WikiNews de

October 18, 2005

Pförtnerampeln an der A 57 in Betrieb gegangen

Pförtnerampeln an der A 57 in Betrieb gegangen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 22:16, 20. Okt. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Düsseldorf (Deutschland), 18.10.2005 – An den Zufahrtsstraßen zur Bundesautobahn 57 in Nordrhein-Westfalen sind heute zehn Ampeln in Betrieb gegangen. Die Ampeln regulieren den Fahrzeugzufluss zur Autobahn, sobald der Verkehr festgelegte Grenzwerte überschreitet. Dadurch sollen Staus auf der Strecke vermieden werden. Installiert wurden sie bereits vor Monaten an den Zufahrten in Krefeld und Moers. Innerhalb der nächsten vier Wochen sollen die Anlagen im Probebetrieb laufen. Die Steuerung erfolgt durch einen Personalcomputer in der Autobahnmeisterei Kaarst.

Die Planer dieses neuen Systems möchten mit den Ampeln, offiziell „Zuflussregelungsanlagen“ genannt, vor allem eine Hauptursache von Staus unterbinden. Fahren gleichzeitig viele Autos auf die Autobahn auf, so verlangsamt sich der Verkehr an der Stelle zusätzlich. Durch die Ampeln wird bei hohem Verkehrsaufkommen jedoch nur je ein Auto alle fünf Sekunden auf die Autobahn gelassen.

Das Bundesverkehrsministerium hatte in Absprache mit der Landesregierung Nordrhein-Westfalen zum Aufbau der Anlagen 770.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 16, 2005

Wendemanöver auf der A 57 klappte reibungslos

Wendemanöver auf der A 57 klappte reibungslos

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 20:56, 20. Okt. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Krefeld (Deutschland), 16.10.2005 – Am vergangenen Mittwoch durften Autofahrer auf der Bundesautobahn 57 bei Krefeld nach einem schweren LKW-Auffahrunfall wenden. Die in Richtung Niederlande im Stau stehenden Autos wendeten unter Absicherung der Polizei und fuhren bis zur nächsten Ausfahrt zurück. Bei der Aktion gab es laut Polizeiangaben keinerlei Probleme.

Der nordrhein-westfälische Innenminister Ingo Wolf (FDP) erklärte daraufhin gegenüber der Presse, dieser Fall am Mittwoch habe gezeigt, dass das Anti-Stau-Konzept gut funktioniere. Die Anweisungen der NRW-Autobahnpolizei seien einwandfrei befolgt worden und die Polizeibeamten hätten richtig gehandelt. Nachdem die Aufräumarbeiten mehrere Stunden lang gedauert hätten, seien laut Wolf die Autofahrer „stundenlang im Stau gefangen gewesen“. Wolf wies noch einmal darauf hin, dass diese Wendemanöver ausschließlich durch die Polizei angeordnet werden dürfen. „Kein Autofahrer darf eigenmächtig zurückfahren. Eigenmächtiges Wenden auf der Autobahn ist und bleibt verboten.“

Nach der offiziellen Bekanntgabe des Anti-Stau-Programms Ende September 2005 hatten Autofahrer auf der A 31 eigenmächtig riskante Wendemanöver unternommen. Die Grünen hatten Wolf daraufhin Vorwürfe gemacht.

Bei dem Unfall am Mittwoch wurden zuerst alle PKW angewiesen, umzukehren und zur Anschlussstelle „Krefeld-Zentrum“ zurückfahren. Anschließend wurden die LKW zur Umkehr bewogen. Der Auffahrunfall forderte fünf Verletzte und einen Sachschaden in Höhe von etwa 250.000 Euro.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 2, 2005

Deutscher Verkehrssicherheitsrat warnt vor Wendemanövern auf Autobahnen

Deutscher Verkehrssicherheitsrat warnt vor Wendemanövern auf Autobahnen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bonn (Deutschland), 02.10.2005 – Deutschland hat ein verlängertes Wochenende vor sich, in Nordrhein-Westfalen beginnen die Herbstferien. Weil er ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartete, warnte ein Vertreter der Deutsche Verkehrssicherheitsrat in Bonn vor Wendemanövern auf der Autobahn.

Um Staus auf Autobahnen zu vermeiden, sei es nur in Ausnahmefällen erlaubt, umzukehren. Und das nur auf Anweisung der Polizei. Handelt der Verkehrsteilnehmer eigenständig, begeht er einen Verstoß gegen das Wendeverbot. Wird er erwischt, zahlt er 50 Euro Bußgeld und er bekommt vier Punkte in Flensburg.

Themenverwandte Artikel

  • Künftig ist Wenden auf der Autobahn erlaubt (27.09.2005)
  • Riskante Wendemanöver auf A 31 nach Wolf-Äußerung (29.09.2005)
  • Wendemanöver auf der A 57 klappte reibungslos (16.10.2005)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 29, 2005

Riskante Wendemanöver auf A 31 nach Wolf-Äußerung

Riskante Wendemanöver auf A 31 nach Wolf-Äußerung

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Borken (Deutschland), 29.09.2005 – Auf der A 31 nahe Borken haben heute mehrere Autofahrer vor einem Stauende ihre Wagen gewendet und sind als „Geisterfahrer“ zur letzten Auffahrt zurückgefahren, um das Warten im Stau zu vermeiden.

Der Grund für das Phänomen ist offensichtlich eine missverstandene Äußerung des nordrhein-westfälischen Innenministers Ingo Wolf (FDP), der jüngst bekanntgegeben hat, dass in NRW künftig auf polizeiliche Anweisung und unter polizeilicher Aufsicht das Fahren entgegen der vorgeschriebenen Richtung in Ausnahmesituationen auf Bundesautobahnen ermöglicht werden soll.

Zu diesem Thema führte die Rheinische Post ein Gespräch mit Rainer Hillgärtner, dem Pressesprecher des „Auto Club Euro“ (ACE) in Stuttgart. Dieser stellte klar, das eigenmächtige Fahren entgegen der Fahrtrichtung sei aber nach wie vor verboten; es stellt eine erhebliche Ordnungswidrigkeit dar, die mit Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg und mit Geldbußen geahndet wird. Darüberhinaus können sich die Regelverletzer unter entsprechenden Umständen auch strafbar machen, wobei neben Geldstrafen auch Freiheitsentzug als Sanktion in Frage kommt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 27, 2005

Künftig ist Wenden auf der Autobahn erlaubt

Künftig ist Wenden auf der Autobahn erlaubt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Düsseldorf (Deutschland), 27.09.2005 – Das Wenden auf nordrhein-westfälischen Autobahnen soll künftig erlaubt werden. Innenminister Ingo Wolf von der FDP hat einen Teil eines Handlungskonzeptes vorgelegt, in dem diese Maßnahme vorgesehen ist.

Allerdings wird das Wenden nur unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Selbstständig darf der Autofahrer auch künftig nicht wenden, sondern nur bei langandauernden Staus unter Aufsicht und auf Anweisung der Polizei. Diese wiederum muss dafür Sorge tragen, dass die Autobahn an dieser Stelle besonders gesichert ist, um Unfälle zu vermeiden.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.