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February 3, 2012

Kanada: Großrazzia gegen Kinderpornografie

Kanada: Großrazzia gegen Kinderpornografie

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Veröffentlicht: 20:11, 3. Feb. 2012 (CET)
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Streifenwagen in Kanada

Ontario (Kanada), 03.02.2012 – Ein massiver Schlag gegen die Kinderpornografie gelang der kanadischen Polizei diese Woche. 76 Wohnungen und Geschäftsräume wurden in der Provinz Ontario durchsucht, 60 Männer festgenommen, tausende einschlägige Bilder und Videos sichergestellt. 213 Anklagen sind erhoben worden. Es ist damit die größte in Kanada durchgeführte Aktion gegen Kinderpornografie.

22 der Missbrauchsopfer konnten durch die Polizei bereits identifiziert werden. Neben dem einschlägigen Material wurden auch Drogen und illegale Waffen aufgefunden. Die drei jüngsten Festgenommenen sind unter 16 Jahre alt, der älteste 69. Die Behörden haben die Namen der Täter, mit Alter, Wohnort und Anklagepunkte ins Internet gestellt. Ausgenommen davon waren lediglich die Personen unter 16 Jahren. Einer der Täter soll Kindergärtner sein.

Eine spezielle Software hatte zu dem Ermittlungserfolg geführt. 8940 IP-Adressen hatte die Polizei festgestellt, die untereinander Kinderpornografie austauschten oder von speziellen Seiten herunterluden. Die Festgenommen sollen keinem Ring oder einer Bande angehören. Der Ermittlungschef Scott Tod sagte auf einer Pressekonferenz: „Die grundsätzliche Verantwortung der Gesellschaft ist es, ihre Kinder zu schützen. Kinderpornografie ist der sexuelle Missbrauch von Kindern. Jedes Bild von Kinderpornografie hat ein Kind zum Opfer. Jeder Handel oder die Übertragung des Bildes macht das Kind erneut zum Opfer.“

Paul Gillespie wird in Zukunft die Organisation „Kinsa“ leiten, dort werden Polizisten geschult, Straftaten im Bereich der Kinderpornografie zu verfolgen. Er sagte, es gäbe nicht genug Ressourcen bei der Polizei: „Es gibt nicht genug von den Guten, alle Bösen zu verhaften“. Was in Ontario offen gelegt wurde, sei nur eine Momentaufnahme dessen, was gerade in der ganzen Welt passiere.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Kindesmissbrauch

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December 11, 2008

IWF hebt Wikipedia-Blockade auf

IWF hebt Wikipedia-Blockade auf – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

IWF hebt Wikipedia-Blockade auf

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Veröffentlicht: 08:13, 11. Dez. 2008 (CET)
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Vereinigtes Königreich, 11.12.2008 – Die Internet Watch Foundation hat die in Großbritannien durchgeführte Wikipedia-Blockade (Wikinews berichtete) aufgehoben. Der gegen sittenwidrige Kinderbilder vorgehende Verein entschuldigte sich dabei öffentlich bei Wikimedia. Weitere Bilder des Scorpions-Albencovers „Virgin Killer“, welches Stein des Anstoßes war, sollen dennoch vom IWF überprüft werden, was jedoch nur für Websites im Vereinigten Königreich gilt.

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March 9, 2007

Deutscher in Thailand wegen Kindesmissbrauchs festgenommen

Deutscher in Thailand wegen Kindesmissbrauchs festgenommen

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Artikelstatus: Fertig 22:53, 9. Mär. 2007 (CET)
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Wiesbaden (Deutschland), 09.03.2007 – Deutschen und thailändischen Ermittlungsbehörden gelang in Pattaya die erfolgreiche Ermittlung eines wegen Kindesmissbrauchs und Kinderpornografie verdächtigen Straftäters aus Deutschland. Der 51-jährige aus Hamburg stammende Mann wurde gestern in Pattaya von der thailändischen Polizei festgenommen und zur Vernehmung nach Bangkok gebracht. Bei der Durchsuchung seines Hauses in Pattaya, wo der Mann seit 2001 lebt, wurde umfangreiches pornografisches Material beschlagnahmt. Entscheidend für die Festnahme war die Aussage eines thailändischen Jungen, der angab, von dem Mann mehrfach sexuell missbraucht worden zu sein.

Seit Anfang 2006 ermittelt das deutsche Bundeskriminalamt verstärkt gegen deutsche Straftäter in Thailand. Beim aktuellen Fall war auch die Staatsanwaltschaft Gießen an den Ermittlungen beteiligt. BKA-Präsident Ziercke: „Mit diesem Ermittlungsansatz setzt das BKA erneut ein deutliches Signal zur Strafverfolgung deutscher Staatsbürger, die eigens zum Zwecke des sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen ins Ausland reisen.“

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June 9, 2005

Kriminalstatistik 2004: Aufklärungsquote über 54 Prozent – Gewalttaten gestiegen

Kriminalstatistik 2004: Aufklärungsquote über 54 Prozent – Gewalttaten gestiegen

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Berlin (Deutschland), 09.06.2005 – Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) stellte heute die polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2004 vor. Insgesamt stieg die Zahl der Straftaten auf ca. 6,6 Millionen (+0,9%) an.

Noch nie habe es eine höhere Rate bei der Aufklärung von Straftaten gegeben, sagte Schily im ZDF. Bei Mord und Totschlag liege die Aufklärungsquote sogar bei 96 Prozent. Bei diesen Schwerverbrechen, aber auch bei der Straßenkriminalität und Diebstahlsdelikten gingen die Zahlen zurück. Massiv gestiegen sei dagegen die Computerkriminalität, hier gab es ein Plus von zwölf Prozent. Eine Zunahme gab es auch bei gefährlicher und schwerer Körperverletzung (plus fünf Prozent) und beim Betrug (plus sieben Prozent). Insgesamt stieg die registrierte Gewaltkriminalität um 3,5 Prozent auf 211.172 gemeldete Delikte an. Zum Teil sei der Anstieg auf die erhöhte Bereitschaft der Bevölkerung zurückzuführen solche Gewalttaten anzuzeigen. Beunruhigend sei jedoch der Anstieg von sexuellen Nötigungen und Vergewaltigungen um 0,7 Prozent auf 8.831 Fälle.

Die Zahl der tatverdächtigen Kinder sank gegenüber dem Vorjahr um 8,4% auf 115.770. Damit setzte sich der positive Trend der vergangenen Jahre fort. Bei Jugendlichen stiegen die Zahlen leicht an (+1,1%). Auffällig ist der Anstieg beim Warenkreditbetrug (+12,2%) sowie beim Computerbetrug (24,6%), der in gewisser Weise als die Kehrseite der abnehmenden Zahlen im Bereich der Diebstahlskriminalität zu sehen sei. Hier stehe der Missbrauch der elektronischen Zahlungsmittel an vorderster Stelle.

Die hohen Anstiege im Bereich der Kinderpornographie (Besitz: +68%, Verbreitung +30,4%) seien eine Folge der verstärkten Bemühungen zur Aufklärung dieser Straftaten. So unterstütze das Bundeskriminalamt die verstärkten Bemühungen der Landespolizeien mit einer “Zentralstelle Kinderpornographie”. Der sexuelle Missbrauch von Kindern sei dagegen im Jahr 2004 um 1,1% zurückgegangen. Damit sei der niedrigste Stand seit zehn Jahren erreicht.

Heribert Rech (CDU), der amtierende Vorsitzende der Innenministerkonferenz (IMK), bewertete die Ergebnisse positiv. Allerdings habe Gewalt “leider Konjunktur” und müsse stärker bekämpft werden.

Schauplatz von Gewalt und Verbrechen sind nach der neuen Statistik vor allem die Großstädte. An erster Stelle stehe hier Frankfurt mit 18.100 erfassten Delikten pro 100.000 Einwohner. Es folgen Berlin (15.928), Bremen (15.781), Hamburg (15.067), Düsseldorf (14.484) und Köln mit 14.307 Delikten. München sei mit 9090 Fällen statistisch gesehen die sicherste deutsche Großstadt. Die hohen Zahlen in den deutschen Großstädten seien zum Teil durch den gestiegenen Druck der Fahnder gegen die Rauschgiftszene zu erklären.

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Konrad Freiberg sagte im ZDF, die Gesellschaft sei bei der Bekämpfung der Kinder- und Jugendkriminalität “mehr gefordert denn je”.

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March 24, 2005

Landtagsabgeordneter aus Sachsen-Anhalt steht unter Kinderpornoverdacht

Landtagsabgeordneter aus Sachsen-Anhalt steht unter Kinderpornoverdacht

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Artikelstatus: Fertig
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Halle (Saale) / Magdeburg (Deutschland), 24.03.2005 – Die Staatsanwaltschaft Halle bestätigte heute einen Bericht der „Mitteldeutschen Zeitung“, wonach ein Anfangsverdacht gegen einen Abgeordneten des Landtags in Sachsen-Anhalt vorliegt. Es gibt Hinweise, dass dieser Abgeordnete, von dem weder Namen noch Fraktion bekannt sind, im Besitz kinderpornographischer Schriften gewesen sei.

Bei einer Durchsuchung der Privatwohnung des Abgeordneten- und des Wahlkreisbüros des Betroffenen wurden Computer und Computersoftware sichergestellt. „Die Auswertung kann Tage bis Wochen dauern“ sagte Oberstaatsanwalt Andreas Schieweck. Vor der Untersuchung hat der Landtag die Immunität aufgehoben. Auch der Vorsitzende seiner Fraktion wurde informiert.

Quellen

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