Der ehemalige Präsident Ecuadors steht unter Hausarrest

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Flagge Ecuadors

Quito (Ecuador), 09.05.2005 – Ecuadors früherer Präsident Gustavo Noboa steht unter Hausarrest.

Die Staatsanwaltschaft hat ihm Unterschlagung vorgeworfen. Gustavo Noboa soll während seiner Amtszeit von 2000 bis 2003 umgerechnet rund 5,7 Millionen Euro veruntreut haben. Die Gelder standen im Zusammenhang mit Umschuldungsverhandlungen der Auslandsschulden Ecuadors. Im April war Noboa aus dem Exil nach Ecuador zurückgekehrt. Der damalige Oberste Gerichtshof Ecuadors hatte das Verfahren gegen Noboa annulliert.

Kurz darauf wurde dieser Gerichtshof jedoch von dem damaligen Präsidenten Lucio Gutiérrez aufgelöst. Einige Tage später wurde Gutiérrez selbst gestürzt.

Nach der Ernennung des neuen Präsidenten Alfredo Palacio wurde die Staatsanwaltschaft wieder aktiv und hat jetzt den Hausarrest ausgesprochen.

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Quellen