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May 30, 2010

Vulkanausbrüche in Ecuador und Guatemala lösen Panik aus

Vulkanausbrüche in Ecuador und Guatemala lösen Panik aus

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Veröffentlicht: 22:17, 30. Mai 2010 (CEST)
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Eruption des Pacaya im Jahr 1978

Foto: USGS

Quito (Ecuador) / Guatemala-Stadt (Guatemala), 30.05.2010 – Der Ausbruch zweier Vulkane hat in Ecuador und Guatemala für Aufregung gesorgt. In Guatemala brach der 2.552 Meter hohe Pacaya aus, in Ecuador stieß der 5.016 Meter hohe Tungurahua eine Aschewolke aus.

Der Vulkan Pacaya, der etwa 25 Kilometer von der Hauptstadt des Landes Guatemala-Stadt entfernt liegt und zu den aktivsten Vulkanen der Welt gehört, stieß eine 1500 Meter hohe Aschewolke aus und schleuderte Steinbrocken in einen Umkreis von fünf Kilometern. Betroffen waren vor allem die Ortschaften San José Calderas, San Francisco, El Rodeo und El Patrocinio. Dort flüchteten viele Bewohner panikartig. Drei Kinder werden dort vermisst. Der Fernsehreporter Aníbal Archila, der vom Ausbruch des Vulkans berichtete, wurde durch herabstürzende Steinbrocken getötet. Die Dächer mehrerer Häuser und einer Kirche brachen unter der Last der Asche zusammen. Die Ankunft des tropischen Sturmes Agatha, dem ersten Sturm der diesjährigen pazifischen Hurrikansaison, verschärft die Situation.

Weil sich die Asche mit dem tropischen Starkregen vermengt, sind viele Straßen gefährlich glatt, wodurch zahlreiche Verkehrsunfälle verursacht wurden. Der Flughafen in Guatemala-Stadt ist derzeit geschlossen, weil die Start- und Landebahn von Asche bedeckt ist. Auch in der Hauptstadt Guatemalas mussten die Bewohner Asche und kleinere Steine von ihren Dächern fegen, damit diese nicht unter der Last zusammenbrechen. Es kam zu Unterbrechungen bei der Versorgung mit elektrischem Strom und Trinkwasser, was Unruhen in der Bevölkerung auslöste. Staatsoberhaupt Álvaro Colom erklärte für die Departemantados Esquintla im Süden sowie Guatemala und Sacatepéquez im Zentrum des mittelamerikanischen Staates den Notstand.

Die Flughäfen der ecuadorianischen Hauptstadt Quito und der Hafenstadt Guayaquil wurden wegen des Ascheregens geschlossen, den der Ausbruch des Tungurahua verursachte. Asche und Rauch stiegen bis in eine Höhe von 10 Kilometern. Der Vulkan war bis 1999 relativ ruhig gewesen, spuckt jedoch seitdem hin und wieder Asche und Lava. Zwei Ortschaften mit rund 500 betroffenen Familien wurden von den Behörden sicherheitshalber evakuiert, weil auch Lava aus dem Krater austrete, teilte das Amt des Präsidenten mit.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Naturkatastrophen

Quellen

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March 6, 2008

Ecuador und Venezuela mobilisieren Truppen an der Grenze zu Kolumbien

Ecuador und Venezuela mobilisieren Truppen an der Grenze zu Kolumbien

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Veröffentlicht: 21:37, 6. Mär. 2008 (CET)
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Rafael Correa, der Präsident Ecuadors

Quito (Ecuador) / Caracas (Venezuela), 06.03.2008 – Die Regierungen von Hugo Chávez und Rafael Correa ordneten die Mobilisierung ihrer Truppen an die kolumbianische Grenze an. Die Maßnahme erfolgte als Reaktion auf die Militäraktion der kolumbianischen Armee, die am Samstag den einheimischen Guerillaführer Raúl Reyes innerhalb des Territoriums von Ecuador tötete. Der ecuadorianische Präsident kündigte außerdem an, dass der kolumbianische Botschafter in Quito, Carlos Holguín, des Landes verwiesen werde. Er fügte hinzu, dass Ecuador von einer fremden Regierung angegriffen worden sei. Dies sei eine äußerst ernste Situation und nicht tolerierbar. Weiterhin gebe es Berichte, dass seitens Kolumbiens ein Luftangriff geplant sei, dem ein Überfall der kolumbianischen Truppen folgen solle.

