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October 26, 2007

Ungewisse Zukunft von UP Aerospace

Ungewisse Zukunft von UP Aerospace – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ungewisse Zukunft von UP Aerospace

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Veröffentlicht: 21:53, 26. Okt. 2007 (CEST)
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Farmington / Upham (Vereinigte Staaten), 26.10.2007 – Es war der 28. April 2007, als das Unternehmen zum ersten Mal im Blickpunkt der Öffentlichkeit stand. Der zweite Raketenstart der Firma UP Aerospace war geglückt. Das Besondere: An Bord befand sich ein Teil der Asche des Schauspielers James Doohan alias „Scotty“. Doohan verkörperte in der Film- und Fernsehserie Star Trek einen Bordingenieur, der bei der Fangemeinde Kultstatus genießt.

Doch seitdem ist es ruhig geworden um das Unternehmen. Auf der Homepage von UP Aerospace erscheinen seit dem zweiten Start keine neuen Nachrichten mehr. Der einzige Hinweis auf den nächsten Start, der die Bezeichnung „SL-3“ tragen wird, ist die Ankündigung einer Briefmarke, die erworben werden kann.

Am Mittwoch, dem 24. Oktober, gab es dann nach langer Zeit wieder eine öffentliche Äußerung von Eric Knight, dem Chef des Unternehmens. Anlass war das „International Symposium for Personal Spaceflight 2007“, das vom 24. bis 25. Oktober im New Mexico Farm and Ranch Heritage Museum in Las Cruces, New Mexico, stattfand. Doch alle, die auf eine konkrete Aussage über die schon seit längerem angekündigten nächsten Flüge warteten, wurden enttäuscht. Knight sagte lediglich, dass seine Firma ein Beispiel dafür sei, wie die Kommerzialisierung des Weltraums im Wirtschaftsleben vonstatten gehen könnte.

Weiter legte er dar, welche Erkenntnisse man aus dem Start im April 2007 gewonnen habe. „We can design, develop and fly something into space, recover it and provide it back to our customers and students. (Wir können etwas konstruieren, entwickeln und in den Weltraum bringen, es wieder zurückholen und es zu unseren Kunden und Studenten zurückliefern.)“. Bisher habe, so Knight weiter, alles nur auf dem Papier gestanden.

Bezüglich des Überlebens seiner Firma gab sich Knight optimistisch. Man würde mit den Starts einen Gewinn erzielen, auch würde man wieder von New Mexico aus starten. Einen neuen Starttermin gab der CEO aber nicht bekannt.

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April 29, 2007

Zweiter Raketenstart von UP Aerospace erfolgreich

Zweiter Raketenstart von UP Aerospace erfolgreich

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Artikelstatus: Fertig 13:46, 29. Apr. 2007 (CEST)
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James Doohan 1997

Gordan Cooper

Farmington / Upham (Vereinigte Staaten), 29.04.2007 – Gestern ist der zweite Raketenstart der Firma UP Aerospace geglückt. An Bord war unter anderem ein Teil der Asche des Schauspielers James Doohan alias „Scotty“ und des Astronauten Gordon Cooper. Doohan verkörperte in der Film- und Fernsehserie Star Trek einen Bordingenieur, der bei der Fangemeinde Kultstatus genießt. Zum geflügelten Wort wurde dabei der Spruch „Beam me up, Scotty“. Fans hatten über 11.000 Trauerbekundungen geschickt, die sich auf einer CD mit an Bord befanden. Die Firma Celestis, Inc. buchte einen Flug bei UP Aerospace, um eine entsprechende Dienstleistung anzubieten. Familienangehörige müssen für den Flug 495 US-Dollar zahlen. Insgesamt befand sich die Asche von 200 Menschen an Bord.

Der Flug mit der Bezeichnung „SL-2“ der zweistufigen Rakete SpaceLoft XL begann am 28. April um genau 8:56 Uhr Ortszeit und dauerte 15 Minuten. Danach kehrte die Nutzlast in einer Kapsel planmäßig zur Erde zurück. Es wurde eine maximale Höhe von umgerechnet 117 Kilometern erreicht. Das Startsignal wurde von Suzan Cooper und Wende Doohan gegeben. Die beiden sind die Witwen des Schauspielers und des Astronauten. Die Rückkehrkapsel landete kurz nach 9:00 Uhr Ortszeit auf dem Raketenversuchsgelände White Sands.

An Bord waren auch Experimente verschiedener Schulen und Universitäten aus aller Welt. Es war gleichzeitig der erste erfolgreiche kommerzielle Flug vom neuen Weltraumbahnhof Spaceport America.

