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October 24, 2007

Friedensnobelpreisträger Al Gore hielt in Berlin eine Rede zum Klimaschutz

Friedensnobelpreisträger Al Gore hielt in Berlin eine Rede zum Klimaschutz

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Veröffentlicht: 21:28, 24. Okt. 2007 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 24.10.2007 – Der Friedensnobelpreisträger Al Gore hat am Dienstag eine Rede zur globalen Klimaproblematik in Berlin gehalten. Er war zu Gast beim „2. Deutschen Klimakongress der EnBW Energie Baden-Württemberg AG“. Dabei bezeichnete er die Klimakrise als die bei weitem gefährlichste Krise der Zivilisation. Nach der Begrüßungsrede zeigte er seine Oscar-gekrönte Klima-Dokumentation „Eine unbequeme Wahrheit“.

Der Kongress selber dauerte einen Tag. Gegenstand waren unter anderem der IPCC-Bericht 2007 und ein Vortrag von Prof. Jiahua Pan, dem Direktor des Forschungszentrums für nachhaltige Entwicklung der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften. Er erläuterte die Klimapolitik aus Sicht Chinas.

Am Rande des Kongresses traf sich Al Gore auch mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Beide riefen gemeinsam zum Kampf gegen den Klimawandel auf.

Bezüglich der Berichterstattung über das Treffen, hatte es im Vorfeld Streit gegeben. Eine Agentur von Al Gore hatte die Vorgabe gemacht, dass nur über einen fünfminütigen Vortrag Gores frei berichtet werden durfte. Dagegen protestierte auch der Deutsche Journalisten-Verband (DJV), der darin einen Eingriff in die Pressefreiheit sah.

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August 5, 2005

Deutscher Journalistenverband kritisiert Übernahme von ProSiebenSat.1 durch Springer

Deutscher Journalistenverband kritisiert Übernahme von ProSiebenSat.1 durch Springer

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Berlin (Deutschland), 05.08.2005 – Der Deutsche Journalistenverband (DJV) kritisiert die Übernahme der Fernsehsendergruppe ProSiebenSat.1 durch die Axel Springer AG.

DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken ist der Meinung, dass eine solche Medienmacht in einer Hand verheerend für die Meinungsvielfalt in Deutschland sei. Durch die 100-Prozent-Übernahme der Stimmrechtsaktien durch Springer entstände ein Medienmonopol mit gewaltigem Einfluss auf die öffentliche Meinung, so Konken.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di fordert als Reaktion auf die Übernahme „Regelungen der Konzentrationskontrolle für die gesamte Medienwirtschaft“. Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft, Frank Werneke fordert „übergreifende Kriterien zur Eingrenzung von Medienmacht quer über Branchengrenzen hinweg“.

Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) begrüßt, ebenso wie die CDU/CSU-Bundestagsfraktion, die Übernahme; er erhofft sich von dem Zusammenschluss neue Arbeitsplätze und eine klare Stärkung des Medienstandorts Deutschland und Bayerns. Der kultur- und medienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Günter Nooke, sagte, dass Medienunternehmen nicht mehrheitlich in ausländischem Besitz sein sollten.

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