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February 16, 2006

Togolesische Fußballnationalmannschaft entließ Trainer

Togolesische Fußballnationalmannschaft entließ Trainer

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Artikelstatus: Fertig 21:09, 16. Feb. 2006 (CET)
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Lomé (Togo), 16.02.2006 – Die Verantwortlichen für die togolesische Fußballnationalmannschaft haben am 13.02.2006 den nigerianischen Cheftrainer Stephen Keshi entlassen. Sie haben sich von dem 44-Jährigen getrennt, nachdem seine Mannschaft im Afrika-Cup schwach abgeschnitten hatte.

Die westafrikanische Mannschaft scheiterte im Afrika-Cup bereits in der Vorrunde. Alle drei Vorrundenspiele gingen verloren: Angola (2:3) – Kamerun (0:2) – Kongo (0:2). Togo schied aus.

Keshi war bereits beim ersten Spiel in die Kritik geraten, nachdem er seinen besten Spieler Sheyi Emmanuel Adebayor nicht von Anfang an eingesetzt hatte. Adebayor war der Spieler, der in der Qualifikation zur Fußballweltmeisterschaft in Deutschland 2006 fast alleine alle Tore schoss.

Bei der WM tritt Togo gegen die Nationalmannschaften aus Südkorea, Frankreich und der Schweiz an. Ein Nachfolger wurde bisher nicht bekannt gegeben.

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May 1, 2005

Die ersten Deutschen haben Togo verlassen

Die ersten Deutschen haben Togo verlassen

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Artikelstatus: Fertig 1. Mai 2005 (CEST)
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Die Lage von Togo

Lomé (Togo) / Berlin (Deutschland), 01.05.2005 – Die ersten deutschen Bürger haben nach der Ausreiseaufforderung des Auswärtigen Amtes Togo gestern verlassen.

Die Berliner Behörde hatte sie aufgefordert, sich bei deutschen Vertretungen in den Nachbarländern zu melden. Empfohlen wurde die Ausreise nach Ghana, der Grenzübertritt sei momentan relativ unproblematisch.

Inzwischen hat sich Bundesaußenminister Joschka Fischer zu den Unruhen in Togo geäußert. Er forderte ein Ende der antideutschen Hetze in dem westafrikanischen Land. Er verlangte von der Regierung, den Schutz deutscher Bürger und Einrichtungen sicherzustellen. Fischer spielte dabei auf den Angriff Jugendlicher auf das deutsche Goethe-Institut in Lomé an.

Auch die Vereinten Nationen zeigten sich äußerst besorgt über die Flucht tausender Menschen aus Togo. Seit Ausbruch der Unruhen sind zirka 6.000 Menschen in das Nachbarland Benin geflohen. Andere wiederum haben sich in Ghana in Sicherheit gebracht.

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  • Goethe-Institut in Togo in Brand gesetzt (29.04.2005)
  • Portal:Togo

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April 30, 2005

Deutsche sollen Togo verlassen

Deutsche sollen Togo verlassen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Deutsche sollen Togo verlassen

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Artikelstatus: Fertig 30. Apr. 2005 (CEST)
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Togo

Lomé (Togo) / Berlin (Deutschland), 30.04.2005 – Die deutsche Bundesregierung hat ihre Bürger in Togo zum Verlassen des afrikanischen Landes aufgerufen.

Grund sind die schweren Unruhen seit der Parlamentswahl am Sonntag, bei denen auch Deutschland Ziel eines Angriff wurde in dem das Goethe-Institut in Togo in Brand gesteckt wurde. Bei den Unruhen gab es bereits rund 100 Tote. In Togo leben ständig etwa 300 Bundesbürger.

Heute trifft in der Hauptstadt Lomé eine afrikanische Delegation ein, die im Machtkampf zwischen Regierung und Opposition einen Vermittlungsversuch unternehmen möchte.

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  • Portal:Togo

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  • sfdrs.ch: „Togo: Vermittlergruppe erwartet – Deutsche sollen ausreisen“ (unbekannt) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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April 29, 2005

Goethe-Institut in Togo in Brand gesetzt

Goethe-Institut in Togo in Brand gesetzt

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Artikelstatus: Fertig 29. Apr. 2005 (CEST)
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Togo

München (Deutschland) / Lomé (Togo), 29.04.2005 – Das Goethe-Institut in Togo ist beschossen und in Brand gesetzt worden. Heute Morgen Ortszeit haben vermummte und bewaffnete Männer das Gebäude, das sich in einem zentralen Viertel von Lomé befindet, angegriffen.

Eine Sprecherin des Goethe-Instituts in München bestätigte den Vorfall. Sie gab an, keiner der 14 Mitarbeiter des Instituts wäre verletzt worden. Das Feuer wurde im Erdgeschoss des Gebäudes gelegt, der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf etwa 300.000 Euro. Die Bibliothek des Goethe-Instituts wurde komplett zerstört und die Computer sind verschmort. Die Hintergründe des Anschlags sind noch unklar. Das Goethe-Institut in Lomé war im November 2004 nach einer Renovierung wieder eröffnet worden.

