WikiNews de

August 28, 2010

Abrissarbeiten für neuen Stuttgarter Bahnhof beginnen unter Protest

Abrissarbeiten für neuen Stuttgarter Bahnhof beginnen unter Protest

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:33, 28. Aug. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Abrissarbeiten am Nordflügel am 26. August

Stuttgart (Deutschland), 28.08.2010 – Am Mittwoch haben trotz anhaltenden Bürgerprotests Abrissarbeiten an den Seitenflügeln des Stuttgarter Hauptbahnhofs zur Verwirklichung des Projekts Stuttgart 21 begonnen, in dem der bisherige Kopfbahnhof zum Teil abgerissen und in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof umgewandelt werden soll.

Die von verschiedenen Umweltgruppen getragenen Gegeninitiative Kopfbahnhof 21 (K21), die gegen das Projekt und für eine Modernisierung des bisherigen Kopfbahnhofs eintritt, zeigte sich empört über den Beginn der Abrissarbeiten angesichts des „imposanten Bürgerprotestes und der immer neuen Skandale und Kritiken.“ Am 7. August hatten mehr als 16.000 Menschen gegen das Projekt demonstriert. Der Abriss werde jedoch nicht dazu führen, „dass der enorme Widerstand gegen Stuttgart 21 – der immer größer Kreise zieht – in sich zusammenfallen wird, im Gegenteil, er wird ihn anheizen.“ Am gestrigen Freitag haben dann erneut mehr als 30.000 Menschen gegen Stuttgart 21 demonstriert und eine Menschenkette um den Landtag gebildet.

Wie der Verkehrsclub Deutschland, der Teil der Initiative K21 ist, erläuterte, fehle dem Projekt Stuttgart 21 sowohl der verkehrliche, als auch der volkswirtschaftliche Nutzen. Grund hierfür sei die Steigerung der Baukosten um 40 Prozent auf mindestens sieben Milliarden Euro, die an anderer Stelle sinnvoller zur Beseitigung von Engpässen eingesetzt werden könnten.

Vor kurzem hatte der Architekt Frei Otto, der ursprünglich am Entwurf des neuen Durchgangsbahnhofs beteiligt war, gegenüber dem „Stern“ seine Sicherheitsbedenken, wegen derer er aus dem Projekt ausgestiegen war, erneut bekräftigt und davor gewarnt, dass aufgrund der geologischen Situation ein Wassereinbruch mit Gefahr für Menschenleben nicht auszuschließen sei.

Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm und der beauftragte Ingenieur Werner Sobek wiesen die Vorwürfe von Otto als fachlich nicht fundiert zurück. Es seien in Stuttgart auch schon andere Tunnel gebaut worden, ohne dass etwas passiert sei. Das Bahnprojekt Stuttgart-Ulm schätzte die Dauer für den Rückbau des Gebäudeteils auf zwei bis drei Monate und appellierte an alle, die Bauarbeiten nicht zu erschweren. Nach Ansicht des Bahnprojekts nütze Stuttgart 21 zusammen mit der Neubaustrecke Wendlingen–Ulm ganz Baden-Württemberg. Das Verkehrsangebot könne ausgeweitet werden und Fahrzeiten würden verkürzt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 24, 2010

Abkratzprämie für S21-Aufkleber

Abkratzprämie für S21-Aufkleber – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Abkratzprämie für S21-Aufkleber

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:53, 24. Aug. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Stuttgart (Deutschland), 24.08.2010 – Stuttgarts Bürger können seit heute etwas Amtshilfe der besonderen Art leisten. Stadtrat Wahl (CDU) und Altstadtrat Kußmaul (SPD) wollen eine sogenannte „Abkratzprämie“ für Aufkleber gegen das umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21 aussetzen. Je 20 Cent für die ersten 2.000 Aufkleber kann man für den ehrwürdigen Stadtputz verdienen. Finanziert wird die Aktion aus privater Tasche. Sticker an Straßenschildern und Schaltkästen „verschandeln die Stadt“, so die beiden Stadträte im Interview gegenüber dem SWR.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 15, 2009

Fokker 100 am Stuttgarter Flughafen notgelandet

Fokker 100 am Stuttgarter Flughafen notgelandet

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:11, 15. Sep. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Die Fokker 100 nach der Notlandung auf dem Stuttgarter Flughafen

Stuttgart (Deutschland), 15.09.2009 – Gestern Vormittag musste ein Flugzeug des Typs Fokker 100 am Stuttgarter Flughafen notlanden. Die Maschine landete um 10.49 Uhr mit nur teilweise ausgefahrenem Hauptfahrwerk auf einem Schaumteppich. Das Hauptfahrwerk habe trotz mehrfacher Versuche der Crew nicht vollständig ausgefahren werden können, teilte der Betreiber der Maschine, Contact Air, gestern mit. Zur Bergung des Flugzeuges wurde die Start- und Landebahn am Stuttgarter Flughafen bis zum Abend gesperrt.

