WikiNews de

January 20, 2009

Das Unwort des Jahres 2008 heißt „Notleidende Banken“

Das Unwort des Jahres 2008 heißt „Notleidende Banken“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 23:48, 20. Jan. 2009 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Frankfurt am Main (Deutschland), 20.01.2009 – Das Unwort des Jahres 2008 heißt „Notleidende Banken“. Mit der Bekanntgabe heute wurde es zum 18. Mal seit 1991 gekürt. Es sollen Wörter sein, die als besonderer sprachlicher Fehlgriff gelten und gegebenenfalls irreführend sind. 2.117 Menschen hatten Vorschläge eingesendet, 1.129 Begriffe wurden genannt.

Verkündet wird das Unwort des Jahres traditionell von dem Sprachwissenschaftler Horst Dieter Schlosser. Er lieferte auch die Begründung der vierköpfigen Jury mit den Worten: „Während die Volkswirtschaften in ärgste Bedrängnis geraten und die Steuerzahler Milliardenkredite mittragen müssen, werden die Banken mit ihrer Finanzpolitik, durch die die Krise verursacht wurde, zu Opfern stilisiert.“

An zweiter Stelle landete das Wort „Rentnerdemokratie“. Geprägt wurde es von Roman Herzog, der damit die diffuse Angst junger Menschen heraufbeschwor, dass sie von den älteren Menschen „ausgeplündert“ würden. Auf Platz drei landete das Wort „Karlsruhe-Touristen“. Damit wurden vom Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt Menschen bezeichnet, die vor dem Verfassungsgericht öfter als Kläger auftraten. Die Unwort-Jury sieht hier ein bedenkliches Verständnis der Grundrechte.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 19, 2006

Wettbewerb sucht „schönstes bedrohtes Wort“

Wettbewerb sucht „schönstes bedrohtes Wort“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 19. Dez. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 19.12.2006 – Ein Wettbewerb sucht nach dem schönsten vom Aussterben bedrohten Wort. Während täglich mehr als zwei neue Wörter entstünden, verschwänden viele alte Begriffe aus dem Sprachgebrauch. Dieser Wörterschwund sei jedoch kaum erforscht, erklärte der Initiator der „Aktion Artenschutz“ Bodo Mrozek in Berlin. Der Autor und Journalist hat ein zweibändiges „Lexikon der bedrohten Wörter“ veröffentlicht und auf einer Internetseite nach eigenen Angaben mehr als 25.000 Hinweise auf veraltende Wörter aus der Bevölkerung gesammelt. Ziel des Wettbewerbes sei es, auf den Sprachwandel aufmerksam zu machen und möglichst viele „bedrohte Wörter“ zu sammeln. Die Auswertung solle ergeben, „welches Wort am meisten vermisst wird“, also am häufigsten genannt wird. Bis zum 28. Februar nimmt die Aktion Vorschläge aus der Bevölkerung entgegen. Eine Jury mit Sprachexperten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, darunter die Schriftsteller Jakob Hein und Eva Menasse, vergebe als Hauptpreis den Käseigel. Diese nach einem bedrohten Wort benannte Trophäe werde von der Künstlerin Laura Kikauka als Unikat gestaltet.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Deutsche Sprache

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 15, 2006

Wort des Jahres 2006 ist „Fanmeile“

Wort des Jahres 2006 ist „Fanmeile“ – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Wort des Jahres 2006 ist „Fanmeile“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 23:58, 15. Dez. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Wiesbaden (Deutschland), 15.12.2006 – Die „Gesellschaft für deutsche Sprache“ (GfdS) gab heute auf einer Pressekonferenz die „Wörter des Jahres 2006“ bekannt. Platz eins belegte das Wort „Fanmeile“. Ihr Urteil begründete die Jury mit dem Satz: „Damit wurden Orte bezeichnet, die während der WM in Deutschland Fußballbegeisterte aus aller Welt zu Hunderttausenden aufsuchten, um dort ihrem ganz besonderen Lebensgefühl Ausdruck zu verleihen.“

Das „Wort des Jahres“ wird seit 1971 gewählt. Dabei stehen weniger wissenschaftliche Überlegungen im Hintergrund, sondern eher so etwas wie „Zeitgeistforschung“.

