WikiNews de

August 3, 2015

Internationaler Wettbewerb für Studenten auf dem Hockenheimring

Internationaler Wettbewerb für Studenten auf dem Hockenheimring

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:45, 3. Aug. 2015 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Bewertung von Entwurf und Konstruktion

Prüfung des Handlings

Logo der Formula Student Electric

Hockenheim (Deutschland), 03.08.2015 – Die ersten Plätze der zehnten Auflage der Formula Student Germany (FSG) mit selbst entwickelten Rennfahrzeugen gingen an die Seriensieger. Den Pokal in der Klasse FSC mit Verbrennungsmotor holte sich am Sonntag abend das amerikanisch-deutsche Team Global Formula Racing (TeamGFR) (928,33 Punkte) von der Oregon State University in Corvallis und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Ravensburg. Sieger bei den Elektroautos der Klasse FSE wurde das Formula Student Team Delft (923,02 Punkte) von der niederländischen Technischen Universität (TU). Das TeamGFR gewann bereits 2011, 2013 und 2014, schaffte somit dieses Jahr den Hattrick. Die Delfter gewannen ebenfalls zum vierten Mal nach ihrem Hattrick von 2011, 2012 und 2013.

Anders als bei der Formel 1 geht es bei den Studenten nicht um Rundenrekorde sondern darum, in einer Konstruktionsmeisterschaft ein überzeugendes Gesamtkonzept eines kostengünstigen und energie-effizienten Rennwagens zu entwickeln, der sich auch auf der Rennstrecke bewährt. Neben Entwurf und Konstruktion werden Kostenanalyse und ein Geschäftsmodell beurteilt. Nach der technischen Abnahme geht es zu den Wettfahrten in vier Disziplinen. Dabei geht es um Zuverlässigkeit, Beschleunigung, Kurvengeschwindigkeit, Handling und Energieverbrauch. Die kürzeste Teststrecke ist 75 Meter lang, die längste 22 Kilometer. Verbrennungsmotore haben maximal 610 cm3 Hubraum und sind gedrosselt. Elektromotore sind auf maximal 80 Kilowatt (109 PS) Leistung beschränkt.

Bei den 71 Teams mit Verbrennungsmotoren gingen die folgenden Plätze an: 2: Rennteam Uni Stuttgart (885,41 Punkte); 3: joanneum racing graz der Fachhochschule (FH) Graz (745,28) ganz knapp vor 4: TU Graz Racing Team der TU Graz (743,85). Die nächsten deutschen Mannschaften lagen auf den Plätzen 5: CAT-Racing der FH Coburg (652,93); 7: High-Octane Motorsports der Uni Erlangen (625,08) und 8: Rennstall Esslingen der FH ( 577,59), die den Effizienz-Preis erhielten.

Bei den 39 Elektro-Fahrzeugen gingen die folgenden Plätze an: 2: AMZ Racing Team der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (867,54 Punkte); 3: GreenTeam Uni Stuttgart ( 825,26); 4: Global Formula Racing Corvallis/Ravensburg (776,62); 5: Racetech Racing Team TU Bergakademie Freiberg (664,78); 6: IRT electric der FH Osnabrück (583,01); 7: Elefant Racing der Uni Bayreuth (582,59). Die Elefanten konnten sich über den Effizienz-Preis freuen.

38. und Vorletzte wurde Bremergy Racing der Uni Bremen (62,29) vor dem Team Ojas des Vellore VIT (22,11) aus Indien. Der 220 kg schwere BreMo15 der Bremer Studenten ist eine vollständige Neuentwicklung einer fast komplett ausgewechseltem Mannschaft von mehr als 50 Studenten und Studentinnen. In Testläufen beschleunigte der Wagen in 3,42 Sekunden von Null auf 100 Stundenkilometer. Nach einem gebrochenen Stecker des Ladegeräts traten dann Probleme mit dem Batteriemanagementsystem auf, die auch nach einer durchgearbeiteten Nacht nicht bis zur Technischen Abnahme gelöst werden konnten.

„Wir sind jetzt ein sehr junges Team mit wenig Erfahrung“, hatte der der 22-jährige Teamleiter Jonas Fromme die Erwartungen bereits vor dem Wettbewerb gedämpft, „Learning by doing“ (Lernen durch Tun) sei die Devise des Teams. 55 von 150 Punkten erhielten die Bremer für ihr Entwurfskonzept. Ab September können sie ihr Lehrgeld in ein neues Rennfahrzeug für die elfte Auflage FSG 2016 einfließen lassen.

