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October 13, 2007

Deutscher Jugendliteraturpreis verliehen – Kirsten Boie für das Lebenswerk geehrt

Deutscher Jugendliteraturpreis verliehen – Kirsten Boie für das Lebenswerk geehrt

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Veröffentlicht: 10:16, 13. Okt. 2007 (CEST)
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Kirsten Boie 2007 bei der Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises für ihr Lebenswerk. Bild: Wettach.

Frankfurt am Main (Deutschland), 13.10.2007 – Im Rahmen der diesjährigen Frankfurter Buchmesse wurde am Abend des Donnerstag, 12. Oktober, der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen. Für ihr Lebenswerk als Deutsche Autorin ausgezeichnet wurde dabei die Hamburgerin Kirsten Boie, die in einer ausführlichen Dankesrede auf die Bedeutung des Lesens für Kinder hinwies und die Buchmesseteilnehmer aufforderte, einander zu gratulieren für ihren Einsatz in der Leseförderung.

Moderatorin Petra Gerster. Bild: Wettach.

Der Deutsche Jugendliteraturpreis ist der einzige Staatspreis für Literatur in Deutschland, mit insgesamt über 50.000 Euro dotiert und wurde 2007 bereits zum 52. Mal vergeben. Durch den Abend führte als Moderatorin Petra Gerster, die es sich trotz eines Unfalls nicht nehmen ließ, mit Krücke zu moderieren. In ihrer Begrüßungsrede stieß sie bei dem mehr als 1.000 Personen umfassenden Publikum, in dem viele Schüler und Schülerinnen der Jugendjury saßen, auf wenig Gegenliebe als sie Kinder- und Jugendliteratur vor allem deshalb wichtig nannte, weil „Kinder noch keine fertigen Menschen“ seien. Regina Pantos, die Vorsitzende des Arbeitskreises für Jugendliteratur e.V., wies in ihrer Ansprache darauf hin, dass schon ganz banale finanzielle Gründe gegen ein eifriges Lesen in ärmeren Gesellschaftsschichten sprächen: Etwa zwei Millionen Kinder lebten von Hartz 4, dabei seien im Jahr statistisch 9,10 Euro für Spielwaren und Bücher vorgesehen. Nur ein einziges der für den Jugendliteraturpreis nominierten Bücher liege überhaupt innerhalb dieses Rahmens – weshalb Schulbibliotheken eine große Bedeutung zukäme und mehr Unterstützung zukommen müßte. Bücher, so Pantos und Gerster, seien kein Luxus sondern „Lebensmittel der besonderen Art“.

Preisträger von links nach rechts: Künstler Aljoscha Blau, Autor Nikolaus Heidelbach und Übersetzer Wolfgang J. Fuchs. Bild: Wettach.

Neben dem „Sonderpreis für das Lebenswerk“ einer Autorin für Kirsten Boie ging der Deutsche Jugendliteraturpreis 2007 in den Kategorien

  • „Bilderbuch“ an Nikolaus Heidelbach für „Königin Gisela“
  • „Kinderbuch“ an „Schwester“ von Jon Fosse, übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel, illustriert von Aljoscha Blau
  • „Jugendbuch“ an Do van Ranst und seine Übersetzerin Andrea Kluitmann für „Wir retten Leben, sagt mein Vater“
  • „Sachbuch“ an „Mutter hat Krebs“, übersetzt von Wolfgang J. Fuchs, das der Autor Brian Fies zunächst anonym als Webcomic veröffentlicht hatte
  • Der „Preis der Jugendjury“ ging an den australischen Autor Markus Zusak und seine Übersetzerin Alexandra Ernst für „Der Joker“.

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October 8, 2006

Frankfurt am Main: Deutscher Jugendliteraturpreis 2006 verliehen

Frankfurt am Main: Deutscher Jugendliteraturpreis 2006 verliehen

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Frankfurt am Main (Deutschland), 08.10.2006 – Am Freitag, den 6. Oktober 2006 wurde auf der Frankfurter Buchmesse der Deutsche Jugendliteraturpreis 2006 verliehen.

Gestiftet wird der Preis alljährlich vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Es gibt insgesamt vier Kategorien, in denen Preise verliehen werden. In der Kategorie „Bilderbuch“ wurde das Buch „Gehört das so??! Die Geschichte von Elvis“ von Peter Schössow ausgezeichnet. Es handelt sich um eine Bildergeschichte, in der der Kanarienvogel Elvis, der einem kleinen Mädchen gehört, stirbt. Das Buch „Lilis Leben eben“ von Valérie Dayre wurde aus dem Französischen übersetzt und schaffte dieses Jahr den ersten Platz in der Kategorie „Kinderbuch“. In der Kategorie „Jugendbuch“ machte „Wie schön weiß ich bin“ von Dolf Verroen, eine Übersetzung aus dem Niederländischen, das Rennen. Und schließlich kam in der Kategorie „Sachbuch“ das Buch „‚Denk nicht, wir bleiben hier!‘ Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner“ von Anja Tuckermann auf den ersten Platz.

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