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January 10, 2015

Absatzanstieg bei Opel

Absatzanstieg bei Opel – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Absatzanstieg bei Opel

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Veröffentlicht: 21:57, 10. Jan. 2015 (CET)
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Rüsselsheim (Deutschland), 10.01.2015 – Der Autobauer Opel konnte im Jahr 2014 seinen Absatz auf dem europäischen Markt steigern. Insgesamt verkaufte die General-Motors-Tochter drei Prozent mehr Fahrzeuge als im Vorjahr. Mit 1,08 Millionen verkauften Autos und einem Marktanteil von 5,74 Prozent war 2014 das beste Jahr für Opel seit 2011. Der Autobauer konnte sogar erstmals seit 14 Jahren seinen Marktanteil erhöhen, nämlich um 0,1 Prozentpunkte.

Die drei meistverkauften Opel-Modelle waren Astra, Corsa und Zafira.

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January 21, 2010

GM schließt Opel-Standort in Antwerpen

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GM schließt Opel-Standort in Antwerpen

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Veröffentlicht: 21:19, 21. Jan. 2010 (CET)
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Antwerpen (Belgien), 21.01.2010 – Nick Reilly, neuer Vorsitzender der Geschäftsführung der Adam Opel AG, erklärte am Donnerstag in Brüssel, der Opel-Standort in Antwerpen (Belgien) solle zur Jahresmitte geschlossen werden. Damit fallen in Antwerpen 2.600 Arbeitsplätze weg. Weitere europäische Standorte wolle der Konzern weiterführen. Insgesamt sei weltweit jedoch ein Abbau von 8.300 Arbeitsplätzen geplant, um das Unternehmen zu sanieren. Allein in Deutschland seien 4000 Arbeitsplätze betroffen. Die Unternehmensführung begründete den Schritt mit der Erwartung eines schrumpfenden westeuropäischen Automarktes. Es wird erwartet, dass im Jahr 2010 1,5 Millionen weniger Autos verkauft werden als 2009.

Die Belegschaftsvertreter in Antwerpen reagierten empört. Sie werfen der Unternehmensleitung Wortbruch vor. Dem Standort Antwerpen war der Bau eines Geländewagens zugesichert worden, der jetzt aber in Korea produziert werde. Zurzeit wird in Antwerpen der Opel Astra produziert.

„Wir sind uns der Tragweite bewusst, die diese Ankündigung für die Beschäftigten in Antwerpen und ihre Familien hat und fühlen mit ihnen“, erklärte Reilly.

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November 17, 2009

Im dritten Quartal 2009: Weniger Verluste für General Motors als erwartet

Im dritten Quartal 2009: Weniger Verluste für General Motors als erwartet

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Veröffentlicht: 22:20, 17. Nov. 2009 (CET)
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Detroit (Vereinigte Staaten) / Berlin (Deutschland), 17.11.2009 – General Motors, Mutter des Opel-Konzerns und größter Autobauer in den Vereinigten Staaten, fuhr im dritten Quartal 2009 noch immer ein Minus von 1,15 Milliarden US-Dollar – das sind etwa 800 Millionen Euro – ein, reduzierte damit aber seine Verluste auf ein niedrigeres Niveau, als bislang von Experten erwartet wurde. Im Jahre 2008 waren die Verluste noch mehr als doppelt so hoch.

In diesem Ergebnis sieht der Konzern „ein Zeichen für den Beginn der Trendwende“, da die Verluste auch geringer als in den Quartalen zuvor gewesen seien. Wie GM-Chef Fritz Henderson mitteilte, will General Motors im Jahre 2010 wieder an die Börse gehen. Gleichzeitig sollen die Staatshilfen schneller als ursprünglich geplant zurückgezahlt werden: So will GM im Dezember eine erste Rate in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar an die Vereinigten Staaten und Kanada überweisen. Insgesamt sollen bis 2011 an die Regierung der Vereinigten Staaten Kredite in Höhe von 6,7 Milliarden US-Dollar zurückgezahlt werden. Auch die noch ausstehenden 400 Millionen US-Dollar Schulden aus dem Überbrückungskredit der deutschen Bundesregierung für Opel will GM im November dieses Jahres begleichen. Als General Motors Anfang Juni dieses Jahres Insolvenz anmelden musste, beliefen sich die Verluste seit 2005 auf eine Höhe von 90 Milliarden US-Dollar. Von einem Großteil konnte sich der Autobauer im Rahmen der Insolvenz befreien. Außerdem erhielt General Motors 50 Milliarden US-Dollar Staatshilfen.

