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February 17, 2013

Indien: 6-jähriges Mädchen vergewaltigt und an den Straßenrand geworfen

Indien: 6-jähriges Mädchen vergewaltigt und an den Straßenrand geworfen

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Veröffentlicht: 09:04, 17. Feb. 2013 (CET)
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Mädchen an einer indischen Schule

Neu-Delhi (Indien), 17.02.2013 – Ein 6-jähriges Mädchen aus einem Vorort von Neu-Delhi wurde am vergangenen Sonntagabend am Straßenrand aufgefunden, sie lag schreiend in ihrem Blut. Ein oder mehrere Täter hatten das Kind entführt und vergewaltigt.

Die Tat wurde bekannt, nachdem örtliche Medien von dem Fall berichtet hatten. Die Zeitung „Times of India“ berichtete, dass möglicherweise mehrere Personen die Tat gemeinsam begangen hätten. Das Opfer war vor der Tat mit einem unbekannten, etwa zwanzig Jahre alten Mann gesehen worden. Die Polizei fahndet intensiv. Ein Polizeisprecher gab bekannt, dass eine Untersuchung die Vergewaltigung bestätigt habe. Die 6-Jährige sei traumatisiert, derzeit können keine Angaben machen, die den Verfolgungsbehörden weiterhelfen würden. Sie sei in einem Krankenhaus und werde dort behandelt. Ein Arzt sagte, schwere Verletzungen im Genitalbereich hätten eine Operation notwendig gemacht, der Zustand des Mädchens sei zunächst kritisch gewesen.

Erst Mitte Februar war es im südindischen Küstenstaat Goa zum sexuellen Missbrauch einer 7-Jährigen in einer Unterrichtspause auf einer Schultoilette gekommen. Tausende Inder hatten sich nach der Tat vor der Deepvihar High School in Vasco da Gama versammelt. Sie forderten die Festnahme eines etwa 20-jährigen Verdächtigen. In Indien wird seit Dezember heftig über die Rechte der Frauen in der Gesellschaft und um die angemessene Bestrafung für Sexualverbrecher diskutiert. Damals war eine Studentin von fünf Männern in einem Bus vergewaltigt und danach aus dem Fahrzeug geworfen worden, sie verstarb wenig später an den Folgen der Tat. Fünf Männer im Alter zwischen 19 und 35 Jahren sind wegen Mordes angeklagt.

Nach Afghanistan, dem Kongo und Pakistan ist Indien das gefährlichste Land für Frauen. Allein in Neu-Delhi wird durchschnittlich alle 17 Minuten eine Frau vergewaltigt, in ganz Indien stiegen die Zahlen von 2007 bis 2011 um fast 17 Prozent. Eine Reuters-Studie besagt, dass allein 100 Millionen indische Frauen in die Hände von Menschenhändlern geraten sind. Durch die gezielte Abtreibung von weiblichen Föten gibt es einen Männerüberschuss von 50 Millionen im Land, dies besagt eine Studie der Thomson Reuters Foundation.

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September 21, 2012

Göttingen: Wegen Kindesmissbrauchs zehn Jahre Haft für Patenonkel

Göttingen: Wegen Kindesmissbrauchs zehn Jahre Haft für Patenonkel

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Veröffentlicht: 10:31, 21. Sep. 2012 (CEST)
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Göttingen (Deutschland), 21.09.2012 – Das Landesgericht Göttingen hat am Donnerstag einen 44 Jahre alten Mann zu zehn Jahren Haft verurteilt. Der Mann wurde in 30 Fällen schuldig gesprochen, seine Patentochter sexuell missbraucht zu haben. Zudem soll der Mann, aufgrund einer schweren seelischen Abartigkeit, anschließend in die Psychiatrie eingewiesen werden.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sich der Mann über Jahre hinweg an seiner Patentochter, welche bei dem ersten Missbrauch sechs Jahre alt war, sexuell verging und sie dabei schwer erniedrigte und misshandelte. Der 44-Jährige hatte seine Taten auf Videos festgehalten, welche von den Behörden sichergestellt wurden. Von Seiten der Staatsanwaltschaft und der Nebenklagevertreter wurden jeweils elf Jahre Freiheitsstrafe gefordert. Die Verteidigung plädierte auf neun Jahre Gefängnisstrafe.

