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November 20, 2005

Fragezeichen über dem Großen Preis von Belgien 2006

Fragezeichen über dem Großen Preis von Belgien 2006

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Artikelstatus: Fertig 22:09, 20. Nov. 2005 (CET)
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Spa-Francorchamps (Belgien), 20.11.2005 – Ob die Formel 1 2006 auf der Traditionsstrecke von Spa-Francorchamps fahren wird, ist derzeit noch völlig offen. Weil das Rennen 2005 erneut rückläufige Besucherzahlen zu verzeichnen hatte, musste der Veranstalter Konkurs anmelden. Dieses Jahr wurde der Grand Prix mit 15 Millionen Euro vom belgischen Staat subventioniert. Ein Sprecher der belgischen Sozialdemokraten kritisierte das unlängst scharf. Er forderte statt dessen, dieses Geld für das Wohl der Bevölkerung der Region auszugeben und nicht eine defizitäre Sportveranstaltung zu subventionieren. Eine Anfrage nach Luxemburg, sich an der Veranstaltung zu beteiligen, wurde abgelehnt. Derzeit geht die Suche nach einem privaten Investor weiter. Wird keiner gefunden, so ist eine Absage des Rennens wohl unausweichlich.

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April 17, 2005

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2005: Saisonauftakt in Hockenheim

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2005: Saisonauftakt in Hockenheim

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Artikelstatus: Fertig
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Foto von der ersten Runde im Finale 2004 (Mercedes-Tribüne)

Hockenheim (Deutschland), 17.04.2005 – An diesem Wochenende findet auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg der Auftakt zur diesjährigen Deutschen Tourenwagenmeisterschaft statt. Als Favoriten auf den Titel gelten neben Titelverteidiger Mattias Ekström (Schweden) auf Audi auch Rekordmeister Bernd Schneider (St. Ingbert) und Gary Paffet (England) auf Mercedes-Benz.

Vorstart zum DTM Auftakt 2003 in Hockenheim (Motodrom)

MG-Rover doch nicht und Opel bald nicht mehr dabei: Das Jahr 2005 wird ein Jahr des Umbruchs werden: Aufgrund der aktuellen Opelkrise hat Mutterkonzern General Motors angekündigt, das DTM-Engagement mit dieser Saison zu beenden. Gleichzeitig plante MG-Rover mit der Marke MG dieses Jahr erstmals in die DTM einzusteigen, das laufende Konkursverfahren machte dies allerdings unmöglich. Die Saison 2005 bestreiten erneut die Marken Audi, Mercedes-Benz und Opel. Die Suche nach einer weiteren Marke, damit Audi und Mercedes-Benz 2006 nicht alleine antreten müssen, geht also weiter.

Ekström und Paffet in der ersten Reihe: Nach der Qualifikation und der anschließenden Superpole am Samstag steht die Startaufstellung zum Rennen (Sonntag 14:00 Uhr live in der ARD) fest. Auf der Pole Position steht Vorjahresmeister Mattias Ekström auf Audi vor Gary Paffet auf Mercedes-Benz. In der zweiten Reihe stehen Mercedes-Neuling Jamie Green und Marcel Fäßler auf Opel. Die dritte Reihe besteht aus den Mercedes von Altstar Jean Alesi und Neuling Bruno Spengler. Martin Tomczyk auf Audi und Rekordmeister Bernd Schneider auf Mercedes stehen in der vierten Reihe; Tom Kristensen (Audi) und Stefan Mücke (Mercedes) komplettieren die Top-Ten. Mika Häkkinen muss nach dem Brand seiner Bremsscheibe morgen als 15. in Rennen gehen.

Das Rennen am Sonntag: Am Sonntag um 14:00 Uhr begann das Rennen, die ersten drei Plätze wurden von drei Mercedes-Benz belegt. Der ehemalige Ferrari-Formel 1 Pilot Jean Alesi gewann vor Gary Paffet, der aufgrund eines Problems mit seiner linken Türe, die immer wieder aufsprang, obwohl beim zweiten Boxenstop Klebeband darübergeklebt wurde, das Rennen nur mit Problemen beenden konnte. Auch Rekordmeister Bernd Schneider hat ein sensationelles Rennen gefahren, der sich trotz einer Durchfahrtsstrafe einen dritten Platz sichern konnte. Auf Platz vier konnte sich Christian Abt (Kempten) auf Audi platzieren. Fünfter wurde Vorjahresmeister Mattias Ekström, ebenfalls auf Audi.