Oregon und Schwaben feierten dagegen ihren dritten Sieg in Folge, twitterten „Two nations. One team. One mission.“ (Zwei Nationen. Ein Team. Ein Auftrag.) und versuchten sich am Zungenbrecher „champangeshower“.

Die Industrie, der Daimler Konzern alleine sponsort zwölf Teams, fördert ein derartiges Engagement von Studenten, die oft viele Stunden ihrer Freizeit opfern, mit Sach- und Geldspenden. Die Studenten können ihr erworbenes Wissen in der Praxis umsetzen und profitieren oft durch Studien- und Diplom-Arbeiten oder Stellenangebote interessierter Firmen. Dr. Anna-Maria Karl, Leiterin Global Talent Sourcing (weltweite Talentsuche) bei Daimler sagte vor der Veranstaltung: „Die Begeisterung für innovative Technologien hat für uns als Arbeitgeber einen hohen Stellenwert. Deshalb ist die Formula Student Germany die ideale Plattform, um uns mit den Fahrzeugingenieurinnen und –ingenieuren von morgen auszutauschen.“

Es wird oft bedauert, dass eine derartige Verbindung von Forschung, Lehre und Praxis sich nur selten auf andere Fachbereiche übertragen lässt. Vorbild waren die Akademischen Fliegergruppen, die seit 1920 Deutschland zu einem führenden Land der Segelflugzeugentwicklung und Luftfahrtforschung gemacht haben.

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 1, 2008

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Deutschland – Durch einen Strategiefehler gewinnt Lewis Hamilton das Rennen

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Deutschland – Durch einen Strategiefehler gewinnt Lewis Hamilton das Rennen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:09, 1. Aug. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Lewis Hamilton ist der Sieger des Großen Preises von Deutschland

Hockenheim (Deutschland), 01.08.2008 – Vom Freitag, den 18. Juli bis Sonntag, den 20. Juli fuhren die Fahrer der Formel 1 beim Großen Preis von Deutschland in Hockenheim ihren zehnten Weltmeisterschafts-Lauf.

Zum ersten freien Training am Freitagmorgen regnete es, aber die Strecke trocknete in der zweiten Hälfte der 90 Minuten nach und nach ab. Obwohl die Teams vergangene Woche in Hockenheim getestet hatten, wurde bei Regen viel gefahren. Die ersten Trockenreifen wurden nach 45 Minuten aufgezogen. Auf nasser Strecke gab es von Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen einige Ausritte, aber sie machten jedoch alles wieder gut und sicherten sich mit schnellen Runden ganz am Ende der ersten Session die Plätze eins und zwei. Lange hielt der Ferrari-Fahrer Felipe Massa die Bestzeit, fiel aber dann auf Platz drei zurück. Der deutsche Adrian Sutil wurde Regenspezialist, war zwischenzeitlich der Schnellste und fiel weit zurück. So auch der Pole Robert Kubica. Eine Viertelstunde vor Ende des ersten freien Trainings er eingangs Motodrom außen auf die weiße Linie, auf der er prompt abflog und gegen die Barrieren krachte. Er landete mit einem Rückstand von 3,242 Sekunden auf dem 19. Platz. Die anderen Ausritte waren aber keine nennenswerten Abflüge. Sébastien Bourdais kam so richtig in Schuss, als er mit technischen Problemen nach einer Stunde in der Spitzkehre ausrollte. Bis dahin war er 16 Runden gefahren. Er wurde mit einem Rückstand von 5,969 Sekunden 20. Am Freitagnachmittag war es trocken auf der Strecke. Lange lag Felipe Massa in Führung, bis kurz vor Schluss noch Lewis Hamilton mit einer guten Zeit von 1:15.025 Minuten ins Ziel kam. Schnellster von fünf Deutschen war Nico Rosberg. Nick Heidfeld lag ganz knapp hinter seinem Teamkollegen Robert Kubica und wurde Neunter. Bourdais hatte wie am Morgen wieder mit Problemen zu kämpfen. Auch schönes Wetter herrschte beim letzten freien Training am Samstagmorgen. Wie am Freitag gaben die McLaren-Mercedes-Piloten den Ton an beim dritten und letzten Training an. Dies mal war Heikki Kovalainen mit einer Zeit von 1:15.621 Minuten Schnellster. Lange hielt der Finne sich zurück, bis er am Ende richtig zuschlagen könnte. Er überholte Massa, der lange Zeit in Führung lag. Große Zwischenfälle gab es kaum. Kubica hatte auch mit Problemen zu kämpfen denn die Seite zieht.

Lewis Hamilton holte sich mit einer Zeit von 1:15.666 Minuten die Pole vor Heikki Kovalainen und Felipe Massa. Timo Glock wurde Elfter, Nick Heidfeld wurde Zwölfter, und Nico Rosberg landete auf dem 13. Platz. Heidfeld hatte sich für das Heimspiel mehr ausgerechnet. Nur Sebastian Vettel schaffte es von den Deutschen in die Qualifying-Runde 3. Er wurde am Ende Neunter. Piquet war sehr sauer auf Vettel, weil er ihn aufgehalten hatte. Piquet kündigte Protest gegen den Deutschen an.

Lewis Hamilton gewann das Rennen von Deutschland vor einen starken Nelson Piquet und Felipe Massa. Am Start blieb Hamilton in Führung, gefolgt von Felipe Massa und seinem Teamkollegen Heikki Kovalainen. Nach der ersten Runde hatte Hamilton 1,8 Sekunden Vorsprung auf Ferrari. Robert Kubica zeigte zu Beginn ein schönes Manöver, als sich vor ihm der auf weichen Reifen gestartete Jarno Trulli und Fernando Alonso duellierten und er an beiden vorbeizog. Alonso machte den Fehler wenige Runden später noch einmal und wurde dadurch von konnte Kimi Räikkönen Alonso überholen. In der Runde 37 kam es zu einem schweren Unfall von Timo Glock. Bei Glock brach die Radaufhängung rechts hinten in der Zielkurve, er fuhr in die Boxenmauer und deshalb musste das Safety-Car auf die Strecke. Hamilton kam in der Runde 50 zum zweiten Mal an die Box und fiel hinter Felipe Massa und Heikki Kovalainen zurück. Am Ende wurde er Dritter. In der Runde 56 überholte Hamilton Massa, in der Runde 60 Nelson Piquet und damit machte Hamilton einen Strategiefehler wieder weg.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 10, 2006

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2006: Saisonauftakt in Hockenheim

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2006: Saisonauftakt in Hockenheim

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 13:52, 10. Apr. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Foto von der ersten Runde im Finale 2004 (Mercedes-Tribüne)

Hockenheim (Deutschland), 10.04.2006 – Den gestrigen Auftakt zur diesjährigen Deutschen Tourenwagenmeisterschaft auf dem Hockenheimring gewann Mercedes vor Audi auf Platz zwei und drei. Platz vier belegte nochmals Mercedes.

Sieger des ersten Rennens 2006 wurde Bernd Schneider vor den beiden Teamkollegen Tom Kristensen und Heinz-Harald Frentzen. Mika Häkkinen wurde vierter. Für Schneider war dies der 40. DTM-Sieg in seiner Karriere. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, Motorsportchef von Mercedes sagte zum Sieg Schneiders: „Das war ein souveräner und verdienter Sieg. Er ist immer so schnell gefahren, wie er musste. Das zeichnet einen Klassemann aus.“

Jean Alesi im Mercedes wurde Sechster. Siebter wurde Martin Tomczyk. Pech hatte der Schwede Mattias Ekström: Er kam nicht ins Ziel. An seinem Audi brach die Radaufhängung. Auch Bruno Spengler kam nicht zu Punkten. Er landete wegen eines Plattens auf Rang neun. Der Allgäuer Christian Abt kam ebenfalls nicht ins Ziel. Der Engländer Gary Paffet nahm am Auftaktrennen nicht teil, er fährt ab diesen Jahr keine Rennen mehr. Er war aber dennoch vor Ort anzutreffen. Paffet wollte sich heute noch nicht zu den Meisterschaftschancen äußern.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 6, 2006

Hockenheim: CDU fordert „schlüssiges Gesamtkonzept“

Hockenheim: CDU fordert „schlüssiges Gesamtkonzept“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 18:16, 6. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Hockenheimring

Stuttgart / Hockenheim (Deutschland), 06.01.2006 – Die vor der Insolvenz stehende Hockenheimring GmbH möchte vom Land Baden-Württemberg eine Ausfallhaftung, die bislang am Widerstand einiger Landtagsabgeordneter gescheitert ist. Inzwischen soll es dem Vernehmen nach so schlimm aussehen, dass die für den 23. Juli geplante Austragung des Großen Preises von Deutschland gefährdet sei.

