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December 23, 2008

Der „Brockhaus“ wird verkauft

Der „Brockhaus“ wird verkauft – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Der „Brockhaus“ wird verkauft

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Veröffentlicht: 12:25, 23. Dez. 2008 (CET)
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Gütersloh (Deutschland), 23.12.2008 – Die Rechte an der traditionsreichen Marke Brockhaus Enzyklopädie werden zum 1. Februar 2009 an eine Tochtergesellschaft der Bertelsmann AG verkauft. Dies teilte der Herausgeber Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG in Mannheim mit. Durch die Bertelsmann bereits gehörenden Projekte würde selbiger ein Lexikon-Monopol haben. Eine gedruckte Version wird neben einer Online-Version in Einsatz kommen, hierbei werden Wissensbestände in verschiedene dem Konzern gehörende Projekte z. B. „wissen.de“ überführt. Sprecher des Konzerns sagten allerdings der Presse, die Marke Brockhaus und alle damit in Verbindung stehenden Werke seien sicher. Bertelsmann ist offiziellen Meldungen zufolge mit Wikipedia und Spiegel-Online entsprechende Online-Kooperationen eingegangen.

Rechtlich ist bei einem solchen Verkauf noch die Zustimmung des Bundeskartellamts erforderlich, die noch aussteht und im ersten Quartal 2009 erfolgen soll. Hintergrund sei die Abstoßung eines wirtschaftlich unrentablen Geschäftszweigs seitens des Bibliografischen Instituts F.A. Brockhaus. Geschäftsführer Ulrich Granseyer sagte in einem Interview mit dem Börsenblatt, man habe mit der Brockhaus-Enzyklopädie geschäftlich „nicht mehr das Niveau der vergangenen Jahre und Vorauflagen erreicht“. Hinzu komme, dass das „Online-Geschäftsmodell für eine größere redaktionelle Einheit, die Inhalte recherchiert“, nicht tragfähig sei. Auf die Frage, ob mit dem Verkauf nicht ein Risiko hinsichtlich der Marktdominanz dann nur noch eines Lexikonanbieters verbunden sei, antwortete Ganseyer mit einem Hinweis auf entsprechende Online-Angebote: „Es gibt ja Wikipedia, es gibt ja Google und viele mehr, die ihre Inhalte kostenlos anbieten. Alles Weitere wird das Kartellamt prüfen.“

Der Verkauf hat personelle Konsequenzen: Die 60-köpfige Online-Redaktion von Brockhaus in Leipzig wird geschlossen, der Online-Auftritt von Brockhaus ist vom Tisch.

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December 7, 2007

Stern-Studie: Brockhaus kontra Wikipedia

Stern-Studie: Brockhaus kontra Wikipedia

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Veröffentlicht: 02:01, 7. Dez. 2007 (CET)
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Das Logo der deutschsprachigen Wikipedia

Hamburg (Deutschland), 07.12.2007 – In einer von der Zeitschrift Stern in Auftrag gegebenen Vergleichsstudie hat die freie Online-Enzyklopädie Wikipedia besser abgeschnitten als die kommerzielle Online-Ausgabe des Brockhaus. Nach Bekanntwerden der Meldung wunderten sich jedoch auch einige der freien Mitarbeiter von Wikipedia über die Fairness des Vergleichs, da das Projekt „mittlerweile vom Umfang her in einer ganz anderen Liga spielt, als der Brockhaus“.

Auf ihrer Internetseite veröffentlichte die Redaktion Informationen über die Untersuchungen, die von dem „Wissenschaftlichen Informationsdienst Köln“, einem nach eigenen Angaben unabhängigen Recherche-Institut, durchgeführt worden waren. 50 Artikel wurden „zufällig“ ausgewählt und nach den Kategorien „Richtigkeit“, „Vollständigkeit“, „Aktualität“ und „Verständlichkeit“ nach Schulnoten bewertet. Während die Artikel der Wikipedia eine Durchschnittsnote von 1,7 erzielten, erreichten die gleichen Artikel im Brockhaus eine Durchschnittsnote von 2,7. Bei 43 der 50 Artikel gewann Wikipedia im direkten Vergleich, bei einem Artikel gab es ein Unentschieden und sechs Artikel beurteilte das Recherche-Institut im Brockhaus als besser im Vergleich zu den Wikipedia-Artikeln.

