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April 10, 2006

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2006: Saisonauftakt in Hockenheim

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2006: Saisonauftakt in Hockenheim

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Foto von der ersten Runde im Finale 2004 (Mercedes-Tribüne)

Hockenheim (Deutschland), 10.04.2006 – Den gestrigen Auftakt zur diesjährigen Deutschen Tourenwagenmeisterschaft auf dem Hockenheimring gewann Mercedes vor Audi auf Platz zwei und drei. Platz vier belegte nochmals Mercedes.

Sieger des ersten Rennens 2006 wurde Bernd Schneider vor den beiden Teamkollegen Tom Kristensen und Heinz-Harald Frentzen. Mika Häkkinen wurde vierter. Für Schneider war dies der 40. DTM-Sieg in seiner Karriere. Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug, Motorsportchef von Mercedes sagte zum Sieg Schneiders: „Das war ein souveräner und verdienter Sieg. Er ist immer so schnell gefahren, wie er musste. Das zeichnet einen Klassemann aus.“

Jean Alesi im Mercedes wurde Sechster. Siebter wurde Martin Tomczyk. Pech hatte der Schwede Mattias Ekström: Er kam nicht ins Ziel. An seinem Audi brach die Radaufhängung. Auch Bruno Spengler kam nicht zu Punkten. Er landete wegen eines Plattens auf Rang neun. Der Allgäuer Christian Abt kam ebenfalls nicht ins Ziel. Der Engländer Gary Paffet nahm am Auftaktrennen nicht teil, er fährt ab diesen Jahr keine Rennen mehr. Er war aber dennoch vor Ort anzutreffen. Paffet wollte sich heute noch nicht zu den Meisterschaftschancen äußern.

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March 30, 2005

Offiziell: Montoya pausiert – de la Rosa Ersatzmann

Offiziell: Montoya pausiert – de la Rosa Ersatzmann

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Juan Pablo Montoya

Woking (Großbritannien), 30.03.2005 – Jetzt ist es offiziell: Nachdem die Spatzen es in den letzten Tagen immer lauter von den Dächern pfiffen, hat sich McLaren-Mercedes heute in einer Pressemitteilung zu Juan Pablo Montoyas Verletzung geäußert: Aufgrund einem Haarriß in der Schulter, den er sich am letzten Samstag beim Tennis zugezogen hat, muss der Kolumbianer beim Großen Preis von Bahrain am kommenden Wochenende pausieren. Er wird sich das Rennen in seiner Privatwohnung in Miami angucken.

In zwei Wochen wird es eine weitere Untersuchung geben, bei der entschieden werden soll, ob der Kolumbianer beim übernächsten Rennen in Imola wieder teilnehmen kann. Zum Ersatzmann wurde Pedro de la Rosa bestimmt. Alexander Wurz, der in seinem Vertrag eine Klausel hat, wonach er für den Fall, dass ein Stammfahrer ausfällt, dessen Silberpfeil übernehmen darf, war mit seiner Körpergröße von 1,86 Meter zu groß für den MP 4-20. Obwohl McLaren-Mercedes inzwischen, früher als geplant, eine Langversion des Autos fertiggestellt hat, wird er nicht zum Einsatz kommen, da Pedro de la Rosa bereits über 2.000 Testkilometer mit dem Auto gefahren ist. Alexander Wurz wird am Freitag als Testfahrer in Bahrain ins Geschehen eingreifen, es werden seine ersten Meter in diesem Auto sein.

Juan Pablo Montoya zeigte sich enttäuscht über seine Nichtteilnahme am Rennen: „Ich bin natürlich enttäuscht, nicht am Rennen teilnehmen zu können. Aber ein F1-Auto zu fahren ist harte Arbeit, und es wäre unmöglich dies mit meiner Verletzung zu machen. Deshalb müssen wir den Ratschlägen der Ärzte folgen. Ich werde es einige Wochen ruhig angehen lassen und das Team vor dem Fernseher unterstützen. Ich freue mich aber schon darauf, so schnell wie möglich wieder im Auto zu sitzen. Zumindest ist es noch früh in der Saison, weswegen viel passieren kann. Somit glaube ich nicht, dass meine Meisterschaftschancen schon vorüber sind.“

Ersatzmann Pedro de la Rosa wünschte gute Besserung: „Zuerst möchte ich Juan Pablo gute Besserung wünschen. Als einer der Testfahrer des Teams ist dies eine echte Erweiterung meiner Verantwortung an der Rennstrecke. Ich freue mich auf die Herausforderung, in Bahrain zu fahren und werde mein Bestes geben. Es wird eine neue Erfahrung sein, da ich noch nie in Bahrain gefahren bin. Ich kenne das Team und das Auto sehr gut und hoffe, dass wir eine starke Leistung zeigen können. Ich werde diese Möglichkeit auf alle Fälle genießen. “

Testfahrer Alexander Wurz sagte zu der Situation: „Natürlich hätte ich es vorgezogen, selbst das Rennen zu bestreiten. Aber das Team und ich haben uns darauf geeinigt, dass es die beste Lösung für dieses Rennen ist, und ich bin aufgeregt den MP4-20 am Freitag fahren zu dürfen. Wie der Rest des Teams, wünsche ich Juan Pablo natürlich alles Gute.“

Teamchef Ron Dennis hofft, Montoya bald wieder dabei zu haben: „In Situationen wie diesen werden die Rollen von Pedro und Alex noch wichtiger, und ich bin zuversichtlich, dass beide Fahrer eine starke Leistung zeigen werden. Wir werden Juan Pablos Zustand überwachen und möchten ihn so schnell wie möglich wieder im zweiten Auto sehen.“

Mercedes-Sportchef Norbert Haug baut auf Pedro de la Rosa: „Leider kann Juan Pablo nicht in Bahrain fahren. Ich wünsche ihm eine schnelle Genesung, damit er schon beim Rennen in Imola wieder mitfahren kann. Ich bin aber auch davon überzeugt, dass Pedro gute Arbeit leisten wird, nachdem er bereits mehr als 2.000 Testkilometer mit dem MP4-20 hinter sich hat. Er und Kimi werden von Alex unterstützt, der in den freien Trainings am Freitag erstmals das neue Auto fahren wird.“

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