Gleichzeitig hatte sich die kolumbianische Regierung bei Ecuador entschuldigt. Dabei sagte sie, „es sei zwingend notwendig gewesen, in den Ort zu gehen, von wo aus geschossen wurde.“ Correa erwiderte daraufhin: „Es gibt keine Rechtfertigung für eine ausländische Militäraktion in unserem Territorium“, und er fügte hinzu, dass „bei dieser Angelegenheit eine diplomatische Entschuldigung von der Regierung in Bogota nicht ausreichen werde“. Man fordere feste und formale Verpflichtungen gegenüber der internationalen Gemeinschaft, um sicherzustellen, dass es keine Wiederholung dieser nicht hinnehmbaren Aktion geben werde. Er habe auch mit anderen Führern der Region gesprochen.

Chavez, der die Freilassung von Entführten der kolumbianischen Guerilla vermittelt hatte, warnte vor der gegenwärtigen Situation und bot der Regierung von Correa bezüglich aller Entscheidungen in dieser Situation seine Unterstützung an.

Quellen

Spanischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 03.03.2008.

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March 5, 2008

Südamerika: Schwere Krise nach Militäraktion gegen FARC-Camp

Südamerika: Schwere Krise nach Militäraktion gegen FARC-Camp

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Veröffentlicht: 14:42, 5. Mär. 2008 (CET)
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FARC-Vizechef Raul Reyes

Quito (Ecuador) / Bogotá (Kolumbien), 05.03.2008 – Dem kolumbianischen Militär ist am Samstag ein vernichtender Militärschlag gegen die marxistische Rebellenorganisation FARC gelungen. Die kolumbianische Luftwaffe sowie Infanterieeinheiten attackierten in der Nacht auf Samstag, den 1. März 2008, ein FARC-Camp, das sich etwa 1.800 Meter von der kolumbianischen Grenze auf ecuadorianischem Territorium in der Provinz Carchi in Ecuador befand.

Der Bombenangriff habe die Rebellen in der Nacht überrascht, woraufhin sie sich in Sicherheit bringen wollten. Die nachrückende Infanterie exekutierte den Vizechef der marxistischen Guerillabewegung Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia – Ejército del Pueblo (FARC), Raúl Reyes, der sich schon lange für eie diplomatische Lösung des Konfliktes zwischen der Guerilla und der kolumbianischen Regierung eingesetzt hat, sowie ein weiterer hochrangiger FARC-Kommandant und weitere 15 FARC-Rebellen auf der Flucht. Den Tod der FARC-Rebellen bestätigte auch der kolumbianische Verteidigungsminister Juan Manuel Santos. Auf einem sichergestellten Computer von Raul Reyes seien Daten gefunden worden, die beweisen würden, dass die FARC von Ecuador unterstützt werde. Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa dementierte die Anschuldigungen umgehend. Die Regierung des konservativen Präsidenten Álvaro Uribe Vélez versucht seit einigen Jahren, die marxistische FARC zu besiegen. Dabei wird sie massiv von den Vereinigten Staaten unterstützt, die die kolumbianischen Generäle ausbilden (School of the Americas)und das Militär mit Waffen versorgen. (Bewaffneter Konflikt in Kolumbien)

Die FARC ist die größte kolumbianische Rebellengruppierung. Sie ist in Drogengeschäfte verwickelt und soll insgesamt mehr als 700 Menschen in ihrer Gewalt haben, entweder um Lösegeld zu erpressen oder aus politischen Gründen. Die FARC ließ nach Vermittlung von Chavez am 27. Februar 2008 vier frühere Abgeordnete frei. Bei den Verhandlungen zur Freilassung von Geiseln soll auch Raúl Reyes mitgewirkt haben. Die bekannteste Geisel, die franko-kolumbianische Politikerin Íngrid Betancourt, die während ihres Präsidentschaftswahlkampfes 2002 am 23. Februar 2002 entführt wurde, wurde indes noch nicht freigelassen.

Der kolumbianische Militärschlag in Ecuador hat jedoch schwere diplomatische Verwerfungen mit Ecuador ausgelöst. Die ecuadorianische Regierung in Quito unter Präsident Rafael Vicente Correa Delgado wies den kolumbianischen Botschafter aus und verlegte Truppen an die Grenze zu Kolumbien.