Für die Sanierung von Opel hofft GM-Chef Henderson weiterhin auf Staatshilfen aus Deutschland. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hatte jedoch die Zahlung von Geldern aus Bundesmitteln bereits strikt abgelehnt. Er sagte, General Motors könne höchstens von den vier Bundesländern mit Opel-Standorten unterstützt werden. Für seine harte Haltung gegen Staatshilfen für Opel erhielt der Bundeswirtschaftsminister auch Rückendeckung von regierungsexternen Beratern. Der 35-köpfige wissenschaftliche Beirat des Ministeriums sprach sich gegen solche Subventionen aus. Die einhellige Meinung des Beirates sei, dass der Staat nicht in den Strukturwandel eingreifen und insbesondere nicht einzelne Unternehmen mit viel Geld stützen dürfe. Rainer Brüderle fühlt sich nicht an frühere Vereinbarungen mit General Motors über Staatshilfen gebunden. Denn: „Der Aufsichtsratschef von GM hat ja erklärt, dass er aus eigener Kraft eine Opel-Sanierung stemmen kann. Damit sind frühere Vereinbarungen und Zusagen für Opel hinfällig“, äußerte sich der FDP-Politiker gestern zu dem Thema. Unterstützung für seine Position erhielt Brüderle auch aus dem Wirtschaftsflügel der CDU: Der CDU-Mittelstandspolitiker Michael Fuchs erklärte gegenüber der Bild-Zeitung, es sei „nicht unbedingt Sache des deutschen Steuerzahlers, ein US-Unternehmen zu stützen“.

Der flämische Ministerpräsident Kris Peeters betonte dagegen, das Angebot seiner Regierung, die Rettung von Opel mit bis zu 500 Millionen Euro zu unterstützen, bestehe weiterhin. Dem Opel-Werk in Antwerpen droht eine Schließung bereits im März 2010. Peeters erwartet, dass am 3. Dezember innerhalb des EU-Wettbewerbsrates, dem die Wirtschaftsminister der 27 EU-Staaten angehören, über die Zukunft von Opel und Vauxhall beraten wird.

Darüber, welche europäischen Opelwerke geschlossen werden, soll Fritz Henderson zufolge innerhalb der nächsten zwei Wochen entschieden werden.

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June 2, 2009

Treuhandmodell für Opel sorgt für Diskussionen

Treuhandmodell für Opel sorgt für Diskussionen

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Veröffentlicht: 16:41, 2. Jun. 2009 (CEST)
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Rüsselsheim (Deutschland), 02.06.2009 – Der geplante Einstieg des österreichisch-kanadischen Autozulieferers Magna bei Opel sorgt weiterhin für Diskussionsstoff, vor allem innerhalb der Unionsparteien in Deutschland. Der CDU-Haushaltsexperte Georg Schirmbeck hält das gegenwärtige Konzept für „nicht tragfähig“. Das von der Koalitionsrunde am Samstag verabschiedete Sanierungskonzept für Opel erhält jedoch die Unterstützung des thüringischen Ministerpräsidenten Althaus. Er sieht bei dem beschlossenen Konzept einen „Interessenausgleich“ bei dem es gelungen sei, „am Ende für die deutschen Opel-Bauer und ihre Zukunft ein vernünftiges Konzept zu finden“. Martin Kannegiesser vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall warnt vor einer Ausweitung des staatlichen Engagements in der Privatwirtschaft: „Wenn der Staat bei einem Unternehmen einsteigt, muss man befürchten, dass er viel zu lange drin bleibt.“ Ebenso wie der CSU-Wirtschaftsminister zu Guttenberg hält er eine geordnete Insolvenz für eine bessere Lösung.