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  • Portal:Niedersachsen

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April 1, 2012

Mordfall Lena († 11): 18-Jähriger gesteht die Tat

Mordfall Lena († 11): 18-Jähriger gesteht die Tat

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Veröffentlicht: 20:16, 1. Apr. 2012 (CEST)
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Emden (Deutschland), 01.04.2012 – Am Samstag war der 18-jährige David H. wegen Mordverdachts festgenommen worden. Ein Haftbefehl wurde heute vom Amtsgericht Emden erlassen. Der 18-Jährige hat die Tat gestanden und soll für ein weiteres Sexualdelikt verantwortlich sein.

Neben seinem Geständnis wurde der Mann durch DNA-Vergleiche überführt. Ein entscheidender Hinweis kam von zwei Frauen. Diese hatten den mutmaßlichen Täter in der Nähe des Parkhauses gesehen, in dem die Leiche der 11-jährigen Lena von ihrer Mutter gefunden wurde. Dem Verhafteten wird vorgeworfen, das Mädchen sexuell missbraucht und anschließend getötet zu haben. Das Motiv des Mannes für die Tötung dürfte es gewesen sein zu verhindern, für das Sexualdelikt zu Rechenschaft gezogen zu werden.

Bei der Polizei ist David H. kein Unbekannter. Er soll im Jahr 2010 eine Sachbeschädigung begangen haben. Von der 40-köpfigen Sonderkommission wird auch geprüft, ob er als Täter für eine im Herbst 2011 stattgefundene versuchte Vergewaltigung an einer Joggerin in Frage kommt. Erst in der Gerichtsverhandlung wird entschieden werden, ob er als 18-Jähriger nach dem Jugendstrafrecht oder dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt wird. Während er als Erwachsener mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe zu rechnen hat und nach 15 Jahren frühestens mit einer Entlassung rechnen kann, drohen ihm nach dem Jugendstrafrecht höchstens zehn Jahre Freiheitsstrafe.

Bei der Sonderkommission waren 300 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Mehrere davon brachten den jetzt Verhafteten unter Verdacht. Nach Angaben von Zeugen wurde von einem Beamten des Landeskriminalamts ein Phantombild erstellt. Dieses hatte eine große Übereinstimmung mit der Person, die auf den Videoaufzeichnungen des Parkhauses zu sehen war. Am Samstagvormittag war es soweit, dass Beamte David H. in seiner Wohnung festnahmen.

Nach der Tat war zunächst ein 17-Jähriger unter dringenden Tatverdacht geraten und befand sich zwei Tage in Untersuchungshaft, bis weitere Ermittlungen seine Unschuld bewiesen und zu seiner Entlassung führten.

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March 31, 2012

Tatverdächtiger im Berliner Missbrauchsfall festgenommen

Tatverdächtiger im Berliner Missbrauchsfall festgenommen

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Veröffentlicht: 19:13, 31. Mär. 2012 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 31.03.2012 – Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) der Berliner Polizei nahm gestern am frühen Nachmittag einen 30-Jährigen in seiner Wohnung im Stadtteil Wedding fest. Der Mann wird verdächtigt, Anfang März eine Achtjährige auf der Toilette einer Grundschule sexuell missbraucht zu haben, nachdem er sie dorthin gezerrt und mit einem Messer bedroht habe.

Der Mann soll polizeilich bereits bekannt sein, allerdings nicht durch Missbrauchsfälle. Die Morgenpost berichtet, dass der Mann griechischer Herkunft sei und als Kellner gearbeitet habe. Nach ihren Informationen sei er bereits als Exhibitionist polizeilich aufgefallen.