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April 3, 2007

Der letzte Beam – Scottys Asche fliegt in den Weltraum

Der letzte Beam – Scottys Asche fliegt in den Weltraum

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Artikelstatus: Fertig 22:25, 3. Apr. 2007 (CEST)
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Upham / Las Cruces (Vereinigte Staaten), 03.04.2007 – Am 28. April 2007 soll es soweit sein. Dann werden die sterblichen Überreste von James Doohan, der den „Bordingenieur Scotty“ in der Fernseh- und Kinoserie Star Trek verkörperte, in den Weltraum transportiert. Der Start soll mit einer Rakete der Firma UP Aerospace vom Spaceport America aus erfolgen, das bestätigte Jerry Larson gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press.

Ursprünglich war der Flug für den Dezember 2005 geplant, musste dann aber aufgrund technischer Probleme mit den Startraketen mehrfach verschoben werden. Mit Doohan, der am 20. Juni 2005 verstorben war, werden auch 200 andere Menschen auf diese Art bestattet, unter anderem der NASA-Astronaut Gordon Cooper. Anbieter ist nach Angaben der Rheinischen Post die Firma Space Services Inc., die einen Flug bei UP Aerospace gebucht hatte. Die Firma UP Aerospace teilt auf ihrer Homepage jedoch mit, dass es sich um die Firma Celestis, Inc. handelt. Die Mission trägt die Bezeichnung „SL-2“. Das bedeutet, es handelt sich um den zweiten Flug einer Rakete vom Typ „SpaceLoft XL“.

Bei dem Flug der Firma Celestis am 28. April handelt es sich um einen so genannten „Legacy Flight“. Das bedeutet: Es wird nur ein Teil der Asche in den Weltraum fliegen und dann wieder zur Erde zurückkehren, wo sie den Familienangehörigen wieder ausgehändigt wird. Insgesamt ist es der sechste Flug von Celestis mit der Asche Verstorbener an Bord einer Kapsel.

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  • „Scotty“-Darsteller James Doohan ist tot (20.07.2005)
  • „Scottys“ Asche wird ins Weltall „gebeamt“ (15.10.2005)

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September 28, 2006

Zukunft von UP Aerospace nach Absturz nicht akut gefährdet

Zukunft von UP Aerospace nach Absturz nicht akut gefährdet

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Artikelstatus: Fertig 23:54, 28. Sep. 2006 (CEST)
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Farmington (Vereinigte Staaten), 28.09.2006 – Das noch junge Unternehmen UP Aerospace scheint den Absturz seiner ersten Rakete SpaceLoft XL am Montag nach dem Start vom Spaceport America in New Mexico geschäftlich überstehen zu können. Das geht aus einer Stellungnahme des Finanzchefs William Heiden hervor, die er in einem Telefoninterview mit der Rocky Mountain News machte. Demnach sei der Business-Plan „lebensfähig“.

Nach dem Start seien etwa 400 E-Mails bei Heiden eingegangen. Darunter waren auch Nachrichten von Unternehmen, die sich für die zukünftigen Starts interessieren. Aber auch potentielle Investoren hätten sich gemeldet.

Für die nächsten zwölf Monate haben Kunden bisher neun Flüge gebucht. Einer der Flüge ist am 21. Oktober geplant, bei dem die Asche von James Doohan an Bord sein wird. Doohan wurde in seiner Rolle als „Scotty“ bei der Serie „Star Trek“ bekannt. Auch die verbrannten Überreste des Mercury-Astronauten Gordon Cooper sollen mitgenommen werden.

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September 27, 2006

Untersuchungen zum Absturz der Rakete SpaceLoft XL haben begonnen

Untersuchungen zum Absturz der Rakete SpaceLoft XL haben begonnen

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Artikelstatus: Fertig 16:50, 27. Sep. 2006 (CEST)
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Upham (Vereinigte Staaten), 27.09.2006 – Eine kurze Mitteilung auf der Website der Firma UP Aerospace: Das Unternehmen hat mit der Untersuchung der Anomalien der Rakete SpaceLoft XL nach dem Start begonnen. Man will die Ergebnisse veröffentlichen, sobald sie vorliegen. Bezug nimmt sie dabei auf den Absturz der Rakete vorgestern (Wikinews berichtete), der für eine große Enttäuschung sorgte. Die Stimmung im Kontrollraum schlug nach den ersten Gratulation kurz nach dem Abheben schnell in Schweigen um, nachdem jemand im Kontrollraum gesagt hatte: „Das Radar zeigt, dass sie zurück kommt.“

Bereits vorgestern habe man die Rakete in einem unzugänglichen Gelände lokalisiert. Gestern teilte Bill Heiden, ein Mitarbeiter des Unternehmens mit, dass man mit einem Fahrzeug nicht näher als sechs Meilen an die Rakete herankommen könne. Man wolle sich nun zu Fuß in das Gelände begeben, um dann zu bestimmen, wie die Rakete zu bergen sei. Wenn alle Teile geborgen seien, wolle man die Untersuchungen zur Unglücksursache fortsetzen. Eine Beantwortung der Frage nach dem exakten Grund der Fehlfunktion sei erst danach möglich, zusätzlich müssten die beiden Flugrekorder ausgewertet werden.