Auch der Linksnationalist Hugo Chávez, der Präsident Venezuelas, protestierte massiv gegen die kolumbianische Militäraktion. Er schloss die venezolanische Botschaft in Bogotá in Kolumbien. Präsident Chávez habe zehn Panzerbataillone in die Grenzregion geschickt. Am Montag konnten aber noch keine Truppenbewegungen beobachtet werden. Außerdem versetzte er seine Luftwaffe in Alarmbereitschaft; diese hat mehrere russische Kampfflugzeuge vom Typ Suchoi Su-30.

Die Bundesregierung zeigte sich angesichts der drohenden Eskalation in der Region besorgt. „Wir haben diese Entwicklung mit großer Sorge betrachtet“, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Jäger, am Montag in Berlin. Der Konflikt könne dazu beitragen, die Region zu destabilisieren. Deshalb hoffe die Bundesregierung auf Zurückhaltung aller Beteiligten, um eine weitere Eskalation zu vermeiden.

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Quellen

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January 11, 2007

Ecuador und Kolumbien einigen sich im Streit um Herbizideinsatz

Ecuador und Kolumbien einigen sich im Streit um Herbizideinsatz

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Artikelstatus: Fertig 22:57, 11. Jan. 2007 (CET)
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Karte von Kolumbien und seinen Nachbarländern

Quito (Ecuador), 11.01.2007 – Ecuador hat im Streit um den Einsatz eines Totalherbizids nach eigenen Angaben eine Einigung mit Kolumbien erzielt. Im Rahmen seines Antidrogenprogramms, dem Plan Colombia, versprüht Kolumbien das Herbizid Glyphosat aus der Luft; auch an der Grenze zum Nachbarland Ecuador. Glyphosat ist ein Produkt, das unter der Bezeichnung Roundup von Monsanto produziert wird. Die Auseinandersetzung hatte zu einem diplomatischen Konflikt zwischen den beiden Ländern geführt, den Ecuador gestern vor die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) gebracht hat. Der Konflikt führte im Dezember zur Abberufung des ecuadorianischen Botschafters aus Bogotá und zur Absage eines Besuchs von Rafael Correa, dem neu gewählten ecuadorianischen Präsidenten bei dessen kolumbianischen Amtskollegen Álvaro Uribe Vélez. Laut Rafael Correa erfolgte die Einigung heute auf einem Treffen mit Álvaro Uribe Vélez am Rande der Amtseinführung des neuen Präsidenten von Nicaragua, Daniel Ortega. Worauf sich die Präsidenten im Detail geeinigt haben, wurde bisher nicht bekannt gegeben. „News.bbc.co.uk“ berichtet, dass Kolumbien sein südwestliches Nachbarland in Zukunft vor dem Einsatz des Herbizids informieren will.

Die kolumbianische Regierung bezeichnet den Einsatz des Herbizids an der gemeinsamen Grenze mit Ecuador als eine unerlässliche Maßnahme gegen den illegalen Cocaanbau. Zudem befänden sich die betroffenen Gebiete unter der Kontrolle von Rauschgifthändlern und linksgerichteten Rebellen, so die kolumbianische Regierung, die Ecuador vorwirft, den Cocaanbau auf ecuadorianischem Territorium auf einer Fläche von 15 Hektar zu dulden. Kolumbien hat für das Programm gegen den Cocaanbau von den USA mehrere Milliarden US-Dollar erhalten. Die ecuadorianische Regierung kritisiert den Einsatz von Glyphosat vor allem in Hinblick auf dadurch verursachte gesundheitliche Risiken, Umweltschäden und die Vernichtung legaler Nutzpflanzen. Ecuador befürchtet zudem eine Flüchtlingsbewegung als Folge des Herbizideinsatzes.Als einen „feindlichen Akt“ hatte der ecuadorianische Außenminister Francisco Carrion das Versprühen des Totalherbizids in der Grenzregion bezeichnet. Statt mit Herbiziden sollten die Cocapflanzen aus der Sicht Ecuadors manuell beseitigt werden. Trotz der Kritik aus Ecuador, die bereits gegen Ende des letzten Jahres geäußert wurde, hat Kolumbien das Herbizid in dieser Woche weiter versprüht. Kolumbien ist der weltgrößte Kokainproduzent.

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October 16, 2006

Präsidentenwahl in Ecuador: Stichwahl zwischen Álvaro Noboa und Rafael Correa

Präsidentenwahl in Ecuador: Stichwahl zwischen Álvaro Noboa und Rafael Correa

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Artikelstatus: Fertig 19:38, 16. Okt. 2006 (CEST)
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Quito (Ecuador), 16.10.2006 – Nach vorläufigen Ergebnissen der ecuadorianischen Präsidentenwahl vom Sonntag hat keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreicht. Am 26. November wird es nun zu einer Stichwahl zwischen dem linksgerichteten Kandidaten Rafael Correa und dem konservativen, wirtschaftsliberalen Álvaro Noboa kommen.

Für Álvaro Noboa, einen der reichsten Männer des Landes, der mit dem Handel von Bananen zum Milliardär wurde, stimmten nach Angaben des Obersten Wahlgerichts nach Auszählung der Hälfte der Stimmen mehr als 27 Prozent der Wähler. 22 Prozent stimmten demnach für den Wirtschaftswissenschaftler und ehemaligen Finanzminister Rafael Correa, der als Verbündeter des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez gilt. 16 Prozent der Stimmen entfielen auf León Roldós Aguilera, der in internationalen Medien als gemäßigter Sozialist bezeichnet wird.

Rafael Correa ordnete das Ergebnis des ersten Wahlganges als einen historischen Sieg ein, der trotz einer millionenschweren Kampagne seines Konkurrenten gefeiert werden konnte. Aus der Sicht Rafael Correas hat Álvaro Noboa im Wahlkampf den Eindruck erwecken wollen, dass Rafael Correa Ecuador zu einem neuen Kuba machen wolle. Den Vorwurf, er wolle ein kommunistisches System installieren, hatte Rafael Correa abgestritten. Rafael Correa zweifelt die Richtigkeit der vorläufigen Ergebnisse an und erklärte sich in einer ersten Reaktion zum Sieger des ersten Wahlgangs. Álvaro Noboa bezeichnete seinen Konkurrenten laut Nachrichtenagentur „sda“ als „Freund von Terrorismus, von Chavez und Kuba“, der nun von seinen Mitbürgern Prügel bezogen habe. Im Wahlkampf hatte sich Álvaro Noboa für den Abbruch der diplomatischen Beziehungen mit Kuba und Venezuela eingesetzt. Eine gegensätzliche Position vertreten die beiden Politiker hinsichtlich eines Freihandelsabkommens mit den USA. Rafael Correa will nach Angaben der Nachrichtenagentur „dpa“ kein derartiges Abkommen mit den USA abschließen, während das Freihandelsabkommen eine der wesentlichen Forderungen von Álvaro Noboa ist. Laut Beobachtern der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) verlief die Wahl normal. Unregelmäßigkeiten konnten laut Rafael Bielsa, dem Chef der OAS-Beobachtermission, nicht festgestellt werden.

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April 11, 2006

Ecuador: Nach Manager nun auch Mannschaftsarzt verhaftet

Ecuador: Nach Manager nun auch Mannschaftsarzt verhaftet

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Artikelstatus: Fertig 23:20, 11. Apr. 2006 (CEST)
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Ecuador

Quito (Ecuador), 11.04.2006 – Am 22. März wurde der Manager der Fußballnationalmannschaft aus Ecuador, Vincio Luna, wegen Menschenhandels verhaftet. Vom 9. auf den 10. April wurde nun auch noch der Mannschaftsarzt, Patricio Maldonado, verhaftet. Er war gerade auf dem Flughafen in Quito angekommen, als ihn die Polizei zu einem Verhör brachte.

Seine Verhaftung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit den Vorwürfen, die Luna gemacht werden. Angezeigt wurden sowohl Luna als auch Maldonado von den zwei Ecuadorianern, die ebenfalls in den Fall verwickelt sind. Die Sportfunktionäre des nationalen Fußballverbandes stehen nach wie vor hinter ihrem Manager. Solange es kein rechtskräftiges Urteil gegen Luna gibt, wird er nicht aus dem Amt entlassen. Allerdings tauchen auf den Namenslisten für die nächsten zwei Spiele der Fußballnationalmannschaft die Namen Lunas und Maldonados nicht auf.