Mercedes mit Zusatzgewicht: Aufgrund der neuen Zusatzgewichtsregelung muss Mercedes-Benz als Siegermarke beim nächsten Rennen, das am 1. Mai auf dem EuroSpeedway Lausitz stattfinden wird, in allen Autos zehn Kilogramm Zusatzgewicht platzieren. Als zweitbeste Marke bleibt Audi ohne Mehrgewicht, die letzte Marke, Opel, darf zehn Kilo herausnehmen.

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April 8, 2005

Rover dementiert Konkurs

Rover dementiert Konkurs – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Rover dementiert Konkurs

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London (Vereinigtes Königreich), 08.04.2005 – Der englische Autohersteller MG Rover dementierte den von der britischen Industrieministerin Patricia Hewitt in einer Pressekonferenz bekannt gegebenen Konkurs. Hewitt ließ am Donnerstag verlauten, die Konkursverwalter seien bereits einbestellt worden.

Rover berichtigte daraufhin diese Aussage gegenüber dem Fernsehsender BBC. Die Sprecher des Automobilherstellers stellten klar, es hätte sich nicht um Konkursverwalter sondern um Finanzberater gehandelt.

Das Industrieministerium rechtfertigte seine gestrigen Aussagen, der Text der Presseerklärung sei mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Rovers, John Towers, abgesprochen gewesen. Sie habe mit Towers telefonisch die Bekanntgabe abgesprochen. Demnach hätte Towers bestätigt, „der Firmenvorstand habe entschieden, die Konkursverwalter zu rufen”. Im Anschluss daran widerrief eine Firmensprecherin diese Aussage als „voreilig”.

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April 7, 2005

Konkurs bei britischem Autohersteller

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Konkurs bei britischem Autohersteller

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London / Birmingham (Vereinigtes Königreich), 07.04.2005 – Die britische Industrieministerin Patricia Hewitt gab heute den Konkurs des englischen Autoherstellers MG Rover bekannt.

Hewitt betonte, die Regierung hätte alles getan was möglich gewesen wäre, um das Traditionsunternehmen zu retten. Es hätten Übernahmegespräche mit dem chinesischen Staatsbetrieb Shanghai Automotive Industrial Corporation (SAIC) stattgefunden. Diese seien jedoch ergebnislos geblieben. Die Regierung hatte zugesagt, bei einem positiven Ausgang der Übernahmeverhandlungen dem Unternehmen einen Überbrückungskredit von etwa 100 Millionen Pfund zur Verfügung zu stellen.

Nachdem diese letzte Chance nicht genutzt werden konnte, stellte Rover am Donnerstag die Produktion ein. Die Zulieferer hatten keine Waren mehr zugestellt. Betroffen ist davon das Werk in Birmingham mit rund 6.000 Beschäftigten. Ob und wann die Produktion wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit noch unklar.

Die Unternehmensleitung von Rover machte die britische Presse mit ihrer negativen Berichterstattung über die finanzielle Situation für die entstandenen Probleme verantwortlich. Erst dadurch hätten sich die Zulieferbetriebe wegen der sehr unsicheren Zukunft zu dem dem Anlieferstopp entschlossen.

Themenverwandter Artikel

  • Rover dementiert Konkurs (08.04.2005)

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March 13, 2005

Weniger Restaurantschließungen nach Rauchverbot in Norwegen

Weniger Restaurantschließungen nach Rauchverbot in Norwegen

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Norwegen

Oslo (Norwegen), 13.03.2005 – Nach Angaben des norwegischen Statistikamtes ging 2004 die Zahl der Schließungen im Gastrosektor im Vergleich zum Jahr 2003 um 3,6 Prozent zurück. In Norwegen gilt seit Juni 2004 ein Rauchverbot.

Die Zahl der landesweiten Konkurse sank von 386 auf 372. Während es in Oslo genauso viele Schließungen von Bars und Pubs wie vor dem Rauchverbot gab, verringerte sich dort die Zahl der Restaurantschließungen.

