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January 17, 2016

Fotostrecke: Feiern zum 15. Wikipedia-Geburtstag

Fotostrecke: Feiern zum 15. Wikipedia-Geburtstag

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Veröffentlicht: 15:55, 17. Jan. 2016 (CET)
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San Francisco (Vereinigte Staaten), 17.01.2016 – Am 15. Januar 2001 ging die Wikipedia erstmals online. Zum 15. Geburtstag der freien Online-Enzyklopädie fanden sich die „Wikipedianer“ weltweit zu Feiern ein.

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Auch Wikinews ist ein Projekt der Wikimedia Foundation.

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November 28, 2015

Free Pascal 3.0 \”Pestering Peacock\” veröffentlicht: Viele neue Funktionen im größten Update seit 10 Jahren

Free Pascal 3.0 “Pestering Peacock” veröffentlicht: Viele neue Funktionen im größten Update seit 10 Jahren

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Veröffentlicht: 19:34, 28. Nov. 2015 (CET)
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Fairfax (USA), 28.11.2015 – Am 25. November 2015 wurde der verbreitete Free Pascal – Compiler (FPC) in der aktualisierten Version 3.0 (Pestering Peacock) veröffentlicht. Die Vielzahl der Neuerungen hat die Entwickler zum ersten großen Versionssprung seit 10 Jahren bewogen. Version 2.0 war 2005 eingeführt worden, die letzte Hauptversion war 2.6 aus dem Jahre 2012.

Version 3.0 führt eine Vielzahl neuer Funktionen, unter anderem 16-, 32- und 64-bit-Kompatibilität, Type Helper, Namensraumhierarchie für Units, sowie Konstruktoren für Klassen, dynamische Arrays und Records ein. Darüber hinaus wurde die Unterstützung für Generics verbessert. Zeichenketten sind nun Codepage-sensitiv, und die Verwaltung von Erweiterungen wurde mit dem Paketmanager fppkg wesentlich verbessert. Zu der bereits bisher großen Zahl an unterstützten Plattformen sind MS-DOS (16 bit real), AIX, Android, AROS sowie zwei virtuelle Java-Maschinen (JVM und Dalvik) hinzugekommen. Die Java-Kompatibilität wurde auch in der Gegenrichtung durch eine Bridge für JNI (Java Native Interface) verbessert. Außerdem wurde die Anbindung an Datenbankmanagementsysteme verbessert.

Free Pascal ist ein quelloffener Compiler für Object Pascal, der auf einer Vielzahl von Prozessorarchitekturen und Betriebssystemen, u. a. Windows, OS/2, Mac OS X (Intel und PPC), BSD, Linux, Solaris und AIX lauffähig ist. Via Cross-Compiling kann Software für eine noch größere Gruppe an Plattformen vom Smartphone bis zum Großrechner entwickelt werden. Sowohl RISC- (wie ARM, MIPS, PowerPC, PowerPC64 und SPARC) als auch CISC-Prozessoren (z. B. AMD64/x86_64, Intel/i386 und m68k) werden unterstützt. Durch bestimmte Compiler-Modi kann weitgehende Quelltextkompatibilität mit bekannten Pascal-Compilern wie MacPascal, Apple Pascal, Turbo Pascal und Delphi erreicht werden. Mit Lazarus steht eine graphische Entwicklungsumgebung für die schnelle Entwicklung komplexer Anwendungen zur Verfügung.

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November 27, 2015

Free Pascal 3.0 veröffentlicht

Free Pascal 3.0 veröffentlicht – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Free Pascal 3.0 veröffentlicht

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Fairfax (USA), 27.11.2015 – Am 25. November 2015 wurde der verbreitete Free Pascal – Compiler (FPC) in der aktualisierten Version 3.0 (Pestering Peacock) veröffentlicht. Die Vielzahl der Neuerungen hat die Entwickler zum ersten großen Versionssprung seit 10 Jahren bewogen. Version 2.0 war 2005 eingeführt worden, die letzte Hauptversion war 2.6 aus dem Jahre 2012.

Version 3.0 führt eine Vielzahl neuer Funktionen, u. a. 16-, 22- und 64-bit-Kompatibilität, Type Helper, Namensraumhierarchie für Units sowie Konstruktoren für Klassen, dynamische Arrays und Records ein. Darüber hinaus wurde die Unterstützung für Generics verbessert.

Free Pascal ist ein quelloffener Compiler für Object Pascal, der auf einer Vielzahl von Prozessorarchitekturen und Betriebssystemen, u. a. Windows, OS/2, Mac OS X (Intel und PPC), BSD, Linux, Solaris und AIX lauffähig ist. Via Cross-Compiling kann Software für eine noch größere Gruppe an Plattformen vom Smartphone bis zum Großrechner entwickelt werden. Sowohl RISC- (wie ARM, MIPS, PowerPC, PowerPC64 und SPARC) als auch CISC-Prozessoren (z. B. AMD64/x86_64, Intel/i386 und m68k) werden unterstützt. Durch bestimmte Compiler-Modi kann weitgehende Quelltextkompatibilität mit bekannten Pascal-Compilern wie MacPascal, Apple Pascal, Turbo Pascal und Delphi erreicht werden. Mit Lazarus steht eine graphische Entwicklungsumgebung für die schnelle Entwicklung komplexer Anwendungen zur Verfügung.

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July 10, 2015

Großbritannien plant Sperrung von Internetdiensten

Großbritannien plant Sperrung von Internetdiensten

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Veröffentlicht: 00:57, 14. Juli 2015 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 10.07.2015 – Premierminister Cameron will mit einem neuen Gesetz gegen bestimmte Internetdienste vorgehen. Er begründete das damit, dass in seinem Land den Menschen nicht erlaubt werden solle, bestimmte Kommunikationstechniken zu benutzen, welche die Regierung nicht entziffern kann. Damit vertritt er offen die Ideologie eines Überwachungsstaates und nimmt den Bürgern das Recht auf eine geschützte private Kommunikation. Im Visier sind besonders WhatsApp, iMessage and Snapchat. Im äußersten Fall könnten alle drei Dienste in Großbritannien gesperrt werden. wenn das Gesetz wie geplant zum Herbst diesen Jahres in Kraft tritt, Hintergrund sind verstärkte Maßnahmen im Kampf gegen den Terrorismus. In Tunesien hatte ein Extremist 38 Menschen, darunter 30 Briten, erschossen, von denen er teilweise vorher verlangt hatte, sogenannte Selfies zu machen, um diese ins Internet zu stellen.

Seit längerem bieten Internetprovider verschiedene Möglichkeiten der Verschlüsselung von Nachrichten an, um das unbefugte Lesen vertraulicher Mitteilungen zu verhindern. Als besonders sicher gilt die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Seit Ende 2014 war geplant, den Nutzern von WhatsApp diese Möglichkeit anzubieten. WhatsApp ist auf vielen Smartphones und iPhones bereits mit der Auslieferung installiert und hat sich zu einem der beliebtesten Kommunikationsprogramme entwickelt, da nicht nur Texte und Bilder, sondern auch Sprachnachrichten kostenlos verschickt werden können. Nach Angaben des kalifornische Unternehmens Whatsapp Inc. wurde diese Art der Kommunikatione im April 2015 von rund 800 Millionen Menschen weltweit genutzt. In Deutschland gab es im Januar 2014 rund 30 Millionen Nutzer. Die Verschlüsselungstechnik von WhatsApp wurde von Heise Online untersucht und aufgeklärt, sie gilt jedoch noch nicht als zuverlässig.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Nach der Meinungsdiktatur in Kanada ist jetzt Spanien dran (09.07.2015)

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May 19, 2015

Cyber-Attacken auf das Intranet des Deutschen Bundestages

Cyber-Attacken auf das Intranet des Deutschen Bundestages

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Veröffentlicht: 21:34, 19. Mai 2015 (CEST)
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Petra Pau, Vorsitzende der IT-Kommission