Heiden sagte auch, dass sie gesehen hätten, dass sich Rakete und Nutzlast voneinander getrennt hätten, aber man wolle nicht weiter spekulieren. Nach der Bergung solle die Nutzlast den Kunden wieder zurückgegeben werden, auch werde man den Kunden anbieten, diese mit auf den nächsten Flug zu nehmen. Unter den Raketenenthusiasten und zahlreichen Beobachtern wird heftig spekuliert. Einige vermuten das Problem bei einem der Flügel der Rakete.

Trotz des Fehlschlags kündigte Tracey Larson von UP Aerospace an, den nächsten Flug wie vorgesehen am 21. Oktober durchzuführen. Dann soll die Asche von James Doohan alias „Scotty“ aus der Serie Star Trek in den Weltraum transportiert werden. Außerdem sei die Tatsache, dass sich die Rakete in die Luft erhoben habe, bereits als Erfolg zu werten.

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September 26, 2006

Erster Raketenstart auf dem „Spaceport America“ endet mit Absturz

Erster Raketenstart auf dem „Spaceport America“ endet mit Absturz

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Artikelstatus: Fertig 21:35, 26. Sep. 2006 (CEST)
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Die Asche von James Doohan alias „Scotty“ soll mit einer Rakete dieses Typs in den Weltraum fliegen

Upham (Vereinigte Staaten), 26.09.2006 – Der Spaceport America erlebte gestern den ersten Countdown für einen Raketenstart. Eine Höhenforschungsrakete vom Typ „SpaceLoft XL“ startete mit einigen Stunden Verzögerung um 14:14 Uhr Ortszeit von dem gerade neu entstehenden Weltraumbahnhof in Upham, New Mexico. Zwar dauerte der Flug wie geplant 13 Minuten, doch die erforderliche Höhe wurde nicht erreicht. Eine Fehlfunktion in zwölf Kilometern Höhe war die Ursache.

Der ursprünglich für 07:30 Uhr Ortszeit vorgesehene Start musste zuerst auf 10:00 Uhr oder 10:30 Uhr verschoben werden. Ein Mitarbeiter des Start-Teams gab gegenüber dem Fernsehsender „KOB-TV“ als Grund Probleme mit einem Transponder an. Dieser Transponder, so heißt es weiter, würde nicht mit der „White Sands Missile Range“ kommunizieren, wo die Rakete nach ihrem Flug wieder landen solle.

Nach einiger Zeit wurde eine zweite Verschiebung bekannt gegeben. Die Rakete sollte nun zwischen 11:00 Uhr und Mittag starten. Zu der Zeit werde aus einer zweiten Rakete ein Transponder ausgebaut, um diesen dann anstelle des defekten Transponders einzubauen. Der Sender „KRQE News 13“ berichtete im Gegensatz dazu, dass der alte Transponder zwar ausgebaut, aber repariert und wieder eingebaut werden sollte. Gegenüber Reuters erklärte Bill Heiden, ein Mitarbeiter von UP Aerospace, die Techniker hätten das Problem jedenfalls diagnostiziert und würden es beheben können. Es handele sich dabei um eine fehlerhafte elektrische Verbindung zum Transponder. Dieser Transponder erlaubt die Bahnverfolgung nach dem Verlassen der Startrampe.

Geplant wurde trotz der Schwierigkeiten mit einem Start am selben Tag. Die Onlineausgabe der Zeitung „Las Cruces Sun-News“ vermeldete danach eine neue Startzeit. Nun sollte die Rakete um 13:30 Uhr Ortszeit abheben. Um 11:50 Uhr Ortszeit dann wieder eine neue Meldung. Bruce Daniels vom „ABQnewsSeeker“ berichtete über einen Startversuch um 14:00 Uhr Ortszeit. Sollte die Rakete demnach bis dahin nicht abgehoben haben, würde dieser wahrscheinlich auf den nächsten Tag verschoben. Um 14:14 Uhr schließlich hob die Rakete ab.

Die Nachrichtenagentur AP meldete um 14:43 Uhr, dass die Rakete abgestürzt sei und nicht den suborbitalen Raum erreicht habe. Das hätte ein Offizieller mitgeteilt. Die Rakete hätte Informationen zur Bodenstation gesendet, die darauf schließen ließen, das etwas falsch gelaufen sei. Wo die Landung der Rakete erfolgte und in welchem Zustand sie war, war zunächst unklar. Schließlich teilte der Missionsdirektor erste Einzelheiten mit. In einer Höhe von 40.000 Fuß (12.190 Metern) gab es eine Fehlfunktion. Es habe einen unerwarteten aerodynamischen Effekt gegeben, so dass die Rakete die vorhergesehene Höhe nicht erreicht habe. Dieser Effekt war kurz nach dem Start zu beobachten, die Rakete schraubte sich wie ein Korkenzieher in die Höhe. Die Rakete sei dann in einem Tal niedergegangen, und man hofft, die Nutzlast zu bergen.

Der Start wurde von hunderten von Zuschauern verfolgt. Nachdem sie zuerst gefeiert hatten, wurde der Freundentaumel durch die Mitteilung der Fehlfunktion jäh unterbrochen.

Die Rakete hatte ungefähr 50 Nutzlasteinheiten an Bord. Darunter befanden sich auch wissenschaftliche Experimente einer High School und einer Universität. Ein Experiment stammte von der „Farnsworth Aerospace Magnet School“ in St. Paul, Minnesota. Zwei Studenten waren extra nach Upham gefahren, um den Start zu beobachten. Ihr Experiment beinhaltete zwei digitale und zwei analoge Uhren. Sie wollten herausfinden, ob die Beschleunigung eines Raketenstarts Einfluss auf die Zeitmessung hat.

Ein weitere Nutzlast kam von der „University of Colorado at Boulder“. Dabei handelte es sich um die ein Experiment namnes „RocketSat“, bei dem die kosmische Strahlung und Mikrowellen gemessen werden sollten. An Bord befand sich auch die Asche eines verstorbenen Tierarztes aus Colorado.

Richard Branson investiert 170 Millionen Euro in den Spaceport America

Der Flug sollte 13 Minuten dauern, die erreichte Geschwindigkeit dabei 5.633 Kilometer pro Stunde betragen. Die Rakete konnte eine Gesamtnutzlast von maximal 50 Kilogramm befördern, die in eine Höhe von maximal 113 Kilometern gebracht werden konnte. Der Kostenrahmen pro Nutzlast bewegt sich zwischen einigen hundert bis zu mehreren tausend US-Dollar. Hergestellt und betrieben wurde die Rakete von der Firma UP Aerospace, die sich für ein einfaches Design entschieden hat. Die Einstufen-Rakete benutzt als Treibstoff Ammoniumperchlorat, genau wie die Feststoffraketen des Space Shuttle. Einmal gezündet, lässt sich die Rakete nicht mehr abstellen.

Mit dem so genannten STAR-Programm (Space Technology & Academic Research) wendet sich das Unternehmen speziell an Bildungseinrichtungen. Die Strategie besteht darin, dass es sich die Nutzlast rein nach Gewicht bezahlen lässt. Die günstigen Preise sollen es Universitäten und Schulen eher ermöglichen, Experimente im Weltraum durchzuführen.

Für die nächsten zwölf Monate haben Kunden bisher neun Flüge gebucht. Einer der Flüge ist am 21. Oktober geplant, bei dem die Asche von James Doohan an Bord sein wird. Doohan wurde in seiner Rolle als „Scotty“ bei der Serie „Star Trek“ bekannt. Auch die verbrannten Überreste des Mercury-Astronauten Gordon Cooper sollen mitgenommen werden.

Der US-Bundesstaat New Mexico unterstützt die Entstehung des Weltraumbahnhofs, in den 225 Millionen US-Dollar investiert werden sollen. Charles Wollmann, ein Sprecher des Ministeriums für wirtschaftliche Entwicklung von New Mexico, hob hervor, der Raketenstart sei ein erster sehr wichtiger Schritt für die Entwicklung von „Spaceport America“. Auch Richard Branson mit seiner Firma Virgin Galactic will den Weltraumbahnhof für seine ab 2008 angebotenen Touristenflüge in den Weltraum nutzen.