Auf den nächsten Plätzen folgten „Generation Praktikum“ und „Karikaturenstreit“. Braunbär „Bruno“ schaffte es als „Problembär“ nur auf Platz sieben, obwohl er wochenlang die Presse beschäftigte. GfdS-Vorsitzender Rudolf Hoberg sagte, das Ganze sei nur ein Spiel. Trotzdem sei das Medienecho jedes Mal enorm: „Das interessiert wirklich jeden.“

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 11, 2006

Aktion „Lebendiges Deutsch“ angelaufen

Aktion „Lebendiges Deutsch“ angelaufen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 07:05, 11. Aug. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Berlin (Deutschland), 11.08.2006 – Der Begriff „no-go-area“ soll eingedeutscht werden. Dafür setzte sich in dieser Woche die Aktion „Lebendiges Deutsch“ ein. Jeder Internet-Benutzer kann bis zum 14. August 2006 auf der Website www.aktionlebendigesdeutsch.de unter der Rubrik „Wörter des Monats“ Vorschläge einreichen.

Die bisherigen Aufrufe der Aktion „Lebendiges Deutsch“ haben eine gute Resonanz erhalten. Auch im Juli 2006 wurde schon ein anderes deutsches Wort gesucht. Der Begriff „Event“ sollte übersetzt werden. Insgesamt wurden bei der Aktion 1.268 Vorschläge eingereicht. Einige der Vorschläge lauteten: „Hingeher“, Ereignis, Feier, Party oder Sause.

Mitglieder der Aktion „Lebendiges Deutsch“ sind Lehrer, Autoren und Journalisten sowie Teilnehmer des Vereins „Verein deutsche Sprache“.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Deutsche Sprache

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 26, 2006

Deutschland: Das Unwort des Jahres 2005 heißt „Entlassungsproduktivität“

Deutschland: Das Unwort des Jahres 2005 heißt „Entlassungsproduktivität“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 10:33, 26. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Frankfurt am Main (Deutschland), 26.01.2006 – Das Unwort des Jahres 2005 für Deutschland heißt „Entlassungsproduktivität“. Als Begründung sagte Horst Dieter Schlosser, der Vorsitzende der fünfköpfigen Jury, der volkswirtschaftliche Schaden von Personaleinsparungen werde so schamhaft verschwiegen. Benutzt wurde das Wort unter anderem vom Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser. Der Hinweis kam von einem Studenten, der das Wort einmal an seiner Universität gehört hatte.

Das Wort „Ehrenmord“ wurde zweiter, „Bombenholocaust“ belegte Platz drei.

Themenverwandte Artikel

  • Suche nach dem Unwort des Jahres 2005 hat begonnen (12.11.2005)
  • „Humankapital“ zum Unwort des Jahres gewählt (18.01.2005)
  • Portal:Deutsche Sprache

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 25, 2005

Deutschland: Suche nach dem „Unwort des Jahres 2005“ hat begonnen

Deutschland: Suche nach dem „Unwort des Jahres 2005“ hat begonnen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 18:54, 26. Dez. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Wiesbaden (Deutschland), 25.12.2005 – Nachdem in Deutschland am 16. Dezember das Wort „Bundeskanzlerin“ zum Wort des Jahres ernannt wurde, hat nun die Suche nach dem „Unwort des Jahres 2005“ begonnen. Die Frist zur Einreichung von Vorschlägen läuft noch bis zum 9. Januar 2006. Am 24. Januar erfolgt die Bekanntgabe in Frankfurt am Main. Zur Auswahl stehen Wörter aus der Wirtschaft.

Gute Chancen hat das Wort „Smartsourcing“, das der Deutsche-Bank-Chef, Josef Ackermann, erfunden hat.

Ein weiterer Kandidat ist das Wort „beschäftigungsorientiertes Abbaumodell“. Erfunden wurde es von DaimlerChrysler. Die Firma hatte es in einem Schreiben an alle Mitarbeiter erwähnt. Auch Siemens kommt in die engere Wahl. Vorstandsvorsitzender Klaus Kleinfeld hat das Wort „unternehmerische Hygiene“ kreiert.

Das Unwort des Jahres wird bereits zum 15. Mal gewählt. Die meisten Vorschläge kamen bisher für die Worte „Schwampel“ – es steht für „schwarze Ampel“ bzw. eine schwarz-gelb-grüne Koalition – sowie das Wort „Gammelfleisch“, das im Zusammenhang mit dem Fleischskandal entstanden ist.

Weitere Vorschläge sind Oskar Lafontaines „Fremdarbeiter“ oder „Ehrenmord“ sowie Jörg Schönbohms Ausspruch „Proletarisierung in der DDR“. Holger Apfel prägte das Wort „Einflussspende“.

