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December 30, 2011

Samoa überspringt dieses Jahr den 30. Dezember

Samoa überspringt dieses Jahr den 30. Dezember

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Veröffentlicht: 17:26, 30. Dez. 2011 (CET)
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Hier liegt Samoa

Apia (Samoa), 30.12.2011 – In dem Inselstaat Samoa fällt dieses Jahr Freitag, der 30. Dezember aus. Das Land will dadurch die Datumsgrenze verschieben. Samoa will sich so bessere Handelsbeziehungen mit China, Australien und Neuseeland verschaffen. Das 192-Tausend-Einwohner Land stellte aus diesem Grund bereits vom Rechtsverkehr zum Linksverkehr um. Da der amerikanische Teil Samoas weiterhin auf der östlichen Seite der Datumsgrenze verbleibt, können Touristen zukünftig ohne weite Reisen zweimal den selben Tag erleben. Samoas Ministerpräsident Tuilapa Malielegaoi freut sich gegenüber einem Reporter: „Man kann zwei Geburtstage, zwei Hochzeiten und zwei Hochzeitstage zum selben Datum – an verschiedenen Tagen – feiern, in weniger als einer Flugstunde Entfernung.“ 775 Samoaner dürften über die Umstellung nicht sehr erfreut sein: Ihr Geburtstag entfällt dieses Jahr.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Ozeanien

Quellen[Bearbeiten]

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February 23, 2006

Südpazifischer Inselstaat Samoa erstmals auf der Hannover-Messe

Südpazifischer Inselstaat Samoa erstmals auf der Hannover-Messe

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Artikelstatus: Fertig 23:06, 23. Feb. 2006 (CET)
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Hannover (Deutschland), 23.02.2006 – Erstmals seit Bestehen der Hannover-Messe nimmt eine Firma aus dem Südpazifischen Inselstaat Samoa an der Messe als Aussteller teil. Das Thema „Energiegewinnung“ ist das Hauptthema der Hannover-Messe 2006. Die „Energy“, die diesjährige Leitmesse, handelt von Wasserstoff- und Brennstoffzell-Technologien sowie erneuerbaren Energien.

In diesem Bereich wird sich die Firma Electric Power Corporation (EPC) aus der Energiedienstleistungsbranche präsentieren. EPC wurde im Jahr 1972 gegründet. Sie ist ein staatseigenes Unternehmen und hat eine Monopolstellung auf Samoa. Derzeit versorgt EPC rund 32.000 Kunden. Vertreten wird die Firma in Hannover unter anderem durch ihren General-Manager Muaausa Joseph S. Walter.

Walter sagte zu den Zielen seiner Firma: „Wir haben uns der Nutzung erneuerbarer Energien verschrieben, ob aus biologischen Ressourcen, ob aus Wind und Wasserkraft, Wasserstoff und Brennstoffzellen – jedes sinnvolle Konzept ist für uns interessant.“

EPC leistete die gesamte Aufbauarbeit im Strombereich des Landes, um 95 Prozent der Bevölkerung des Inselstaates mit Elektrizität zu versorgen. Ende der 1990-er Jahre begann eine Reformierung des Unternehmens. Der kommerzielle Gedanke rückte in den Vordergrund, ohne dabei die verarmten Bevölkerungsteile Samoas zu vernachlässigen. Dafür wurde eine besondere „Billigtarifstrategie für einkommensschwache Verbraucher“ ins Leben gerufen. Erstmals im Jahr 2002 konnte EPC seit der Unternehmensgründung in der Bilanz einen Gewinn verbuchen.

Die Stromherstellung in dem kleinen Land ist relativ aufwändig und daher auch teuer. Der General-Manager Walter erhofft sich durch die Teilnahme auf der Hannover-Messe einen gangbaren Weg auf der Suche nach alternativen Energiequellen. Er sucht auch nach einer Lösung, um die Gesamtmenge der jetzt noch importierten Kraftstoffe auf Samoa reduzieren zu können. Walter öffnet seine Firma auch für Energiedienstleister anderer Länder, um gemeinsam neue Energiekonzepte ausarbeiten zu können. Von deren Ergebnis profitieren dann vielleicht auch andere Länder in weiteren Tropenregionen der Welt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  • innovations-report.de: „Samoa sucht Energiealternativen auf der HANNOVER MESSE 2006“ (22.02.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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April 6, 2005

Amnesty international prangert Hinrichtungen in China an

Amnesty international prangert Hinrichtungen in China an

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Berlin (Deutschland), 06.04.2005 – Die Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) hat eine Statistik zur Todesstrafe für das Jahr 2004 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass im vergangenen Jahr so viele Menschen wie noch nie in den vergangenen 25 Jahren hingerichtet wurden. Mit geschätzten 3.400 vollstreckten Todesurteilen führt China die Statistik von „ai“ an.

Weil in China keine offizielle Zahl der vollstreckten Todesurteile veröffentlicht wird, basiert die Zahl, die ai angibt, auf chinesischen Berichten, die in Zeitungen oder im Internet zu lesen waren. Möglicherweise liege die Zahl noch deutlich höher. Im Bericht der Menchenrechtsorganisation wird ein Delegierter des Nationalen Volkskongress im März 2004 mit den Worten zitiert, in China würden jährlich fast 10.000 Menschen hingerichtet.

Weltweit wurden 2004 laut ai-Statistik mindestens 3.797 Menschen hingerichtet und 7.395 Todesurteile gesprochen. Ähnlich wie in den vergangenen Jahren wurden in vier Ländern besonders viele Todesurteile vollstreckt, darunter befinden sich China (mindestens 3.400), Iran (mindestens 159), Vietnam (mindestens 64) und die USA (59), die meisten davon (23) im Bundesstaat Texas.

In 84 Ländern wurde die Todesstrafe für jede Art von Verbrechen abgeschafft (Stand 2004). Im vergangenen Jahr schafften Bhutan, Griechenland, Samoa, Senegal und die Türkei die Todesstrafe vollständig ab. In weiteren Ländern gibt es bei der Todesstrafe Memoranden oder bestimmte Ausnahmen.

Amnesty international begrüßt im Bericht die Entscheidung des Obersten Gerichts der USA vom März 2005, wonach die Todesstrafe für Minderjährige abgeschafft wurde. Die Organisation fordert die UN-Menschenrechtskommission auf, einen klaren Beschluss gegen die Todesstrafe bei Minderjährigen zu fassen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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