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July 28, 2006

„Scottys“ letzter Wunsch wird im Oktober erfüllt

„Scottys“ letzter Wunsch wird im Oktober erfüllt

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Artikelstatus: Fertig 19:02, 28. Jul. 2006 (CEST)
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Redmond (Washington) / Houston (Vereinigte Staaten), 28.07.2006 – Der letzte Wunsch des kanadischen Schauspielers James Doohan soll demnächst in Erfüllung gehen. Der einstige Darsteller des Chefingenieurs „Montgomery Scott“ aus „Raumschiff Enterprise“, genannt „Scotty“, wollte nach seinem Tod ins Weltall geschossen werden. Doohan starb am 20. Juli 2005 in Redmond im Alter von 85 Jahren.

Ursprünglich war der Termin für den „Memorial Spaceflight“ im Dezember 2005 geplant, jetzt wurde bekannt, dass sich das Vorhaben auf Oktober 2006 verschoben hat. Verantwortlich für den Flug ist die Firma Space Services Inc. in Houston im US-Bundesstaat Texas. Dabei werden einige Gramm aus der Urne mehr als 110 Kilometer in den Weltraum transportiert. Außer Scottys Asche wird noch die Asche von weiteren 100 Menschen im All verstreut.

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October 15, 2005

„Scottys“ Asche wird ins Weltall „gebeamt“

„Scottys“ Asche wird ins Weltall „gebeamt“

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James Doohan (1997)

Redmond (Washington) / Houston (Vereinigte Staaten), 15.10.2005 – Der letzte Wunsch des kanadischen Schauspielers James Doohan soll in Erfüllung gehen. Der einstige Darsteller des Chefingenieurs „Montgomery Scott“ aus „Raumschiff Enterprise“, genannt „Scotty“, wird am 6. Dezember 2005 ins Weltall geschossen. Zumindest, was von ihm übrig blieb, seine Asche. Doohan starb am 20. Juli diesen Jahres in Redmond im Alter von 85 Jahren.

Dies gab gestern in Houston die Firma „Space Services Inc.“ bekannt. Doohan werde ins All „gebeamt“. Zusammen mit 170 weiteren Kunden des Unternehmens hebt Doohans Asche an Bord einer kommerziellen Rakete ab. Startplatz wird der kalifornische Luftwaffenstützpunkt Vandenberg sein.

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  • rundschau.co.at: „Letzter Wunsch“ (15.10.2005, 08:47 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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July 20, 2005

„Scotty“-Darsteller James Doohan ist tot

„Scotty“-Darsteller James Doohan ist tot

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James Doohan (1997)

Redmond (Washington) (USA), 20.07.2005 – Der kanadische Schauspieler James Doohan ist tot. Er starb im Alter von 85 Jahren im Beisein seiner Familie um 05:30 Uhr Ortszeit in seinem Haus in Redmond, Washington, an den Folgen einer Lungenentzündung. Die Todesnachricht wurde durch seinen Manager und Freund Steve Stevens der Öffentlichkeit zugänglich. Er teilte weiterhin mit, Doohan sei im Schlaf gestorben um fortzufahren: „Er liebte es, Scotty zu sein, und er liebte die ganze Star-Trek-Sache. Ich glaube nicht, dass die meisten Leute wussten, was für ein großartiger Schauspieler er war.“ Der Schauspieler war an Alzheimer erkrankt und verbrachte seinen Lebensabend in seinem Haus in Redmond. Nach DeForest Kelley ist Doohan der zweite Schauspieler der Originalserie, der inzwischen verstorben ist.

James Doohan litt schon seit längerem an Diabetes, Lungenfibrose und an der Parkinson-Krankheit. Seine Frau Wende Doohan gab im Juli 2004 bekannt, dass bei ihrem Ehemann die Alzheimersche Krankheit diagnostiziert wurde. Danach verabschiedete sich Doohan von seinen Fans. Sein endgültig letzter Auftritt in der Öffentlichkeit war dann im Oktober 2004. Er wurde mit einem Stern auf Hollywoods „Walk of Fame“ für sein Lebenswerk geehrt.

Ein Weltstar wurde James Doohan als Bordingenieur Montgomery Scott, genannt „Scotty“ in der Fernseh- und Filmreihe „Star Trek“. Er spielte in der Serie den Bordingenieur, der auch den berühmten „Transporter“ bediente, mit dem die Crew an einen anderen Ort „beamte“. So verband sich mit ihm der zum geflügelten Wort gewordene, aber in der Serie nie verwendete Spruch „Beam me up, Scotty!“ („Beam mich herauf, Scotty!“)

Die offizielle Star Trek Homepage hat in der Zwischenzeit ein Message Board unter der Überschrift „We will miss you Scotty“ eingerichtet. Dort können Fans und Freunde des Schauspielers einen letzten Gruß hinterlegen.

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