Ein Sprecher von CDU-Landtagsfraktionschef Stefan Mappus hat in den Stuttgarter Nachrichten „ein neues und schlagkräftiges Management“ gefordert. Weiterhin sollen auch lokale Investoren gewonnen und die Region zur Rettung herangezogen werden. „Bevor diese drei Punkte nicht erfüllt sind, wird die CDU-Fraktion wohl nicht bereit sein, weitere Landesgelder in die Strecke zu stecken.“ Notwendig sei ein „schlüssiges Gesamtkonzept.“

Die Fraktion von Bündnis90/Die Grünen fordern nach Informationen der Deutschen Presseagentur, keinerlei Steuergelder mehr in die Rennstrecke zu stecken. Fraktionschef Winfried Kretschmann kritisierte, dass das Land bereits 15,3 Millionen Euro für den Streckenumbau bezahlt habe. Weitere öffentlichen Gelder sollten nicht mehr fließen.

In der kommenden Woche wird sich die Landtagsfraktion der CDU mit der Angelegenheit befassen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Formel 1

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 2, 2006

Motorsport: Hockenheimring prüft „in alle Richtungen“

Motorsport: Hockenheimring prüft „in alle Richtungen“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 23:09, 2. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Hockenheimring

Hockenheim (Deutschland), 02.01.2006 – Seit einigen Tagen ist bekannt, dass der Hockenheimring in Baden-Württemberg große finanzielle Schwierigkeiten hat, die bereits im Frühjahr zur Insolvenz führen könnten. Da bereits eine Bürgschaft der Stadt Hockenheim fällig geworden ist, hat sich nun Bürgermeister Dieter Gummer (SPD) in die Diskussion eingeschaltet. Er forderte im Nachrichtenmagazin Focus: „Wer den jährlichen Fehlbetrag ausgleicht, sollte dafür die Namensrechte erhalten.“ Offensichtlich gibt es derzeit mehrere Gesprächspartner in dieser Richtung. Damit könnte der traditionsreiche Name „Hockenheimring“ verschwinden. Ähnlich wurde bereits der alte „Österreichring“ 1996 in „A1-Ring“ umbenannt. Namensgeber ist hier ein österreichischer Mobilfunkanbieter.

Außerdem wird ein Verkauf des Hockenheimrings in Erwägung gezogen. Derzeit hält die Stadt Hockenheim 51 Prozent und der Badische Motorsportclub 49 Prozent. Angeblich soll der Motorsportclub einen Teilausstieg prüfen. Vereinspräsident Harald Roth sagte: „Mit 25,1 Prozent besäße ein neuer Gesellschafter ein entscheidendes Mitspracherecht.“

Bereits seit langem hält sich das Gerücht, dass der Große Preis von Deutschland rotieren solle: Hockenheim würde sich das Rennen mit dem Nürburgring teilen. Die Formel 1, die seit 1995 zweimal pro Saison in Deutschland gastiert, hätte damit nur noch einen Auftritt.

„Wir prüfen in alle Richtungen, werden aber nicht voreilig handeln“, wird Georg Seiler, der Geschäftsführer der Hockenheimring GmbH, zitiert. „Wir haben einen Vertrag bis 2008.“ Bernie Ecclestone soll diesem Modell – Gerüchten zufolge – bereits zugestimmt haben.

Ansonsten würde – nach derzeitigem Stand – nur eine finanzielle Unterstützung des Landes Baden-Württemberg eine Insolvenz verhindern.

Quellen

  • Focus Online: „Neuer Name soll den Hockenheimring retten“ (01.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 13, 2005

Hockenheim: Offene Judo-Landesmeisterschaften der U 20

Filed under: Hockenheim,Judo,Karlsruhe,Themenportal Europa — admin @ 5:00 am

Hockenheim: Offene Judo-Landesmeisterschaften der U 20

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hockenheim (Deutschland), 13.10.2005 – In Hockenheim fanden die Offenen Baden-Württembergischen Meisterschaften der U 20 statt. Dort traten am Wochenende die besten Junioren des Landes gegeneinander an.

Vom Judoverein Nürtingen nahmen zwei Kämpfer teil. Ein Judoka aus Nürtingen kam auf Platz drei obwohl er an der Wade verletzt war. Desweiteren waren Aktive vom PS Karlsruhe, aus Heilbronn, Esslingen, Göppingen und Heidelberger am Start. Die Kämpfe wurden in den Gewichtsklassen 66 und 73 Kilogramm ausgetragen.

Die beiden Nürtinger waren David Korinek und Jens Walser. Korinek war längere Zeit wegen Verletzung ausgefallen und erst seit kurzer Zeit wieder im Training. Mit seinem siebten Platz in Hockenheim war er sehr zufrieden. Für Walser lief das Turnier sehr gut. Nur ein Wadenkrampf im Bodenkampf verhinderte seinen Sieg. Trotz anschließender Wadenbehinderung ließ er sich die Bronzemedaille nicht mehr nehmen.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 17, 2005

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2005: Saisonauftakt in Hockenheim

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2005: Saisonauftakt in Hockenheim

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Foto von der ersten Runde im Finale 2004 (Mercedes-Tribüne)

Hockenheim (Deutschland), 17.04.2005 – An diesem Wochenende findet auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg der Auftakt zur diesjährigen Deutschen Tourenwagenmeisterschaft statt. Als Favoriten auf den Titel gelten neben Titelverteidiger Mattias Ekström (Schweden) auf Audi auch Rekordmeister Bernd Schneider (St. Ingbert) und Gary Paffet (England) auf Mercedes-Benz.

Vorstart zum DTM Auftakt 2003 in Hockenheim (Motodrom)

MG-Rover doch nicht und Opel bald nicht mehr dabei: Das Jahr 2005 wird ein Jahr des Umbruchs werden: Aufgrund der aktuellen Opelkrise hat Mutterkonzern General Motors angekündigt, das DTM-Engagement mit dieser Saison zu beenden. Gleichzeitig plante MG-Rover mit der Marke MG dieses Jahr erstmals in die DTM einzusteigen, das laufende Konkursverfahren machte dies allerdings unmöglich. Die Saison 2005 bestreiten erneut die Marken Audi, Mercedes-Benz und Opel. Die Suche nach einer weiteren Marke, damit Audi und Mercedes-Benz 2006 nicht alleine antreten müssen, geht also weiter.

Ekström und Paffet in der ersten Reihe: Nach der Qualifikation und der anschließenden Superpole am Samstag steht die Startaufstellung zum Rennen (Sonntag 14:00 Uhr live in der ARD) fest. Auf der Pole Position steht Vorjahresmeister Mattias Ekström auf Audi vor Gary Paffet auf Mercedes-Benz. In der zweiten Reihe stehen Mercedes-Neuling Jamie Green und Marcel Fäßler auf Opel. Die dritte Reihe besteht aus den Mercedes von Altstar Jean Alesi und Neuling Bruno Spengler. Martin Tomczyk auf Audi und Rekordmeister Bernd Schneider auf Mercedes stehen in der vierten Reihe; Tom Kristensen (Audi) und Stefan Mücke (Mercedes) komplettieren die Top-Ten. Mika Häkkinen muss nach dem Brand seiner Bremsscheibe morgen als 15. in Rennen gehen.

Das Rennen am Sonntag: Am Sonntag um 14:00 Uhr begann das Rennen, die ersten drei Plätze wurden von drei Mercedes-Benz belegt. Der ehemalige Ferrari-Formel 1 Pilot Jean Alesi gewann vor Gary Paffet, der aufgrund eines Problems mit seiner linken Türe, die immer wieder aufsprang, obwohl beim zweiten Boxenstop Klebeband darübergeklebt wurde, das Rennen nur mit Problemen beenden konnte. Auch Rekordmeister Bernd Schneider hat ein sensationelles Rennen gefahren, der sich trotz einer Durchfahrtsstrafe einen dritten Platz sichern konnte. Auf Platz vier konnte sich Christian Abt (Kempten) auf Audi platzieren. Fünfter wurde Vorjahresmeister Mattias Ekström, ebenfalls auf Audi.

Mercedes mit Zusatzgewicht: Aufgrund der neuen Zusatzgewichtsregelung muss Mercedes-Benz als Siegermarke beim nächsten Rennen, das am 1. Mai auf dem EuroSpeedway Lausitz stattfinden wird, in allen Autos zehn Kilogramm Zusatzgewicht platzieren. Als zweitbeste Marke bleibt Audi ohne Mehrgewicht, die letzte Marke, Opel, darf zehn Kilo herausnehmen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Siehe auch die Diskussionsseite für Details.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.