Die Mannschaft aus Ecuador ist ein WM-Gruppengegner Deutschlands. Das erste Spiel, das bei der WM auf Ecuador zukommt, findet am 9. Juni 2006 um 21:00 Uhr in Gelsenkirchen statt. Die Mannschaft spielt gegen Polen. Auf Deutschland trifft Ecuador am 20. Juni um 16:00 Uhr in Berlin.

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March 26, 2006

Ecuador: Flugzeug stürzte in Reifenfabrik

Ecuador: Flugzeug stürzte in Reifenfabrik

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Artikelstatus: Fertig 15:19, 26. Mrz. 2006 (CEST)
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Cuenca (Ecuador), 26.03.2006 – In Ecuador ist am Freitag ein Kleinflugzeug abgestürzt, das von Cuenca nach Macas unterwegs war. Der Absturzort befindet sich in einem Industriegebiet der Stadt Cuenca im Süden des Landes 310 Kilometer südlich der Hauptstadt Quito, wo eine Reifenfabrik in der Nähe des Flughafens getroffen wurde.

An Bord befanden sich zwölf Passagiere und zwei Besatzungsmitglieder. Zuerst konnten sechs Überlebende in ein Krankenhaus gebracht werden, später meldete die Nachrichtenagentur AP fünf Tote. Drei Menschen konnten erst nach vier Stunden aus dem Wrack befreit werden. Am Boden wurde niemand verletzt, auch nicht in der Reifenfabrik. Das Rote Kreuz befand sich im Einsatz.

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March 25, 2006

Deutschlands Fußball-WM-Gruppengegner Ecuador in Nöten

Deutschlands Fußball-WM-Gruppengegner Ecuador in Nöten

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Artikelstatus: Fertig 13:59, 25. Mrz. 2006 (CET)
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Ecuador

Quito (Ecuador), 25.03.2006 – Der Manager der Fußballnationalmannschaft aus Ecuador, Vincio Luna, hat Probleme mit der Justiz. Er wurde am Mittwoch verhaftet.

Die Behörden werfen Luna Menschenhandel vor. Er soll am letzten Freitag, dem 17. März 2006, zwei Menschen illegal in die USA eingeschleust haben, indem er Visaanträge für die Beiden im Konsulat der USA abgeben hatte. Als Begründung für die Einreise der beiden gab er an, sie wären angeblich Spieler und Funktionäre der Nationalmannschaft. Offiziell gehören die beiden jedoch nicht der Nationalmannschaft an. Für die Einschleusung soll er laut Ecuadorianischen Presseinformationen eine Geldsumme zwischen 8.000 und 11.000 Euro erhalten haben.

Luna ist seit acht Jahren für die Nationalmannschat verantwortlich. Er hat die Tat nicht gestanden. Die Sportfunktionäre des nationalen Fußballverbandes stehen hinter Luna.

Die Mannschaft aus Ecuador ist ein WM-Gruppengegner Deutschlands. Das erste Spiel, das bei der WM auf Ecuador zukommt, findet am 9. Juni 2006 um 21.00 Uhr in Gelsenkirchen statt. Die Mannschaft spielt gegen Polen. Auf Deutschland trifft Ecuador am 20.06.2006 um 16.00 Uhr in Berlin.

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March 16, 2006

Ecuador: Proteste gegen Freihandelsabkommen mit den USA

Ecuador: Proteste gegen Freihandelsabkommen mit den USA

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Artikelstatus: Fertig 22:37, 16. Mrz. 2006 (CET)
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Quito (Ecuador), 16.03.2006 – Nach anhaltenden Protesten gegen ein geplantes Freihandelsabkommen zwischen Ecuador und den USA hat der ecuadorianische Präsident Alfredo Palacio die Bevölkerung in einer Fernsehansprache zur Ruhe aufgerufen.

Wegen des Umgangs der Regierung mit der Krise ist am Mittwoch der ecuadorianische Innenminister Alfredo Castillo zurückgetreten. Alfredo Castillo hat die Regierung nach eigenen Angaben davor gewarnt, dass sich aus dem Streik von Ölarbeitern und den anschließenden Protesten gegen das geplante Freihandelsabkommen ein Umsturz entwickeln könnte. Der Rücktritt Alfredo Castillos ist bereits der dritte Rücktritt eines Innenministers innerhalb von elf Monaten. Seit 1997 gabe es außerdem Rücktritte dreier Präsidenten. In der Fersehansprache sagte Präsident Alfredo Palacio, dass er nicht vor den Demonstrationen einknicken werde. Zudem sagte er, dass die Proteste das Ziel verfolgten, Chaos zu stiften.