Berlin (Deutschland), 19.05.2015 – Seit dem 12. Mai liegen Informationen darüber vor, dass unbekannte Angreifer versuchen, an geschützte Daten im Intranet des Deutschen Bundestages zu kommen. Ferner ist offensichtlich versucht worden, Programme einzuschleusen, um ein weiteres Vordringen in das Netz zu ermöglichen. Einige Speicherbereiche seien aus Sicherheitsgründen runtergefahren worden, damit die Angreifer keinen Zugriff bekommen. Woher die Angriffe stammen und um welche Daten es sich handelt, konnte bisher nicht ermittelt werden. Sowohl IT-Experten des Bundestages als auch des Verfassungsschutzes befassen sich mit der Angelegenheit. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik berichtet, 2014 habe es täglich 15 bis 20 Angriffe auf das Regierungsnetz gegeben, wobei im Durchschnitt einer davon „nachrichtendienstlich“ relevant sei.

Anfang diesen Jahres hatte eine Hacker-Gruppe aus der Ukraine die Internetseiten von Bundeskanzleramt und Bundestag stundenlang blockiert, um damit gegen Deutschlands finanzielle Unterstützung für den ukrainischen Ministerpräsidenten Arseni Jazenjuk zu protestieren.

Am 15. Mai erklärte die Vorsitzende der IT-Kommission und Parlaments-Vizepräsidentin Petra Pau (Linke) zu den neusten seit Tagen andauernden Attacken: „Einen solchen Angriff auf das Netz des Bundestags über mehrere Tage hat es noch nicht gegeben.“ Am selben Tag erhielten die Bundestagsabgeordneten aus Sicherheitsgründen eine Warnung und den Hinweis, dass bestimmte Dienste eingeschränkt seien. Alle Abgeordneten haben über mobile Geräte Zugang zum Intranet des Deutschen Bundestages, können dies aber zum Beispiel an ihre Mitarbeiter delegieren.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Hong Kong: Occupy Central Ziel von massivem Hackerangriff (19.06.2014)

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October 6, 2014

Fotostrecke: WikiCon in Köln

Fotostrecke: WikiCon in Köln – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Fotostrecke: WikiCon in Köln

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Veröffentlicht: 21:50, 6. Okt. 2014 (CEST)
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Köln (Deutschland), 06.10.2014 – Von 3. bis 5. Oktober fand im Mediapark in Köln die WikiCon 2014 statt. Das jährlich stattfindende überregionale Treffen versammelt die deutschsprachigen Mitarbeiter der freien Online-Enzyklopädie Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte, zu denen auch Wikinews gehört. Neben Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops stand der persönliche Austausch der in Regel online miteinander kommunizierenden Mitarbeiter im Vordergrund.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Wikimania 2005 beendet (08.08.2005)

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October 5, 2014

Technical Preview von Windows 10 erschienen

Technical Preview von Windows 10 erschienen

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Veröffentlicht: 12:41, 5. Okt. 2014 (CEST)
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Logo von Microsoft Windows seit der Version 8

Redmond (Washington) (USA), 05.10.2014 – Die Nachfolge-Version von Microsofts Windows 8 mit dem Namen Windows 10 steht seit dem 1. Oktober für alle interessierten Nutzer in einer „Technical Preview-Beta“ öffentlich zum Download zu Verfügung. Diese Beta-Version soll vor allem Entwicklern und Administratoren die Möglichkeit geben, sich mit dem neuen Betriebssystem vertraut zu machen und ihre Software auf das System abzustimmen. Diese erste öffentliche Version ist noch nicht vorrangig für Privatanwender konzipiert, und es kann es noch einige größere Fehler geben, außerdem können noch einige Funktionen geändert werden. Die Änderung, die von Nutzern wohl am meisten begrüßt werden wird, ist die Wiedereinführung des Startmenüs. Seit der Entfernung des Startmenüs auf dem Desktop in Windows 8 hatte es viele verärgerte Kunden gegeben, die mit dem neuen Kachel-Menü unzufrieden waren. Neben weiteren Neuerungen, wie moderneren 2D-Icons (laut einem Bericht von ComputerBild), kann man in der Preview-Version auch die Funktion “Virtuelle Desktops” ausprobieren, die das Anlegen von mehreren Desktops ermöglicht. Eine solche Funktion ist bereits aus vielen linuxbasierten Systemen bekannt.

Am 30. September wurde das neue Windows-10-Betriebssystem von Microsoft vorgestellt. Zur allgemeinen Überraschung heißt das neue Windows nicht, wie es durchaus logisch gewesen wäre, Windows 9, sondern Windows 10. Nach wie vor ist nicht offiziell bestätigt, warum man die nächste Windows-Version so genannt hat. Gerüchten zufolge kam es zu Problemen, da bei vielen Anbietern die Angabe Windows 9* zu Windows 95 bzw. 98 gehört. Die endgültige Version von Windows 10 soll erst in acht bis zehn Monaten erscheinen. Bis zum Release-Zeitpunkt im Jahre 2015 soll ein intensiver Austausch zwischen Kunden, die Windows 10 testen und den Entwicklern stattfinden. Darauf basierend sollen dann häppchenweise neue Funktionen nachgeliefert werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man bei Windows 10 keine Revolution, aber einige neue Funktionen erwarten kann. Die Entwicklerversion Technical Preview soll jetzt Administratoren und Entwicklern erste Einblicke geben, wegen möglicher Bugs sollten Privatanwender eher bis zu einer fortgeschritteneren Version wie der zu erwartenden “Release Preview” warten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Microsoft: Windows 7 kommt 2010 auf den Markt (26. Juli 2008)

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September 5, 2014

Wearable Computing: Baidu macht Google Konkurenz

Wearable Computing: Baidu macht Google Konkurenz

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Veröffentlicht: 06.09.2014, 06:55 (CEST)
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Robin Li

Peking (China), 05.09.2014 – Wenn ein chinesischer Internetnutzer etwas im Netz sucht, dann greift er mit größter Wahrscheinlichkeit zur Suchmaschine „Baidu“. In China wird „gebaidut“ und nicht „gegoogelt“, könnte man sagen. Aber der Konzern, der hinter der chinesischen Suchmaschine steht, möchte wie sein amerikanisches Gegenstück mehr sein als nur ein Suchmaschinenenbetreiber. Robin Li, Gründer und CEO von Baidu, stellte auf der Entwicklungskonferenz seines Konzerns am Mittwoch „Baidu Eye“ vor. Baidu Eye ist ein Konkurrent zu den Google Glasses. Aber anders als das Google-Produkt hat Baidu Eye keinen Monitor, sondern der Träger bekommt die Informationen als Sprachausgabe über einen Kopfhörer in sein Ohr geleitet. Durch den Verzicht auf den Monitor soll die Laufzeit des Geräts zwei Stunden betragen, was mehr als doppelt so lange ist wie die 45 Minuten von Google Glasses. Baidu Eye wird mit den Informationen versorgt, die Baidu selbst sammelt. Als Einsatzgebiete wurden von Li Bildung und das Einkaufen genannt, wobei beim Einkaufen sowohl der Verbraucher Informationen über Produkte erhalten als auch ein Verkäufer Informationen über einen Kunden, wie etwa dessen letzte Einkäufe, abfragen können soll.

Während Baidu Eye ein Produkt ist, das sicher auf den Markt kommen wird, ist die andere Neuvorstellung von Baidu bisher nur ein voll funktionsfähiger Prototyp, über dessen Markteinführung noch nicht entschieden ist. Smart Chopsticks: intelligente Esstäbchen. Für den menschlichen Genuß nicht mehr geeignetes Öl, so genanntes „Gutter Oil“, d.h. Speiseöl, das, statt wie vorgeschrieben nach Gebrauch vernichtet zu werden, gefiltert und wiederverwendet wird, ist nicht nur ein großes Geschäft, sondern auch eine große gesundheitliche Gefahr in China. Die von Baidu vorgestellten Esstäbchen – „Baidu Kuaisuo“ genannt (eine Pinyinumschreibung von „Baidu-Essstäbchen“) – sollen den Verbrauchern helfen, festzustellen, ob ihr Essen ungefährlich ist. Dazu werden die polaren Stoffe im Öl gemessen. Sinkt der Anteil dieser Stoffe unter 25 Prozent, ist das Öl alt und nicht mehr genießbar. Mögliche Einsatzgebiete sind auch die Aufdeckung von Farbstoffen, deren Einsatz Frische bei Lebensmitteln vortäuschen soll, oder ein Trinkwassertest. Eine Funktionserweiterung der Stäbchen kann auch andere Daten von Lebensmitteln herausfinden, wie etwa die Kalorienanzahl. Die beiden letzten Geräte arbeiten im Verbund mit einem Smartphone, um die Daten anzuzeigen. Videos der Essstäbchen waren schon bei YouTube zu sehen, wurden aber als Aprilscherz abgetan.

