflösung der Demonstration ihre Hausaufgaben gemacht habe, da die Demonstration verboten war. Die Vorsitzenden der Oppositionsparteien sagten dagegen, dass die Stadt ihnen noch nie eine Demonstration genehmigt habe.

Die Demonstranten forderten freie und faire Wahlen. Eine weitere Forderung war ein früherer Termin für die Parlamentswahl. Amtsinhaber Abdoulaye Wade gilt Medienberichten zufolge als Favorit bei der im nächsten Monat stattfindenden Präsidentenwahl. Vertreter der Opposition hatten ihm wiederholt vorgeworfen, politische Gegner zu verhaften und die Parlamentswahlen mehrmals verschoben zu haben, mutmaßlich, weil ein Ende der Mehrheit von Wades Regierungskoalition gedroht habe. Die Regierung hatte die Parlamentswahl, die bereits im letzten Jahr stattfinden sollte, abgesagt und auf Februar dieses Jahres verschoben. Vor zwei Wochen verschob das Innenministerium die Wahl erneut; dieses Mal auf Juni dieses Jahres. In der jüngsten Vergangenheit war der westafrikanische Staat in Sachen Demokratie häufig als ein positives Beispiel im Vergleich zu anderen afrikanischen Staaten angeführt worden.

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September 10, 2006

Abdoulaye Wade will Patrouillenboote von Spanien

Abdoulaye Wade will Patrouillenboote von Spanien

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Artikelstatus: Fertig 16:57, 10. Sep. 2006 (CEST)
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Dakar (Senegal), 10.09.2006 – Abdoulaye Wade, der Präsident des Landes Senegal, hat sich zum Thema „illegale Einwanderung“ zu Wort gemeldet. Er forderte von der spanischen Regierung die zugesagten Patrouillenboote an, die die Küsten des Landes überwachen sollen. Die gemeinsame Überwachung der Küste soll verhindern, dass Flüchtlinge die (zu Spanien gehörenden) kanarischen Inseln erreichen.

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  • Tschads Ex-Präsident Hissène Habré muss sich vor Gericht verantworten (03.07.2006)

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July 3, 2006

Tschads Ex-Präsident Hissène Habré muss sich vor Gericht verantworten

Tschads Ex-Präsident Hissène Habré muss sich vor Gericht verantworten

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Artikelstatus: Fertig 22:15, 3. Jul. 2006 (CEST)
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Banjul (Gambia), 03.07.2006 – Der Ex-Präsident des Tschad, Hissène Habré, muss sich in Senegal wegen schwerer Menschenrechtsvergehen vor Gericht verantworten. Diesen endgültigen Entscheid trafen die Staatschefs der Afrikanischen Union (AU) bei ihrem Gipfeltreffen in Gambias Hauptstadt Banjul.

Der senegalesische Präsident Abdoulaye Wade gab den Beschluss bekannt. Ein Sprecher der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch begrüßte die Entscheidung. Mit dem Beschluss übernahmen die Staatschefs der AU die Verantwortung und stellten sich so gegen ein Gerichtsverfahren in Belgien, wo der Ex-Präsident Habré zuerst vor Gericht gestellt werden sollte. In Belgien gibt es ein Gesetz, das der nationalen Justiz die Strafverfolgung bei Vergehen gegen die Menschlichkeit wie Folter oder Völkermord ermöglicht, auch wenn die Taten außerhalb des Landes verübt wurden.

Dem Ex-Präsidenten wird unter anderem vorgeworfen, er habe eventuell tausende seiner Gegner foltern und töten lassen. Hissène Habré wurde im vergangenen Jahr im Senegal verhaftet.

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December 23, 2005

IWF: Schuldenerlass für die ärmsten Länder der Erde

IWF: Schuldenerlass für die ärmsten Länder der Erde

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Artikelstatus: Fertig 00:48, 23. Dez. 2005 (CET)
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Washington, D. C. (Vereinigte Staaten), 23.12.2005 – Der Internationale Währungsfonds (IWF) gab gestern einen Schuldenerlass für 19 der 20 ärmsten Länder der Erde bekannt. Auf ihrem Gipfeltreffen in Gleneagles hatten die Regierungschefs der führenden Industrienationen und Russlands beschlossen, einen solchen Schuldenerlass herbeizuführen.

Der Beschluss, dem nun das Exekutivdirektorium des IWF zugestimmt hat, umfasst ein finanzielles Volumen von 3,3 Milliarden US-Dollar. Diesen Betrag schulden die ärmsten Länder dem IWF, der Weltbank sowie der Afrikanischen Entwicklungsbank. Durch den Schuldenerlass soll diesen Ländern der finanzielle Spielraum zur Entwicklung ihrer Wirtschaft gegeben werden. Der Beschluss steht im Zusammenhang mit den Entwicklungszielen der Vereinten Nationen, die bis zum Jahre 2015 eine Halbierung der weltweiten Armut vorsehen.

In den Genuss des Schuldenerlasses, der am 1. Januar 2006 in Kraft tritt, gelangen zunächst die folgenden vorwiegend afrikanischen Länder: Benin, Burkina Faso, Äthiopien, Ghana, Madagaskar, Mali, Mosambik, Niger, Ruanda, Senegal, Tansania, Uganda und Sambia. Vier mittel- bzw. südamerikanische Länder gehören ebenfalls dazu: Bolivien, Guyana, Honduras, Nicaragua, außerdem die asiatischen Länder Kambodscha und Tadschikistan.

Bilaterale Schulden sind von diesem Schuldenerlass ausgenommen, ebenso wie Schulden bei anderen Banken und Organisationen neben dem IWF, der Weltbank und der Afrikanischen Entwicklungsbank. Mauretanien, das zu den 20 ärmsten Ländern der Erde gehört, muss noch nachweisen, dass die durch den Schuldenerlass eingesparten Gelder tatsächlich für die Armutsbekämpfung eingesetzt werden. Es sei möglich, so Rodrigo Rato, Generaldirektor des IWF, dass weiteren Ländern die Schulden erlassen werden. Diese müssten jedoch noch weitere Fortschritte aufweisen.

Zu den Ländern, denen eventuell ebenfalls die Schulden erlassen werden, zählen Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Elfenbeinküste, Gambia, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Komoren, Malawi, Myanmar, Laos, Liberia, die Republik Kongo, Sao Tomé und Príncipe, Sierra Leone, Somalia, Sudan, Togo, Tschad und die Zentralafrikanische Republik. Dazu wurden aber noch keine Beschlüsse gefasst.

Die Hilfsorganisation Oxfam begrüßte die Entscheidung des IWF, fordert aber einen umfangreicheren Schuldenerlass. Weitere 60 Länder benötigten ebenfalls einen Schuldenerlass, um die Armut zu bekämpfen, sagte Max Lawson, ein Sprecher der Hilfsorganisation.

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November 17, 2005

Amnesty international fordert Auslieferung

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Berlin (Deutschland), 17.11.2005 – In einem Schreiben forderten gestern amnesty international, das Diakonische Werk der EKD und das Bischöfliche Hilfswerk Misereor das Auswärtige Amt dazu auf, eine Auslieferung Hissène Habré von Senegal nach Belgien zu unterstützen.

Der ehemalige Diktator des Tschad lebt seit 1990 im senegalesischem Exil.

Die Anklage soll auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Folter lauten. Ein Haftbefehl wurde bereits am 19.09.2005 erlassen. Nachdem das Oberste Gericht Senegals sich für nicht zuständig erklärt hat, stehe einer Auslieferung Hissène Habrés nichts mehr im Weg.

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April 6, 2005

Amnesty international prangert Hinrichtungen in China an

Amnesty international prangert Hinrichtungen in China an

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Berlin (Deutschland), 06.04.2005 – Die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) hat eine Statistik zur Todesstrafe für das Jahr 2004 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass im vergangenen Jahr so viele Menschen wie noch nie in den vergangenen 25 Jahren hingerichtet wurden. Mit geschätzten 3.400 vollstreckten Todesurteilen führt China die Statistik von „ai“ an.

Weil in China keine offizielle Zahl der vollstreckten Todesurteile veröffentlicht wird, basiert die Zahl, die ai angibt, auf chinesischen Berichten, die in Zeitungen oder im Internet zu lesen waren. Möglicherweise liege die Zahl noch deutlich höher. Im Bericht der Menchenrechtsorganisation wird ein Delegierter des Nationalen Volkskongress im März 2004 mit den Worten zitiert, in China würden jährlich fast 10.000 Menschen hingerichtet.

Weltweit wurden 2004 laut ai-Statistik mindestens 3.797 Menschen hingerichtet und 7.395 Todesurteile gesprochen. Ähnlich wie in den vergangenen Jahren wurden in vier Ländern besonders viele Todesurteile vollstreckt, darunter befinden sich China (mindestens 3.400), Iran (mindestens 159), Vietnam (mindestens 64) und die USA (59), die meisten davon (23) im Bundesstaat Texas.

In 84 Ländern wurde die Todesstrafe für jede Art von Verbrechen abgeschafft (Stand 2004). Im vergangenen Jahr schafften Bhutan, Griechenland, Samoa, Senegal und die Türkei die Todesstrafe vollständig ab. In weiteren Ländern gibt es bei der Todesstrafe Memoranden oder bestimmte Ausnahmen.

Amnesty international begrüßt im Bericht die Entscheidung des Obersten Gerichts der USA vom März 2005, wonach die Todesstrafe für Minderjährige abgeschafft wurde. Die Organisation fordert die UN-Menschenrechtskommission auf, einen klaren Beschluss gegen die Todesstrafe bei Minderjährigen zu fassen.

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