Um die GM-Tochter Opel vor der drohenden Zahlungsunfähigkeit zu retten, soll neben Magna künftig der deutsche Staat als Treuhänder mit im künftigen Beirat der Geschäftsführung sitzen. Der deutsche Steuerzahler stellt die Zahlungsfähigkeit von Opel in den nächsten sechs Monaten mit 1,5 Milliarden Euro sicher. Diese werden je zur Hälfte von den Bundesländern mit Opel-Standorten (Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Thüringen) und vom Bund übernommen. Für die nächsten fünf Jahre kommen noch einmal 4,5 Milliarden Euro hinzu. Im Gegenzug erhält der Bund alle Geschäftsanteile der Adam Opel GmbH als Sicherheit. Die Verteilung der Anteile sieht nach dem gegenwärtigen Konzept künftig so aus: 20 Prozent hält Magna International, der Opel-Mutterkonzern GM behält 35 Prozent der Anteile, die russische Sberbank ist mit 35 Prozent dabei, die verbleibenden zehn Prozent sollen in Form einer Mitarbeiterbeteiligung vergeben werden. Die Geschäftspolitik wird durch einen Beirat der Geschäftsführung bestimmt, der sich aus fünf Mitgliedern zusammensetzt: Je zwei Vertreter werden von der öffentlichen Hand und dem Magna-Konzern gestellt. Hinzu kommt ein neutraler fünfter Sitz, der mit dem Präsidenten der US-Handelskammer in Frankfurt am Main, Fred Irwin, besetzt werden soll.

Wie verlautet, will Magna alle deutschen Standorte in dem künftigen Unternehmen erhalten, in denen ausschließlich Modell der Marke Opel vom Band rollen sollen. Unsicher ist die Zukunft der Opel-Standorte in anderen europäischen Ländern; insbesondere die Standorte in Großbritannien und Belgien (Antwerpen) sind gefährdet. Zwischen 10.000 und 11.000 Stellen will Magna in Europa abbauen, davon in Deutschland vermutlich 2.600 Arbeitsplätze, vor allem in Bochum.

GM gewährt Opel dabei Zugang zu fast allen Märkten weltweit mit Ausnahme des US-Marktes, Einschränkungen soll es auch auf dem kanadischen und chinesischen Automarkt für Opel geben. Die Beteiligung einer russischen Bank am Finanzierungskonzept weist bereits in eine neue Richtung der Marktorientierung von Opel. Künftig soll der russische Markt stärker ins Blickfeld genommen werden.

Das verabschiedete Konzept ist juristisch noch nicht endgültig geregelt. Wichtige parlamentarische Hürden wurden jedoch bereits genommen. Die Haushalts- und Finanzausschüsse der Länderparlamente von Hessen und Nordrhein-Westfalen stimmten am Sonntag den Bürgschaften für Opel zu. Die größte Bürgschaft auf Länderebene kommt dabei vom Bundesland Hessen mit 447 Millionen Euro. In Rheinland-Pfalz waren bereits vorher entsprechende Beschlüsse gefasst worden (102 Millionen Euro). Auch der Haushaltsausschuss des thüringischen Landtags sprach sich bereits am Donnerstag einstimmig für entsprechende staatliche Garantien aus. Der Anteil des Landes Thüringen wird bei 51 Millionen Euro liegen.

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May 12, 2009

Opel-Sprecher dementiert: Keine „Wartburg“-Automobile aus Eisenach

Opel-Sprecher dementiert: Keine „Wartburg“-Automobile aus Eisenach

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Veröffentlicht: 07:41, 12. Mai 2009 (CEST)
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Eisenach (Deutschland), 12.05.2009 – Neue Pläne für die Zukunft des Eisenacher Opel-Montagewerkes als Fertigungsstätte von Kleinwagen. Ein hier produziertes preiswertes Mini-Auto könnte eine abgespeckte Version des Corsa sein und laut Auto-Bild die DDR-Marke Wartburg wiederbeleben. Dazu ein Opel-Sprecher: „Das sind witzige Gedankenspiele – mehr nicht“.

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April 1, 2009

General-Motors-Chef Rick Wagoner zurückgetreten

General-Motors-Chef Rick Wagoner zurückgetreten

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Veröffentlicht: 22:00, 1. Apr. 2009 (CEST)
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Detroit / Auburn Hills (Vereinigte Staaten) / Rüsselsheim (Deutschland), 01.04.2009 – Die angeschlagenen Konzerne General-Motors und Chrysler kommen aus eigener Kraft aus den roten Zahlen nicht heraus, was auf Misswirtschaft der Unternehmensführungen zurückzuführen ist. Der Chef von General Motors Rick Wagoner (56) ist auf Bestreben des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama zurückgetreten. Wagoner macht den Platz frei für seinen Nachfolger Fritz Henderson (50). Der Rücktritt von Rick Wagoner war Bedingung für weitere Finanzhilfen. Kent Kresa wird Interims-Chairman. Außerdem wurde beiden Unternehmen ein Ultimatum (General Motors: 60 Tage; Chrysler: 30 Tage]] gestellt, um ein tragfähiges Sanierungskonzept vorzulegen. Andernfalls drohe eine saubere Insolvenz, um frei von Altlasten mit durch die US-Regierung aufgestockten Mitteln frisch zukunftsfähig zu werden. Chrysler soll eine Allianz mit Fiat eingegangen sein. Insgesamt scheint sich ein Umbau von weiten Teilen der US-Automobilbranche anzubahnen.