Der Stern-Artikel löste ein großes Echo auch in anderen bekannten Onlinemagazinen und Tageszeitungen aus. In einer Meldung des Deutschen Depeschendienstes heißt es: „Die kostenlose Internetenzyklopädie Wikipedia hat in einem wissenschaftlichen Vergleich die Online-Ausgabe der Brockhaus-Enzyklopädie deutlich geschlagen. Wie das Magazin ‚Stern‘ am Mittwoch mitteilte, ging Wikipedia in einem Vergleich von 50 zufällig ausgewählten Artikeln in 43 Fällen als Sieger hervor.“[1]

Die ad-hoc-news titeln „Wikipedia schlägt Brockhaus im Artikeltest“. Weiter heißt es: „Die kostenlose Internetenzyklopädie Wikipedia hat in einem wissenschaftlichen Vergleich die Online-Ausgabe der Brockhaus-Enzyklopädie deutlich geschlagen. Wie das Magazin ‚Stern‘ am Mittwoch mitteilte, ging Wikipedia in einem Vergleich von 50 zufällig ausgewählten Artikeln in 43 Fällen als Sieger hervor. Der vom ‚Stern‘ für den Test beauftragte Wissenschaftliche Informationsdienst Köln bewertete dabei die Artikel nach den Kriterien Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Verständlichkeit.“[2]

Mit dem Titel „Wikipedia schlägt Brockhaus im Test“ berichtet die Onlineausgabe des Nachrichtenmagazins Focus über den Vergleich. Weiter wird geschrieben: „Wie das Magazin ‚Stern‘ am Mittwoch berichtete, ging Wikipedia in einem Vergleich von 50 zufällig ausgewählten Artikeln in 43 Fällen als Sieger hervor. Der für den Test beauftragte Wissenschaftliche Informationsdienst Köln bewertete dabei die Artikel nach den Kriterien Richtigkeit, Vollständigkeit, Aktualität und Verständlichkeit.“[3]

Der Nachrichtensender n-tv titelt auf seiner Website: „Genauer und aktueller… Wikipedia schlägt Brockhaus“ und schreibt: „Die Online-Enzyklopädie Wikipedia ist besser als ihr Ruf. Bei einem Vergleich mit der Online-Ausgabe des Brockhaus zeigte sich, dass das Prinzip der kostenlosen Mitmach-Plattform in vielen Fällen den Einträgen der ehrwürdigen Brockhaus-Redaktion überlegen ist.“ [4]

Die taz schreibt auf ihrer Website in einem Artikel am 5. Dezember unter der Überschrift „Wikipedia siegt gegen Brockhaus“: „Für die einen ist es das beste Nachschlagewerk der Moderne, für die anderen ist es eine unzuverlässige Spielerei von Hobbyautoren: Am kostenlosen Internetlexikon Wikipedia scheiden sich die Geister. Die Anhänger sind überzeugt, mit ihrem System gegenseitiger Kontrolle Definitionsfehler nahezu ausschließen zu können. Kritiker wiederum stoßen sich daran, dass Wikipedia, im Gegensatz zu klassischen Lexika, von ganz normalen Nutzern geschrieben wird – ehrenamtlich noch dazu. So sei das Web-Lexikon offen für Manipulation und oberflächliches Halbwissen.“[5]

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Quellen

  1. ddp via pr-inside.com: „Wikipedia schlägt Brockhaus im Artikeltest“ (05.12.2007, 13:50:27 Uhr)
  2. ad-hoc-news.de: „Wikipedia schlägt Brockhaus im Artikeltest“ (05.12.2007, 13:00 Uhr)
  3. focus.de: „Online-Enzyklopädien: Wikipedia schlägt Brockhaus im Test“ (05.12.2007, 13:33 Uhr)
  4. n-tv.de: „Genauer und aktueller – Wikipedia schlägt Brockhaus“ (05.12.2007)
  5. taz.de: „Wikipedia siegt gegen Brockhaus“ (05.12.2007)

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March 29, 2006

Encyclopaedia Britannica will gegen die Zeitschrift „Nature“ vorgehen

Encyclopaedia Britannica will gegen die Zeitschrift „Nature“ vorgehen

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Artikelstatus: Fertig 17:23, 29. Mrz. 2006 (CEST)
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Chicago (Vereinigte Staaten), 29.03.2006 – In der Zeitschrift Nature wurde im Dezember 2005 die Wikipedia mit der Encyclopaedia Britannica verglichen. Die Britannica kündigte Schritte gegen dieses Verhalten an.

Nature wurde gestern schriftlich dazu aufgefordert, eine Gegendarstellung abzudrucken. Es existiert im Internet ein offener Brief mit dem Aufruf dazu. Die Britannica wirft Nature in dem Bericht vor, den Qualitätsvergleich fehlerhaft durchgeführt zu haben.

Am Samstag hat „Nature“ laut dem Heise-Verlag die Rücknahme des Artikels abgelehnt.

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  • Portal:Medien

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Zeitschrift „Nature“ lehnt Rücknahme des Wikipedia-Berichtes ab

Zeitschrift „Nature“ lehnt Rücknahme des Wikipedia-Berichtes ab

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Artikelstatus: Fertig 13:35, 29. Mrz. 2006 (CEST)
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Chicago (Vereinigte Staaten), 29.03.2006 – In der Zeitschrift „Nature“ wurde im Dezember 2005 die freie Enzyklopädie Wikipedia mit der „Encyclopaedia Britannica“ verglichen.

Die „Britannica“ kündigte Schritte gegen diese Veröffentlichung an und forderte „Nature“ zur Rücknahme des Berichtes auf. Als Grund wurden methodische Mängel bei der Bewertung genannt. So habe man einige der ausgewählten Artikel auch aus anderen Schriften des Verlages, etwa dem „Book of the Year“ und der „Student Encyclopedia“ entnommen. Auch wurden die verglichenen Artikel durch „Nature“ teilweise gekürzt, bevor sie den externen Gutachtern vorgelegt wurden.

Nach Angaben von „netzeitung.de“ hat „Nature“ am 27. März die Rücknahme abgelehnt. Begründet hat „Nature“ die Weigerung damit, dass der Vergleich der beiden Lexika korrekt gewesen sei.

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March 18, 2006

Wikipedia wurde WebLeader des Jahres

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Wikipedia wurde WebLeader des Jahres

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Hamburg (Deutschland), 18.03.2006 – Die Internetenzyklopädie Wikipedia wurde „WebLeader des Jahres 2006“. Sie siegte in der Online-Kategorie des Lead Awards als WebLeader über die kommerziell-orientierte Kontaktplattform „openBC“ und das Treffpunktlexikon „plazes“.

Insgesamt gibt es vier Kategorien mit 18 Preisen, davon „WebLeader“, „WebFeature“ und „WebDesign“ in der Kategorie „Online“.

Der Preis wurde dieses Jahr zum 14. Mal vergeben, diesmal unter der Leitung von Sandra Maahn. Am Mittwoch gab in den Hamburger Deichtorhallen ein Sprecher der Lead Academy Wikipedia als Preisträger bekannt. Der Lead Award ist ein Preis, der jährlich in den Kategorien „Fotografien“, „Zeitschriften“, „Online“ und „Anzeigen“ vergeben wird.

Den Preis „WebFeature des Jahres“ (Kategorie „Online“) gewann die Internet-TV-Sendung „Ehrensenf“ vor dem interaktiven Reiseportal „Worldtrip“ und dem Musikvideoanbieter „tunespoon“. Als „WebDesign des Jahres“ wurde die „ARTE Operation Hollywood“ gekürt, die Zeitschrift „Neon“ wurde „Lead Magazin des Jahres“.

Auf der Website der „LeadAcademy“ finden sich alle Preisträger des LeadAwards 2006.

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January 15, 2006

Wikipedia feierte fünfjähriges Bestehen

Wikipedia feierte fünfjähriges Bestehen

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Washington D.C. (USA) / Berlin (Deutschland), 15.01.2006 – Die Online-Enzyklopädie Wikipedia konnte am 15. Januar 2006 ihren fünften Geburtstag feiern.

Gegründet wurde das Online-Portal im Jahr 2001 in den USA von den beiden US-Amerikanern Larry Sanger und Jimmy Wales. Sie stellten ein Forum ins Netz, das allen Benutzern weltweit die Möglichkeit zur Mitarbeit bot. Alle Internetnutzer konnten sich an der Erweiterung der Datenbank beteiligen.

Ihre Idee war, das gesammelte Wissen der Menschheit allen Menschen auf der Welt kostenlos zur Verfügung zu stellen. Jedes Land hat die Möglichkeit, in seiner Sprache eine eigene Ausgabe zu erschaffen. Derzeit bestehen Wikipediaprojekte in über hundert verschiedenen Sprachen.

Bei den Sprachausgaben von Wikipedia liegt die englischsprachige bezüglich der Zahl der Einträge klar in Führung. Deren Benutzer haben in fünf Jahren 850.000 Artikel ins Netz gestellt. Danach folgt die deutschsprachige Ausgabe mit über 300.000 Lexikoneinträgen.

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  • Zoff bei Wikipedia – Streit zwischen Jimmy Wales und Mitbegründer Larry Sanger (12.01.2006)

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January 4, 2006

Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger plant neues Wiki-Projekt

Wikipedia-Mitbegründer Larry Sanger plant neues Wiki-Projekt

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Artikelstatus: Fertig 11:46, 4. Jan. 2006 (CET)
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Saint Petersburg (Vereinigte Staaten), 04.01.2006 – Wikipediamitbegründer Larry Sanger plant derzeit ein neues Wiki-Projekt. Fünf Jahre, nachdem er zusammen mit dem „Urvater“ der Wikipedia, Jimmy Wales, Wikipedia gegründet hatte, organisiert er die Entstehung einer neuen Online-Enzyklopädie.

Er möchte sein Projekt anders aufziehen als Jimmy Wales. Larry Sanger baut auf mehr abgesichertes Expertenwissen. Der Name der neuen Enzyklopädie soll „Digital Universe“ lauten. Für die Inbetriebnahme hat Sanger bereits die Firma „Digital Universe Foundation“ gegründet. Im Januar 2006 soll das Projekt online gehen. Bisher konnten zehn Millionen US-Dollar gesammelt werden.

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December 22, 2005

Wikipedia wird bei einigen US-Gerichten als Informationsquelle anerkannt

Wikipedia wird bei einigen US-Gerichten als Informationsquelle anerkannt

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Artikelstatus: Fertig 15:54, 22. Dez. 2005 (CET)
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Chicago (USA), 22.12.2005 – In den Medien wurde in den letzten Wochen öffentlich über die Zuverlässigkeit von Wikipedia diskutiert.

Jetzt meldete sich ein amerikanischer Rechtsanwalt zu Wort. Evan Brown wies darauf hin, dass einige Richter seit dem Jahr 2004 in den USA Wikipedia zulassen würden, um Beweise vorzulegen. Mister Brown kann acht Urteile vorlegen, bei denen Wikipedia für Beweise herangezogen wurde. In einem der acht Urteile ging es darum, welche Sprache in Guinea öffentlich anerkannt wird.

Ein Gericht lehnte Wikipedia allerdings gänzlich ab. Hier handelte es sich um ein Berufungsgericht in Tennessee.

Quellen

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December 17, 2005

Englischsprachige Wikipedia nun größer als die spanische Enzyklopädie ESPASA

Englischsprachige Wikipedia nun größer als die spanische Enzyklopädie ESPASA

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Artikelstatus: Fertig 21:12, 18. Dez. 2005 (CET)
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Saint Petersburg (USA), 17.12.2005 – Die englische Version von Wikipedia hat seit Januar 2001 bereits 865.835 Artikel, 220 Millionen Wörter, 389.591 Illustrationen und Bilder erreicht. Im Vergleich dazu hat die aus 117 Bänden bestehende spanische Enzyklopädie ESPASA 175.000 Seiten, 200 Millionen Wörter, 197.000 Schwarz/Weiß-Abbildungen, 4.500 Farbabbildungen, fünf Millionen bibliographische Referenzen und 100.000 Biographien. Die englischsprachige Wikipedia ist nun größer als die größte Enzyklopädie in spanischer Sprache.

Das Projekt, ESPASA zu schreiben, wurde im Jahr 1860 von José Espasa Anguera begonnen, und es wurde 1926 von der Redaktion Espasa-Calpe fortgesetzt, die heute zur „Grupo Planeta“ gehört. Das Hauptwerk wurde im Jahr 1905 veröffentlicht und umfasste 72 Bände. 1931 erschien ein Anhang von zehn Bänden, der eine Aktualisierung der ersten Bände enthielt.

Das Referenzwerk wird seit 1935 regelmäßig alle zwei Jahre mit Ergänzungsbänden aktualisiert. Der letzte Ergänzungsband erschien im Jahr 2005. 1997 wurde in das Werk ein Weltatlas eingefügt. Es hat 145 Jahre gedauert, bis ESPASA zu dem geworden ist, was es heute darstellt, Wikipedia brauchte dafür nur vier Jahre. Im Schnitt werden in der englischsprachigen Wikipedia pro Tag 1.500 Artikel neu erstellt, jeder Artikel hat im Durchschnitt 23,4 Bearbeitungen.

Wikipedia-logo.png Wikipedia bietet Hintergrundinformationen zum Thema: Wikipedia:Largest encyclopedia (engl.)
Wikipedia-logo.png Wikipedia bietet Hintergrundinformationen zum Thema: Enciclopedia Espasa (span.)
Wikipedia-logo.png Wikipedia bietet Hintergrundinformationen zum Thema: Wikipedia:Size comparisons (engl.)

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  • Studienvergleich zwischen Wikipedia und Encyclopædia Britannica (16.12.2005)

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels (mit originärer Berichterstattung) vom 17.12.2005

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December 16, 2005

Studienvergleich zwischen Wikipedia und Encyclopædia Britannica

Studienvergleich zwischen Wikipedia und Encyclopædia Britannica

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London (Großbritannien), 16.12.2005 – Eine Studie des Wissenschaftsmagazins Nature hat im Dezember 2005 die beiden Enzyklopädien Wikipedia und Encyclopædia Britannica verglichen.

Untersucht wurden dabei 42 naturwissenschaftliche Artikel aus jedem Werk. Das Ergebnis steht dabei im Widerspruch zu generalisierenden Aussagen, die bei der an Wikipedia gerichtetenden Medienschelte im Zusammenhang mit dem Fall des John Seigenthaler Senior in den letzten Tage nicht nur in den USA geäußert worden waren. Die Diskussion war durch einen mutwillig verfälschten Artikel in der englischen Ausgabe der Wikipedia ausgelöst worden, der die Frage nach der Qualität der Wikipedia aufgeworfen hatte, Wikinews berichtete: Gefälschter Eintrag bei Wikipedia sorgt für Wirbel (15.12.2005).

Details aus der Nature-Studie:

Schwere Fehler: Die Anzahl der als gravierend eingestuften Fehler, worunter Nature etwa Fehlinterpretationen wichtiger Konzepte versteht, betrug in den verglichenen Artikelpaaren der beiden Enzyklopädien jeweils vier – ein Gleichstand also, der so nicht von Vielen erwartet worden wäre.

Weniger schwere Fehler: Die Anzahl der in den Artikeln gefundenen nicht so gravierenden Fehler ist allerdings deutlich höher und fällt etwas zu ungunsten von Wikipedia aus: 162 dieser „kleineren“ Fehler findet Nature in den geprüften Artikeln der Wikipedia und 123 in denen der Britannica. Durchschnittlich fanden sich in der Wikipedia also etwa vier gegenüber ungefähr drei Fehlern je Artikel in der Britannica. Unter diesen Fehlern stuft Nature beispielsweise irreführende Aussagen, aber auch faktische Fehler oder Auslassungen ein.

Bei reiner Betrachtung der Zahlen ergeben sich also 166 Fehler bei Wikipedia und 127 bei Britannica. Der mit den meisten Fehlern behaftete Artikel war ein Artikel über Dimitri Mendeleev, einen an der Einführung des Periodensystems beteiligten Wissenschaftler. Die Britannica enthielt in diesem Artikel acht Fehler, der Wikipedia-Artikel sogar 19.

Im Zusammenhang mit der Studie befragte Nature mehr als 1.000 der eigenen Autoren. 70 Prozent der Nature-Autoren haben demnach von Wikipedia gehört, 17 Prozent geben an, Wikipedia wöchentlich zu benutzen. Die Zahl der an Wikipedia mitarbeitenden Nature-Autoren bleibt leider mit „weniger als zehn Prozent“ etwas unklar. Die Erfahrung bei der regelmässigen Mitarbeit an Wikipedia wird von intensiver beteiligten Autoren als lohnend, wenn auch gelegentlich frustrierend beschrieben – eine Erfahrung, die sicher auch viele Nicht-Wissenschaftler unter den Wikipedianern nachvollziehen können.

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