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December 31, 2004

Stadtverordnetenversammlung entscheidet über Zukunft des 1. FC Eschborn

Stadtverordnetenversammlung entscheidet über Zukunft des 1. FC Eschborn

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Eschborn

Eschborn / Frankfurt am Main (Deutschland), 31.12.2004 – Das Schicksal des hessischen Fußball-Oberligisten 1. FC Eschborn entscheidet sich am kommenden Dienstag, wenn in einer außerordentlichen Stadtverordnetenversammlung über die Gewährung einer Ausfallbürgschaft durch die Stadt Eschborn entschieden wird. Um den Spielbetrieb bis Saisonende aufrecht zu erhalten, benötigt der Verein eine Million Euro. Sollte die Bürgschaft nicht gewährt werden, bleibt Vereinsvorsitzenden Michael Kopp nur der Gang zum Konkursrichter. Von einer Einstellung des Spielbetriebs wären 16 Mannschaften mit 350 Jugendlichen betroffen.

Am Mittwoch Nachmittag hatte der Hessische Fußballverband in Frankfurt den 1. FCE aufgefordert, bis zum 17. Januar 2005 einen Finanzierungsplan vorzulegen. Ob dieser aufgestellt werden kann, ist ebenfalls von der Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung abhängig.

Unterdessen mehrt sich im Verein die Kritik am Vorsitzenden Michael Kopp, der die Vereinsmitglieder lange Zeit über das Ausmaß der finanziellen Probleme im Unklaren gelassen haben soll.

Themenverwandte Artikel

  • 1. FC Eschborn stellte Insolvenzantrag (10.03.2006)
  • 1. FC Eschborn droht die Zahlungsunfähigkeit (30.12.2004)

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December 20, 2004

Topmanager verurteilt – 300 Arbeitsplätze weg

Topmanager verurteilt – 300 Arbeitsplätze weg

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Nürnberg (Deutschland), 20.12.2004 – Drei ehemalige Topmanager der Firmen Conradty Carbon und Conradty COVA mit Sitz in Röthenbach an der Pegnitz bei Nürnberg standen vor Gericht, nachdem im September und Oktober 2004 die gesamte Führungsebene der Firma Conradty inhaftiert wurde.

Die hochrangigen Chefs im Alter von 62, 64 und 66 Jahren wurden am 20. Dezember 2004 zu Haftstrafen von jeweils 21 Monaten auf Bewährung verurteilt. Zusätzlich müssen zwei der drei Manager 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Einer davon war der Vorstandsvorsitzende der Conradty AG. Ein weiteres Mitglied der Führungsmannschaft, ein Prokurist, wurde bereits vor einiger Zeit per Strafbefehl abgeurteilt.

Strafmildernd wurde ihnen zugerechnet, dass sie sich durch die betrügerischen Machenschaften nicht selbst bereichert haben. Alle drei handelten nachgewiesenermaßen im Auftrag ihres 72-jährigen Chefs, dem geschäftsführenden Gesellschafter Albert G., der wiederum sein Geld vor dem bevorstehenden Konkurs aus der Firmenbilanz herauslösen wollte.

So gesehen wird das Urteil als relativ harmlos angesehen. Albert G. wurde im Jahr 1991 als Unternehmensberater in die Firma Conradty geholt. Durch die weltweite Konjunkturkrise konnte aber auch er die Firma nicht mehr retten. Sobald die Ermittlungen gegen Albert G abgeschlossen sind, wird auch er vor Gericht gestellt. Frühestens im März 2005 wird mit dem ersten Verhandlungstermin gerechnet.

Die Firma Conradty war eine alteingesessene gutsituierte Firma, hervorgegangen aus einem 1855 von Conrad Conradty (1827 – 1901) in Nürnberg gegründeten Werk zur Bleistiftproduktion. Um das Jahr 2000 herum war die Firma weltweit in über 70 Ländern angesiedelt, die Anwendungsgebiete waren mittlerweile sehr vielseitig, angefangen von der Glasindustrie, Metallurgie, Kommunikations- und Automobilindustrie bis hin zum Recycling von Schrott zur Stahlherstellung. In Zeiten der Hochkonjunktur waren ehemals über 1.600 Mitarbeiter beschäftigt, am Schluss hatte das Unternehmen im Jahr 2000 nur noch zirka 500 Beschäftigte.

Im Jahr 2002 wurde die Firma zahlungsunfähig und wies einen Schuldenberg von 40 Millionen Euro aus. Von den ehemals 500 Mitarbeitern der Firma wurden 200 Mitarbeiter von einem indischen Investor übernommen. 300 Mitarbeiter haben ihren Arbeitsplatz verloren.

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