Das Unwort des Jahres 2004 war das Wort „Humankapital“.

Die Wörter des Jahres werden seit 1972 jährlich von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden ermittelt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 17, 2005

Österreich: Das Wort des Jahres 2005 – „Schweige-Kanzler“

Österreich: Das Wort des Jahres 2005 – „Schweige-Kanzler“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 17. Dez. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Wien (Österreich), 17.12.2005 – Das Wort des Jahres lautet „Schweige-Kanzler“. Die aus sechs Personen bestehende Jury, darunter der Grazer Germanist Rudolf Muhr, begründete ihren Entschluss mit der „verbalen Sparsamkeit“ des Bundeskanzlers Wolfgang Schüssel. Jahr 2004 lautete das Wort „Pensionsharmonisierung“. Unwort des Jahres wurde der Begriff „Negativzuwanderung“ und der Spruch des Jahres lautet: „Österreich ist frei!“

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

Schweiz: Das Wort des Jahres 2005 – „Aldisierung“

Schweiz: Das Wort des Jahres 2005 – „Aldisierung“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 17:25, 19. Dez. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Vaduz (Liechtenstein) / Bern (Schweiz), 17.12.2005 – Das Wort des Jahres für die deutschsprachige Schweiz wurde heute in Vaduz bekanntgegeben. Es lautet „Aldisierung“. Die Jury, die aus sieben Publizisten und Journalisten besteht, begründete ihren Entschluss unter anderem mit der Verbindung des Wortes zu tiefen Preisen und Befürchtungen des Lohn-Dumpings.

Der Satz des Jahres lautet: „Deutschland, wir kommen!“

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 16, 2005

Deutschland: Das Wort des Jahres 2005 – „Bundeskanzlerin“

Deutschland: Das Wort des Jahres 2005 – „Bundeskanzlerin“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 22:47, 16. Dez. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Wiesbaden (Deutschland), 16.12.2005 – Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat heute das Wort des Jahres 2005 veröffentlicht. Es lautet „Bundeskanzlerin“.

Der zweite Platz wurde von „Wir sind Papst“ und der dritte von „Tsunami“ belegt. Die Gesellschaft begründete ihre Auswahl damit, dass die weiblichen Endungen an Berufsbezeichnungen zwar nicht neu seien, aber eine Frau als Kanzler vor wenigen Jahren noch als „Kanzler“ bezeichnet worden wäre.

Weitere Belegungen: 4. „Heuschrecken“, 5. „Gammelfleisch“, 6. „Jamaika-Koalition“, 7. „hoyzern“, 8. „suboptimal“, 9. „Telenovela“, 10. „FC Deutschland 06“.

In die engere Auswahl kamen zehn verschiedene Wörter. Das Wort des Jahres 2004 war „Hartz IV“.

Ausgesucht wird jeweils ein Wort, das den öffentlichen Sprachgebrauch des laufenden Jahres maßgeblich beeinflusst hat.

Themenverwandte Artikel

  • Schweiz: Das Wort des Jahres 2005 – „Aldisierung“ (17.12.2005)
  • Österreich: Das Wort des Jahres 2005 – „Schweige-Kanzler“ (17.12.2005)
  • „Hartz IV“ Wort des Jahres 2004 (10.12.2004)
  • Portal:Deutsche Sprache

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 12, 2005

Suche nach dem Unwort des Jahres 2005 hat begonnen

Suche nach dem Unwort des Jahres 2005 hat begonnen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 12. Nov. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Frankfurt am Main (Deutschland), 12.11.2005 – Deutsche Sprachwissenschaftler haben dazu aufgerufen, Vorschläge für das Unwort des Jahres 2005 einzureichen. Zum 15. Mal sucht die Jury nach diesem Wort, das sprachliche Missgriffe in der Öffentlichkeit ins Bewusstsein der Bürger stellen soll.

Die zuständige Jury rief dazu auf, die Vorschläge bis zum 9. Januar 2006 bei Prof. Horst Dieter Schlosser, Universität Frankfurt, 60629 Frankfurt einzureichen. Letztes Jahr hieß das Unwort des Jahres „Humankapital“. Das Wort wurde im Zusammenhang mit einer EU-Erklärung kreiert. Es bezeichnet das Wissen, die Fertigkeiten und Fähigkeiten, die in Personen verkörpert werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Deutsche Sprache
  • „Humankapital“ zum Unwort des Jahres gewählt (18.01.2005)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »