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October 8, 2005

Deutsche PKW-Maut wieder im Gespräch

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Deutsche PKW-Maut wieder im Gespräch

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Mautbrücke in Deutschland

Berlin (Deutschland), 08.10.2005 – In den Deutschen Bundesländern wird drei Wochen nach der Bundestagswahl heftig über die Einführung einer PKW-Maut diskutiert. Die Minister der Bundesländer sähen gerne die Einnahmen aus der Maut. Sie planen bereits die Einführung. Es wurde eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe gegründet, die unter der Leitung Baden-Württembergs steht. Im Gegenzug zur Maut-Einführung wollen die Bundesländer die Mineralölsteuer senken.

Anders hingegen die Pläne der deutschen Bundesregierung: So sprach sich Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe eindeutig gegen die Einführung einer Autobahn-Vignette aus. Unterstützt wird Stolpe vom ADAC und dem AvD. Beide Automobilclubs protestierten bereits gegen die Pläne der Länderminister.

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August 22, 2005

Manipulationen am Tacho und am Geschwindigkeitsbegrenzer künftig strafbar

Manipulationen am Tacho und am Geschwindigkeitsbegrenzer künftig strafbar

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Berlin (Deutschland), 22.08.2005 – Nach Auskunft des Bundesverkehrsministeriums ist es seit dem 1. August 2005 strafbar, den Kilometerstand oder die Messvorgänge am Tachometer zu verändern. Dadurch soll die Hürde für Gebrauchtwagenhändler erhöht werden, durch diese Vorgänge die Wagen wertvoller erscheinen zu lassen.

Durch eine andere Maßnahme soll der Schutz von Busreisenden erhöht werden. Bei Fahrzeugen mit Geschwindigkeitsbegrenzern wie Reisebussen oder LKWs soll künftig auch deren Manipulation strafbar sein.

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May 19, 2005

Finanzspritze für den Transrapid: 113 Millionen Euro für Weiterentwicklung

Finanzspritze für den Transrapid: 113 Millionen Euro für Weiterentwicklung

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Berlin (Deutschland), 19.05.2005 – Der Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe kündigte bei der heutigen Unterzeichnung des Vertrages zur Weiterentwicklung der Systemtechnik mit der Siemens AG, ThyssenKrupp AG und Transrapid International an, dass die Bundesregierung 113 Millionen Euro für die Weiterentwicklung der Transrapid-Technologie zur Verfügung stellen will. Ziel der Investition ist es, den Transrapid auch für Kurzstrecken tauglich zu machen. Bisher war die Magnetschwebebahn in erster Linie für lange Strecken konzipiert worden.

Konkret sollen vor allem Teilsysteme des Fahrzeugs, der Antrieb und die Betriebsleittechnik weiterentwickelt werden. Der Transrapid soll so im Personenverkehr schneller, effizienter und billiger werden.

Bei der Investition handelt es sich auch um eine wirtschaftspolitische Entscheidung. Stolpe führte aus, dass der Transrapid international auf große Aufmerksamkeit stoße. „Hochwertige Punkt-zu-Punkt-Verbindungen sind ein Marktsegment für die Magnetschwebebahntechnik, wie ernsthafte Interessenbekundungen auch aus dem Ausland zeigen.“

Bisher fährt der Transrapid nur in China und auf einer Versuchsstrecke im Emsland. In München hofft man, für die Anbindung des Flughafens an das Stadtzentrum Ende 2006 das Planfeststellungsverfahren zu beenden und Anfang 2007 mit dem Bau beginnen zu können.

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May 15, 2005

Erste Details zu Onur Air bekannt

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Erste Details zu Onur Air bekannt

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Artikelstatus: Fertig 21:45, 15. Mai 2005 (UTC)
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Braunschweig (Deutschland) / Amsterdam (Niederlande) / Istanbul / Ankara (Türkei), 15.05.2005 – Die Zentrale Onur Airs in Istanbul hat auf das am Donnerstag ausgesprochene Flugverbot mit der Androhung von Klagen gegen Deutschland und die Niederlande reagiert. Onur-Air-Chef Cankut Bagana erwartet eine Erklärung für die Entscheidung der Luftfahrtbehörden. Käme diese nicht, werde er den Gang vor Gericht antreten. Bis zum Verbot flog Onur Air 73 Flughäfen in ganz Europa an. Sie besitzt 25 Maschinen des Typ Airbus A 320, A 321 und A 300. Nach eigenen Angaben beförderte die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Fluggäste aus Westeuropa in die verschiedenen Urlaubsländer.

