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March 28, 2007

Deutschland gewinnt Tischtennis-Europameisterschaft

Deutschland gewinnt Tischtennis-Europameisterschaft

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Artikelstatus: Fertig 12:47, 28. Mär. 2007 (CEST)
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Timo Boll (links) und Christian Süß 2005

Belgrad (Serbien), 28.03.2007 – Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft hat am Dienstag, den 27. März zum ersten Mal seit ihrem Bestehen die Europameisterschaften gewonnen. Nach fünf Finalniederlagen seit 1980 konnten Timo Boll, Christian Süß und Dimitri Owtscharow im serbischen Belgrad Kroatien im Finale mit 3:0 besiegen. Nach einem klaren Zu-null-Sieg von Timo Boll im ersten Einzel, konnte der EM-Debütant Owtscharow seinen Gegner ebenfalls bezwingen. Das dritte Einzel des Finals entschied Christian Süß im fünften Satz für sich. Mit dem verwandelten Matchball zum 11:8 Sieg in seinem Duell gegen den Kroaten Roko Tosic beendete er die oft als „Fluch“ bezeichnete Niederlagenserie deutscher Herren-Teams bei Europameisterschaften, denen es erst jetzt im sechsten Finale gelang, zu gewinnen.

Dem Finalsieg war ein 3:0 über Polen im Halbfinale vorausgegangen, bei dem Deutschland in gleicher Konstellation angetreten war. Nicht zum Einsatz gekommen waren im letzten Spiel Jörg Roßkopf und Bastian Steger. Roßkopf selbst war an drei der fünf früheren Niederlagen beteiligt gewesen. Der Europameisterschaftstitel unter Trainer Richard Prause war der letzte bedeutende internationale Titel, den der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) noch nicht gewonnen hatte.

Begegnung Ergebnisse Sätze
Timo Boll (GER) – Zoran Primorac (CRO) 3:0 11:8, 11:7, 12:10
Dimitri Owtscharow (GER) – Tan Ruiwu (CRO) 3:2 11:8, 4:11, 11:8, 8:11, 11:5
Christian Süß (GER) – Roko Tosic (CRO) 3:2 8:11, 11:7, 13:15, 11:8, 11:8

Quellen

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December 6, 2004

Chemnitzer Informatiker schaffen realitätsnahe Tischtennissimulation

Chemnitzer Informatiker schaffen realitätsnahe Tischtennissimulation

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Chemnitz

Chemnitz (Deutschland), 06.12.2004 – Forscher der „Technischen Universität Chemnitz“ haben eine dreidimensionale, lebensgroße Simulation für Tischtennisspieler geschaffen.

Der Spieler kann dabei mit einem durch Referenzpunkte markierten Tischtennisschläger und einer 3D-Brille gegen den Computer antreten. Zwei Beamer projezieren die virtuelle Umgebung auf eine Wand, Infrarot-Kameras erfassen Referenzpunkte auf Brille und Schläger und ermöglichen es dem Computer, die passenden Szenen zu errechnen. Ein Dolby-Surround-System sorgt für den passenden Klang.

Laut Stephan Rusdorf, Mitarbeiter an der Professur für Graphische Datenverarbeitung und Visualisierung habe der Deutsche Tischtennisbund bereits Interesse bekundet. Zuvor wolle man jedoch unter anderem die Verzögerungszeiten weiter reduzieren.

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