Die Demonstranten und Kritiker des Freihandelsabkommens sehen durch das Abkommen mit den USA ihre Existenz bedroht. Indigene Gruppen befürchten, dass durch das Freihandelsabkommen ihre Kultur in Gefahr gerät und die USA ihren Einfluss in der Region ausdehnen. Cesar Umajinga, einer der Anführer der Proteste sagte gegenüber der BBC, dass vom Abkommen mit den USA nur die Reichen in Ecuador profitierten. Der Präsident kündigte an, dass er das Abkommen nur dann unterzeichnen werde, wenn es dem nationalen Interesse entspräche. Ecuador müsse sich der Welt öffnen, so Alfredo Palacio weiter. Die Forderung der Demonstranten nach einem Referendum über das geplante Freihandelsabkommen bezeichnete Alfredo Palacio als voreilig, da die entscheidende Runde der Freihandelsgepräche erst am 23 März beginnen werde. Die Verhandlungen seien noch nicht abgeschlossen, es gäbe noch einige Probleme zu lösen, sagte der Präsident in der Fersehanspache. Ähnliche Abkommen mit den USA wurden bereits von Kolumbien und Peru unterzeichnet. Die Verhandlungen mit Kolumbien und Peru hatte Washigton ebenso wie die Verhandlungen mit Ecuador im Mai 2004 begonnen. Das Freihandelsabkommen umfasst ein breites Spektrum an Regelungen, vor allem zum freien Handel mit landwirtschaftlichen Gütern und zum Urheberrecht.

Seit Montag haben Gegner des Freihandelsabkommens wichtige Zufahrtsstraßen nach Quito mit brennenden Reifen, Steinen und Baumstämmen blockiert. Berichten zufolge haben die Blockaden bereits zum Anstieg der Preise von Lebensmitteln wie Mais, Kartoffeln und Milch, wegen gesunkener Vorräte in der Hauptsadt Quito und anderen Provinzen geführt. Nachdem sich die Proteste gegen das Freihandelsabkommen im ganzen Land ausgebreitet haben, setzt die Regierung nun das Militär gegen die Demonstranten ein. So setzten die Sicherheitskräfte Tränengas ein, um Blockaden aufzulösen. Dabei sollen mindesten sechs Menschen festgenommen worden sein, 14 Menschen sollen sich nach Angaben der Polizei verletzt haben. Die Proteste haben im Hochland von Ecuador begonnen und haben sich nun auf den ölreichen Südosten des Landes ausgedehnt, wo Demonstranten mehr öffentliche Investitionen forderten und 15 Soldaten als Geiseln genommen haben. Die Soldaten sind nach Angaben des ecuadorianischen Innenministers Oswaldo Jarrin in Puyo, 160 Kilometer von Quito entfernt als Geiseln genommen worden. Oswaldo Jarrin sagte, dass die Geiseln von der Armee befreit würden. Nach Angaben von VOA News, dem offziellen Nachrichtenmedium der US-Regierung, hat die ecuadorianische Regierung Verhandlungen mit den Führern der indigenen Gruppen aufgenommen.

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October 15, 2005

Ecuador: Ex-Staatspräsident Lucio Gutiérrez verhaftet

Ecuador: Ex-Staatspräsident Lucio Gutiérrez verhaftet

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Quito / Manta (Ecuador), 15.10.2005 – Der frühere ecuadorianische Staatspräsident Lucio Gutiérrez wurde gestern, sechs Monate nach seinem Sturz, verhaftet. Er war soeben aus dem Exil zurückgekehrt.

Gutiérrez war mit einem privaten Flugzeug aus Kolumbien gekommen und am Pazifik in der Hafenstadt Manta gelandet. Noch am Flughafen wurde Gutiérrez verhaftet und sofort per Flugzeug in die Hauptstadt Quito gebracht.

Der Vorwurf der Behörden lautet auf Meuterei. In einem Interview hatte Gutiérrez die Rechtmäßigkeit seines Amtsnachfolgers Alfredo Palacio in Frage gestellt.

Quellen

  • Frankfurter Rundschau Online: „Ecuadors Ex-Präsident nach Rückkehr aus Exil verhaftet“ (15.10.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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