Nach der Präsidentenwahl letzten Sonntag kam es in Togo zu blutigen Auseinandersetzungen. Tausende Menschen sind mittlerweile auf der Flucht.

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April 26, 2005

Togo: Faure Gnassingbé zum Wahlsieger erklärt

Togo: Faure Gnassingbé zum Wahlsieger erklärt

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Lomé (Togo), 26.04.2005 – Die Nationale Wahlkommission Togos hat den Kandidaten der Regierungspartei RPT, Faure Gnassingbé, zum Sieger der Präsidentenwahl vom 24. April erklärt.

Faure Gnassingbé ist der Sohn des langjährigen Präsidenten Gnassingbé Eyadéma, der im Februar 2005 verstarb. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Faure Gnassingbé, unter Mißachtung der Verfassung, kurzfristig die Macht, trat aber aufgrund des internationalen Drucks zurück und verkündete Neuwahlen. Faure Gnassingbé kam, laut dem von der Wahlkommission bekanntgegebenen vorläufigen Ergebnis, auf 60,22 Prozent der Stimmen. Sein Herausforderer, der Oppositionskandidat Emmanuel Bob-Akitani erreichte 38,19 Prozent. 1,04 Prozent der Togolesen stimmten für Nicolas Lawson, einen weiteren Oppositionskandidaten, 0,55 Prozent stimmten für Harry Olympio, der seine Kandidatur zuvor zurückgezogen hatte.

Beide Seiten sprechen von Unregelmäßigkeiten und Manipulationen bei der Wahl am Sonntag. Wenige Minuten nach Bekanntgabe des Ergebnisses zogen einige jugendliche Anhänger der Opposition mit Macheten auf die Straßen der Hauptstadt und errichteten Barrikaden. Zudem sollen Autoreifen in Brand gesteckt worden sein. Bereits der Wahlkampf war von Gewalt überschattet.

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April 25, 2005

Ehemaliger Innenminister Togos flüchtet in deutsche Botschaft

Ehemaliger Innenminister Togos flüchtet in deutsche Botschaft

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Die Lage von Togo

Lomé (Togo), 25.04.2005 – Der ehemalige Innenminister von Togo, François Boko, ist in die deutschen Botschaft in Lomé geflüchtet.

Unklar ist noch, ob der Ex-Minister Asyl beantragt hat. Boko rief vor seiner Flucht dazu auf, die Wahl des Präsidenten in dem westafrikanischen Staat zu verschieben, da er Ausschreitungen befürchtete. Nach diesem Aufruf hat Interimspräsident Abass Bonfoh den ehemaligen Innenmnister Boko entlassen.

Derzeit wird nach einer Möglichkeit gesucht, wie Boko die Botschaft unter sicheren Bedingungen verlassen kann.

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April 24, 2005

Neuwahl des Präsidenten in Togo

Neuwahl des Präsidenten in Togo – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Neuwahl des Präsidenten in Togo

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Lomé (Togo), 24.04.2005 – Heute hat in Togo die Wahl des neuen Präsidenten begonnen. Nach dem Tod des langjährigen togolesischen Staatspräsidenten Gnassingbé Eyadéma hatte die Armee am 6. Februar 2005 Eyadémas Sohn Faure Gnassingbé, den bisherigen Minister für Bergbau und Telekommunikation, zu dessen Nachfolger ernannt. Dieses Vorgehen war international heftig kritisiert worden. Daraufhin trat Faure Gnassingbé zurück und machte damit den Weg frei für Neuwahlen im Rahmen der Verfassung.

Bei der Wahl tritt der 39-jährige Faure Gnassingbé als Kandidat der Staatspartei Rassemblement du Peuple Togolais (RPT) an und gilt als aussichtsreichster Kandidat. Die RPT regiert seit der Unabhängigkeit Togos im Jahr 1960 mit der Unterstützung des Militärs. Um das Amt des Präsidenten bemüht sich neben Faure Gnassingbé der 74-jährige Oppositionspolitiker Emmanuel Bob-Akitani. Bob ist Kandidat der Oppositionsbewegung Union der Kräfte für den Wandel (UFC) und einiger verbündeter Parteien. Unterstützt wird Bob vom, in die Heimat zurückgekehrten, Exilführer der Opposition, Gilchrist Olympio.

Der Wahlkampf war von gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Anhängern der RPT und der Opposition geprägt. Mindestens sieben Menschen wurden dabei getötet und über 150 verletzt. Die Opposition befürchtet Wahlmanipulationen und hatte sich um einen späteren Wahltermin bemüht, um sich besser zu organisieren. Zum Wahlboykott wollte die Opposition aber nicht aufrufen.

