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November 6, 2008

Österreichische Sahara-Geiseln dank Gaddafi und Haider frei

Österreichische Sahara-Geiseln dank Gaddafi und Haider frei

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Veröffentlicht: 20:48, 6. Nov. 2008 (CET)
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Bamako (Mali) / Wien (Österreich), 06.11.2008 – Das in der Sahara entführte Salzburger Touristen-Paar Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber war vergangenen Freitag nach acht Monaten der Geiselhaft im Norden von Mali freigelassen worden. Neben einen Krisenstab der in Wien tätig war, sandte Österreich unter anderen auch den Sonderbotschafter Anton Prohaska zur Vermittlung nach Afrika um eine Befreiung dieser zu erreichen. Dabei wurde aber ausdrücklich betont, man sei nicht erpressbar und würde kein Lösegeld zahlen. Die Geiseln wurden nach der Freilassung am darauffolgenden Samstag unter Militärschutz der Armee Malis in deren Hauptstadt gebracht, wo sie per Flugzeug in ihr Heimatland gebracht, und von dort aus anschließend durch einen Hubschrauber ins Wiener Heeresspital geflogen wurden. Dennoch, war bis zuletzt nicht bekannt, woher das von den Entführern verlangte Geld geflossen sein könnte.

Wie die algerische Zeitung „Liberte, Mounir Boudjema“ berichtete, spielte dabei Muammar al-Gaddafi eine wesentliche Rolle. Gaddafis Sohn (Saif al-Islam al-Gaddafi), der mit dem kürzlich verstorbenen österreichischen Politiker Jörg Haider Kontakt hatte, war von diesem, der als Vermittler agierte, überredet worden, sich für die Befreiung der Geiseln einzusetzen. Der libysche Revolutionsführer Gaddafi soll daraufhin das Lösegeld in der Höhe von fünf Millionen Euro bezahlt haben. Es wurde klar betont, dass Gaddafi nur auf Haiders Bitte hin gezahlt habe, das Geld kam aus gleichnamiger bekannten libyschen Gaddafi-Stiftung.

Das Paar war im Februar 2008 von der al-Qaida im islamischen Maghreb in Süd-Tunesien verschleppt worden. Deren Entführer forderten die Befreiung von zehn Gesinnungsgenossen aus tunesischen und algerischen Gefängnissen und ein Lösegeld in der Höhe von fünf Millionen Euro. Im März hatte der damalige Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider bekannt gegeben, dass der Vorstand der Gaddafi-Stiftung bereits mit den Entführern verhandelte. Haider hatte von Gaddafis Sohn über „gute Entwicklungen“ der Verhandlungsgespräche damals gesprochen.

Kurz danach jedoch, verlautbarte eben diese Stiftung, eigentlich gar „keine“ Kontakte zu den Entführern der Touristen zu haben, dies geschah im Zuge von Krawallen durch die Tuareg-Rebellen. Bis zuletzt wurden noch Forderungen von „regionaler Natur“ wie den Zugang zu Wasser, die Nutzung von Bodenschätzen und Wegerechte gestellt. Das österreichische Außenministerium dementiert weiterhin den Forderungen nach Lösegeld, nachgegangen zu sein.

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November 1, 2008

Österreichische Sahara-Geiseln sind frei

Österreichische Sahara-Geiseln sind frei

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Veröffentlicht: 00:38, 1. Nov. 2008 (CET)
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Bamako (Mali), 01.11.2008 – Die beiden in der Sahara entführten Österreicher sind wieder frei. Das gab Außenministerin Ursula Plassnik am Freitagnachmittag bekannt. Die Salzburger Touristen Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber wurden nach acht Monaten Geiselhaft im Norden Malis freigelassen. Sie seien „den Umständen entsprechend wohlauf“, sagte Plassnik. Der Krisenstab in Wien hat sich die letzten Monate unermüdlich um die Freilassung der Geiseln bemüht. Österreich hat Sonderbotschafter Anton Prohaska zur Vermittlung nach Afrika entsandt. Die Freigelassenen seien unter dem Schutz der malischen Armee auf dem Weg in die Hauptstadt Bamako. Es werde ein Flugzeug nach Bamako geschickt, um sie sicher nach Hause zu bringen. Verteidigungsminister Norbert Darabos rechnete damit, dass die beiden Salzburger am Samstag in ihre Heimat zurückkehren.

