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December 20, 2006

Deutscher Spionagesatellit ins Weltall gestartet

Deutscher Spionagesatellit ins Weltall gestartet

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Artikelstatus: Fertig 18:13, 20. Dez. 2006 (CET)
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Plessezk (Russland), 20.12.2006 – Die deutsche Bundeswehr hat gestern einen Spionagesatelliten mit Namen „SAR-Lupe“ ins Weltall transportieren lassen. Der 720 Kilogramm schwere Satellit wurde in einer Höhe von 500 Kilometern in der Umlaufbahn ausgesetzt. Der Start erfolgte am 19. Dezember 2006 um 19 Sekunden nach 15:00 Uhr mit einer Trägerrakete des Typs „Cosmos-3M“. Startort war der Weltraumbahnhof in Plessezk. Der Radarsatellit, der 300 Millionen Euro kostete, kann teilweise Gegenstände erkennen, die kleiner als ein Meter sind. Er ist der erste von insgesamt fünf Satelliten, die innerhalb der nächsten Monate und Jahre in der Umlaufbahn ausgesetzt werden sollen. Hergestellt wird der Spionagesatellit von der Bremer Firma OHB Technology im Auftrag des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB).

Themenverwandte Artikel

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Quellen

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August 26, 2005

Start des ersten deutschen Pico-Satelliten verzögert sich

Start des ersten deutschen Pico-Satelliten verzögert sich

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Würzburg (Deutschland), 26.08.2005 – Der Start des ersten deutschen Pico-Satelliten verzögert sich. Ursprünglich sollte der von der Universität Würzburg gebaute würfelförmige Kleinsatellit „UWE-1“ am 27. August vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk als Sekundärnutzlast einer Kosmos-3M-Rakete in seine Umlaufbahn geschossen werden.

Allerdings gibt es technische Probleme an einem anderen Satelliten, der mit dem gleichen Flug in den Weltraum starten soll. „UWE-1“ wird begleitet von einem japanischen und ein norwegischen Pico-Satelliten sowie dem Kleinsatelliten „SSETI-Express“. Der Start ist nun für den 27. September vorgesehen.

Der „Universität Würzburg Experimentalsatellit“, so der volle Name des Pico-Satelliten, ist gerade einmal ein Kilogramm schwer und hat die Form eines zehn Zentimeter großen Würfels. Federführend ist das Institut für Informatik, von der auch die Kontrollstation betrieben wird. Das Institut möchte mit Hilfe des Miniwürfels die Übertragung von Internetdaten im Weltraum verbessern. Während die Kommunikation auf der Erde problemlos läuft, gibt es im Weltall öfters Störungen, Verfahren, die Störungen zu minimieren sollen mit UWE-1 ausprobiert werden. Getestet werden soll weiter auch eine neue Solarzellenart bestehend aus dem Material Galliumarsenid, die einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzt.

Befindet sich der Satellit nicht in Reichweite der Würzburger Station, kann mit ihm über das Internet von anderen Stationen aus in den USA oder Japan kommuniziert werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Unbemannte Raumfahrt

Quellen

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June 29, 2005

Erster deutscher Pico-Satellit soll im August ins Weltall starten

Erster deutscher Pico-Satellit soll im August ins Weltall starten

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Artikelstatus: Fertig 21:44, 26. Aug 2005 (CEST)
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Würzburg (Deutschland), 29.06.2005 – Extrem kleine Satelliten werden auch Pico-Satelliten genannt, so heißt es in einer Pressemitteilung der Universität Würzburg vom 29. Juni 2005. Einen solchen Flugkörper hat dank moderner Microtechnik das Institut nun konstruiert und gebaut, am 25. August soll dieser nun vom russischen Weltraumbahnhof Plesetsk als Sekundärnutzlast einer Kosmos-3M-Rakete in seine Umlaufbahn geschossen werden. Er wird begleitet von einem japanischen und einem norwegischen Pico-Satelliten sowie dem Kleinsatelliten „SSETI-Express“. Der „Universität Würzburg Experimentalsatellit“, kurz UWE-1 genannt, ist gerade einmal ein Kilogrammm schwer und hat die Form eines zehn Zentimeter großen Würfels.

Federführend ist das Institut für Informatik, von der auch die Kontrollstation betrieben wird. Das Institut möchte mit Hilfe des Miniwürfels die Übertragung von Internetdaten im Weltraum verbessern. Während die Kommunikation auf der Erde problemlos läuft, gibt es im Weltall öfters Störungen. Verfahren, die Störungen zu minimieren sollen mit UWE-1 ausprobiert werden. Getestet werden soll weiter auch eine neue Solarzellenart, bestehend aus dem Material Galliumarsenid, die einen sehr hohen Wirkungsgrad besitzt.

Befindet sich der Satellit nicht in Reichweite der Würzburger Station, kann mit ihm über das Internet von anderen Stationen aus in den USA oder Japan kommuniziert werden.

Themenverwandte Artikel

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Quellen

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