Ein Mitarbeiter der Onur Air in Düsseldorf hingegen zeigte sich kooperativ. Er bat um Aufklärung, welche Mängel vorhanden seien, damit diese behoben werden könnten. Derzeit ist Onur Air damit beschäftigt, alle Flugpassagiere auf andere Airlines umzubuchen. Probleme gäbe es dabei nicht, diese Aktion sei nur sehr kostspielig und zeitaufwändig.

Mittlerweile wurden auch erste Details bekannt, wegen denen das Flugverbot ausgesprochen wurde. Offenbar wurden bereits seit längerer Zeit bei Onur Air-Maschinen erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt. Neben zahlreichen Zwischenfällen hat ein Vorgang vom letzten Dienstag den Anlass für das Verbot ausgelöst. Eine Sprecherin aus den Niederlanden nannte dabei konkret den Start eines Airbus in Antalya. Dabei habe der Pilot eine Fehlermeldung in dem zum Abbremsen nötigen Schubumkehrsystem erhalten. Trotzdem sei das Flugzeug gestartet und später auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol gelandet. Auch Probleme mit defekten Triebwerken und abgewetzten Reifen wurden genannt.

Onur Air hätte zuvor schon mehrere Warnungen von den Luftfahrtbehörden bekommen, auch eine „letzte Warnung“ sei den Verantwortlichen zugegangen. Jetzt ist es Angelegenheit Onur Airs, Verbesserungen an den Maschinen nachzuweisen, ehe das Flugverbot wieder aufgehoben würde.

Bereits morgen sollen Luftfahrtbehörden in den Niederlanden Gespräche zwischen den türkischen, niederländischen und deutschen Luftfahrtbehörden stattfinden. Die Verantwortlichen aus Ankara sind bestrebt, die Krise baldmöglichst beilegen zu können. Der türkische Verkehrsminister Yildirim sagte in einem Fernsehbericht: „Wir erwarten, dass das Problem im gegenseitigen Verständnis gelöst wird.“

Nach dem Flugverbot verhängte die Türkei kurzfristig ein Landeverbot für deutsche Ersatzmaschinen. Nach einer Intervention der deutschen Botschaft in Ankara und des Außenministeriums wurde dieses aber wieder aufgehoben. Auch der deutsche Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe hatte wegen der vielen tausend europäischen Fluggäste vermittelt.

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  • Flugverbot für türkische Chartergesellschaft Onur Air (14.05.2005)

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March 16, 2005

Eintrittskarten zur Fußball-WM in Deutschland gelten auch für den Nahverkehr

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Berlin (Deutschland), 16.03.2005 – Nach Angaben von Verkehrsminister Manfred Stolpe gelten erstmals in der WM-Geschichte die Eintrittskarten auch für den öffentlichen Nahverkehr. Die Tickets berechtigen am Spieltag zur kostenlosen Nutzung von Bussen und Bahnen. Die Bundesregierung möchte die Besucher damit zum Verzicht auf das Auto bewegen.

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February 27, 2005

A1-Ausbau wird privat finanziert

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A1-Ausbau wird privat finanziert

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Verlauf der A1

Berlin / Bremen / Hamburg (Deutschland), 27.02.2005 – Der Ausbau der A1 zwischen Hamburg und Bremen soll von privaten Investoren finanziert werden. Die Refinanzierung erfolgt über die LKW-Maut. Das gab Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe in Berlin bekannt. Der Abschnitt zwischen dem Buchholzer Dreieck und dem Bremer Kreuz ist das erste deutsche Autobahnprojekt, das nicht mehr aus dem Bundeshaushalt finanziert werden soll. Welcher Investor den Zuschlag erhält, wird im kommenden Jahr entschieden.

Das ist das erste Mal, dass das so genannte „public-private-partnership“, eine Öffentlich-Private-Partnerschaft, für den Bau einer Bundesautobahn genutzt wird. Bislang war so etwas nur bei Tunneln und Brücken gesetzlich möglich. Nur die Planungskosten muss weiterhin der Bund tragen.

Die A1 soll in diesem Abschnitt sechsspurig ausgebaut werden. Dieser Plan, der von der Freien und Hansestadt Hamburg, der Hansestadt Bremen und dem Land Niedersachsen bereits seit Jahren gefordert wird, war bislang an leeren öffentlichen Kassen gescheitert.

Quellen

  • ndr.de: „“ B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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