Die Angehörigen von Wolfgang Ebner und Andrea Kloiber zeigten sich ebenso wie Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Bundespräsident Heinz Fischer sehr erleichtert. Das Paar wurde am 22. Februar 2008 von der al-Qaida im islamischen Maghreb im Süden Tunesiens verschleppt. Die Entführer hatten die Freilassung von zehn Gesinnungsgenossen aus tunesischen und algerischen Gefängnissen gefordert sowie Lösegeld in Höhe von fünf Millionen Euro verlangt. Am 6. April 2008 verstrich das letzte Ultimatum der Entführer. Zuletzt wurden Forderungen „regionaler Natur“ wie den Zugang zu Wasser, die Nutzung von Bodenschätzen und Wegerechte gestellt. Das österreichische Außenministerium dementierte die Forderung nach Lösegeld.

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August 19, 2006

Heinz Fischer gratulierte Bill Clinton zum 60. Geburtstag

Heinz Fischer gratulierte Bill Clinton zum 60. Geburtstag

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Washington D.C. / New York (Vereinigte Staaten), 19.08.2006 – Heute wurde der ehemalige US-Präsident Bill Clinton 60 Jahre alt. Geboren wurde er am 19. August 1946. Aus diesem Anlass meldete sich der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer bei Clinton und gratulierte ihm schriftlich zu dessen Ehrentag. Zuletzt sahen sich beide Politiker im September 2005. Zu seinem Geburtstag spielen unter anderem auch die Rolling Stones in New York.

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May 1, 2005

IIHF Eishockey WM in Wien und Innsbruck eröffnet

IIHF Eishockey WM in Wien und Innsbruck eröffnet

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OHL-Hockey-Plymouth-Whalers-vs-Saginaw-Spirit.jpg

Wien / Innsbruck (Österreich), 01.05.2005 – Der österreichische Bundespräsident Dr. Heinz Fischer hat in Wien die 69. Eishockey-WM eröffnet.

Die Veranstaltungen finden in Wien in der Stadthalle und in Innsbruck in der Olympia-World statt. Die Eröffnungsveranstaltung am 30. April war mit 8.000 Zuschauern fast ausverkauft.

Die 69. IIHF Eishockey WM wird von vielen als die „stärkste“ WM aller Zeiten bezeichnet, denn aufgrund des NHL-Lockouts kommt die Creme-de-la-Creme des Eishockeys nach Österreich.

Gruppe A:

Den Einstand gaben sich in Gruppe A (Wien):
Österreich vs. Russland (2:4)
Slovakei vs. Weißrussland (2:1)

Gruppe B:

In Gruppe B (Innsbruck) trafen der Titelverteidiger Kanada und Lettland (6:4) aufeinander.

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December 25, 2004

Deutscher Bundeskanzler Schröder kommt zum Neujahrskonzert

Deutscher Bundeskanzler Schröder kommt zum Neujahrskonzert

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Wien

Wien (Österreich), 25.12.2004 – Der deutsche Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) wird gemeinsam mit dem österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP) das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker besuchen. Das hat das Berliner Bundeskanzleramt offiziell mitgeteilt. „Als ersten Termin im neuen Jahr“ soll Schröder die Einladung von Bundeskanzler Schüssel annehmen. Nach dem Konzert im Wiener Musikverein werden die beiden Bundeskanzler und die jeweiligen Kabinettsmitglieder zu einer gemeinsamen Arbeitssitzung zusammenkommen, hieß es. Schröder soll auch auf Bundespräsident Heinz Fischer treffen.

„Schröder werde mit einigen Ministerinnen und Ministern“ nach Österreich reisen, hieß es weiter. Doch wurde in der Mitteilung nicht präzisiert, welche Kabinettsmitglieder der Regierung ihn begleiten werden. Die Beziehungen zwischen Wien und Berlin waren durch die EU-Sanktionen im Jahr 2000 gegen die österreichische Bundesregierung angespannt.

Zum Abschluss des Besuchs ist für den Nachmittag des 01.01.2005 eine gemeinsame Pressekonferenz geplant.

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