Der Chef des Opel-Gesamtbetriebsrats Klaus Franz begrüßte den personellen Wechsel an der Führungsspitze und spricht in diesem Zusammenhang von einem Versagen des bisherigen Amtsinhabers. Er soll das Unternehmen regelrecht „verbrannt“ haben, begründete er seine Meinung. Unterschwellig kritisierte er auch dessen Geschäftsgebaren: Henderson soll sich im Gegensatz zu Wagoner nach Angaben des Gesamtbetriebratschefs an einmal gemachte Zusagen halten und hatte Henderson direkt auf eine mögliche Abtrennung von Opel vom Europageschäft angesprochen. Diese scheint wahrscheinlich, wenn das Ultimatum nicht die geforderten tragfähigen Rettungspläne bringt und eine Teilinsolvenz des Mutterkonzerns General Motors droht. Nach neuesten Informationen solle der Mutterkonzern General Motors sich schon auf eine Insolvenz eingestellt haben.

Unterdessen haben die hessische Landesregierung und die deutsche Bundeskanzlerin finanzielle Unterstützung durch eine Staatsbürgschaft zugesichert, wenn ein Investor für Opel gefunden und erfolgreich einsetzt worden sei. Um Opel zu helfen, müssen Mitarbeiter laut IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild Zugeständnisse bringen. Dies geht aus einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hervor.

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March 21, 2009

Rüttgers möchte „nationales Programm für Elektromobilität“

Rüttgers möchte „nationales Programm für Elektromobilität“

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Veröffentlicht: 18:38, 21. Mär. 2009 (CET)
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Düsseldorf (Deutschland), 21.03.2009 – Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat sich am Donnerstag, den 19. März im Deutschlandfunk für ein staatlich finanziertes Förderprogramm für Elektroautos ausgesprochen. Das Land Nordrhein-Westfalen würde etwa 60 Millionen Euro für einen Modellversuch „Elektromobilität“ beisteuern, wenn so ein Programm vom Bund gestartet würde. Mit dem Modellversuch solle Deutschland gestärkt aus der momentanen Krise hervorgehen.

Weiterhin lobte er Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg für seine Reise in die Vereinigten Staaten, um dort die Bedingungen für eine Opel-Unterstützung abzustecken. Dadurch sei man einen großen Schritt weitergekommen. Rüttgers wies nochmals daraufhin, dass nun in den kommenden Wochen ein Zukunftskonzept erarbeitet werden müsse. Die Hilfe für Opel sei nötig, da hiervon auch viele international wettbewerbsfähige Zulieferunternehmen und deren Know-how betroffen seien. „Deren Fähigkeiten brauchen wir, wenn wir in Deutschland auch weiterhin Spitzenautomobile produzieren wollen“, sagte der Ministerpräsident.

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March 11, 2009

Autos vom Discounter LIDL

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Autos vom Discounter LIDL

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Veröffentlicht: 22:37, 11. Mär. 2009 (CET)
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Neckarsulm (Deutschland), 11.03.2009 – Der Discounter LIDL bietet über seinen Onlineshop nun auch Kleinwagen zum Verkauf an. Das Angebot soll ab Mitte März verfügbar sein.

Opel Corsa D

VW Polo Cross

Im Angebot ist ein Opel Corsa D sowie ein VW CrossPolo. Bei beiden Modellen lassen sich über einen Online-Fahrzeugkonfigurator Motorisierung, Farben sowie Zusatzausstattungen in einem gewissen Rahmen wählen.

Der Corsa wird dabei beispielsweise als Dreitürer mit 1,0 Liter Hubraum und 44 kW bzw. 60 PS für 10.570 Euro statt dem üblichen Listenpreis von 14.510 Euro angeboten. Dies ergibt eine Ersparnis von 3.940 Euro bzw. 27,1 Prozent. Der Preis für einen fünftürigen Polo mit 1,4 Liter Hubraum und 59 kW bzw. 80 PS liegt bei 13.645 Euro statt den üblichen 18.420 Euro. Hier liegt die Ersparnis bei 4.775 Euro bzw. 25,9 Prozent.

Bei den Angeboten handelt sich um EU-Reimportfahrzeuge, die über die Importfirma ATG Automobile aus Heinsberg vertrieben werden. Die Lieferzeit soll je nach Modell und Ausstattung drei bis sieben Monate betragen. Da die Fahrzeuge nur über den Online-Shop erhältlich sind, sind laut Firmenangaben keine Besichtigungen und Probefahrten möglich.

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March 9, 2009

US-Autoabsatz bricht im Februar 2009 dramatisch ein

US-Autoabsatz bricht im Februar 2009 dramatisch ein

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Veröffentlicht: 23:30, 9. Mär. 2009 (CET)
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Berlin (Deutschland) / Detroit (Vereinigte Staaten), 09.03.2009 – Der Mutterkonzern von Opel, General Motors, hat im Gespräch mit dem Bundeswirtschaftsminister anlässlich des Rettungsplanes zugesichert, offene Fragen beantworten zu wollen. Die Klärung könne sich jedoch noch ein wenig hinziehen. Für Irritationen hatten Berichte gesorgt, wonach Opel-Patente, die sich zurzeit im Besitz der GM-Tochter GTA befinden, an das US-Finanzministerium verpfändet worden sein sollen. Opel-Aufsichtsratsmitglied Armin Schild relativierte diese Berichte. Beide Unternehmen besäßen künftig einen lizenzfreien Zugriff auf die Patente. Der US-Automobilabsatz ist im Februar 2009 massiv eingebrochen. Die großen Automobilhersteller verbuchten Einbußen von etwa 50 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres.

Der Absatz von General Motors brach 53 Prozent ein, Ford verzeichnete Verluste von 48 Prozent, sogar Toyota verbuchte einen Absatzrückgang von 37,5 Prozent. Das sind ungewöhnlich hohe Verluste im US-amerikanischen Automobilmarkt.

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March 8, 2009

GM-Europa-Chef Forster: Opel muss drei Werke in Europa schließen

GM-Europa-Chef Forster: Opel muss drei Werke in Europa schließen

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Veröffentlicht: 18:53, 8. Mär. 2009 (CET)
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Rüsselsheim (Deutschland), 08.03.2009 – GM-Europa-Chef Carl-Peter Forster sagte vor dem Genfer Autosalon, er sehe 30 Prozent Überkapazitäten bei den europäischen Opel-Standorten. Daher sei es unumgänglich, etwa drei Werke von Opel beziehungsweise Vauxhall in Europa zu schließen. Dieser „Drei-Werke-Plan“ wurde von Opel-Beriebsratschef Klaus Franz inzwischen dementiert.

Verhandlungen mit privaten Unternehmen würden Monate andauern; Zeit, die Opel in Europa nicht mehr habe. Es sollten Regelungen über Lohnverzichte und ein freiwilliges Ausscheiden von Opel-Mitarbeitern erwogen werden. Der GM-Rettungsplan sehe Einsparungen von 1,2 Milliarden US-Dollar beziehungsweise zirka 950 Millionen Euro vor. Die Bundesregierung, der der Rettungsplan zur Prüfung vorgelegt worden war, bezeichnete den vorgelegten Rettungsplan als unzureichend und hat Nachbesserungen angemahnt.

Für neue Fragen sorgten Berichte, wonach der Opel-Mutterkonzern Patentrechte als Sicherheit für eine Finanzspritze in Milliardenhöhe durch das US-Finanzministerium verpfändet habe. Mittlerweile deuten einige Anzeichen darauf hin, dass sich auch der Mutterkonzern (General Motors) mit der Möglichkeit einer Insolvenz beschäftigt: Es laufen massive Vorbereitungen. Insgesamt drei Insolvenzkanzleien wurden angeworben, zwei davon sollen GM Europe beraten, während Opel Deutschland eine weitere auf Insolvenzrecht spezialisierte Kanzlei anheuerte. Ein Insolvenzverfahren wurde Opel inzwischen vom deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble empfohlen – mit weitreichenden Konsequenzen für den europäischen Automobilmarkt. Dieses radikale Vorgehen lehnte der hessische Ministerpräsident Roland Koch indes ab. Ob und in welcher Form die deutsche Bundesregierung sich an einer Rettung des Autobauers beteiligt, in Form einer Eigenbeteiligung oder über den Weg einer Bürgschaft, ist noch unklar.

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