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  • Portal:Togo

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March 27, 2005

Togo: Opposition fordert späteren Wahltermin

Togo: Opposition fordert späteren Wahltermin

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Artikelstatus: Fertig 27. Mär. 2005 (CEST)
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Die Lage von Togo

Lomé (Togo), 27.03.2005 – Anhänger der togolesischen Oppositionsparteien haben am Samstag demonstriert, um die Verschiebung der Präsidentschaftswahl zu erreichen, die am 24. April 2005 stattfinden soll.

Faure Gnassingbé wurde im Februar 2005 nach dem Tod seines Vaters, dem langjährigen Staatspräsidenten Gnassingbé Eyadéma, mit Unterstützung des Militärs, Präsident des westafrikanischen Staates. Dieses Vorgehen war von der togolesischen Opposition, sowie von der Afrikanischen Union und der UNO als Militärputsch kritisiert worden. Nachdem mehrere Nachbarstaaten Saktionen gegen Togo verhängt hatten, kündigte Faure Gnassingbé seinen Rücktritt und verfassungsgemäße Neuwahlen an. Die Verfassung schreibt im Falle des Todes des Präsidenten Neuwahlen innerhalb von 60 Tagen vor.

Während zweier Demonstrationen in der Hauptstadt des Landes kam es zu Ausschreitungen zwischen Anhängern der Oppositionsparteien und Anhängern von Faure Gnassingbé. An beiden Demonstrationszügen beteiligten sich etwa 2.000 Menschen.

Die Opposition ist der Meinung, dass die Zeitspanne bis zum 24. April zu kurz ist, um faire Wahlen zu organisieren. Außerdem sei die Opposition nicht in der Lage in dieser Zeit ihren Wahlkampf vorzubereiten.

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  • Portal:Togo

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February 26, 2005

Togolesischer Präsident zurückgetreten

Togolesischer Präsident zurückgetreten

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Die Lage Togos

Lomé (Togo), 26.02.2005 – Drei Wochen nach seiner umstrittenen Machtübernahme hat Togos Präsident Faure Gnassingbé am Freitagabend seinen Rücktritt erklärt.

Nach dem Tod seines Vaters, dem Staatspräsidenten Gnassingbé Eyadéma, hatte die Armee des Landes Faure Gnassingbé am 6. Februar 2005 unter Missachtung der Verfassung zum neuen Staatspräsidenten ernannt. Die Opposition in Togo, sowie Vertreter der Afrikanischen Union hatten dieses Vorgehen als Militärputsch kritisiert.

Am Freitag wählte das Parlament des westafrikanischen Staates Abass Bonfoh zum Parlamentspräsidenten. Laut Verfassung fungiert der Parlamentspräsident nach dem Tod des Staatspräsidenten als Interimspräsident, bevor innerhalb von 60 Tagen Neuwahlen abgehalten werden.

Nach Berichten der BBC wurde Faure Gnassingbe von der Staatspartei Rassemblement du Peuple Togolais (RPT) als Kandidat bei den Neuwahlen um das Präsidentenamt nominiert.

UNO-Generalsekretär Kofi Annan begrüßte nach den Worten seines Sprechers Fred Eckhard den Rücktritt des Präsidenten.

Nun hat die Afrikanische Union angekündigt, ihre Sanktionen gegen Togo aufzuheben.

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  • Staatsstreich in Togo (06.02.2005)
  • Togolesisches Parlament beschließt Verfassungsänderung nach Staatsstreich (07.02.2005)
  • Portal:Togo

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February 7, 2005

Togolesisches Parlament beschließt Verfassungsänderung nach Staatsstreich

Togolesisches Parlament beschließt Verfassungsänderung nach Staatsstreich

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Lomé (Togo), 07.02.2005 – Nachdem Faure Gnassingbé das Amt seines verstorbenen Vaters als Staatspräsident übernommen hat, änderte heute das togolesische Parlament die Verfassung.

Nach dem Tod von Staatspräsidenten Gnassingbé Eyadéma hatte das Militär Faure Gnassingbé unter Missachtung der Verfassung zum neuen Präsidenten des westafrikanischen Landes ernannt.

Nun stimmte das togolesische Parlament laut lokaler Medienberichte für Verfassungsänderungen, die die Machtübernahme durch den Präsidentensohn legitimieren sollen. Das Parlament hob eine Regelung auf, laut der nach dem Tod des Präsidenten innerhalb von 60 Tagen Neuwahlen abgehalten werden müssen. Die Verfassungsänderung hat zur Konsequenz, dass der 39-jährige ehemalige Minister für Bergbau und Telekommunikation die Amtszeit seines Vaters bis 2008 fortsetzen wird.

Außerdem wählte das Parlament Faure Gnassingbé zum neuen Parlamentspräsidenten. Danach schwor Faure Gnassingbé unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt Lomé vor Verfassungrichtern den Eid auf die Verfassung.

Die Afrikanische Union kritisiert die Vorfälle in Togo als Militärputsch. Der in Pariser Exil lebende Oppositionsführer Gilchrist Olympio rief seine Anhänger zum gewaltsamen Widerstand auf.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Politik in Togo

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