Mit an Bord des Flugzeugs: Franz Müntefering

Contact Air ist ein Partnerunternehmen der Lufthansa. An Bord der Maschine waren insgesamt 73 Passagiere und fünf Besatzungsmitglieder. Wie Sprecher des Flughafens mitteilten, hätten fünf Personen einen Schock erlitten. Eine Flugbegleiterin sei zur Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht worden, ein Passagier leicht verletzt worden. Mit an Bord des Flugzeugs war auch der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering, der den 60-jährigen Kapitän und dessen Crew ausdrücklich lobte. Die Passagiere mussten das Flugzeug über Rutschen verlassen.

Die Fokker 100 wurde in eine Halle am Flughafen geschleppt, wo sie von Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) untersucht wird. Wann mit den Untersuchungsergebnissen zu rechnen ist, ist bislang noch unklar. Die Ermittlungen vor Ort könnten noch zwei bis drei Tage andauern. Gegebenenfalls würden weitere Experten hinzugezogen, sagte Karsten Severin von der BFU. Insbesondere sei noch nicht geklärt, weshalb auch der Notfallmechanismus zum Ausfahren des Fahrwerks versagt habe.

Infolge der Notlandung wurden insgesamt mehr als 160 Flüge gestrichen. Zunächst hatten die Verantwortlichen am Flughafen mit einem Ausfall von etwa 90 Flügen gerechnet. Vier Stunden nach der Notlandung der Passagiermaschine wurden vom Stuttgarter Flughafen einzelne Starts kleinerer Maschinen wieder freigegeben. Diese starteten auf einem parallel zur Start- und Landebahn verlaufenden Rollweg.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 2, 2008

Daimler und Tesla Motors vor möglicher Kooperation bei Elektroautos

Daimler und Tesla Motors vor möglicher Kooperation bei Elektroautos

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 13:01, 2. Jul. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Stuttgart (Deutschland), 02.07.2008 – Die A-Klasse von Daimler soll ab dem Jahr 2010 mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren ausgestattet werden. Als Lieferant für die Energiespeicher ist das US-amerikanische Startup-Unternehmen Tesla Motors im Gespräch, das mit seinem Modell Tesla Roadster für großes Aufsehen in der Fachwelt gesorgt hatte. Die neue A-Klasse soll dann im reinen Elektrobetrieb eine Reichweite von 200 Kilometern haben. Der Entwicklungschef von Daimler, Thomas Weber, nahm in einem Gespräch mit der Wirtschaftswoche zu diesem Punkt Stellung. Aber: Nachdem der Journalist den Entwicklungschef auf Tesla ansprach, folgte eine indirekte Bestätigung der Verhandlungen. Weber sagte: „Wir sprechen in einem offenen Prozess mit allen möglichen Partnern und potenziellen Lieferanten und prüfen, was die können.“

Auch bei der Produktion des Elektro Smart, der ebenfalls im Jahr 2010 auf den Markt kommen soll, ist die Firma aus den Vereinigten Staaten im Gespräch. Der Einbau der Akkus ist zunächst für die Werke Rastatt und Hambach geplant. Ein Manager des Konzerns ließ gegenüber der Zeitschift Automobilwoche durchblicken, dass ein neues „Kompetenzzentrum für Elektroantriebe“ entstehen solle.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Elektroautos

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 13, 2008

Percy Schmeiser auf Tour: Träger des Alternativen Nobelpreises gegen den Gentechnik-Riesen Monsanto

Percy Schmeiser auf Tour: Träger des Alternativen Nobelpreises gegen den Gentechnik-Riesen Monsanto

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:42, 13. Jan. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Percy Schmeiser, Träger des Alternativen Nobelpreises. Bild: Wettach.

Stuttgart (Deutschland), 13.01.2008 – Percy Schmeiser, Träger des Alternativen Nobelpreises 2007, ist derzeit unterwegs in Deutschland auf einer Vortragsreise, um von seinem Kampf gegen den Gentechnik-Konzern Monsanto und den Prozessen, die er für den Erhalt seiner Farm führen muss, zu berichten. Am Freitag, den 11. Januar, war er in Stuttgart im Forum3, wo Wikinews die Gelegenheit zum Interview hatte.

Percy Schmeiser erhielt bereits im Jahr 2000 den Mahatma-Ghandi-Preis, war 25 Jahre Bürgermeister seiner Gemeinde und saß im kanadischen Landesparlament. Noch heute ist der 77-Jährige als Farmer in der Provinz Saskatschewan tätig. Als Farmer geriet er auch mit dem Chemieriesen Monsanto aneinander.

Schmeiser war Rapsfarmer und Rapszüchter im biologischen Landbau, kreuzte neue und alte Sorten und war – wie viele traditionelle Farmer weltweit – Saatbewahrer, verwendete also Samen aus der Ernte eines Jahres zur Aussaat im nächsten Jahr. Nachdem 1996 die nordamerikanischen Regierungen Freilandanbau für vier gentechnisch manipulierte Organismen (GMOs) genehmigt hatten – Raps, Mais, Soja und Baumwolle –, fand sich bald darauf durch den Anbau auf Nachbarfeldern auch ein geringer Anteil Genraps auf seinem Feld, und Monsanto machte, was sie laut Schmeiser seit Jahren mit Tausenden von Bauern in Kanada machen: Sie verklagten ihn wegen des unlizensierten Anbaus ihrer patentierten Organismen auf über 100.000 Dollar Schadenersatz, forderten seine ganze Ernte ein und verlangten ein Verbot, dass er sein eigenes jetzt „verunreinigtes“ Saatgut nicht mehr verwenden dürfe, weil es jetzt ihr patentiertes Gen enthalte. Als Monsanto 1998 in erster Instanz Recht bekam und Schmeisers Existenz gefährdet war, er aber nicht aufgeben wollte, wurde sein Fall weltweit bekannt, und sein Kampf zum Vorbild für viele kleine Bauern weltweit, die sich in ihrer Existenz bedroht sahen.

Bis der Fall beim Obersten Bundesgericht Kanadas, dem Supreme Court, angekommen war, hatte Monsanto seine Forderung bereits auf eine Million kanadische Dollar erhöht, Schmeiser zufolge seinen Nachbarn, für den Fall, dass sie ihm helfen würden, ebenfalls Prozesse angedroht, bei denen sie ihre Farm verlieren würden, ihn und seine Frau am Feld und in seiner Hauseinfahrt belagert und körperlich bedroht. Beim Supreme Court aber gewann Schmeiser, denn das Gericht entschied, dass er keinen Cent an Monsanto zahlen müsse und das Parlament die Gesetze diesbezüglich überprüfen und anpassen müsse. Zugleich aber entschied das Gericht, dass Monsantos Patente prinzipiell legal seien, und höhere Lebensformen, in denen sich dieses Gen befinde, Monsanto gehören würden. Wo aber, fragt Schmeiser, endet diese Regelung? Bei Bienen, Schweinen, Menschen?

Für Percy Schmeiser geht der Kampf weiter, auch vor Gericht: Am 23. Januar wird seine Gegenklage verhandelt, bei der er seinerseits nun Monsanto auf Schadensersatz verklagt, das es durch die unkontrollierte Verbreitung – Schmeiser nennt es „Verseuchung“ – durch seine GMOs Farmern wie ihm unmöglich macht, ihre Produkte als „gentechnikfrei“ weiter auf den Markt für organische Lebensmittel zu bringen.

Auch in Deutschland geht der Kampf gegen Monsanto weiter, wie Jürgen Binder, Imker und Aktivist des am 8. Januar gegründeten Vereins Gentechnikfreies Europa e.V., erzählte: Der Bauer Schultheiss aus Nürtingen hatte zur Selbsthilfe gegriffen und in einer angekündigten Protestaktion ganze drei Halme Genmais herausgerissen. Der angebliche Schaden für drei Maishalme: 240.000 Euro. Auch sein Fall soll in Kürze verhandelt werden.

Themenverwandte Artikel

Quellen

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Siehe auch die Diskussionsseite für Details.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 14, 2007

Daimler trennt sich von Chrysler

Daimler trennt sich von Chrysler – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Daimler trennt sich von Chrysler

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 20:52, 14. Mai 2007 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Stuttgart (Deutschland), 14.05.2007 – Nach neunjähriger Zusammenarbeit werden die Unternehmen Daimler und Chrysler wieder getrennt. Der bisherige US-Konzernteil Chrysler wird an den US-Investor Cerberus verkauft; der Preis soll bei etwa 5,5 Milliarden Euro liegen. Daimler muss 1,2 Milliarden Euro zahlen, da Chrysler laut Vertrag schuldenfrei übergeben werden muss. Eine endgültige Entscheidung muss jedoch von einer außerordentlichen Hauptversammlung getroffen werden; deren positiver Ausgang gilt jedoch als sicher. Die DaimlerChrysler Aktie stieg in Folge der Meldung auf den höchsten Kurs seit 2000.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 10, 2007

Wechsel von Benjamin Lauth zum VfB Stuttgart möglich

Wechsel von Benjamin Lauth zum VfB Stuttgart möglich

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 18:42, 10. Jan. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Stuttgart (Deutschland), 10.01.2007 – Unter Umständen hat der Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart bald den Zugang eines neuen Stürmers zu vermelden. Dazu müsste einerseits der bereits im Dienste der Schwaben stehende Jon Dahl Tomasson zu einem neuen Verein wechseln, andererseits müsste noch eine Einigung zwischen Lauth und den Stuttgartern erziehlt werden. Zumindest Zweiteres erscheint durchaus möglich, so sagte der Manager des VfB (Horst Heldt), dass „Benny (…) ein Kandidat“ sei. Dies könne jedoch nur in Betracht kommen, sollte Tomasson in der Tat noch einen neuen Verein finden, und daran – so sieht es derzeit aus – könnte der Wechsel letzendlich scheitern. Anfragen betreffend eines Transfers Tomassons sollen nämlich bisher noch nicht vorliegen.

Benjamin Lauth begann seine Profikarriere beim jetzigen Zweitligisten TSV 1860 München, bei dem er schon seit seiner Jugend spielt, im Jahre 2002 und wechselte in der Saison 2004/2005 zu seinem jetzigem Verein, dem Hamburger SV.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 10, 2006

Fußball-WM 2006: Deutschland auf dem dritten Platz

Fußball-WM 2006: Deutschland auf dem dritten Platz

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 22:16, 10. Jul. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Stuttgart (Deutschland), 10.07.2006 – Am vergangenen Samstag war es soweit: Im „kleinen Finale“ in Stuttgart gewann die deutsche Fußballnationalmannschaft das Spiel um Platz 3 gegen die Portugiesen mit 3:1.

Trainer Jürgen Klinsmann hatte die Mannschaft umgestellt: Statt des bisherigen Torhüters Jens Lehmann stand nun Oliver Kahn im Tor. Wegen der Verletzungen einiger Feldspieler trafen die Portugiesen auf eine ganz andere Mannschaft als die, die bisher gespielt hatte.

52.000 Zuschauer verfolgten das Spiel der beiden Mannschaften im Gottlieb-Daimler-Stadion. Obwohl die erste Halbzeit torlos blieb, kamen die Zuschauer in der zweiten Halbzeit doch noch auf ihre Kosten. Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff, in der 56. Minute, schoss Bastian Schweinsteiger das erste Tor für Deutschland, nachdem er zwei portugiesische Spieler ausgespielt hatte. Bereits fünf Minuten später folgte das nächste Tor für Deutschland, wobei wieder Schweinsteiger beteiligt war. Den Freistoß, der von Schweinsteiger ausgeführt wurde, lenkte der Portugiese Petit ins eigene Tor.

In der 78. Minute schoss Schweinsteiger auch das nächste Tor, und kurz vor Spielende (88. Minute) schafften es die Portugiesen doch noch, ein Ehrentor zu schießen. Torschütze der portugiesischen Mannschaft war Nuno Gomes.

Die Fans feierten anschließend die deutsche Mannschaft – fast so, als hätte sie den Weltmeistertitel geholt. Auf einem Transparent war zu lesen: „Was ist schon der Cup gegen 80 Millionen Herzen?“

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Fußball-Weltmeisterschaft

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 10, 2006

Der VfB Stuttgart trennt sich von Giovanni Trapattoni

Der VfB Stuttgart trennt sich von Giovanni Trapattoni

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 11:20, 10. Feb. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Stuttgart (Deutschland), 10.02.2006 – Der VfB Stuttgart gab gestern Abend bekannt, dass er sich sofort von seinem Trainer Giovanni Trapattoni trennen wird. Auch das Assitenzteam von Trapattoni muss gehen. Das Gespräch mit „Trap“ hat gestern abend stattgefunden.

Sein Nachfolger soll bereits heute im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt werden.

Themenverwandter Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 9, 2006

Torwart des SV Werder Bremen schwer verletzt in Klinik eingeliefert

Torwart des SV Werder Bremen schwer verletzt in Klinik eingeliefert

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 00:24, 10. Feb. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Bremen / Stuttgart (Deutschland), 09.02.2006 – Der 37-jährige Torwart des Bundesligisten SV Werder Bremen, Andreas Reinke, wurde gestern Abend beim Spiel gegen den VfB Stuttgart schwer verletzt. Er erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und hatte mehrere Knochenbrüche im Schädelbereich. Der Fußballspieler wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht und dort operiert.

Der Unfall geschah in der 79. Minute. Er prallte mit dem Stuttgarter Spieler Martin Stranzl zusammen und blieb mit einer blutenden Platzwunde auf dem Boden liegen.

Für Reinke kam Tim Wiese ins Tor. Das Spiel endete 0:0. Stranzl hatte sich unmittelbar nach dem Spiel beim Werder-Trainer Thomas Schaaf entschuldigt. Dann fuhr er ins Krankenhaus zu Reinke.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »