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August 28, 2011

Tropensturm „Irene“ wütet an der Ostküste der USA

Tropensturm „Irene“ wütet an der Ostküste der USA

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Veröffentlicht: 01:05, 29. Aug. 2011 (CEST)
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New York (Vereinigte Staaten), 28.08.2011 – Hurrikan „Irene“, inzwischen zum Tropensturm herabgestuft, hält die Bewohner der Stadt New York in Atem. Zehn Menschen starben bisher infolge der Wirkungen des Wirbelsturms – meist durch entwurzelte Bäume, herumfliegende Äste oder Trümmerteile. Die befürchtete Stärke des herannahenden Unwetters veranlasste die Behörden der Stadt New York, zum ersten Mal in der Geschichte der Millionenmetropole, an der Küste gelegene Stadtviertel zu evakuieren. Mehr als 370.000 Menschen mussten auf Anordnung von Bürgermeister Michael Bloomberg ihre Wohnungen verlassen. Der gesamte städtische Nahverkehr wurde am Samstag zur Mittagszeit als Vorsichtsmaßnahme stillgelegt, da ein Volllaufen von U-Bahn-Schächten und Überschwemmungen auf den Straßen befürchtet wurden. Der Flugverkehr an den New Yorker Flughäfen kam zum Erliegen. Mehrere Bundesstaaten an der Ostküste riefen den Notstand aus.

Starkregen durch „Irene“ führte verbreitet – wie hier in Newark, New Jersey – zu Überflutungen

Der Sturm traf am Samstag zuerst auf die Küste des US-Bundesstaates North Carolina. Durch Schäden an Stromleitungen, die der Sturm verursachte, fiel für hunderttausende Wohnungen der Strom aus. In der Millionenstadt New York kam es jedoch nicht zur befürchteten Katastrophe wie 2005, als der Hurrikan Katrina die Küstenstadt New Orleans heimsuchte. Damals waren 1.800 Menschen ums Leben gekommen. In New York wurden jetzt lediglich einige Randbezirke überschwemmt. Trotzdem gehen Schätzungen davon aus, dass der Sturm Schäden in Milliardenhöhe verursachen wird.

Der Sturm ist inzwischen über New York City hinweggezogen und auf seinem Weg durch Neuengland und die atlantischen Seeprovinzen Kanadas. Die meisten Brücken und Straßen in der Metropole wurden bereits wieder freigegeben. Wann der U-Bahnverkehr und die Schnellbahnen in die Vororte den Betrieb wieder aufnehmen, ist noch unklar. Zunächst müssen nach dem Abklingen des Windes die Gleis- und Signalanlagen inspiziert werden. Die Metro-North-Linie nach New Haven ist wegen beschädigter Oberleitungen nicht betriebsfähig. Schnellbahngleise entlang des Hudson River in Manhattan und U-Bahnstrecken im Stadtteil Bronx standen am Sonntagnachmittag unter Wasser. Der Busverkehr wurde noch nicht wieder aufgenommen. „Sie werden ein hartes Stück Arbeit vor sich haben, wenn sie am Montag pendeln“, erklärte Bürgermeister Bloomberg auf einer Pressekonferenz. Die Port Authority, die unter anderem die internationalen Flughäfen in New York und Newark betreibt, gab bekannt, dass sie frühestens Montagnacht oder Dienstagmorgen mit einer Wiederaufnahme des Flugverkehrs rechnet. Viele der Fluggesellschaften wollen abwarten, bis der öffentliche Personennahverkehr wieder in Betrieb ist.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Naturkatastrophen
  • Portal:Stürme
  • Portal:New York

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August 25, 2011

Hurrikan Irene fegt über Karibikinseln hinweg

Hurrikan Irene fegt über Karibikinseln hinweg

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Veröffentlicht: 04:54, 25. Aug. 2011 (MESZ)
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Das Satellitenbild zeigt Hurricane Irene am 22. August, direkt nördlich von Puerto Rico.

Foto: NASA

Miami (Vereinigte Staaten), 25.08.2011 – Hurrikan Irene ist über den Norden Puerto Ricos und Hispaniolas hinweggefegt und bewegte sich am 24. August in nordwestlicher Richtung über den Bahamas. Der Wirbelsturm hatte sich am vergangenen Samstag über den nördlichen Kleinen Antillen gebildet. Er war dann als schwacher Hurrikan an Puerto Rico und der Dominikanischen Republik vorübergezogen. Auf Puerto Rico wurde durch den Wirbelsturm die Stromversorgung für mehr als eine Million Einwohner unterbrochen, mehr als 7.000 Puertorikaner mussten ihre Häuser verlassen. Eine Frau kam ums Leben, als ihr Auto von einem Fluss erfasst wurde, den sie zu queren versuchte.

Hurrikan Irene hat sich am Mittwoch (24. August) zu einem Hurrikan der Kategorie 3 der fünfstufigen Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala verstärkt. Er erreichte nach Angaben des National Hurricane Centers in Miami andauernde Windgeschwindigkeiten von mehr als 185 km pro Stunde. Nach Aussage von Dennis Feltgen, der für das Zentrum sprach, könne sich Irene in den beiden kommenden Tagen noch leicht intensivieren.

Der Hurrikan zieht nun in nordwestlicher Richtung, soll jedoch auf eine stärker nordwärts gerichtete Zugbahn einschwenken. Den Ort des Landfalls an der Küste des nordamerikanischen Festlandes konnten die Meteorologen bislang noch nicht genau vorausberechnen. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Irene die Küstenlinie irgendwo zwischen South Carolina und Maine überquert, weswegen sich Einsatzkräfte entlang der gesamten Ostküste auf den Wirbelsturm vorbereiten. Die Behörden haben bereits zur Räumung von Ocracoke Island, einer Insel der Outer Banks von North Carolina aufgerufen.

Nach Angaben der Federal Emergency Management Agency (FEMA) könnten entlang der Küste zwischen South Carolina und den kanadischen Seeprovinzen schwere Schäden auftreten. Doch wie Dennis Feltgen, der seit 18 Jahren dem NHC angehört, unterstreicht, kann ein Landfall an der Ostküste Floridas noch nicht ausgeschlossen werden. Der letzte Hurrikan mit destruktiven Auswirkungen in Florida war im Jahr 2005 Hurrikan Wilma, Hurrikan Ike war 2008 der bisher letzte Hurrikan, der in den Vereinigten Staaten an Land ging.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Naturkatastrophen

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September 17, 2010

Hurrikan Karl bedroht mexikanische Küste

Hurrikan Karl bedroht mexikanische Küste

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Veröffentlicht: 10:37, 17. Sep. 2010 (CEST)
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Dieses Satellitenbild der NOAA zeigt von links nach rechts Hurrikan Karl in der Campechebai, Hurrikan Igor nördlich der Inseln über dem Winde und Hurrikan Julia nordwestlich der Kapverden.

Miami (Vereinigte Staaten), 17.09.2010 – Im südlichen Golf von Mexiko bedroht Hurrikan Karl die mexikanische Küste. Den Prognosen des National Hurricane Centers in Miami zufolge wird Karl vermutlich als Hurrikan der Kategorie 2 auf der Saffir-Simpson-Hurrikanskala vermutlich in der Nacht von Freitag zu Samstag im mexikanischen Bundesstaat Veracruz erneut auf das Festland treffen. In der Nacht vom 15. auf den 16. September hat Karl als tropischer Sturm die Halbinsel Yucatán überquert. Über dem warmen Wasser der Campechebai findet Karl gute Bedingungen zur Intensivierung.

Ebenfalls am Mittwoch intensivierte sich im mittleren Atlantik Hurrikan Julia für einige Stunden in einen Kategorie-4-Wirbelsturm. Da zu diesem Zeitpunkt auch Hurrikan Igor etwas weiter westlich, in dieser Kategorie eingestuft war, waren somit zum ersten Mal seit 1926 zwei atlantische Hurrikane diese Stärke gleichzeitig aktiv. Den Prognosen des NHC zufolge wird sich Igor am Wochenende Bermuda zumindest sehr nahe annähern. Juli hat sich inzwischen aufgrund ungünstiger Verhältnisse wieder abgeschwächt.

Die diesjährige Hurrikansaison ist nicht nur überdurchschnittlich – bereits nach gut der Hälfte der Saison wurde bereits die durchschnittliche Anzahl der tropischen Stürme, Hurrikane und schweren Hurrikane für eine vollständiger Saison erreicht –, sondern sie wartet bereits mit einigen Wetterrekorden auf. Hurrikan Julia ist derjenige Hurrikan, der am weitesten im Osten die Kategorie 4 erreichte. 2010 ist erst das siebte Jahr seit Beginn der systematischen Wetterbeobachtungen, in denen vier oder mehr Hurrikan der Kategorie 4 beobachtet werden, doch in keiner Saison – nicht einmal in der besonders aktiven Saison 2005 – wurde der vierte Kategorie-4-Hurrikan so früh verzeichnet wie 2010.

Themenverwandte Artikel

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Atlantische Hurrikansaison 2010“.
  • Portal:Naturkatastrophen
  • Portal:Mexiko

Quellen

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September 11, 2008

Wirbelsturm Ike traf auf Kuba

Wirbelsturm Ike traf auf Kuba – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Wirbelsturm Ike traf auf Kuba

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Veröffentlicht: 21:09, 11. Sep. 2008 (CEST)
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Ike trifft auf die kubanische Küste

Havanna (Kuba), 11.09.2008 – Der Hurrikan „Ike“ befindet sich auf dem Weg Richtung amerikanisches Festland, nachdem er zuvor auf Kuba gewütet hatte. Amtlichen Angaben zu Folge sind dabei vier Menschen ums Leben gekommen, sieben wurden verletzt.

Für kommenden Samstag wurde die Ankunft von „Ike“ für den US Bundesstaat Texas vorhergesagt, wo Präsident Bush vorsorglich den Notstand ausgerufen hat.

Am Sonntagabend erreichte der Wirbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 215 Stundenkilometern zum ersten Mal die kubanische Ostküste. Am Dienstag traf Ike erneut auf die Küste und verursachte schwere Schäden im ganzen Land. Noch am Mittwoch bestand in den westlichen Provinzen Matanzas, Havanna, Piñar del Rio sowie auf der Isla de la Juventud Sturmwarnung. Erst Ende August hatte der Hurrikan „Gustav“ Kuba heimgesucht und dabei rund 100.000 Häuser zerstört.

In Haiti hat „Ike“ 66 Menschen das Leben gekostet. Nach Angaben der Vereinten Nationen befinden sich dort etwa 800.000 Menschen in Notunterkünften. Zuvor zog der Sturm über die britischen Turks- und Caicosinseln, wo er 80 Prozent aller Wohnhäuser beschädigt hatte.

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August 28, 2008

Tote durch Hurrikan auf Haiti und der Dominikanischen Republik

Tote durch Hurrikan auf Haiti und der Dominikanischen Republik

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Veröffentlicht: 19:07, 28. Aug. 2008 (CEST)
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Hurrikan „Gustav“ über der Insel Hispaniola am 25.08.2008

Haiti / Santo Domingo (Dominikanische Republik), 28.08.2008 – Durch den Hurrikan „Gustav“ haben fünf Menschen im haitianischen Teil der Insel Hispaniola ihr Leben verloren, sieben weitere wurden verletzt. Drei Menschen davon kamen durch einen Erdrutsch ums Leben, durch den ein Haus begraben wurde. Zudem wurden Bäume entwurzelt und landwirtschaftliche Plantagen verwüstet.

Im benachbarten Staat Dominikanische Republik sind acht Menschen gestorben. Alle gehörten einer Familie an und auch sie wurden durch einen Erdrutsch getötet. Das Unglück geschah in der Hauptstadt Santo Domingo.

Zwar hat sich der Sturm zwischenzeitlich abgeschwächt, doch befürchten Meteorologen, dass „Gustav“ an Stärke gewinnt und nun Kuba bedroht. In Teilen des Landes haben erste Evakuierungen begonnen. Bedroht sind auch Jamaika und die Cayman-Inseln.

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  • Portal:Wetter

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April 11, 2008

Experten sagen aktive Hurrikansaison im Atlantischen Ozean voraus

Experten sagen aktive Hurrikansaison im Atlantischen Ozean voraus

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Veröffentlicht: 11:39, 11. Apr. 2008 (CEST)
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Voraussage für die Saison 2008
Quelle Datum
Stürme
Anzahl der
Hurrikane

Kat. 3+
NOAA Durchschnitt (1950–2005) 11,0 6,2 2,7
CSU Durchschnitt (1950–2000) 9,6 5,9 2,3
CSU 9. April 2008 15 8 4

Grand Bahama (Bahamas), 11.04.2008 – Das von William Gray und Phil Klotzbach geführte Expertenteam an der Colorado State University hat für 2008 im Atlantischen Ozean eine überdurchschnittlich aktive Hurrikansaison vorausgesagt. Das Team erwartet 15 Stürme, die mit Namen benannt werden, davon acht Hurrikane. Vier dieser Wirbelstürme werden nach diesen Prognosen schwere Hurrikane. Das Team korrigierte damit seine Voraussagen vom Dezember 2007 leicht nach oben. In einer durchschnittlichen Hurrikansaison werden im atlantischen Becken zehn Stürme benannt. Sechs davon erreichen Hurrikanstärke, und zwei werden zu schweren Hurrikanen.

Eine sich abschwächende La Niña und ein schwächeres Azorenhoch als üblich um diese Jahreszeit begünstigten die Hurrikanbildung im späteren Saisonverlauf. Auch das Wasser im östlichen Atlantik sei derzeit wärmer als üblich. Klotzbach und Gray führen dies nicht auf die globale Erwärmung zurück. Vielmehr befinde sich der Atlantik inmitten eines noch 15 bis 20 Jahre andauernden Zyklus.

Von den Experten der Colorado State University werden seit 25 Jahren Langzeitprognosen erstellt. 2006 lag die Prognose zu hoch, und in der Saison 2005 traten mit 28 Stürmen fast doppelt so viele auf, wie Klotzbach und Gray erwartet hatten.

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  • Portal:Wetter

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August 23, 2007

Hurrican „Dean“: Spur der Verwüstung

Hurrican „Dean“: Spur der Verwüstung

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Veröffentlicht: 17:26, 23. Aug. 2007 (CEST)
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Lage der Karibik-Insel Jamaika

Mexiko-Stadt (Mexiko), 23.08.2007 – Auf seinem Weg durch die Karibik hat Hurrikan „Dean“ elf Menschen in den Tod gerissen. Auf Jamaika, Haiti und anderen Inseln richtete er verheerende Schäden an. Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands sind die Hotels der deutschen Veranstalter auf Jamaika von dem Sturm weitestgehend verschont geblieben. Alle Urlauber seien wohlauf, teilte der Verband am Dienstag mit.

Jamaika hat die Naturgewalt des Hurrikan „Dean“ ebenfalls zu Spüren bekommen. Riesige Wellen schlugen stundenlang an der Südküste hoch, Bäume wurden aus dem Boden gerissen, Hütten schwemmten davon. Das Krisenzentrum in der Hauptstadt Kingston war vorübergehend nicht erreichbar. Im ganzen Land war vorsorglich der Strom abgestellt. Es herrschte Ausnahmezustand. Hurrikan „Dean“ hatte über dem Karibischen Meer weiter Kraft getankt und wurde mit über 230 Stundenkilometern in die höchste Kategorie fünf hochgestuft (in der nur sehr vereinzelt und nur temporär Wirbelstürme geführt werden). Auch in Mexiko selbst richtete er heftige Schäden an, jedoch haben ihn die Meteorologen nach Überquerung von Mexiko und Yukatans in die Kategorie eins zurückgestuft. Es wurde jedoch davor gewarnt, ihn als gefahrlos zu bezeichnen, da er über dem offenen Meer erneut an Stärke gewinnen würde.

In den zahlreichen archäologischen Stätten Yucatáns fällte der Zivilschutz Bäume und montierte Hinweisschilder ab, um die Mayaruinen vor Schäden zu bewahren. Für Menschen aus besonders gefährdeten Gebieten hatte die Regierung Notunterkünfte eingerichtet. Im benachbarten Belize evakuierte die Regierung mehrere vorgelagerte Ferieninseln, verhängte eine Ausgangssperre und schloss alle öffentlichen Einrichtungen. Auf Kuba waren 350.000 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht worden. Es wurde erwartet, dass der auf Stufe eins abgestufte Hurrikan nach bereits erfolgter Überquerung der Halbinsel Yucatan über den Golf von Mexiko mit wieder ansteigenden Geschwindigkeiten fegt, um schließlich im mexikanischen Bundesstaat Veracruz wieder auf Land zu treffen. Stürme dieser Größenordnung schwächen sich zwar bei Landüberquerung stark ab, das Ansteigen der Geschwindigkeit über offenem Meer erfolgt genauso rasant.

Das staatliche mexikanische Ölunternehmen stellte vorsorglich aus Sicherheitsgründen die gesamte Produktion im Golf von Campeche ein und evakuierte die Bohrinseln. Allerdings werde die Ölversorgung laut dem stellvertretenden Direktor der Internationalen Energieagentur durch „Dean“ weniger stark beeinträchtigt als etwa durch die Wirbelstürme „Rita“ und „Katrina“ im Jahre 2005, berichtete er weiter.

Hurrikan Dean hat die gesamte Bananenernte von Martinique und 80 Prozent der Pflanzungen in der Nähe der karibischen Insel Guadeloupe zerstört, sagte der Leiter der Bananenerzeugervereinigung, Eric de Lucy.

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  • Portal:Hurrikans

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August 22, 2007

„Endeavour“-Flug wegen Hurrican „Dean“ verkürzt

„Endeavour“-Flug wegen Hurrican „Dean“ verkürzt

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Veröffentlicht: 17:09, 22. Aug. 2007 (CEST)
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Cape Canaveral (Vereinigte Staaten), 22.08.2007 – Nicht nur irdische Touristen werden wegen Hurrikan Dean von den Reiseveranstaltern evakuiert, auch die NASA holte ihre zur Internationalen Raumstation entsandten Astronauten und Gäste der Endeavour-Mission STS-118, etwa die Lehrerin Barbara Morgan, vorzeitig zurück nach Cape Canaveral. Insgesamt wurde der Flug um einen Tag gekürzt; auch der letzte von insgesamt vier Außeneinsätzen der Astronauten fand nur in verkürzter Form statt. Das Shuttle landete um 18:32 Uhr MESZ auf einer Landebahn des John F. Kennedy Space Centers (KSC).

Der Grund für die Maßnahmen: Das Kontrollzentrum in Houston ist zum Zeitpunkt der Landung (Dienstagmittag Ortszeit) nicht weit genug vom Hurrican entfernt. Aus Sicherheitsgründen hätte die „Mission Control“ nicht vollständig besetzt werden können.

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January 26, 2006

Die Wirbelsturmsaison 2005

Die Wirbelsturmsaison 2005 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Die Wirbelsturmsaison 2005

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Artikelstatus: Fertig 10:33, 26. Jan. 2006 (CET)
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Washington D.C. (USA), 26.01.2006 – Seit dem Jahr 1851 gibt es Aufzeichnungen über die jährliche Wirbelsturmzahl. Bisher gab es nur im Jahr 1969 ebenso viele Wirbelstürme wie im Jahr 2005. Nur einmal, im Jahr 1966, gab es bereits bis Mitte August drei Tropenstürme gewaltigen Ausmaßes.

Zwölf Wirbelstürme hielten den amerikanischen Kontinent 2005 auf Trab. Der Hurrikan Wilma war in einer ganzen Reihe von Wirbelstürmen die Nummer zwölf. Begonnen hatte die Saison am 8. Juli 2005 mit dem tropischen Wirbelsturm Dennis. Er wurde im Laufe kurzer Zeit zu einem Hurrikan mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern und Kategorie vier. 26 Menschen starben in Haiti, Kuba und den USA.

Zwölf Tage später am 20. Juli begann Emily zu wüten. Mit 205 Kilometern pro Stunde raste Emily zweimal über Mexiko hinweg. Bei Emily gab es keine Toten, aber der Sturm verwüstete die Halbinsel Yukatan und zerstörte Landwirtschaftsflächen in einer Größenordnung von 55.000 Hektar.

Ab dem 15. August zog Hurrikan IRENE über Amerika und an den Bermudas vorbei. Irene kam mit knapp 160 Stundenkilometern in die zweite Hurrikankategorie. Irene erreichte das Land nicht.

Dann kam Ende August, am 29., der Hurrikan Katrina, der kurzfristig Kategorie fünf erreichte. Das ist die höchste aller Hurrikankategorien. Die Stadt New Orleans wurde von dem Naturereignis schwer getroffen und richtete einen Milliardenschaden an. Es starben rund 1.200 Menschen, noch heute ist New Orleans teilweise nicht bewohnbar, die Menschen hausen in Notbaracken.

Ab dem 5. September wütete Maria. Auch er zog an den den Bermuda-Inseln in einem Abstand von rund 750 Kilometern vorbei. Mit 185 Stundenkilometern wurde er Kategorie zwei zugerechnet.

Unmittelbar nach Maria kam ab dem 6. September NATE auch in die Richtung der Bermudas. Außer starken Regenfällen passierte jedoch nichts.

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July 9, 2005

Hurrikan Dennis fordert 20 Todesopfer

Hurrikan Dennis fordert 20 Todesopfer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Hurrikan Dennis fordert 20 Todesopfer

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Satellitenaufnahme des Hurrikan „Dennis“ vom 07.07.2005

Havanna (Kuba), 09.07.2005 – In der Nacht zum Samstag hat der Hurrikan „Dennis“ in der Karibik mindestes 20 Todesopfer gefordert. Mit bis zu 200 Stundenkilometern näherte sich der Wirbelsturm Havanna, der Hauptstadt Kubas. An der Küste schlugen bis zu zehn Meter hohe Wellen ans Festland. Am Sonntag oder Montag wird „Dennis” in Florida erwartet. Bewohner der Inselkette der Keys haben vorsorglich ihre Häuser verlassen.

Der kubanische Staatschef Fidel Castro wandte sich am Freitag Abend in einer Fernsehmitteilung an die Bevölkerung. In den Provinzen Granma und Santiago seien mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Auch das Gefangenenlager Guantanamo der USA auf Kuba war betroffen. Hier wurde ein Wachtturm umgeweht. Mindestens zehn Todesopfer seien auf Haiti zu beklagen. 3.000 Menschen wurden in Jamaika in Notunterkünften untergebracht, nachdem ihre Häuser im Osten des Landes überflutet worden waren.

Meteorologen gehen davon aus, dass der Hurrikan in den Golf von Mexiko weiterzieht. Dort könne es zu Unterbrechungen der Ölförderung kommen. Vorsorglich wurden Ölplattformen evakuiert.

„Dennis“ gilt als der saisonal stärkste Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnung im Jahre 1851. Meotorologen befürchten zudem die Bildung von Tornados.

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