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June 19, 2014

Hong Kong: Occupy Central Ziel von massivem Hackerangriff

Hong Kong: Occupy Central Ziel von massivem Hackerangriff

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Veröffentlicht: 19.06.2014, 03:24 (CEST)
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Chan Kin Man
einer der Organisatoren
des Online-Referendums

Hongkong (China), 19.06.2014 – Die Occupy-Central-Bewegung in Hong Kong sieht sich einem riesigen Hackerangriff ausgesetzt, der ganz offensichtlich versucht, ihr vom 20. Juni bis 22. Juni 2014 geplantes Online-Referendum über die Wahl des nächsten Chief-Executive von Hong Kong unmöglich zu machen. Die Webseite popvote.hk sah sich 10 Milliarden Angriffen innerhalb von 20 Stunden ausgesetzt, was auf mindestens 5.000 Computer hindeutet, die diesen in dieser Größe bisher nicht bekannten, als Distributed Denial of Service (DDoS) bekannten Angriff durchführen.

Die Webseite wurde von der Universität von Hong Kong entworfen und ist auf bis zu 800.000 Zugriffe für die Abstimmung ausgelegt. Die Seite wurde unter anderem von Amazon Web Services und UDomain gehostet, die sich als Folge des Angriffs davon zurückgezogen haben. Dies bedeutet, dass nur noch ein Provider die Webseite trägt, was die Onlineabstimmung durch fehlende Serverkapazität in Frage stellt. Occupy Central hatte bereits geplant, an 15 Orten in Hong Kong auch Wahllokale für eine Abstimmung mit Wahlzetteln einzurichten, die jedoch nur am Sonntag (22. Juni) zur Verfügung stehen. Es wird nun versucht, mehr Wahllokale zu öffnen, und auch darüber nachgedacht, die Abstimmungszeit zu verlängern. Die bisherigen Wahllokale können etwa 70.000 Stimmabgaben ermöglichen, wobei bisher aber mit 200.000 oder gar 300.000 Stimmabgaben insgesamt gerechnet wurde, so dass die Online-Abstimmung als wichtig für die erfolgreiche Durchführung zu sehen ist.

Occupy Central möchte mit der Abstimmung die Meinung der Bevölkerung zu ihrer Forderung nach einem Wahlsystem für den Chief Executive von Hong Kong, den obersten Verwaltungschef der chinesischen Sonderverwaltungszone, erkunden und dementsprechend ihr weiteres Vorgehen planen. Occupy Central strebt nach einem Wahlmodus, in dem jeder Bürger eine Stimme hat. Bisher wird der Verwaltungschef von einem Wahlmännergremium gewählt, das von vielen Bewohnern Hong Kongs als von der chinesischen Zentralregierung in Peking manipuliert angesehen wird; und wenn es nach Peking geht, soll das auch so bleiben. Die Wahl des nächsten Chief Executive ist nach langen Verzögerungen derzeit für 2017 vorgesehen.

Der massive Cyberangriff begann nur kurze Zeit, nachdem ein White Paper über die weitere Entwicklung Hong Kongs in Peking veröffentlicht wurde, in dem die chinesische Regierung ihren Machtanspruch auf das Gebiet deutlich untermauert und damit bereits erhebliche Unruhe in dem formell politisch weitgehend unabhängigen Gebiet verursacht hatte. Die Größe des Angriffs legt, so ein Sprecher von Occupy Central, einen staatlich gelenkten Angriff nahe und deutet damit an, dass man die chinesische Regierung dafür verantwortlich macht.

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May 20, 2014

Ehemaliger Bundesbeauftragter für den Datenschutz zu Besuch in Bremen

Ehemaliger Bundesbeauftragter für den Datenschutz zu Besuch in Bremen

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Veröffentlicht: 20:05.2014, 22:07 (CEST)
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Diskussion mit Peter Schaar in der gut besuchten Schwankhalle Bremen

Bremen (Deutschland), 20.05.2014 – Peter Schaar war in den Jahren 2003 bis 2013 Bundesbeauftragter für den Datenschutz und die Informationsfreiheit. Am Abend des 15. Mai 2014 war er zu einer Podiumsdiskussion in die Bremer Neustadt eingeladen. Die einführenden Worte zu der Veranstaltung sprach Helga Trüpel. Sie war von 1991 bis 1995 Senatorin für Kultur und Ausländerintegration der Freien Hansestadt Bremen und wurde 2004 nach der Wahl ins Europäische Parlament stellvertretende Sprecherin der Deutschen Delegation von Bündnis 90/Die Grünen (Europagruppe GRÜNE). Zu ihren politischen Schwerpunkten auf europäischer Ebene gehört auch das Urheberrecht.

Anlass für die Veranstaltung waren die bevorstehende Europawahl am 25. Mai, die gegenwärtig laufenden Verhandlungen um das Transatlantische Freihandelsabkommen und die NSA-Abhöraffäre. Näher eingegangen wurde auch auf das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) vom 13. Mai 2014 zu einer Klage gegen Google. Dabei wurde entschieden, dass Personen unter bestimmten Voraussetzungen die Tilgung von Links mit auf sie bezogenen Daten, zum Beispiel auf alte Presseartikel mit nicht mehr aktuellen oder relevanten Informationen, aus den Ergebnislisten von Suchmaschinen verlangen können.

Gesprächspartner auf dem Podium war der Politikwissenschaftler Ralf Bendrath, der als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Jan Philipp Albrecht, den gegenwärtig jüngsten deutschen Abgeordneter im Europäischen Parlament arbeitet. Schaar wies daraufhin, dass Internetfirmen die Daten auch sammeln, um das Verhalten von Verbrauchern auszuwerten und gezielte Werbung einzusetzen. In der Diskussion des überwiegend jungen Publikums wurde deutlich, inwieweit die Gefahren durch das Internet der Öffentlichkeit verständlich gemacht werden müsste, da es sich zum Teil um eine komplizierte Technik handelt. Nach Einschätzung von Schaar wird heute vielmehr überwacht als zu Zeiten des Kalten Krieges. Dies sei mit dem Selbstbestimmungsrecht des Menschen unvereinbar. Unterschiedliche Meinungen gab es bei der Frage, welche technischen und rechtlichen Möglichkeiten es zum Schutz der Persönlichkeitsrechte gebe. So könnten beispielsweise Unternehmen verpflichtet werden, die Daten von EU-Bürgern nur in Rechenzentren mit Standort in europäischen Ländern zu speichern. Ein weiterer wichtiger Schritt sei es, den Verbrauchern wirksame Mittel in die Hand zu geben, um ihre eigenen Daten vor unerwünschten Zugriffen zu schützen.

Kritisiert wurde von Bendrath und auch von Schaar die Bindung bestimmter Kommunikationsdienste an einen Anbieter wie Facebook oder WhatsApp. Ähnlich wie bei SMS und E-Mails müsse für den Verbraucher auch eine freie Wahl des Anbieters für Chat und andere Formen des Informationsaustausches bestehen. Bisher sei diese freie Wahl nicht vorhanden. Dies erinnere an die Anfangszeit des Telefons in den USA, als jeder Betreiber ein eigenes Netz ohne Verbindung zur Konkurrenz besaß. Die Wahlfreiheit könne nur staatliche Regulierung hergestellt werden, die einheitliche Übertragungsprotokolle vorschreibe.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Globale Wirtschaft

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