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February 7, 2016

München Isarvorstadt: Tötungsdelikt zum Nachteil einer Ungarin

München Isarvorstadt: Tötungsdelikt zum Nachteil einer Ungarin

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Isarvorstadt – Deutsches Museum

München (Deutschland), 07.02.2016 – Am Mittwoch den 03.02.2016 öffnete ein Angestellter die Wohnung der 38-jährigen gebürtigen Ungarin Elvira S. und fand diese leblos auf. Er war besorgt, da er seit Dienstag nichts mehr von seiner Arbeitgeberin gehört hatte.

Der Notarzt wurde hinzugezogen, konnte jedoch nur noch den Tod der Frau feststellen. Nach den Umständen der Auffindung ging er von einer nicht natürlichen Todesursache aus. Die Obduktion am gleichen Abend bestätigte dies. Der Leiter des Kommissariats für Tötungsdelikte beim Polizeipräsidium München Markus Kraus : „Es gibt keine Anzeichen für einen Sexualmord und nach bisherigen Erkenntnissen fehlt auch nichts.“ Man geht davon aus, dass das Opfer den Täter selbst in die Wohnung gelassen hat, da keine Spuren für ein gewaltsames Eindringen vorhanden sind. Die Tat ereignete sich in dem 100 Jahre alten Haus, das von dem französischen Designer Philippe Starck luxussaniert wurde und früher das Arbeitsamt in der Thalkirchner Straße beherbergte. Bei der Nachbarin der Frau handelt es sich um das Model Claudia Effenberg, die Ehefrau des Fußballspielers Stefan Effenberg. Elvira S. lebte seit dem Tod ihres Ehemannes allein in der Wohnung. Sie lebte wieder mit einem Mann in einer Beziehung, der seinen Wohnsitz in Ungarn hat. Kinder hatte Sei nicht.

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December 6, 2015

Wegweisendes Urteil: Lebenslang für Mord an der eigenen Tochter

Wegweisendes Urteil: Lebenslang für Mord an der eigenen Tochter

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Veröffentlicht: 11:16, 6. Dez. 2015 (CET)
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Landgericht Darmstadt

Darmstadt (Deutschland), 06.12.2015 – Ein für die Rechtsprechung in Deutschland wegweisendes Urteil hat das Landgericht Darmstadt gefällt: Die Eltern einer 19-jährigen Muslimin, die aus Pakistan stammen, erhalten eine lebenslange Haftstrafe. Das Mädchen hatte vorehelichen Geschlechtsverkehr mit dem Freund gehabt und wurde daraufhin von ihrem Vater erwürgt. Die Mutter soll dabei geholfen haben, die Leiche wegzuschaffen. Der Freund des getöteten Mädchens erhob schwere Vorwürfe gegen die Mutter und bezeichnete sie als treibende Kraft für den Mord.

Als Motiv für die Tat wurde angegeben, die Familie sei tief im islamischen Glauben verwurzelt und habe die „Schande“, welche die Tochter mit ihrem Verhalten bereitet habe, nicht ertragen können. Diese Begründung hielt das Gericht nicht davon ab, die Grundsätze des deutschen Strafrechts anzuwenden. In der einstündigen Urteilsbegründung sagte Richter Volker Wagner unter anderem: „Als klar war, dass die Tochter mit ihrem Freund intim verkehrte, entschlossen sich die Eltern gemeinsam, sie zu töten. Der voreheliche Sex durfte nach ihren Vorstellungen nicht bekannt werden. Die Tat wurde bis ins letzte Detail geplant und ausgeführt.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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December 7, 2014

Jemen: Zwei westliche Geiseln sind tot

Jemen: Zwei westliche Geiseln sind tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Jemen: Zwei westliche Geiseln sind tot

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Veröffentlicht: 19:37, 8. Dez. 2014 (CET)
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Lage des Gouvernements Schabwa

Washington D.C. (Vereinigte Staaten) / Aden (Jemen), 07.12.2014 – Der US-amerikanische Journalist britischer Herkunft Luke Somers und eine weitere westliche Geisel von al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel, der südafrikanische Lehrer Pierre Korkie, sind tot. Das sagte der noch amtierende US-Verteidigungsminister Chuck Hagel bei einem Besuch in Kabul, Afghanistan. Die beiden Männer wurden während einer Befreiungsaktion im jemenitischen Gouvernement Schabwa getötet. Der Einsatz der US-amerikanischen Spezialkräfte fand in der Nacht von Freitag auf Samstag statt und hatte nicht den gewünschten Erfolg. Einer der Geiselnehmer musste den Berichten zufolge austreten und entdeckte die US-Soldaten bei ihrem Vorrücken auf das Versteck der Terroristen. Es kam zu einem Schusswechsel zwischen den Soldaten und den Terroristen, in dessen Verlauf einer der al-Qaida-Angehörigen in das Gebäude rannte, in der die beiden Geiseln festgehalten wurden, und Schüsse auf Somers und Korkie abfeuerte. Einer der beiden verstarb dann im Hubschrauber, der andere auf der Lazarettstation des US-Kriegsschiffes „Makin Island“ vor der Küste des Landes.

Zehn al-Qaida-Angehörige wurden durch die US-Sondereinheit getötet. Dass die beiden Geiseln eventuell während des rund halbstündigen Schusswechsels durch Friendly Fire zu Schaden kamen, ist nach US-Angaben nicht möglich.

US-Präsident Barack Obama nannte die Tötung Somers′ einen „barbarischen Mord“. Obama verwies auf das Video, in dem mit der Tötung von Somers gedroht worden war, falls die amerikanische Regierung Forderungen von al-Qaida nicht erfüllen würde, und weil auch „andere Informationen andeuteten, dass Lukes Leben in unmittelbarer Gefahr war“, habe er den Befreiungsversuch genehmigt. Nach Angaben von Generalmajor Ali al-Ahmadi, des nationalen Sicherheitschefs des Jemen, hätten die Terroristen Somers am Sonntag töten wollen.

Die südafrikanische Hilfsorganisation „Gift of the Givers“ sagte, dass Korkies Freigabe nur einen Tag später hätte stattfinden sollen. Das hätten Verhandlungen mit al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel ergeben, in deren Verlauf auch ein Lösegeld bezahlt worden sei. Korkie und seine Frau waren im Mai 2013 in die Gewalt der Terroristen gelangt. Seine Frau war bereits am 10. Januar freigelassen worden. Ein nichtbenannter US-Regierungsangehöriger sagte gegenüber der BBC, man habe nicht gewusst, dass Korkie und Somers gemeinsam festgehalten wurden.

Eine Geiselbefreiungsaktion Ende November führte nicht zur Befreiung Somers′, weil dieser mit einer weiteren Geisel nur wenige Tage zuvor weggebracht worden war. Bei der Aktion wurden jedoch acht andere Geiseln aus der Hand ihrer Entführer befreit.

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February 18, 2013

Moskau: Leiche eines Lokalpolitikers im Zementfass entdeckt

Moskau: Leiche eines Lokalpolitikers im Zementfass entdeckt

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Veröffentlicht: 19:56, 18. Feb. 2013 (CET)
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Fabrik am Kljasmafluss in Noginsk

Moskau (Russland), 18.02.2013 – Seit einer Woche war der 36-jährige Lokalpolitiker Michail Pachomow vermisst. Jetzt wurde seine Leiche einbetoniert in einem Fass aufgefunden.

Das Fass stand in einer Garage in Noginsk, etwa 50 Kilometer von Moskau entfernt. Vermutlich hatte der Lokalpolitiker bei seinem Verschwinden 10.000 Euro bei sich. Medien berichteten, dass er in zwielichtige Geschäfte im Zusammenhang mit der Ausstattung von Neubauwohnungen verwickelt war. Der frühere Vize-Wohnungsbauminister des Gebiets Moskau und zehn weitere Verdächtige sind festgenommen.

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  • Portal:Organisierte Kriminalität

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February 11, 2013

Proteste in mehreren Städten Tunesiens nach Mord an Oppositionspolitiker

Proteste in mehreren Städten Tunesiens nach Mord an Oppositionspolitiker

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Veröffentlicht: 04:54, 11. Feb. 2013 (CET)
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Chokri Belaïd (2011)

Tunis (Tunesien), 11.02.2013 – Bei einem Attentat wurde am 6. Februar 2013 der Vorsitzende der linksgerichteten oppositionellen Bewegung der Demokratischen Patrioten (Mouvement des patriotes démocrates), Chokri Belaid, vor seinem Wohnhaus erschossen.

Die Attentäter sind bislang unbekannt, jedoch vermuten viele Tunesier, dass dahinter die Ligen zum Schutz der Revolution stecken, die als militärischer Arm der regierenden islamistischen Partei Ennahda gelten. Der Vorsitzende der Ennahda, Rachid el-Ghannouchi, beteuerte jedoch, dass seine Partei mit der Ermordung Belaids nichts zu tun habe. Aber auch Salafisten oder Netzwerke von Sicherheitskräften des früheren Ben-Ali-Regimes können als mögliche Täter nicht ausgeschlossen werden.

Bereits kurz nach Bekanntwerden der Ermordung Belaids demonstrierten etwa 1000 Tunesier gegen diesen Mord vor dem Innenministerium. Später weiteten sich diese Proteste über mehrere Städte des Landes aus. Die Demonstrationen gingen mit schweren Ausschreitungen einher. Dabei wurde auch der Sitz der Ennahda in der Stadt Mezzouna in Brand gesetzt.

Proteste in Tunesien im Januar 2011

Allein in der Stadt Sidi Bouzid demonstrierten in der Folge 4000 Menschen. Diese Stadt gilt als Keim der arabischen Rebellion: hier hatte sich am 4. Januar 2011 der arbeitslose Gemüsehändler Mohamed Bouazizi selbst angezündet und damit die Revolution ausgelöst.

Nach dem Attentat beschloss der tunesische Ministerpräsident, Hamadi Jebali, die Auflösung der von der Ennahda dominierten Regierung. Die neue Regierung solle aus parteilosen Experten bestehen. Natürlich sprachen sich die Regierungsmitglieder dagegen aus, so dass es fraglich ist, ob es zur Regierungsauflösung kommt.

Für den vergangenen Freitag beschlossen die Gewerkschaften einen Generalstreik. An den Beisetzungsfeierlichkeiten am gleichen Tag beteiligten sich Zehntausende Tunesier.

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Kalifornien: Mordender Ex-Polizist wird gejagt

Kalifornien: Mordender Ex-Polizist wird gejagt

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Veröffentlicht: 13:16, 11. Feb. 2013 (CET)
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Big Bear Lake in den San Bernardino Mountains

Big Bear City (Vereinigte Staaten), 11.02.2013 – Christopher Jordan Dorner (Bild einer Überwachungskamera) gilt als extrem gefährlich. Der Ex-Polizist soll drei Menschen getötet haben. Seit vier Tagen läuft eine groß angelegte Fahndung, die sich inzwischen auf die Umgebung von Big Bear Lake etwa 100 Kilometer von Los Angeles entfernt konzentriert.

Das Wetter im Fahndungsraum ist extrem schlecht. Es hat 15 Grad minus, ein schneidender Wind weht und es ist viel Schnee gefallen. Der Flüchtige wird in den Wäldern um Big Bear Lake vermutet, am Donnerstag war der ausgebrannte Pick-up-Truck des mutmaßlichen Mörders mit einer gebrochenen Achse in dem Gebiet entdeckt worden. Nach einer Wetterbesserung setzt die Polizei bei der Suche auf Hubschrauber, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind. Mehr als 100 Polizeibeamte sind an der Menschenjagd beteiligt. Dorner soll schwer bewaffnet sein und ein Sturmgewehr sowie Boden-Luftraketen mit sich führen.

Der 33-jährige Dorner soll nahe Los Angeles die Tochter eines pensionierten Polizisten und deren Lebenspartner getötet haben. Den im Ruhestand befindlichen Polizisten macht Dorner für seine Entlassung mitverantwortlich. Neben diesen Morden wird ihm die Tötung eines Polizisten vorgeworfen, zwei weitere soll er verletzt haben. Auf seine Ergreifung ist ein Kopfgeld von einer Million Dollar (knapp 750.000 Euro) ausgesetzt. Der Bürgermeister von Los Angeles, Antonio Villaraigosa sagte: „Wir werden diesen Terror, der uns den Frieden raubt, nicht tolerieren“ und „wir können nicht tolerieren, dass dieser Mörder in Freiheit ist.“

Dorner veröffentlichte auf seiner Facebookseite ein Manifest, darin äußert er sich zu seinem Motiv. Im Jahr 2008 war er aus dem Polizeidienst entlassen worden. Er hatte sich über einen Polizisten beschwert und ihn beschuldigt, auf einen geisteskranken Straftäter eingetreten zu haben. Ein Disziplinarauschschuss warf ihm vor, den Kollegen falsch verdächtigt zu haben, was zu seiner Entlassung aus dem Dienst führte. Das Verfahren wird derzeit neu untersucht.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Vereinigte Staaten

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January 20, 2013

Ukraine: Timoschenko droht lebenslange Haft wegen Mord

Ukraine: Timoschenko droht lebenslange Haft wegen Mord

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Veröffentlicht: 17:36, 20. Jan. 2013 (CET)
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Julia Timoschenko (2011)

Kiew (Ukraine), 20.01.2013 – Der Generalstaatsanwalt Viktor Pschonka beschuldigte am Freitag bei einer Pressekonferenz die ukrainische Oppositionelle Julia Timoschenko, den Mord an dem Abgeordneten Jewgen Schtscherban im Jahr 1996 in Auftrag gegeben zu haben. Sie soll dabei mit dem Ex-Regierungschef Pawlo Lasarenko zusammengearbeitet haben. Timoschenko gelte nun offiziell als Tatverdächtige.

Der Verteidiger von Frau Timoschenko, Rechtsanwalt Sergej Wlassenko, greift den amtierenden Präsidenten Wiktor Janukowytsch an, er geht davon aus, dass die neue Anschuldigung politische Gründe hat: „Es war Viktor Janukowytsch, der politisch mehr als jeder andere profitierte. Vier Monate nach dem Mord an Jewgen Schtscherban war er plötzlich und unerwartet Gouverneur der Region Donezk.“ Die Mörder von Schtscherban seien seit langer Zeit bekannt und auch verurteilt. Der Name von Frau Timoschenko sei in dem Verfahren nie gefallen. Die Staatsanwaltschaft hatte bereits im Dezember erklärt, den Auftrag zu dem Mord an Schtscherban habe ein Unternehmen Timoschenkos bezahlt. Der Abgeordnete war zusammen mit seiner Frau am Flughafen der ostukrainischen Stadt Donezk erschossen worden.

Timoschenko ist bereits zu sieben Jahren Haft verurteilt, in dem Prozess war ihr vorgeworfen worden, während ihrer Amtszeit 2009 einen für die Ukraine ungünstigen Vertrag über Gaslieferungen mit Russland geschlossen zu haben. Dabei habe sie ihre Befugnisse überschritten, indem sie nicht die Zustimmung des Kabinetts eingeholt habe. Den Schaden durch den Vertrag schätzte die Staatsanwaltschaft auf umgerechnet 137 Millionen Euro. Das Urteil wurde vom Westen kritisiert, da es politisch motiviert sei. Ein Prozess wegen Untreue und Steuerhinterziehung ist wegen ihres schlechten Gesundheitszustands ausgesetzt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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Video[Bearbeiten]

Video von Euronews

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January 6, 2013

München: 31-jährige Frau durch Messerstich ermordet

München: 31-jährige Frau durch Messerstich ermordet

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Veröffentlicht: 17:11, 6. Jan. 2013 (CET)
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Mehrfamilienhaus in Obersendling

München (Deutschland), 06.01.2013 – Am Freitag gegen 20:30 Uhr ereignete sich in München-Obersendling ein Mord. Eine 31-jährige Verlagsangestellte war aus einem Fitnessstudio im Münchner Osten gekommen und hatte gerade den Flur des Mehrfamilienhauses in der Halskestraße betreten, wo sie wohnte, da stach der Täter mit einem Messer mehrmals auf sie ein. Nachbarn hörten Schreie – doch jede Hilfe kam zu spät. Die Frau starb noch am Tatort. Der Mörder konnte unerkannt fliehen.

Der Angriff wurde mit einer solchen Wucht ausgeführt, dass der Griff des Messers abbrach. Das Griffstück konnte bislang, trotz intensivem Absuchen der Tatortumgebung, nicht aufgefunden werden. Nachbarn hatten kurz vor der Tat einen lautstark geführten Streit gehört. Die Frau kommt aus Sachsen und lebt schon seit Jahren in München. Die Hintergründe der Tat liegen noch völlig im Dunklen, so ein Polizeisprecher.

In diesem Zusammenhang fragt die Mordkommission in einem Zeugenaufruf: „Wer hat verdächtige Wahrnehmungen am Abend des 04.01.2013, in der Zeit zwischen 20.00 Uhr und 21.00 Uhr im Bereich der Halskestraße in München-Sendling gemacht?“ Hinweise versprechen sich die Ermittler auch von dem Messergriff ohne Klinge, der im Umkreis des Tatorts zu finden sein könnte. Wer sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich an das Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder eine andere Polizeidienststelle zu wenden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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December 31, 2012

Indien: Vergewaltigungsopfer ist gestorben

Indien: Vergewaltigungsopfer ist gestorben

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Veröffentlicht: 12:30, 31. Dez. 2012 (CET)
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Neu-Delhi (Indien) / Singapur, 31.12.2012 – Die 23-jährige Inderin, deren Vergewaltigung zu Protesten und Unruhen geführt hatte, ist in einem Krankenhaus in Singapur gestorben. Sie erlag am 29. Dezember um 4:45 Uhr Ortszeit den schweren inneren Verletzungen, die ihr die Vergewaltiger zugefügt hatten. Hinzu kamen Infektion von Lungen und anderer innerer Organe. Dies teilten die behandelnden Ärzte im Mount-Elizabeth-Krankenhaus mit. Die Frau, die am 16. Dezember in der indischen Hauptstadt in einem öffentlichen Omnibus von sechs Männern vergewaltigt worden war, war in der Nacht zum 27. Dezember zur Behandlung nach Singapur geflogen worden. Ihr Zustand galt als kritisch. Nach den Angaben des indischen Premierminister Manmohan Singh werde der Staat für die Kosten der Behandlung der Frau aufkommen.

Die Frau und ihr Begleiter waren mit Eisenstangen traktiert und nach der Vergewaltigung aus dem fahrenden Bus geworfen worden.

Die Tat hatte in Indien zu teils erbosten Reaktion und heftigen Protesten geführt. Ein Fernsehjournalist und ein Polizist waren während dieser Unruhen getötet worden. „Eine Stadt schämt sich“, stellte in einem Leitartikel die „Times of India“ fest und bezeichnet Neu-Delhi als „Vergewaltigungshauptstadt“. 572 gemeldete Vergewaltigungen wurden hier 2011 registriert. Die Dunkelziffer dürfte wegen der Scham der Opfer höher liegen. Sie verlange „schärfere Gesetze, um Vergewaltigungen zu stoppen“, teilte die frühere Ministerin Sushma Swaraj von der oppositionellen Bharatiya Janata Party mit.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Indien
  • Portal:Recht

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December 15, 2012

Connecticut: Amoklauf an einer Grundschule löst Entsetzen aus

Connecticut: Amoklauf an einer Grundschule löst Entsetzen aus

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Veröffentlicht: 13:50, 15. Dez. 2012 (CET)
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Patronen des Kalibers .223 in einem M16-Magazin

Newtown (Vereinigte Staaten), 15.12.2012 – Am Freitag ereignete sich in der Sandy Hook Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut eine unfassbare Bluttat. Der 20-jährige Ryan Lanza war um 09.30 Uhr (Ortszeit, 15.30 Uhr MEZ) in die Schule gekommen und hatte binnen weniger Minuten bis zu 100 Schüsse abgegeben. Er soll für den Tod von 28 Menschen verantwortlich sein.

Der Amokschütze, der Autist gewesen sein soll, hatte zuerst seine Mutter im Elternhaus erschossen und sich dann zur Grundschule begeben. Laut einem Bericht der New York Times hat die Schuldirektorin den Schützen ins Gebäude gelassen, da sie ihn als Sohn einer Lehrerin erkannte. Die Rektorin ist ebenfalls unter den Mordopfern. Der 20-Jährige war mit einem .223-Kaliber Sturmgewehr und zwei Handfeuerwaffen der Marken Glock und Sig Sauer ausgerüstet, wobei das Sturmgewehr der Marke Bushmaster in dem Auto zurückgeblieben war, mit dem der Täter zu Schule gefahren war. In der Schule soll Lanza, der in schwarz gekleidet war und eine Schussweste trug, zunächst im Klassenzimmer seiner Mutter um sich geschossen haben. 20 der Getöteten sind Kinder im Alter zwischen fünf und zehn Jahren, 18 davon starben sofort, zwei weitere im Krankenhaus. Die Schule wurde evakuiert, in Reihen wurden die Schüler in ein Feuerwehrhaus gebracht.

Der 24-jährige Bruder des Amokläufers wurde von den Ermittlern vernommen. Die Polizei geht davon aus, dass er nichts mit der Tat zu tun hat. Er soll schon zwei Jahre keinen Kontakt mehr zu Ryan Lanza gehabt haben. Die Eltern des Täters sind seit 2009 geschieden, der 24-Jährige lebte nach der Trennung bei seinem Vater, während der 20-Jährige bei der Mutter blieb. Das Gouverneur von Connecticut, Dan Malloy, sagte: „Das Böse hat heute diese Gemeinde heimgesucht. Alle Eltern und Angehörigen sollen wissen, dass Connecticut geschlossen zu ihnen steht.“ Präsident Barack Obama sprach im US-Fernsehen und konnte dabei kaum seine Tränen unterdrücken: „Unsere Herzen sind gebrochen“. Auch äußerte er sich zu den liberalen Waffengesetzen: „Wir müssen zusammenkommen und bedeutsam handeln, um mehr Tragödien wie diese zu verhindern – ohne Rücksicht auf Parteipolitik“.

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  • Portal:Vereinigte Staaten

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