Gefunden hatte die Polizei den Verdächtigen durch eine sogenannte Funkzellenabfrage: Dabei wird ermittelt, welche Handys zum Tatzeitpunkt am Tatort aktiv waren. Die DNA des Tatverdächtigen soll jetzt mit den an Kleidung und am Körper des Opfers gefundenen Spuren verglichen werden.

Am Donnerstag wurde eine Öffentlichkeitsfahdung nach dem Täter eingeleitet, bei der ein etwa 30 Jahre alter Mann, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und untersetzt, gesucht wurde.

Die Berliner Polizei ermittelt parallel in einem weiteren Missbrauchsfall: Ebenfalls Anfang März wurde eine Schülerin im Stadtteil Frohnau auf einer Toilette von einem Unbekannten überrascht. Der Mann wurde aber durch eine Freundin des Mädchens gestört.

Die Bildzeitung berichtet von einem weiteren Fall Mitte März: Der Täter soll einer Drittklässlerin vor einer Grundschule im Stadtteil Friedenau aufgelauert haben. Sie habe sich mit Bissen und Tritten gewehrt und habe in die Schule fliehen können. Die Polizei schließt aus, dass es sich in den drei Fällen um den gleichen Täter handelt.

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  • Portal:Berlin

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March 30, 2012

Mädchenmord in Emden: 17-Jähriger ist tatverdächtig

Mädchenmord in Emden: 17-Jähriger ist tatverdächtig

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Veröffentlicht: 02:52, 30. Mär. 2012 (CEST)
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Emden (Deutschland), 30.03.2012 – Nach dem Mord vom Samstag an der 11-jährigen Lena wurde bereits am Mittwoch Haftbefehl gegen einen 17-jährigen Berufsschüler erlassen. Ein Bekannter des Tatverdächtigen hatte ihn auf einem Überwachungsvideo wiedererkannt. Die Leiche des Mädchens war von ihrer Mutter in einem Parkhaus in Emden aufgefunden worden.

Der Leiter der Mordkommission Werner Brandt gab am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bekannt, dass der Berufsschüler Angaben gemacht hatte, wo er sich zur Tatzeit aufgehalten habe, diese Angaben konnten durch die Ermittler widerlegt werden. Neben der Zeugenaussage gab es weitere Indizien die am Dienstag zur Festnahme geführt hatten. Einzelheiten hierzu gaben weder Polizei noch Staatsanwaltschaft bekannt.

Der junge Mann bestreitet mit der Tat etwas zu tun zu haben. Mehrere Gegenstände aus seinem Besitz wurden von der Polizei sichergestellt. Staatsanwalt Südbeck betonte, dass für den Festgenommenen, der in einer Jugendjustizanstalt untergebracht ist und sich in psychotherapeutischer Behandlung befindet, die Unschuldsvermutung gilt. Der Ermittlungsrichter geht von einem dringenden Tatverdacht aus, dieser ist Voraussetzung für den Erlass eines Haftbehls.

Vom Landeskriminalamt in Hannover werden DNA-Spuren vom Tatort mit der DNA des 17-Jährigen verglichen. Geprüft dürfte auch werden, ob sich DNA der Getöteten an Gegenständen aus dem Besitz des Verhafteten befindet. Der 11-jährige Begleiter des Opfers steht unter Schock und muss psychisch behandelt werden. Weitere Befragungen des Jungen verbieten sich derzeit, so der Leiter der Mordkommission.

Auf Wunsch der Familie des Mädchens soll die Beisetzung im engen Familienkreis stattfinden, dies gab ein Polizeisprecher bekannt. Familienangehörige wurden an einem der Öffentlichkeit nicht bekannten Ort untergebracht und dort von Polizeibeamten betreut.

Einem jugendlichen Täter droht bei Mord eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.

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Mord an 11-Jähriger in Emden: Verdächtiger aus U-Haft entlassen

Mord an 11-Jähriger in Emden: Verdächtiger aus U-Haft entlassen

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Veröffentlicht: 22:27, 30. Mär. 2012 (CEST)
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Emden (Deutschland), 30.03.2012 – Am Freitag wurde der bisher tatverdächtige 17-jährige Berufsschüler aus der Untersuchungshaft entlassen. Der Staatsanwalt hat keine Zweifel daran, dass der junge Mann unschuldig ist. Zwei Tage hatte er in Haft verbracht und musste psychisch behandelt werden. Der Mord an der elfjährigen Lena, die heute im engsten Familienkreis beigesetzt wurde, ist somit wieder völlig im Dunkeln.

Trotz des Fehlschlags ist die Mordkommission zuversichtlich die Tat klären zu können. Bereits 170 Hinweise sind aus der Bevölkerung eingegangen. Der leitende Oberstaatsanwalt Bernard Südbeck: „Wir sind auf einem sehr guten Weg. Und ich bin nach wie vor sehr zuversichtlich, dass wir den Täter des Morddelikts auch bekommen werden.“. Zur Entlassung des Berufsschülers sagte er: „Die Indizien, die gegen ihn vorlagen sind durch Fakten, die wir herausgearbeitet haben widerlegt worden.“ Die Festnahme hätte erfolgen müssen: „Wir mussten diesen Haftbefehl beantragen, da zu diesem Zeitpunkt ein dringender Tatverdacht bestand“. Nach wie vor gehen die Ermittler bei der am Samstag getöteten 11-jährigen Lena davon aus, dass sie sexuell missbraucht wurde und der Täter sie anschließend ermordete, um der Strafverfolgung zu entkommen.

In sozialen Netzwerken im Internet war es zu Lynchjustiz-Aufrufen gekommen. Vor einer Polizeiwache war eine Menschenmenge von 50 Personen zusammengekommen, diese hatten ebenfalls dazu aufgerufen, den unschuldigen jungen Mann zu lynchen. Bernhard Witthaut von einer Gewerkschaft der Polizei äußerte dazu kritisch: „Wer hinter den Lynchaufrufen steckt, muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Es darf nicht toleriert werden, dass einige soziale Netzwerker glauben, in unserem Rechtsstaat Wild-West-Methoden wiederbeleben zu dürfen.“ Der Berufsschüler wird jetzt von der Polizei betreut und geschützt.

Der Stadtrat von Emden hat beschlossen eine Belohnung von 10.000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen, auszusetzen. Die Polizei sucht weiter nach Zeugen und bittet diese sich unter der Telefonnummer 0491/976-90-414 oder 411 zu melden. Die Ermittler wollen wissen, wer die Kinder im Tatzeitraum Samstag, 24.03.2012, zwischen 17.30 und 19.00 Uhr gesehen hat? Sie müssten sich in Wallanlagen, im Parkhaus oder im Kino in Emden, aufgehalten haben.

Video aus dem Parkhaus, auf dem der mutmaßliche Mörder zu sehen ist

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Tötungsdelikte
  • Mädchenmord in Emden: 17-Jähriger ist tatverdächtig (30.03.2012) auch Quelle
  • Tötungsdelikt in Emden: Leiche eines 11-jährigen Mädchens entdeckt (26.03.2012)

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March 26, 2012

Tötungsdelikt in Emden: Leiche eines 11-jährigen Mädchens entdeckt

Tötungsdelikt in Emden: Leiche eines 11-jährigen Mädchens entdeckt

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Veröffentlicht: 02:31, 26. Mär. 2012 (CEST)
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(Symbolbild)

Emden (Deutschland), 26.03.2012 – Im Cityparkhaus am Wasserturm in Emden in Ostfriesland wurde am Samstagabend die Leiche eines 11-jährigen Mädchens von ihrer eigenen Mutter aufgefunden. Eine Polizeisprecherin gab am Sonntag bekannt: „Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin“.

Am Samstagnachmittag soll das Mädchen mit Freunden ein Kinocenter besucht haben. Als sie nicht rechtzeitig nach Haus kam, begann die Mutter sie zu suchen. Im Parkhaus wurde sie dabei von einem Parkwächter unterstützt. Im Bereich eines Notausgangs machten sie den schrecklichen Fund.

Oberstaatsanwalt Bernhard Südbeck gab bekannt, dass bereits eine Obduktion stattgefunden hat. Zur Frage, ob es sich um ein Sexualdelikt gehandelt hat machte er keinen Angaben. Nach Informationen der Bildzeitung wurde das Mädchen vergewaltigt. Die Ermittlungen sind angelaufen. Die Bildaufzeichnungen im Parkhaus werden ausgewertet. Voraussichtlich am Montag soll es eine Pressekonferenz geben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Tötungsdelikte

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February 3, 2012

Kanada: Großrazzia gegen Kinderpornografie

Kanada: Großrazzia gegen Kinderpornografie

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Veröffentlicht: 20:11, 3. Feb. 2012 (CET)
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Streifenwagen in Kanada

Ontario (Kanada), 03.02.2012 – Ein massiver Schlag gegen die Kinderpornografie gelang der kanadischen Polizei diese Woche. 76 Wohnungen und Geschäftsräume wurden in der Provinz Ontario durchsucht, 60 Männer festgenommen, tausende einschlägige Bilder und Videos sichergestellt. 213 Anklagen sind erhoben worden. Es ist damit die größte in Kanada durchgeführte Aktion gegen Kinderpornografie.

22 der Missbrauchsopfer konnten durch die Polizei bereits identifiziert werden. Neben dem einschlägigen Material wurden auch Drogen und illegale Waffen aufgefunden. Die drei jüngsten Festgenommenen sind unter 16 Jahre alt, der älteste 69. Die Behörden haben die Namen der Täter, mit Alter, Wohnort und Anklagepunkte ins Internet gestellt. Ausgenommen davon waren lediglich die Personen unter 16 Jahren. Einer der Täter soll Kindergärtner sein.

Eine spezielle Software hatte zu dem Ermittlungserfolg geführt. 8940 IP-Adressen hatte die Polizei festgestellt, die untereinander Kinderpornografie austauschten oder von speziellen Seiten herunterluden. Die Festgenommen sollen keinem Ring oder einer Bande angehören. Der Ermittlungschef Scott Tod sagte auf einer Pressekonferenz: „Die grundsätzliche Verantwortung der Gesellschaft ist es, ihre Kinder zu schützen. Kinderpornografie ist der sexuelle Missbrauch von Kindern. Jedes Bild von Kinderpornografie hat ein Kind zum Opfer. Jeder Handel oder die Übertragung des Bildes macht das Kind erneut zum Opfer.“

Paul Gillespie wird in Zukunft die Organisation „Kinsa“ leiten, dort werden Polizisten geschult, Straftaten im Bereich der Kinderpornografie zu verfolgen. Er sagte, es gäbe nicht genug Ressourcen bei der Polizei: „Es gibt nicht genug von den Guten, alle Bösen zu verhaften“. Was in Ontario offen gelegt wurde, sei nur eine Momentaufnahme dessen, was gerade in der ganzen Welt passiere.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Kindesmissbrauch

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August 22, 2011

Deutschland: Mitglieder eines Kinderpornorings konnten wegen fehlender Vorratsdatenspeicherung nicht ermittelt werden

Deutschland: Mitglieder eines Kinderpornorings konnten wegen fehlender Vorratsdatenspeicherung nicht ermittelt werden

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Veröffentlicht: 19:54, 22. Aug. 2011 (CEST)
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BKA-Dienstmarke (Archivbild)

Berlin (Deutschland), 22.08.2011 – Anfang August flog in den Vereinigten Staaten ein Kinderschänderring auf. Das Federal Bureau of Investigation (FBI) hatte dem Bundeskriminalamt (BKA) 15 IP-Adressen von Tätern aus Deutschland übermittelt. Keine der IP Adressen konnte zum Nutzer zurückverfolgt werden. Hintergrund ist die fehlende Vorratsdatenspeicherung in Deutschland, die nach einer EU-Richtlinie verpflichtend umgesetzt werden müsste.

Der BKA-Präsident Ziercke hat die Bundesregierung über den Misserfolg bei der Fahndung nach den Kinderschändern informiert. In der Koalition herrscht keine Einigkeit über eine Neuregelung der Vorratsdatenspeicherung, nachdem im März 2010 die Rechtsgrundlage für die Speicherung vom Bundesverfassungsgericht gekippt worden war. Die FDP favorisiert das sogenannte Quick Freeze von Daten.

Telekommunikationsunternehmen erheben Bestands- und Verkehrsdaten ihrer Kunden. Gespeicherte Verkehrsdaten werden nach Verbindungsende oder nach einer bestimmten Frist wieder gelöscht. Will eine Strafverfolgungsbehörde auf diese Daten zugreifen, benötigt sie einen richterlichen Beschluss. Um zu verhindern, dass die Daten in der Zwischenzeit gelöscht werden, können die Strafverfolger eine so genannte „Speicheranordnung“ erlassen. Durch diese Anordnung wird die routinemäßige Löschung der Daten unterbunden; die Daten werden „eingefroren“. Sobald ein richterlicher Beschluss vorliegt, ist dann die Nutzung der Daten erlaubt, sie werden wieder „aufgetaut“ und der Strafverfolgungsbehörde ausgehändigt.

Nach der EU-Richtlinie müssen Daten für sechs Monate ohne Anfangsverdacht aufbewahrt werden.

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August 6, 2011

Anklagen gegen 72 Mitglieder eines Kinderporno-Rings

Anklagen gegen 72 Mitglieder eines Kinderporno-Rings

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Veröffentlicht: 14:27, 6. Aug. 2011 (CEST)
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Eric Holder US-Justizminister

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 06.08.2011 – Das US-Ministerium für innere Sicherheit in Washington teilte am Mittwoch mit, dass gegen 72 Mitglieder eines Kinderporno-Rings Anklage erhoben wurde. Sie hatten sich über das Internet in einem Netzwerk organisiert. Auf ihrer Plattform „Dreamboard“ tauschten sie Kinderpornografische Bilder und Videos aus, an deren Herstellung sie zum Teil selbst beteiligt waren. Die Ermittlungen hatten bereits 2009 begonnen.

Den Angeklagten wird die Verbreitung von Kinderpornografie und sexueller Missbrauch von Kindern vorgeworfen. 52 der Angeklagten sind in den Vereinigten Staaten festgenommen, 13 weitere in anderen Ländern, darunter auch in Deutschland. Die Münchner Staatsanwaltschaft ist an dem Verfahren, das unter der Bezeichnung „Operation Delego“ geführt wird, beteiligt: „Wir bestätigen, dass es bei uns hier Ermittlungen gab. Wir sind grundsätzlich zuständig, wenn ein Tatort in unseren Bereich fällt.“ Keine Angaben wurde dazu gemacht, ob es auch in München zu Festnahmen gekommen ist. Die Zusammenarbeit wurde teilweise über die justizielle Behörde der Europäischen Union (Eurojust) bewerkstelligt. Im Ausland wurden über 500 Personen Gegenstand von Überprüfungen. Damit ist dies die international größte Aktion gegen Kinderpornografie.

Unter den Opfern befanden sich Babys. Die sexuell missbrauchten Kinder waren bis zu 12 Jahre alt. Unter den Aufnahmen waren gewalttätige Szenen, Kinder waren weinend zu sehen. US-Justizminister Eric Holder sprach von einem „Albtraum“, „Die Mitglieder wurden angespornt möglichst drastisches Material zu liefern, als Belohnung dafür haben sie einen erweiterten Zugriff auf das Board erhalten“. Die Täter waren angehalten ihre Daten zu verschlüsseln und die Computer mit Passwörtern zu sichern. Auf den Server sollten sie nur über Proxyverbindungen zugreifen, um den Weg der Daten zu verschleiern.

Die Ermittlungen dauern noch an. Nach 20 Personen wird gefahndet.

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